DE285952C - - Google Patents

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DE285952C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/02General types of embroidering machines with vertical needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Anlaß- und Anhalt Vorrichtung insbesondere für Stickmaschinen derjenigen Art, bei welcher die Maschine oder die Maschinen mit federnder Stoßaufnahme zum Anhalten gebracht wird bzw. werden, während sich die Nadel jeder Maschine außerhalb des Werkstücks befindet.
Bei bekannten Maschinen ist die Anordnung so getroffen, daß ein drehbar gelagerter Hebel, nachdem er mit einem an der Drehung der Arbeitswelle teilnehmenden Anschlag in Eingriff getreten ist, entgegen der Wirkung einer Feder ausgeschwungen wird, welche somit den auftretenden Stoß mehr oder weniger aufnimmt. Bei dieser Einrichtung konnte jedoch der Ausschlag des Anhalthebels entgegen der Wirkung der Feder nicht groß genug gemacht werden, um den Stoß sanft aufzuheben. Ferner ergab sich aus dem Trägheitsmoment des ein Zwischenglied darstellenden Anhalthebels unter allen Umständen eine gewisse Stoß wirkung.
Bei Stickmaschinen ist es in Anbetracht dessen, daß der Arbeitsgang solcher Maschinen sehr häufig unterbrochen werden muß, von größter Wichtigkeit, daß deren Anhalten möglichst sanft bei angehobener Nadel erfolgt. Zu diesem Zweck wird gemäß vorliegender Erfindung das Drehmoment der Antriebswelle und der mit dieser verbundenen Teile ohne jegliche Zwischenglieder von konzentrisch zur Antriebswelle angeordneten Federn aufgenommen, wobei der Welle bei Einleitung der Anhaltwirkung genügend Drehfreiheit entgegen der Wirkung der Federn belassen ist, um sanft zum Stillstand und darauf in die Anfangsstellung zurückgebracht zu werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen teilweise im Schnitt gezeichneten Aufriß der vorliegenden Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein teilweise im Schnitt gezeichneter Grundriß.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht eines mehrarmigen Hebels sowie der angetriebenen Scheibe, letztere im Schnitt gezeichnet.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht einer Einzelheit.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel der Anwendung der Erfindung nur die erste Maschine einer Gruppe von Stickmaschinen.
Die Maschine befindet sich auf einem Gestell 2. Der Werkstückträger 3 der Maschine ist einstellbar an einer Stange 4 befestigt, welcher Bewegungen vom Storchschnabel 5 erteilt werden. Die Maschinenhauptwelle ist mit einem Schraubenrade 7 versehen, welches sich innerhalb einer Ölkammer 8 in einem Bock 9 befindet, der an dem Maschinenständer befestigt ist. Auf einander gegenüber-
liegenden Seiten der Ölkammer sind Lagerbuchsen 13 und 13* für eine Welle 14 vorgesehen, die quer durch die Ölkammer geht und das Schraubenrad 15, welches in das Rad 7 eingreift, trägt. Auf der Antriebswelle 14 ist außerhalb der Lagerbuchse 13* die Nabe 16 einer Reibungsscheibe 17 befestigt. Die hohle Nabe 16 ragt über das Ende der Welle 14 und bildet auf diese Weise eine Kammer 19, in welcher zwischen dem Ende der Welle 14 und dem Kopf eines Stiftes 21 eine Spiralfeder 20 eingesetzt ist, die den Stift 21 gegen einen aus gehärtetem Stahl bestehenden Deckel 22 eines lose auf der Nabe 16 gelagerten Treibrades 23 drückt. Die Feder 20 hat gewöhnlich das Bestreben, die Fläche des Treibrades 22 außer Berührung mit einem Ringe aus Leder oder dergleichen Material 24, welcher sich innerhalb einer Ringnut an der inneren Fläche der Scheibe 17 befindet, zu bringen. Das Treibrad 17 ist am Umfange mit der üblichen Nut 25 für die Treibschnur 26 versehen.
Im vorliegenden Falle besitzt der Bock 9 einen seitlich vorspringenden Fuß 27, an welchem der mehrarmige Schwinghebel 28 um den Schaft des Gewindezapfens 29 drehbar gelagert ist. Auf der Nabe 30 des Hebels ist der Buchsenansatz 31 (Fig. 3) eines Bremsarmes 32 lose gelagert, welcher mit einem Bremsklotz 33 versehen ist. Gegen den Bremsarm 32 legt sich das Ende einer Schraube 35, die in den Ansatz 36 eines Armes b des Hebels 28 eingeschraubt ist.
Der Arm α des Hebels 28 ist mit einer Buchse zur Aufnahme eines unter Federkraft . stehenden Gleitzapfens 37 versehen, welcher einen abgerundeten Kopf besitzt und sich gegen den Deckel 22 des Treibrades 23 anlegt. Durch die Bewegung des Schwinghebels 28 nach links aus der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung wird der Gleitzapfen 37 von dem Treibrade entfernt, wodurch die Feder 20 das genannte Rad außer Eingriff mit der Scheibe 17 setzt. Diese Bewegung des Hebels bringt den Bremsarm 32 in Eingriff mit der Schrägfläche 34 des Treibrades. Bei Bewegung des Hebels 28 in der umgekehrten Richtung wird das Treibrad 23 in achsiale Richtung entgegen dem Druck der Feder 20 bewegt, wodurch die Fläche des Treibrades mit dem Ringe 24 in Eingriff kommt und die Scheibe 17 sowie die Maschinenwellen in Umdrehung versetzt werden.
Um die Scheibe 17 an einer bestimmten Stelle anzuhalten und um den Stoß, welcher durch plötzliches Anhalten hervorgerufen würde, aufzunehmen, sind Spiralfedern 39 vorgesehen, welche in einer die Nabe der Reibungsscheibe umgebenden ringförmigen Kammer 38, die durch einen Deckel 38* abgeschlossen ist, untergebracht sind. Das eine Ende jeder Feder 39 ist mit einem Stift 40 der Scheibe 17 verbunden, und die anderen Enden der Federn sind mit einem Stift 41 verbunden, der an dem Flansch 43 eines lose auf der Nabe der Scheibe 17 gelagerten Bundes 44 sitzt und durch einen Schlitz 42 der Scheibe 17 in die Kammer 38 hineinragt. Der Flansch 43 des Bundes hat einen sektorförmigen Ausschnitt, dessen radiale Flächen 43* als Anschläge dienen. Wenn man den Hebel 28 ausschwingt, um die Maschine anzuhalten, tritt ein an einem Arm b des Schwinghebels befestigtes Anhaltorgan 45 in den Ausschnitt im Flansch 43· und schlägt gegen einen dieser Anschläge 43X an, wodurch der Bund an der Drehung verhindert wird. Die lebendige Kraft der Scheibe 17 wird durch das. Zusammendrücken einer der Federn' 39 und die Ausdehnung der anderen Feder bei gleichzeitiger Bremsung durch den Klotz 33 überwunden.
Zur Ausschwenkung des Hebels 28 dient ein Winkelhebel 46, der mittels eines Gewindezapfens 47 an einem Lagerarm 48 am Maschinengestell drehbar angeordnet ist. Der Winkelhebel ist mit einer Rolle 49 versehen, welche in Eingriff mit dem Ende eines Stiftes 50, am Ende des Hebels 28 tritt. An dem Winkelhebel ist eine Stange 51 befestigt, go welche am unteren Ende mit einem Fußtritt 52 verbunden ist. Eine Feder 53, welche an dem Tisch 2 befestigt . ist und mit dem Hebel 28 verbunden ist, hat das Bestreben, letzteren so zu kippen, daß der Arm α außer Eingriff mit dem Treibrade 23 gebracht wird und die Bremse in Eingriff mit der Scheibe 17 kommt. Es ist ersichtlich, daß der Winkelhebel 46 in seiner in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung den Arm c des Schwinghebels hochhalten und das Treibrad 23 in Eingriff mit der Scheibe 17 halten wird. Solange der Winkelhebel 46 in dieser Lage verharrt, wird ein dauerndes Arbeiten der Maschine stattfinden. Um die Maschine nach Vollendung der einzelnen Stiche zum Anhalten zu bringen, wird der Winkelhebel 46 in seine andere äußerste Stellung bewegt, wodurch die Rolle 49 den Stift 50 freigibt und der Schwinghebel unter Einwirkung der Feder 53 derart ausschwingt, daß der Gleitzapfen 37 zurücktritt und der Feder 20 gestattet, das Treibrad von der Scheibe 17 loszukuppeln, wobei der Bremsklotz 32 sich gegen die Fläche 34 anlegt. Gleichzeitig legt sich das Anhalteorgan 45 gegen den Flansch 43 der Buchse 44 und tritt darauf in den Ausschnitt des Flansches 43, wodurch eine weitere Drehung der Scheibe 17 verhindert wird und die Bewegung der Maschinen wellen angehalten wird. Die Teile sind so eingestellt, daß die Nadel sich hierbei über dem Werkstück befindet.

Claims (1)

  1. Die Querwelle 14, welche die Maschinenwellen antreibt, kann aus mehreren Stücken bestehen, die durch Kupplungen 53 oder ähnliche Vorrichtungen miteinander verbunden werden.
    Die Einrichtung kann auch in Verbindung mit Nähmaschinen benutzt werden.
    Ρλ τ ε ν τ -Anspruch:
    Anlaß- und Anhaltvorrichtung für Stick- oder Nähmaschinen, bei welchen die Antriebsriemenscheibe lose auf der Antriebswelle gelagert ist und zwecks Kupplung seitlich gegen eine mit der Antriebswelle
    (14) verbundene Reibungsscheibe (17) gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einer die Nabe der Reibungsscheibe umgebenden Kammer (38) eine oder mehrere Spiralfedern (39) konzentrisch zur Antriebswelle angeordnet sind, welche einerseits an einem an der Reibungsscheibe sitzenden Stift (40) und anderseits an einem Stift (41) an einem lose auf der Nabe befindlichen Bunde (44) angreifen, der einen Anschlagabsatz (43*) besitzt, an den, wenn zwecks Anhaftens der Maschine ein Schwinghebel (28) gekippt wird, ein mit dem letzteren verbundener Anhaltarm (b, 45) angreift, um die Drehbewegung des Bundes aufzuheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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