DE28640C - Bürstmaschine mit zwei gegen einander arbeitenden Bürstenwalzen zum Bearbeiten von rohen und gegerbten Häuten und Fellen - Google Patents
Bürstmaschine mit zwei gegen einander arbeitenden Bürstenwalzen zum Bearbeiten von rohen und gegerbten Häuten und FellenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/44—Mechanical treatment of leather surfaces
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/16—Machines for glazing, plush-wheeling or brushing
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Dr. HERMANN GROTHE in BERLIN.
und gegerbten Häuten und Fellen.
. Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1884 ab.
Nach Anwendung der verschiedenen für die Zurichtung sowohl roher als gegerbter Häute
und Felle construirten Maschinen, welche sich einer mit Messern bezogenen Walze bedienen,
bleibt immer noch sehr zu wünschen übrig, dafs die feineren Sehnen, Fasern u. s. w., die
nicht völlig von den Flächen abgetrennt und beseitigt sind, fortgeschafft werden und dafs
überhaupt die Bearbeitung eine gleichmäfsigere, auf alle Theile der Haut gleichartig ausgeübte
wird. Dies wird erreicht durch die in der Zeichnung dargestellte Bürstmaschine, welche im allgemeinen
aus einer oberen und einer unteren Bürstenwalze A und B besteht, und dem Zuführtisch
/. Die Walze B ruht in einem am Gestell C befestigten, in Coulissen / gleitenden
Lager g und wird für die Arbeit emporgedrückt mit Hülfe des Fufstrittes k und der einstellbaren
Stange h, wobei die Höhe der Hebung durch eine Stellschraube e bemessen und begrenzt
wird. Die zu bearbeitende Haut wird auf dem Tisch / ausgebreitet und entweder
durch die Hand des Arbeiters gehalten und geführt, zwischen die beiden Trommeln gesendet,
oder mit Hülfe der Zuführwalze m, welche, mechanisch bewegt, durch Handhebel gegen
die Haut auf den Tisch angedrückt wird, der Einwirkung der Walzen A und B zugeführt.
Die Walzen A und B werden mit Bürsten bezogen, und zwar in verschiedener Weise.
Man bedeckt entweder die ganze Manteloberfläche gleichmäfsig mit Borsten bezw. Bürsten
oder bezieht dieselben nur in Streifen-, -sei ;es;
in geradlinigen, schräg von der Mitte nach den Trommelenden ^u laufenden Linien, wie sie d",
Fig. 2, oder in Curvenlinien, wie sie d d' . . ., Fig. 2, als Beispiele wiedergeben. An Stelle
der Borsten werden für schärferen Angriff Drahtbürsten, Reis- oder Ginsterbesen, Piassavabürsten
angewendet. Es können auch Streifen zweier dieser Materialien abwechseln. Endlich
können auch zwischen zwei Bürstenstreifen irgend welcher Art hochkantig gestellte, messerartige
Leisten von Leder, Gummi, Metall und anderen Materialien so eingestellt werden, dafs ihre freien
Kanten etwas niedriger über dem Mantel sich erheben als die Bürstenstreifen. Die Walzen A
und B können eine verschiedene Rolle zu einander haben. Nimmt man sie gleichwerthig im
Zweck, d. h. sollen sie beide die Haut intensiver bearbeiten, so ertheilt man ihnen gleiche
Geschwindigkeit. Der Bezug der Walzen aber kann zweckmäfsig sehr variiren, weil die obere
Seite der Haut eine andere Anforderung stellt als die untere Seite. Im allgemeinen wird die
untere Walze mit schärfer angreifendem Material dann zu beziehen sein, wenn ihr die untere
Seite der Haut dargeboten werden soll. Bei dieser Bürstmaschine kommt es wesentlich darauf
an, dafs bei Angriff der Bürste gegen die Haut die Borsten unter Reibung arbeiten. Dies geschieht,
wenn beide Walzen gleich oder ungleich schnell rotiren, die Haut aber durch den Zug der Hand oder durch die mechanische
Einführung mittelst m langsam mit einer dritten Geschwindigkeit zwischen die bearbeitenden
Trommelflächen tritt.
Die Anordnung der Bewegungsverhältnisse und Bezüge der Trommeln richtet sich in ihren
Specialitäten wesentlich nach der Natur der zu bearbeitenden Häute und Felle. In der Zeichnung
ist A als schnell rotirend, direct durch Riemscheibe auf Achse α getrieben gedacht,
B dagegen als sehr langsam rotirend durch Uebersetzung AnB.
Die Walze B erhält die Vorschuhe / p, Fig. z,
um eine Verwickelung der Häute und Felle um b zu vermeiden. '
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bürstmaschinen für rohe und gegerbte Felle und Häute, bestehend aus den mit Borsten, Drahtborsten, Reis- oder Ginsterbesen, Piassava und anderen Materialien auf der ganzen Mantelfläche oder in geradlinigen oder curvenförmigen Streifen (eventuell unterbrochen von hochkantigen, messerartigen Leisten von Leder, Gummi, Metall u. s. w.) gleichartig oder ungleichartig bekleideten Trommeln A und B, welche letztere gegen erstere heranbewegt wird, um die von der Zuführung aus ihr dargebotene Haut, mit mit langsamer Rotation arbeitend, der schnell rotirenden Walze A zuzubringen, oder um die von der Zuführung gehaltene und dirigirte Haut so zu empfangen, dafs die eine Seite durch A, die andere durch B mit gleicher oder ungleicher Rotationsgeschwindigkeit der Trommeln gegen einander bearbeitet wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28640C true DE28640C (de) |
Family
ID=304873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28640D Active DE28640C (de) | Bürstmaschine mit zwei gegen einander arbeitenden Bürstenwalzen zum Bearbeiten von rohen und gegerbten Häuten und Fellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28640C (de) |
-
0
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