DE28618C - Webschützen - Google Patents

Webschützen

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Publication number
DE28618C
DE28618C DENDAT28618D DE28618DA DE28618C DE 28618 C DE28618 C DE 28618C DE NDAT28618 D DENDAT28618 D DE NDAT28618D DE 28618D A DE28618D A DE 28618DA DE 28618 C DE28618 C DE 28618C
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DE
Germany
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curved
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DENDAT28618D
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English (en)
Original Assignee
CH. H. NlCHOLS in Boston, Amerika
Publication of DE28618C publication Critical patent/DE28618C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools
    • D03J3/04Shuttle-threading tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Webschützen, bei welchem das Einfädeln erlei'chtert und das von den Webern angewendete, der Gesundheit sehr nachtheilige Verfahren beim Einfädeln, d. i. das Ansetzen der Lippen an das Ohr und Durchsaugen des Fadens von innen nach aufsen beseitigt wird.
Der Schützen besitzt eine gekrümmte Metallplatte, welche auf der Oberfläche des Oehrendes des Schützens so angebracht wird, dafs ein schmaler Raum zwischen dem gekrümmten Ende der Platte und dem Schützen verbleibt und auf diese Weise eine Führung oder ein Schlitz gebildet wird, welcher von dem Zwischenraum bis in das Oehr des Schützens führt. Der Faden kann eingefädelt werden, indem derselbe von der Spule aus unterhalb des gekrümmten vorderen Endes der Metallplatte in den Zwischenraum und nach unten in das Oehr des Schützens eingeführt wird. Die erforderliche Spannung des Fadens wird dadurch bewirkt, dafs der Faden beim Einfädeln um einen gekrümmten Fadenleiter gelegt wird. Dieser Fadenleiter ragt in verticaler Richtung von der inneren Oeffnung des Schützens hervor und wird am oberen Ende an der gekrümmten Platte so befestigt, dafs die erforderliche Spannung des Fadens erzeugt wird und alle Verschlingungen desselben beim Weben entfernt werden.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht des Schützens,
Fig. 2 eine durchschnittene Ansicht eines Theiles des Schützens und
Fig. 3 eine Oberansicht dieses Theiles des Schützens mit abgenommener gekrümmter Platte.
A ist der mit Spindel B zur Aufnahme der üblichen Spule C versehene Schützen." Das eine Ende der gekrümmten Metallplatte E ist mittelst der Schraube F mit der oberen Fläche des vorderen Endes des Schützens A verbunden, während das entgegengesetzte Ende der Platte E derart angeordnet wird, dafs ein schmaler Zwischenraum zwischen der Platte und der Schützenwandung bleibt.
Die Schützenwandung ist mit Oehr H versehen, welches mit dem erwähnten Zwischenraum bezw. der Fadenführung durch einen Verticalschlitz L in Verbindung steht.
Dieser Schlitz L läuft durch die Seite des Schützens A, und zwar von der inneren Oeffnung derselben aus, so dafs der Faden der Spule unter dem vorderen Theil der Platte E in den Raum oder die Führung und von hier aus durch den Schlitz Z nach unten in das Oehr des Schützens geführt werden kann.
Der Faden wird durch diese Bewegung um den gekrümmten verticalen Fadenleiter P geleitet, dessen unteres Ende in dem offenen Theil des Schützens nahe dem vorderen Ende desselben befestigt ist, während das obere Ende mit dem vorderen Theil der gekrümmten Platte E verbunden wird..

Claims (1)

  1. Hierdurch wird das vordere Ende der Platte E in Stellung gehalten und verhindert, dafs das obere Ende des Fadenleiters beim Weben mit den Kettenfäden in Berührung kommt.
    Patent-Anspruch:
    Ein Webschützen, bei welchem der Spulenfaden dadurch in den Austrittskanal (H) gebracht werden kann, dafs man ihn an beliebiger Stelle um eine U-förmige Platte (E) herum und durch den verticalen Schlitz (L) des Kanals (H) hindurchzieht, wobei er zugleich hinter den Fadenleiter (P) fällt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28618D Webschützen Active DE28618C (de)

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