DE286371C - - Google Patents

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DE286371C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage von Kettenlinjenfahrleitungen für elektrische Bahnen bei dem von einem Montagezuge das Tragseil und der Fahrdraht in annähernd richtiger Höhe und Spannung abgerollt werden. Während bisher bei derartigen Verfahren erst nach Hochnehmen einer längeren Leitungsstrecke in einem besonderen Arbeitsgang die Hängedrähte eingebaut wurden,
ίο wird erfindungsgemäß eine Beschleunigung und Verbilligung der Montage dadurch erzielt, daß von der Plattform des Montagewagens aus sofort die Hängedrähte eingebaut werden, nachdem das Tragseil und der Fahrdraht die Rollen oder die festen Stützpunkte passiert haben. Hierbei entfällt auch bei anormalen Spannweiten sowie in Kurven eine nachträgliche Regelung der Zugspannungen, wodurch gleichfalls die Montage ganz erheblich erleichtert wird.
Zur Veranschaulichung des Verfahrens sind in der Zeichnung ein Wagen mit der Tragseiltrommel und der erste Montagewagen sowie der bereits montierte Teil der Fahrleitung dargestellt.
Auf dem Wagen α ist die Tragseiltrommel b gelagert, und das ablaufende Tragseil c ist über die Rollen d und e geführt. Auf dem Montagewagen f ist für das Tragseil die Leitrolle g angebracht.
Die Vorratstrommel und die zugehörige Abrollvorrichtung für den Fahrdraht h ist nicht besonders gezeichnet. Die Anordnung entspricht der für das Tragseil und kann mit dieser auf demselben Wagen oder auch auf einem besonderen Wagen untergebracht sein.
Auf dem Montagewagen f ist für den Fahrdraht h die Leitrolle i vorgesehen.
Die Montage vollzieht sich in der Weise, daß die unter dem Zuge der Feder k stehende Leitrolle d mit einer Bremse m und einer Anzeigevorrichtung η in Verbindung steht, durch die die richtige Spannung selbsttätig aufrechterhalten wird. Selbstverständlich steht nichts im Wege, dies auch von Hand nach den Angaben eines Dynamometers zu bewirken. In derselben Weise wird der Fahrdraht abgerollt und, wenn beide die Rollen g und i auf dem Montagewagen passiert haben, werden sofort in dem richtigen Abstande die senkrechten Hängedrähte eingebaut. Kommt das Tragseil an einem Stützpunk 0 vorbei, so wird es dort befestigt. Unter Umständen kann der Einbau der Hängedrähte auch erst nach dieser Befestigung stattfinden.
Um den Einbau der Hängedrähte zu erleichtern, kann die Leitrolle i als Meßrad ausgebildet werden, das den Abstand der Hängedrähte angibt. Ferner empfiehlt es sich, die Leitrolle g beweglich zu lagern und so zu steuern, daß jeder Teil des Tragseiles sofort seine endgültige Lage einnimmt. Auch die Leitrolle für den Fahrdraht muß beweglich sein, wenn dessen Abstand von der Gleisoberkante schwankt.
Der beschriebene Einbau der Hängedrähte ist sehr gut ausführbar, wenn die aufeinanderfolgenden Spannweiten alle gleich lang und dementsprechend die Hängedrähte immer in demselben Abstande anzubringen sind und entsprechend ihrer Lage in bezug auf die Aufhängepunkte . immer dieselbe Länge erhalten.
Da aber bei einer anderen Spannweite auch mit anderen Hängedrahtlängen gearbeitet werden muß, empfiehlt sich bei wechselnden Spannweiten das folgende Verfahren, welches übrigens auch anwendbar ist, wenn lauter gleiche Spannweiten zu montieren sind.
Der beschriebene Montagezug, welcher so viele mit Plattform versehene Wagen besitzen muß, daß diese sich über die Länge der größten zu 'montierenden Spannweite erstrecken, rückt jedesmal um die Länge einer Spannweite vor. Auf der Plattform sind Teilungen angebracht, die für die vorkommenden Spannweiten die Lage der Hängedrähte und zweckmäßig auch durch neben den Marken aufgeschriebene Zahlen deren Länge angeben.
Durch eine entsprechende Ausbildung der Lokomotive des Montagezuges oder durch eine nachstellbare Kupplung zwischen der Lokomotive und dem Zuge werden die Endmarken auf der Plattform genau unter die Aufhängepunkte eingestellt, die Tragseil- und Fahrdrahtspannung erforderlichenfalls nachreguliert, und die Hängedrähte können dann an den auf der Plattform angebrachten Marken eingebaut werden. Auf diese Weise rückt der Zug immer um je eine Spannweite vor, und jedesmal werden sämtliche Hängedrähte einer Spannweite durch über die Plattform verteilte Arbeiter nahezu gleichzeitig eingebaut.
Ein Nachmessen der Hängedrahtlängen erübrigt sich, wenn auf dem Montagewagen eine Meßlatte in Höhe des zu montierenden Fahrdrahtes angebracht ist, die sich ohne Federspiel auf die Achsen stützt. Die Marken für die Hängedrähte werden dann an dieser Meßlatte angebracht, und es braucht bei dem Einbau der Hängedrähte nur darauf geachtet werden/ daß der Fahrdraht genau in Höhe der Meßlatte liegt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zur Montage von Kettenlinienfahrleitungen für elektrische Bahnen, bei dem von einem Montagezuge das Tragseil und der Fahrdraht in annähernd richtiger Höhe und Spannung abgerollt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von der Plattform des Montagewagens (f) aus sofort die senkrechten Hängedrähte eingebaut werden, nachdem das Tragseil (c) und der Fahrdraht Qi) die Rollen (g, i) oder die festen Stützpunkte (0) passiert haben.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 unter Verwendung einer in Höhe des Fahrdrahtes (h) angebrachten Leitrolle (i) für diesen (Ji), dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrolle
    (i) als Meßrad ausgebildet oder mit einer Meßvorrichtung verbunden ist, durch die der Abstand der Hängedrähte ermittelt wird.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Montagezug, dessen mit Plattforlin versehene Montagewagen zusammen die Länge einer Spannweite haben, und durch auf den Plattformen angebrachte Teilungen, die für verschiedene Spannweiten die Lage der Hängedrähte und zweckmäßig auch durch neben den Marken aufgeschriebene Zahlen die Längen der Hängedrähte angeben.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Meßlatte, die sich ohne Federspiel auf die Achsen stützt und in Höhe des Fahrdrahtes angeordnet ist, wobei die Marken an dieser Meßlatte angebracht sein können.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch auf dem Antriebsfahrzeug oder zwischen dem Antriebsfahrzeug und den Plattformwagen angeordnete Vorrichtungen, durch welche die Wagen oder der ganze Zug um geringe Beträge verschoben und die Marken auf den Plattformen oder an der Meßlatte genau unter die Tragseilaufhängepunkte eingestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4213596A (en) * 1978-10-30 1980-07-22 Fuji Jokogyo Kabushiki Kaisha Wheeled, overhead wire installing apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4213596A (en) * 1978-10-30 1980-07-22 Fuji Jokogyo Kabushiki Kaisha Wheeled, overhead wire installing apparatus

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