DE286478C - - Google Patents
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- DE286478C DE286478C DENDAT286478D DE286478DA DE286478C DE 286478 C DE286478 C DE 286478C DE NDAT286478 D DENDAT286478 D DE NDAT286478D DE 286478D A DE286478D A DE 286478DA DE 286478 C DE286478 C DE 286478C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C3/00—General types of embroidering machines
- D05C3/04—General types of embroidering machines with horizontal needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 286478 -KLASSE
52 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1913 ab. Längste Dauer: ».Oktober 1927.
Wie in dem Hauptpatent 279223, so handelt es sich auch hier um eine Stichart für
Stickmaschinen, bei welcher der Nadelfaden auf der Rückseite des Stoffes durch einen
zweiten endlosen Faden gebunden wird, der durch die Schlinge des Vorderfadens hindurchgeführt
und durch Verkettelung gebunden wird. Die Stickwerkzeuge, mit denen die Stichart hervorgebracht wird, bestehen aber
gemäß der vorliegenden Zusatzerfindung in drei Nadeln von verschiedener Einrichtung,
die sich im Räume kreuzen. Der Grundgedanke, wie die Stichart mit den drei Nadeln
zustande kommt, ist am besten aus den ersten drei Figuren der Zeichnung zu erkennen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht von links, Fig. 2 eine Ansicht von hinten, und Fig. 3 ist wie
Fig. ι eine Seitenansicht, bildet aber eine zeitliche Fortsetzung der Fig. 1; Fig. 4 bis 10
zeigen weitere Arbeitsstufen.
In die Stickereifläche 1 ist die Vordernadel 2 eingefahren und bildet beim Zurückfahren
die Schleife 3. Die Vordernadel 2 kann eine gewöhnliche Stickmaschinennadel sein. Auf
der Rückseite der Stickerei wird die Hinternadel 4 senkrecht auf und nieder geführt.
Die Hinternadel kann ganz ebenso beschaffen sein wie die Vordernadel 2, hat aber keine
Spitze. Auch sie wirft beim Rückgange eine Schlinge 5. Die beiden Nadeln 2 und 4 können
zu gleicher Zeit ihren Vorstoß und ihre Schleifenbildung ausführen. In dem durch
Fig. ι und 2 festgehaltenen Augenblick schlüpft die dritte Nadel 6 durch beide Schleifen 3
und 5 von der Seite hindurch. Es ist eine Hakennadel, ähnlich jener bekannten Nadel,
wie man sie für Wirkmaschinen kennt. Der Haken kann ein offener oder, wie in Fig. 10
angedeutet, eine Zungen- oder Klappennadel sein. Ist der Haken wie in Fig. 2 ein offener,
so federt er, und es muß, wie bei Wirkstühlen (Cottonstuhl), eine Presse 7 vorhanden
sein, die den Haken im geeigneten Augenblicke zudrückt.
In Fig. 3 ist der Augenblick dargestellt, wo die Hakennadel 6 die Schlinge 5 der Hinternadel
ergriffen und sie nun durch die Schleife 3 des Vorderfadens hindurchzieht. Den in Fig. 3
dargestellten Augenblick zeigt auch die Grundrißfigur 4.
Im nächsten Augenblick ist die Hakennadel 6 (Fig. 5, ebenfalls Grundriß) so weit
zurückgegangen, daß die Fadenbihdung zwischen 3 und 5 genügend vorbereitet erscheint,
um die Vordernadel 2 (Fig. 6, Grundriß) aus der Stickereifläche 1 herauszuziehen.
Es beginnt nun ein zweiter Stich (Fig. 7, Seitenansicht), der sich von dem ersten Stich dadurch
unterscheidet, daß nun die Schleife 5 der Hinternadel 4 des vorigen Stiches in dem
Haken der Hakennadel hängt. Die Vordernadel 2 (Fig. 7) sticht wieder gleichzeitig mit
der Hinternadel 4 ein, und es entstehen zwei neue Schlingen 3', 5'. Wenn gleich darauf
die Hakennadel 6 ihren Vorstoß macht, so gleitet die alte Schleife 5 auf den Schaft dieser
Hakennadel, und beim Rückgange (Fig. 8) greift der Haken die neu gebildete Schleife 5'
und zieht sie durch die alte Schleife 5 hindurch. Hierbei tritt aber die Presse 7 in
Tätigkeit, was bei der ersten Stichbildung nicht erforderlich war. Dieses Zudrücken des
Hakens mittels der Presse 7 zeigt Fig. 9 in einer Rückansicht.
Fig. 10 ist gleichfalls eine Rückansicht und stellt ungefähr denselben Augenblick dar
wie in Fig. 9, nur fehlt hier die Presse 7; denn eine solche ist hier nicht erforderlich,
weil die Hakennadel 6 mit einer selbstschließenden und selbstöffnenden Klappe oder
Zunge 8 ausgestattet ist, deren Erklärung erübrigt, weil diese Zungennadel ebenso bekannt
ist wie die Hakennadel (Fig. 9).
Die Figuren der Zeichnung sind der Deutlichkeit wegen so dargestellt, als wäre die
kleine Stichplatte 10, welche der Hinternadel 4 zur Bildung der Schleife dient, ziemlich weit
von der Stickereifläche 1 entfernt. In Wirklichkeit liegen aber die Teile ziemlich dicht
aneinander. Dasselbe trifft für die Nadeln zu. Die Nadeln 2 und 4 wird man in Wirklichkeit
ebenfalls dichter aneinanderrücken können, als beispielsweise in Fig. 2 dargestellt
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stickmaschine zur Ausführung der Stichart nach Patent 279223, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt des Greifers eine dritte Nadel (6), und zwar eine mit einer Preßvorrichtung (7) zusammenarbeitende Hakennadel oder eine Zungennadel, angeordnet ist, die die von der Hinternadel (4) geworfene Schlinge durch die von der Vordernadel (2) geworfene Schlinge hindurchzieht und verkettelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286478C true DE286478C (de) |
Family
ID=541798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286478D Active DE286478C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286478C (de) |
-
0
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