DE28839C - Darr- und Trockenapparat, auch als Speicher verwendbar - Google Patents
Darr- und Trockenapparat, auch als Speicher verwendbarInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/12—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
- F26B17/122—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the material moving through a cross-flow of drying gas; the drying enclosure, e.g. shaft, consisting of substantially vertical, perforated walls
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1884 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat, welcher zum Darren, Trocknen oder Aufspeichern
von Malz, Früchten, allen Gattungen Cerealien, Samen und körnerartigen Stoffen geeignet
ist und auch als Speicher verwendet werden kann.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 den Apparat im Längenschnitt nach der Linie C-D
in Fig. 2,
Fig. 2 zeigt denselben im Längenschnitt nach der Linie E- F in Fig. 3,
Fig. 3 den Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. i.
In den Fig. 4, 5, 6 und 7 sind einige Verbindungsarten der Zwischenwände mit dem Kasten
dargestellt.
Der Apparat besteht aus einem Kasten A, welcher siebartig durchlocht ist. Im Innern ist
derselbe durch ebenfalls siebartig durchlochte Zwischenwände a in mehrere, gleichen Inhalt
fassende Räume B getheilt, welche ihrerseits durch gleichfalls siebartig durchlochte und mit
Durchlafsöffhungen b versehene Schieber CC1 C2
oder durch horizontal drehbare, durchlöcherte Klappen der Höhe nach getheilt werden.
Die so hergestellten Kammern haben alle gleichen Rauminhalt und dienen zur Aufnahme
des zu darrenden, zu trocknenden oder aufzuspeichernden Gutes. Das letztere wird von
oben in den Apparat eingebracht, wozu ein Fülltrichter F dient, der, wie aus Fig. 1 und 2
ersichtlich, am besten durch Rollen über dem obersten Schieber C nach Bedarf hin- oder hergeschoben
wird, während er durch irgend eine Speisevorrichtung in dem Mafse nachgefüllt wird, als sich sein Inhalt in die Kammern BB
ergiefst.
Wie in der Zeichnung angedeutet, wird in. jeder Horizontalreihe der Kammern nur jede
zweite Kammer gefüllt, wobei die vollen Kammern jeder Reihe über die leeren Kammern
der nächst niederen Kammerreihe zu stehen kommen. Es geschieht dies aus dem Grunde,
um der Luft, dem überhitzten Dampf oder der heifsen Luft, womit getrocknet oder gedarrt
werden soll, den Durchgang durch das Trockenoder Darrgut zu erleichtern und den Abzug der
Dünste zu beschleunigen.
Die Schieber CC1 C3 sind horizontal verschiebbar
und müssen beim Füllen natürlich entsprechend verstellt werden, so dafs stets gefüllte
Kammern über leere und leere über gefüllte Kammern zu stehen kommen.
Statt dieser Schieber, die in manchen Fällen, wenn die auf ihnen ruhende Last zu grofs wird,
schwer beweglich sein würden, können auch drehbare, durchlochte Klappen so angebracht
werden, dafs sie in der einen Stellung die Kammern horizontal abschliefsen, in der anderen
(verticalen) Stellung eine Entleerung dieser Kammern bewirken. Die Handhabung solcher
Klappen wird am besten von oben aus zu bewerkstelligen sein und bedarf wohl keiner näheren
Erläuterung. -
Der ganze Apparat ist mit einem Mantel umgeben, so dafs ein Luftraum D entsteht, der
die Wärmeverluste verringert. Handelt es sich blos um das Trocknen von Gut ohne Anwendung
künstlicher Wärme oder um die blofse Aufspeicherung, so kann dieser Mantel auch wegbleiben.
In der Zeichnung sind blos zwei Reihen von Kammern über einander angeordnet dargestellt;
es können jedoch in manchen Fällen auch drei und mehr Reihen von Kammern über einander gestellt werden.
Soll der Apparat zum Darren oder Trocknen durch künstliche Wärme dienen, so stellt man
ihn, wie die Zeichnung zeigt, über den Heizraum E, aus dem die heifse Luft oder der
überhitzte Dampf in den Apparat einströmt.
Das getrocknete oder gedarrte Gut wird durch eine einfache Verstellung des untersten
Schiebers C2 oder durch Drehen der Klappen abgelassen und kann mittelst einer schiefen
Ebene nach Entleerungsöffnungen c c geführt werden, während man das schon vorgewärmte
Gut aus den nächst höher liegenden Kammern in die zu Unterst liegenden u. s. f. das Gut aller
Kammern um eine Reihe tiefer senkt; in die obersten Kammern wird frisches Gut nachgefüllt,
so dafs sich der Darr- oder Trockenprocefs zu einem continuirlichen gestaltet.
Um der Luft oder dem überhitzten Dampf den Zugang in die einzelnen Kammern zu erleichtern,
kann man die horizontalen Kanten der Kammern abstumpfen, so dafs Kanäle d
entstehen, durch welche das Trocknungsmedium durchstreichen und so leicht von einer Kammer
im Zickzackwege in die andere Kammer gelangen kann.
Wird jeder Kammer der obersten Reihe ein genau abgemessener Rauminhalt gegeben, der
irgend eine Volumenmafseinheit repräsentirt, so kann der ganze Apparat auch als Mefsapparat
benutzt werden.
Claims (4)
1. Ein Apparat zum Darren, Trocknen oder Aufspeichern von Malz, Cerealien, Samen,
Früchten und körnerartigen Substanzen, bestehend aus einem Kasten mit durchlöcherten
Seitenwänden, der in seinem Innern durch verticale, durchlöcherte Scheidewände und
durch bewegliche horizontale, durchlöcherte und mit Durchlafsöffnungen versehene Schieber
oder durch horizontale, drehbare, durchlöcherte Klappen in Kammern eingetheilt ist.
2. Das Verfahren, Früchte und körnerartige Substanzen aller Art zu trocknen oder zu
darren, indem man die Luft oder den überhitzten Dampf im Zickzackwege um das Trocken- oder Darrgut enthaltende, neben
und über einander angebrachte Kammern herum und durch diese Kammern begrenzende gelochte Siebe in das Darr- oder
Trockengut selbst einleitet, wobei der Inhalt der oberen Kammern vorgewärmt und nach und nach in die untersten Kammern
abgelassen wird, in welchen der Trocken- oder Darrprocefs beendet wird;
3. In Combination mit dem in 1. charakterisirten Apparat einen fahrbaren Fülltrichter F. '
4. Die in Fig. 2a dargestellte Modification der Verbindung der Kammern unter einander.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE28839T | 1884-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28839C true DE28839C (de) | 1884-10-01 |
Family
ID=33426371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188428839D Expired DE28839C (de) | 1884-03-18 | 1884-03-18 | Darr- und Trockenapparat, auch als Speicher verwendbar |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28839C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045910B (de) * | 1955-11-08 | 1958-12-04 | Dechentreiter Maschinenfabrik | Speichertrockner fuer rieselfaehiges Gut, z. B. Getreide |
-
1884
- 1884-03-18 DE DE188428839D patent/DE28839C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045910B (de) * | 1955-11-08 | 1958-12-04 | Dechentreiter Maschinenfabrik | Speichertrockner fuer rieselfaehiges Gut, z. B. Getreide |
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