DE28804C - Web-Vorrichtung - Google Patents
Web-VorrichtungInfo
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- DE28804C DE28804C DENDAT28804D DE28804DA DE28804C DE 28804 C DE28804 C DE 28804C DE NDAT28804 D DENDAT28804 D DE NDAT28804D DE 28804D A DE28804D A DE 28804DA DE 28804 C DE28804 C DE 28804C
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- DE
- Germany
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- strips
- arms
- shaft
- web device
- attached
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D29/00—Hand looms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
OTTO WITTE in BERLIN. Web-Vorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1884 ab.
α ist eine Schraubzwinge, die an einen Tisch oder einen anderen feststehenden Gegenstand
angeschraubt wird. Auch kann α durch ein fufsartiges Gestell ersetzt werden. Auf α ist
der Kopf b in der in Fig. 1 erkennbaren Weise drehbar angebracht.
An dem Kopf b sind zwei Arme d d durch Scharnierbänder 0 befestigt, infolge dessen die
Arme d d, wenn der Apparat nicht gebraucht wird, hochgeklappt werden können, so dafs
derselbe nur einen sehr kleinen Raum einnimmt; heruntergeklappt aber können die Arme
durch das auf dem Kopf b drehbar befestigte Brettchen e in horizontaler Lage festgestellt
"werden.
Die Arme dd tragen an ihren Enden, rechtwinklig
zu ihrer Längsachse, Querarme r rlt
in welchen zwischen je zwei Streben s J1 und
% S3 die Wellen f g durch Kurbel drehbar gelagert
sind. Die Welle/ hat eine Bremsvorrichtung h, welche durch Anziehen der Schraube i
beliebig geregelt werden kann; die Welle g hat dagegen ein Sperrrad z, welches ein Drehen
der Welle g nur nach einer Richtung ermöglicht. Diese beiden soeben beschriebenen Vorrichtungen
dienen zum Spannen der Kettenfäden.
Zur Befestigung der Kette an jeder der Wellen / und g sind Leisten t ή mit je drei
Schnüren angebracht. Die Kurbeln an den Wellen / und g dienen zum Aufwickeln der
Kettenfäden auf / bezw. des fertigen Stoffes auf g.
Mit Kopf b sind rechtwinklig zu den Armen d d die Stücke k k fest verbunden und
tragen diese an ■ ihren Enden zwei Streben ν V1,
in welchen die Wellen / m über einander mit je zwei Riemscheiben u u gelagert sind; über
diese Riemscheiben laufen die Riemen η η. Welle m ist mit einer Kurbel p verbunden. ■
Ein Drehen dieser Kurbel führt die Riemen η η über die Riemscheiben. An den Riemen η η
sind je zwei Leisten w durch Riemenschrauben befestigt. Immer zwei dieser Leisten bilden
die Seitentheile eines Geschirrrahmens, welcher entsteht, sobald die an einer Seite befindlichen
Seitenleisten w oben und unten durch Leisten χ verbunden werden. Die Leisten χ sind mit
Einschnitten zum Einknüpfen der gewöhnlichen Webegeschirrlitzen versehen. Die Verbindung
geschieht, wie aus Fig. 1 zu ersehen, durch kleine Schrauben und Muttern, wodurch ein
Auswechseln der Ober- und Unterleiste der Geschirrrahmen mit enger oder weiter von einander
entfernten Einschnitten ermöglicht wird.
Die Löcher für die Schrauben y sind in den Leisten w schlitzartig gestaltet, um die Litzen
bequem spannen zu können. Ein abwechselndes Rechts- oder Linksdrehen der Kurbel p auf
Welle m bewirkt ein abwechselndes Auf- und Niedergehen der Geschirrrahmen, wodurch das
Fach zum Eintragen der Schufsfäden gebildet wird. Brettchen q, Fig. 5, trägt das Garn zum
Durchschufs und bildet den sogenannten Webeschützen.
Soll der Apparat in Thätigkeit gebracht werden, so wird derselbe an einen Tisch angeschraubt
oder auf ein fufsartiges Gestell gestellt, die Arme d d heruntergeklappt, Fig. 1,
und durch Brettchen e festgestellt; die Kettenfäden werden über die durch drei Schnüre an
der Welle /befestigte Leiste geführt, die Enden
der Fäden durch die Oehre der Litzen gezogen und durch die Leiste an der Welle g
befestigt. Durch abwechselndes Rechts- und Linksdrehen der Kurbel p wird eine Theilung
der Kettenfäden erzielt und das Fach gebildet, durch welches der Durchschufs mit Brettchen q
entsprechend geleitet wird. Man kann mit dieser Webevorrichtung, je nachdem man den
Schufs durch die Kettenfäden führt, ein glattes oder gemustertes Gewebe herstellen; auch lassen
sich durch enger oder weiter gekerbte Leisten χ noch verschiedene Modificationen erreichen.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Eine Web-Vorrichtung für Handbetrieb, bei welcher Kettenbaum und Waarenbaum nebst den dieselben stützenden Gestelltheilen so gegen das Geschirr aufgeklappt werden können, dafs sie (behufs leichteren Transportes) dasselbe zwischen sich fassen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28804C true DE28804C (de) |
Family
ID=305025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28804D Active DE28804C (de) | Web-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28804C (de) |
-
0
- DE DENDAT28804D patent/DE28804C/de active Active
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