DE286071C - - Google Patents
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- DE286071C DE286071C DENDAT286071D DE286071DA DE286071C DE 286071 C DE286071 C DE 286071C DE NDAT286071 D DENDAT286071 D DE NDAT286071D DE 286071D A DE286071D A DE 286071DA DE 286071 C DE286071 C DE 286071C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C17/00—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
- F16C17/12—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement characterised by features not related to the direction of the load
- F16C17/22—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement characterised by features not related to the direction of the load with arrangements compensating for thermal expansion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 286071 KLASSE 47b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. fflärz 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lagerbuchse mit an der Außenseite ihres Futters
sowohl als auch im Inneren desselben angeordneten Längsnuten, die der Buchse die Möglichkeit
bieten, sich bei Erwärmung auszudehnen und die sich von den bekannten Vorrichtungen
dieser Art dadurch unterscheidet, daß zwischen den Wandungen der Nuten an der Außenseite des Futters schlangenförmig
ίο verlaufende Federn angeordnet sind, welche
die unter der Einwirkung der Hitze sich werfenden Teile beim Erkalten wieder in ihre
normale Form zurückdrücken.
; Ein anderes Merkmal der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die im Futter angeordneten
Nutensätze je aus drei parallel zueinander verlaufenden Nuten bestehen, von denen die dritte sich entgegengesetzt zu den
ersten beiden hinzieht, so daß zwei elastische Stege gebildet werden.
In beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch ein Lager für die Welle einer Poliermaschine.
Fig. ι ein Längsschnitt durch ein Lager für die Welle einer Poliermaschine.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch' die Welle gemä.ß vorliegender Erfindung auf der Linie 2-2
der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt das Futter für das Lager, teilweise weggeschnitten, um die innere Einrichtung
desselben zu zeigen.
Fig. 4 zeigt in Einzelansicht eine abge-'- änderte Ausführungsform.
Die Welle oder Spindel A eines Polierrades ruht in einem äußeren Gehäuse B mit innerem
Futter C und das Polierrad, welches hier nicht dargestellt worden ist, dreht sich am Wellenzapfen
a.
Das Futter C besitzt eine konische Außenfläche
mit abgesetzten Teilen 10 und 11 an jedem Ende, und zwar verläuft der Teil des
Futters von jedem der abgesetzten Teile nach dem entsprechenden Ende desselben parallel
zu seiner Innenwand und ist mit Gewinde versehen. Mit Gewinde versehene Ringe 12
bzw. 13 sind auf das Gewinde der abgesetzten Teile des Futters aufgeschraubt und legen sich
mit ihren Innenflächen gegen die entsprechenden Enden des Gehäuses B1 so daß das
Futter zwischen ihnen gegen Verschiebung in der Längsrichtung gesichert ist. Im Inneren
des Futters in der Nähe der Enden desselben sind ringförmige Nuten 14 und 15 vorgesehen,
und die Spindel A weist ähnliche Nuten 16 und 17 auf. Eine Schmierkammer ist an der
unteren Seite des Futters und des Gehäuses B vorgesehen, in welcher ein von einer Feder 20
getragenes Schmierkissen 19 ruht.
Die so beschriebenen Teile sind bekannt und weichen nicht wesentlich von den üblichen
Wellenanlagen ab.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist das Futter C mit einer Anzahl von Nuten 21 versehen, die sich
von der Außenseite desselben bis in die Nähe der Innenfläche erstrecken, jedoch nicht ganz
bis an letztere heranreichen. Ein zweiter Satz von Längsnuten 22 in der Nähe der Nuten 21
und parallel zu denselben erstreckt sich von der Innenfläche des Futters bis in die Nähe
der Außenfläche desselben und übergreift die Nuten 21. Diese Nuten werden mit einem
porösen oder körnigen Material gefüllt, welches ein schlechter Wärmeleiter ist, wie z. B,
Kork usw. Es werden also die Wandun-
gen der einzelnen Nuten 22 und 21 nur durch einen verhältnismäßig dünnen Steg 23 voneinander
getrennt, welcher sich in der Längsrichtung des Futters erstreckt. Es werden also
auf diese Weise in bestimmten Zwischenräumen am Umfang des Futters elastische, federnde
Organe gebildet, die eine Ausdehnung unter dem Heißlaufen gestatten, wobei die in
ihrer Nähe vorhandenen Nuten eine solche Ausdehnung ungehindert zulassen. Sobald das
Lager sich abkühlt, wird das Metall desselben sich wieder zusammenziehen, und um dies zu
unterstützen sind zwischen den Wandungen der Nuten 21 Federn 24, der in Fig. 3 gezeigten
Form nachgebildet, angeordnet. Diese Federn haben vorzugsweise Schlangenform, so
daß sie sich in kurzen Abständen gegen die eine und die andere der Wandungen der Nuten
legen und einen verhältnismäßig starken Druck auf dieselben ausüben, so daß die durch Heißlaufen
des Lagers sich erhitzenden Teile, welche sich unter dem Einfluß der Hitze werfen, beim
Erkalten durch die Federn in ihre natürliche Form zurückgedrückt werden. Es wird also
auf diese Weise ein »elastisches« Lager geschaffen, welches selbsttätig die Ausdehnung
bzw. Zusammenziehung des Metalles während der Arbeit regelt, so daß das Lager die Spindel
sowie das von derselben getragene Rad mit größter Genauigkeit führt und die Arbeit
der Maschine stets gleichmäßig unter Ausnutzung der vollen Arbeitsleistung der Maschine
vor sich geht.
In der in Fig. 4 dargestellten abgeänderten Ausführungsform ist das Futter mit drei Nuten
per Satz versehen, von denen zwei in gleicher Richtung verlaufen, während die dritte sich in
entgegengesetzter Richtung zwischen beide hinzieht, so daß auf diese Weise zwei elastische
Stege an jedem Satz Nuten gebildet werden, und das Lager demzufolge einen höheren Grad
von Elastizität erhält wie das erstbeschriebene.
Die Abnutzung des Lagers wird durch Lösung des Ringes 13 und Anziehen des Ringes
ausgeglichen, wodurch das konisch verlaufende Futter C durch das Gehäuse gezogen
wird, bis die Teile wieder vollkommen passen und jeder Leergang vermieden wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:"*■ i. Lagerbuchse mit an der Außenseite ihres Futters sowohl als auch im Inneren desselben angeordneten Längsnuten, die der Buchse die Möglichkeit geben, sich bei Erwärmung auszudehnen, gekennzeichnet durch zwischen den Wandungen der Nuten an der Außenseite des Futters angeordnete, schlangenförmig verlaufende Federn, welche die unter der Einwirkung der Hitze sich werfenden Teile beim Erkalten wieder in ihre normale Form zurückdrücken.
- 2. Ausführungsform der Lagerbuchse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Futter angeordneten Nutensätze je aus drei parallel zueinander verlaufenden Nuten bestehen, von denen die dritte sich entgegengesetzt zu den ersten beiden hinzieht, so daß zwei elastische Stege gebildet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286071C true DE286071C (de) |
Family
ID=541420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286071D Active DE286071C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286071C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956712C (de) * | 1951-05-08 | 1957-01-24 | Terrot Soehne & Co C | Lager fuer Getriebegruppen von Rundstrick- und Rundwirkmaschinen |
-
0
- DE DENDAT286071D patent/DE286071C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956712C (de) * | 1951-05-08 | 1957-01-24 | Terrot Soehne & Co C | Lager fuer Getriebegruppen von Rundstrick- und Rundwirkmaschinen |
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