DE28775C - Spulvorrichtung - Google Patents

Spulvorrichtung

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DE28775C
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Germany
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DENDAT28775D
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English (en)
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H. CH. HILL und H. H. BROWN in Stalybridge, England
Publication of DE28775C publication Critical patent/DE28775C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/42Arrangements for rotating packages in which the package, core, or former is rotated by frictional contact of its periphery with a driving surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

g
Bruar 1884 a6.
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'■■-■-!icj--q. aSorn 26. ge-l
KAISERLICHES
PATENTAMT.
' PATENTSCHRIFT
KLASSE-86: Weberei. .
HENRY CHEETHAM HILL und HENRY HILL BROWN in STALYBRIDGE
(England).
Spulvorrichtung.
1 Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1884 ab.
Die unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnung in nachstehendem zu beschreibende Erfindung bezieht sich auf Garnwickelmaschinen der Construction, bei denen der aufzuwickelnde Faden auf seinem Wege von der Spindel, von der er sich abwickelt, zur Spule, auf die er sich aufwickelt, durch eine rotirende hohle Trommel, die auf ihrem Umfange mit schraubenförmig gebogenem, durchgehendem Schlitz versehen ist, geführt wird, um neben seiner, in der Richtung auf die Aufwickelungsspule zu stattfindenden Bewegung aufserdem noch eine zweite seitlich hin- und hergehende Bewegung zum Zwecke seiner gleichmäfsigen Vertheilung auf die Spule auszuführen. Die Erfindung besteht in der Anordnung einer Vorrichtung zwischen dieser geschlitzten hohlen Trommel und der Aufnahmespule, um den aufzuwickelnden Faden beim Heraustreten aus der Trommel auf die Spule an einer Stelle aufzuwickeln, die in der unmittelbarsten Nähe der Trommeloberfläche liegt, so dafs die Vertheilung des E'adens auf der Spule bis zur äufsersten Grenze seiner seitlichen, durch den Schlitz in der Trommel veranlafsten Verschiebung erfolgt, was ohne die Einschaltung der aus einer Führungsplatte oder Führungsrolle bestehenden Zwischenvorrichtung bisher nicht geschah, da die vom Faden zwischen der Trommeloberfläche und der Aufwickelungsstelle eingenommene Winkelstellung dies verhinderte, und zwar trat der beregte Uebelstand um so mehr hervor, je dicker die Spule wurde, da die Fadenlänge zwischen Trommel und Wickelungsstelle dadurch immer mehr zunahm. Um gleichzeitig den durch die geschlitzte Trommel gezogenen Faden dagegen zu schützen, dafs er von der Trommelwelle erfafst und eventuell beim Reifsen um dieselbe gewickelt wird, ist ein Schutzblech in hängender Lage auf der Trommelwelle angeordnet, welches die letztere im Innern der Trommel vollständig verdeckt und sich nicht mit der letzteren dreht.
Die Anordnung dieser Maschine ist wie folgt: α ist ein durch die ganze Maschine hindurchgehender Tragbalken, an dem die gegabelten Lagerarme b befestigt sind, welche die Achsschenkel cl der bei c2 geschlitzten Trommeln c, Fig. 3 und 4, aufnehmen. Jede Trommel c hat eine Schnurscheibe c3 und wird von der Scheibe x1 mittelst der Schnur χ angetrieben. d ist eine in den Lagerarmen d1 liegende, der Länge der Maschine entsprechende Achse, auf der für jede Trommel ein Rahmen d2 sitzt, der aus zwei durch einen Querbalken verbundenen Seitenstücken besteht, Fig. 1 und 2. Die äufseren Enden dieser Seitenstücke bilden die Lager für die Achse e1 der aus Papier, Holz oder dergleichen gefertigten Spule e.
Zwischen dem Rahmen d2 ist auf der Achse d ein Arm f mittelst einer Stellschraube /' befestigt, an dem eine dünne Platte f, Fig. 2, 5 und 6, so festgeschraubt ist, dafs ihre vordere Kante /3 zwischen die Spule e und die geschlitzte Trommel c bis ungefähr zur Berührungsstelle der beiden eintritt, ohne jedoch weder die eine, noch die andere zu berühren. Der von der Spindel sich abwickelnde Faden y
tritt durch die geschlitzte Trommel und wird von der Fiihrungskante /3 direct gegen den Umfang der Spule e geführt, so dafs er also in unmittelbarer Nähe der Stelle, wo er die Trommel c verläfst, auf die Spule e aufgewickelt wird.
Bei seinem Durchgange durch die Trommel c läuft der Faden y an dem Schutzblech i vorbei, Fig. 7 und 8, welches so an der Trommelwelle aufgehängt ist, dafs es sich mit derselben nicht drehen kann und folglich den Faden vor jeder Verwickelung im Innern der Trommel schützt.
Wenn der Faden bricht, so wird der Hebel g, Fig. ι und 2, in die in Fig. 1 punktirt gezeigte Lage emporgezogen, greift mit seinem Ansatz g* an den Rahmen d2 an und hebt denselben mit der Spule e hoch, worauf die Verbindung leicht wieder hergestellt werden kann, da sich auch die Trommel c von Hand ohne Mühe anhalten läfst.
Die Lage des Rahmens d2 mit der Führungsplatte /3 (/3) ist bei voller Spule e in Fig. 1 ebenfalls in punktirten Linien, bei leerer Spule dagegen mit vollen Strichen angegeben.
Für die Führungsplatte/2 mit Rand/3 kann auch zu gleichem Zweck eine in ähnlicher Weise angeordnete dünne Führungswalze j substituirt werden, die in Fig. 9 und 10 im Hebel g gelagert ist und durch denselben leicht zwischen Trommel c und Spule e geschoben werden kann. Der Hebel g ist auch hier mit dem Ansatz g2 versehen, um beim Wegziehen der Führungswalze j gleichzeitig die vom Rahmen d2 getragene Spule e hochzuheben. Wenn die Walze/ eingeschoben wird, so überträgt sie die rotirende Bewegung der Trommel c auf die Spule e und führt den über sie weglaufenden Faden y stets der Stelle der Spule zu, die der Stelle, an der er die Trommel c verlassen hat, entspricht, so dafs also eine regelmäfsige Aufwickelung auf der ganzen Spulenweite herbeigeführt wird und der Faden auf der Spule e genau dieselbe hin- und hergehende Bewegung ausführt, wie sie durch die Form und Begrenzung des Schlitzes in der Trommel vorgeschrieben ist. Beim Wickeln konischer Spulen wird entweder die Führungswalze j der Form der Trommel c entsprechend ebenfalls konisch geformt und auf die vorbeschriebene Weise zwischen Trommel und Spule e eingeschoben, oder es wird bei Benutzung der Platte /2 mit Führungsrand /3 der Rahmen d2 mit einem drehbaren Ansatzrahmen ds, Fig. 11 und 12, construirt, der beim Wickeln der konischen Spulen sich mit der von ihm gebogenen Platte /2 entsprechend dreht und den Führungsrand /3 stets in der gehörig geneigten Lage zwischen Trommel und Spule hält.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Spulvorrichtung mit geschlitzter Vertheilungswalze, bei welcher die Vertheilung des Fadens auf die volle Spulenlänge dadurch gesichert ist, dafs zwischen Schlitzwalze und Spule ein Führungsblech (/3, Fig. 5 und 6) oder eine Leitwalze (J, Fig. 9 und 10) angebracht wird.
2. Eine Spulvorrichtung der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher durch ein Schutzblech («,Fig. 7 bis 9) auf der Achse der Schlitzwalze (c) das Wickeln des oberen Fadens bei eintretendem Fadenbruch verhindert wird.
Hierzu t Blatt Zeichnungen.
DENDAT28775D Spulvorrichtung Active DE28775C (de)

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