DE285903C - - Google Patents

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DE285903C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
- Es sind bereits Zigarrenpreßschieber bekannt, bei denen eine gegenseitige Verschiebung der verschiedenen Preßplatten möglich ist; es sind weiter Zigarrenbündelmaschinen beschrieben, bei denen der Deckel mit der einen feststehenden Seitenwand durch Scharniere verbunden ist; ferner sind auch Preßkasten ,vorgeschlagen, deren Seitenwände durch Auflagen o. dgl. verstärkt sind. Diese letztgenännten Einrichtungen genügen jedoch den an sie zu stellenden Ansprüchen nicht, weil trotz der Verstärkung ein Ausbiegen der Wände möglich ist. Dies rührt daher, daß der Angriffspunkt des Druckes bei allen Preßapparaten unten liegt und der Widerstand durch die Differenzplättchen oben. Deshalb schieben die Arbeiter die Preßbacken stets nach unten herein. Die Verstärkung der Seitenwände durch aufgeschraubte Holzleisten oder Eisenwinkel genügt deshalb nicht.
Nach dem Gegenstand vorliegender Erfindung wird nun ein vollständiger Ersatz für die verhältnismäßig teuren und jetzt vielfach benutzten Holzpreßkästen dadurch erreicht, daß der aus Blech oder Holz bestehende Zigarrenpreßkasten, der den Gegenstand der Erfindung bildet, durch eigenartig angeordnete Winkeleisen versteift und in neuer Art mit dem Deckel verbunden wird.
Boden und Seiten werden durch zwei Winkel gehalten, und man erreicht dadurch, daß wenn die Zigarren versuchen, die Seitenwände zurückzudrücken, der andere Teil des Winkeleisens am Boden ein Heben der Bodenplatte bei seiner ziemlichen Länge hervorrufen müßte. Da dies bei den gegebenen Verhältnissen unter der Wirkung des vorhandenen Gegendruckes nicht möglich ist, wird durch die neue Einrichtung eine Verbiegung der Seitenplatten ausgeschlossen.
Das wesentliche Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes besteht demnach darin, daß die Versteifung der Seitenteile auch auf eine lange Fläche den Boden mit versteift.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar in
Fig. ι in einer perspektivischen Vorderansicht, in
Fig. 2 in einer Vorderansicht mit eingeklinktem Druckhebel, in
Fig. 3 in einer Seitenansicht,
Fig. 4 in gefülltem Zustande mit weggebrochenen Anzugshebeln und
Fig. 5 in einer Unteransicht.
Der neue Schieber besteht aus der Bodenplatte i, auf der sich die beiden Seitenplatten 2 und 3 in wagerechter Richtung verschieben lassen. Diese Seitenplatten sind zur Erreichung einer genügenden, mechanischen Festigkeit mit winkelförmig gebogenen Teilen 4, die zum Durchtritt der Bodenplatte geeignete Aussparungen aufweisen, verbunden. An den Seitenplatten 2 und 3 sitzt die Deckelplatte 5 in Scharnieren 6. Diese Scharniere sind an der Deckelplatte in wagerechter Richtung ver-
schiebbar. Auf der Innenseite der Deckelplatte sitzt ein in Scharnieren drehbarer Druckklotz 7, so daß zwischen dem Druckklotz 7 und der Deckelplatte 5 noch eine Feder 8 angeordnet ist.
Zur Ausübung des erforderlichen, senkrechten Preßdruckes sind an der Deckelplatte zwei Arme 9 und 10 angeordnet, die sich in einem Zapfen 11 vereinigen. Auf der Bodenplatte sitzen ebenfalls zwei Arme 12 und 13, die sich in 14 vereinigen und mit dem Druckhebel 15 gelenkig verbunden sind. 16 sind Versteifungen des Preßkastenbodens.
Der Deckel 5 kann vollständig umgeklappt werden und dient dann als Anschlag beim Einlegen der Zigarren in den Schieber.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende:
Nachdem der Deckel 5 in die senkrechte Stellung gebracht ist, wird der Preßschieber in bekannter Weise mit der entsprechenden Anzahl von Zigarren beschickt. Wenn dies geschehen ist, · werden die Seitenpreßplatten 2 und 3 mit Hand so weit angenähert, daß die Zigarren den erforderlichen Druck erhalten und die Seitenplatten dann durch irgendeine Sperrvorrichtung in dieser Lage festgehalten. Hierauf wird der Deckel umgeklappt, so daß die Druckplatte 7 auf die Zigarren zu liegen kommt. Dann wird der Hebel 15 in die Nase 11 eingehakt und durch Herunterdrücken dieses Hebels der erforderliche, senkrechte Druck ausgeübt. Dabei kann das . Herunterdrücken auf einmal oder in Absätzen erfolgen. Die Feder 8 wirkt dabei in der Weise, daß sie den Druck mildert und so eine Beschädigung der zu pressenden Zigarren ausschließt.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Aus vier Platten, von denen die beiden senkrechten in wagerechter Richtung verschiebbar sind, bestehender Preßkasten, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Preßplatten durch zwei Winkeleisen, die gleichzeitig mit einem größeren Teil ihrer unteren Winkelschenkel unter den Boden des Preßkastens greifen, gehalten werden, und einen in beweglichen Scharnieren verschiebbaren Deckel tragen.
2. Preßkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte mit zwei in einer Nase (11) zusammenstoßenden Armen (9, 10) versehen ist, und daß die Bodenplatte zwei mit einem Hebel (15) verbundene, entsprechende Arme (12, 13) enthält, so daß sich eine Aussparung des Hebels (15) auf die Nase (11) legen kann und dadurch der Vertikaldruck ausgeübt wird.
3. Zigarrenpreßkasten nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdeckel(5) heruntergeklappt werden kann und so als Anschlag für die einzulegenden Zigarren dient. '
4. Zigarrenpreßkasten nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplätte (5) mit einem Einsatz (7) versehen ist und sich zwischen Einsatz und Deckelplatte eine Feder (8) befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckereI.
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