DE28671C - Flechtmaschine mit automatisch beweglichen Lagern der Endteller - Google Patents
Flechtmaschine mit automatisch beweglichen Lagern der EndtellerInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
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- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
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- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
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- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. December 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen für Flecht- bezw. Klöppelmaschinen, bei
welchen die Endteller eines jeden Partialganges mit Aufsentellern versehen sind, die abwechselnd
inner- und aufserhalb des Haupträderkreises liegen, und zwar so, dafs die Flügelräder dieser
Aufsenteller von dem Flügelrad des die Endteller der Partialgänge verbindenden Zwischentellers
aus betrieben werden. '
Um bei dieser aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlichen Anordnung der Partialgänge
mit jeder der auf die Endteller a a .- . . tretenden Spulen je nach Mafsgabe der zu erzielenden
Musterung des Geflechtes einen gegenseitigen Uebergang über den Zwischenteller b
ausführen zu können, sind die Radpfeiler der Aufs en teller c nicht in der Unterplatte p der
Maschine befestigt, sondern so eingerichtet, dafs sie mit den Flügelrädern und den auf ihnen
befestigten Tellern gegen die Endteller hin- und von denselben abbewegt werden können. Zu
diesem Zweck ist in Fig. 1 bis 4 und in der Gesammtansicht der Maschine, Fig. 5, bei jedem
Uebergangsteller eine auf der Unterplatte / liegende, um den Radpfeiler des Zwischenbezw.
Uebergangstellers drehbare Scheibe ί angeordnet. In dieser Scheibe, die noch durch
die Führungsstücke u, Fig. 3 und 3 a, gehalten wird, sind die Radpfeiler der Aufsenteller c befestigt,
und ist aus Fig. 1 der Zeichnung zu ersehen, wie bei einer Drehung der Scheibe in
der Richtung des Pfeiles d die Aufsenteller aus der. Lage c c in die Lage C1 C1 gebracht werden.
Die erstere Lage c c der Aufsenteller ist derart, dafs bei jedem derselben die Leitcürve
geschlossen ist und dafs die Klöppel k k in der
Richtung der Pfeile über den Zwischenteller von einem zum anderen Pärtialgang geführt
werden. Bei der Stellung C1 C1 dagegen sind
beide Leitcurven der Aufsenteller dadurch, dafs sich die letzteren an die Endteller α α anlegen,
geöffnet, so dafs die Klöppel auf den Partialgängen verbleiben. Durch die Verstellung der
Scheibe, welche durch einen Rapportapparat geregelt wird, hat man es also in der Hand,
mit den Klöppeln einen Uebergang auszuführen und dadurch eine Bindung zwischen den Geflechten
der Partialgänge herzustellen. Das zu dem Rapportapparat führende Gestänge, ist an
dem nach unten durchgeführten Stift t, Fig. 2 und 4, eines der Äufsenteller-Radpfeiler angebracht
und sind in die Unterplatte der Maschine längliche Oefmungen 0, Fig. 3, geprefst,
in denen sich die zur Befestigung der Aufsentellerpfeiler auf der Scheibe ί dienenden Muttern
verschieben können.. Die Scheiben selbst haben an den Stellen, wo die Endtellerpfeiler in der
Unterplatte stehen, entsprechende Aussparungen /. Zur Ueberführung der Klöppel auf die Aufsenteller
bei der Lage C1 C1 derselben sind sämmt-HcKe
Endtellerräder a a. . . mit verlängerten Flügeln ff versehen und die Treibkante der
letzteren spiralförmig gebildet (Flügelräder, wie sie bereits in meinem Patente No. 18063, Zusatz
zu P. R. No. 14253, Anwendung finden),
so dafs der Klöppel ku Fig. 1, von dem Flügelrad
α so weit in die Leitcurve des Aufsentellers geschoben wird, dafs er hier von dem
Flügelrad desselben gefafst und weiter bewegt wird. Durch diese Einrichtung der Endteller-
räder sind besondere, wie bisher neben Aufsen- und Endtellerräder angeordnete Nebenräder nicht
erforderlich.
Um die Scheibe bezw. die Äufsenteller in jeder der beiden Stellungen zu justiren, kann
die Scheibe gegen zufällige Drehung in einer bekannten Weise, wie z. B. beim Volkenborn'schen
Drehteller, gesichert werden.
Die verschiebbaren Äufsenteller können auch, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, auf beiden
Seiten des Haupttellers angeordnet werden, wodurch eine zur Herstellung von Torchonspitzen
geeignete Maschine erzielt ist. Jeder Partialgang derselben besteht sodann aus den Tellern
c α c, und es sind die Partialgänge durch die Zwischenteller b in Verbindung, auf deren
Radpfeiler die die Äufsenteller tragenden Drehscheiben ί in derselben Weise angebracht sind,
wie es beschrieben und in Fig. 1 bis 5 dargestellt wurde; auch werden die Scheiben in
gleicher Weise vom Rapportapparat aus bewegt.
Bei der Stellung der Äufsenteller wie in Fig. 6 müssen, wie ohne Weiteres ersichtlich,
die beiden auf jedem Partialgang bewegten Spulen auf dem Partialgang verbleiben und
bilden dann die Fäden die einfach gedrehte zweifädige Kordel. Soll nun z. B. zwischen
den Partialgängen P und P1 , Fig. 6, ein gegenseitiger
Uebergang der Klöppel k und kx über
den Zwischenteller b stattfinden bezw. eine Bindung zwischen den Geflechten dieser Partialgänge
hergestellt werden, so wird durch Verstellung der Scheibe ^1 vermittelst des Rapportapparates
den Aufsentellern die in Fig. 7 dargestellte Stellung gegeben, und zwar, wenn die
Klöppel bezw. Flügelräder etwa die in dieser Figur gezeichnete Stellung einnehmen; hierdurch
müssen die Klöppel in der Richtung der Pfeile den Zwischenteller passiren, wodurch die
Bindung erzielt ist. Da der Uebergang über den Zwischenteller in derselben Zeit stattfindet,
die die Klöppel würden nöthig gehabt haben, um über den Äufsenteller geführt zu werden,
so treffen die übergegangenen Klöppel stets den richtigen Flügeleinschnitt und nehmen daher
auf den Partialgängen die zugehörige Stellung gegenüber den darauf verbliebenen Klöppeln
wieder ein.
Aus den Darstellungen Fig. 8 bis 13 ist zu
erkennen, wie bei der Zusammensetzung der Partialgänge nach den Fig. 6 und 7 das den
Torchonspitzen eigenartige Flechtwerk, Fig. 9, und bei der Zusammensetzung der Partialgänge
nach Fig. 1 bis 5 das Flechtwerk für Eternellesspitzen, Fig. 12, zu Stande kommt. Bei den
Darstellungen des Klöppellaufes für beide Gefiechtsorten giebt jedes weitere Schema die
Stellungen der Klöppel nach jedesmal einer halben Umdrehung der zwei Flügel-, Haupt-
und Zwischenräder bezw. 2/3 Umdrehung der
dreiflügeligen Endräder an, und ist aus den Tabellen, in welchen das zwischen die Zahlen
gesetzte Zeichen X »kreuzt mit« ausdrückt, der Fortgang der Arbeit ohne Weiteres ersichtlich.
Die Einrichtung der verschiebbaren Äufsenteller ermöglicht auch, wie in Fig. 14 und 15
dargestellt, die Benutzung von zweiflügeligen Aufsentellerrädern, sowohl für die Torchon- wie
auch für die Eternelles-Spitzenmaschine, da die Mittelpunkte der Äufsenteller c c den im Räderkreis
liegenden Tellern a a so nahe gebracht werden können, dafs ein richtiges Zusammentreffen
der Flügeleinschnitte m, Fig. 14, der
Räder c mit den Einschnitten η der Räder a
stattfindet. Die Durchmesser der sich über die Haupträder verschiebenden Aufsentellerräder
sind etwas kleiner wie die Durchmesser der Haupttellerräder und dementsprechend ist das
Zwischentellerrad auch aus zwei Rädern zusammengesetzt, nämlich aus dem die Aufsentellerräder
treibenden Rad b und dem in die Haupträder α α eingreifenden Rad B1.
Claims (1)
- Pat ent-An spruch:Eine Flechtmaschine, bei welcher die erforderlichen Veränderungen des Spulenlaufes dadurch erzielt werden, dafs die Lager der Endtellerachsen vom Rapportapparat aus um yerticale Achsen gedreht werden können, welche mit den Achsen der Zwischenteller zusammenfallen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28671C true DE28671C (de) |
Family
ID=304903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28671D Active DE28671C (de) | Flechtmaschine mit automatisch beweglichen Lagern der Endteller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28671C (de) |
-
0
- DE DENDAT28671D patent/DE28671C/de active Active
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