DE285705C - - Google Patents

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DE285705C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/06DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection
    • H04L25/061DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection providing hard decisions only; arrangements for tracking or suppressing unwanted low frequency components, e.g. removal of DC offset
    • H04L25/062Setting decision thresholds using feedforward techniques only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 285705 KLASSE 21 a. GRUPPE
WENZEL KNOBLOCH in BERLIN-PANKOW
Wirkung haben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1914 ab.
Bei Fernmeldeanlagen, welche über eine oder mehrere isolierte Leitungen und die Erde als Rückleitung betrieben werden, zeigen sich bekanntlich unliebsame Störungen durch Erdströme, die von elektrischen Zentralen, Bahnen usw. herrühren.
Diese Ströme lassen sich nicht beseitigen, sondern nur unschädlich machen, beispielsweise durch Einschaltung hoher Leitungswiderstände u. dgl., wobei allerdings wieder hohe Spannungen für den Meldebetrieb aufgewendet werden müssen.
Vorliegende Schalteinrichtung betrifft eine einfache Gegenstromschaltung der Empfangsorgane, bei der die Erdströme zur Unschädlichmachung ihrer selbst benutzt werden. Zu diesem Zwecke erhalten die Empfangsorgane in an sich bekannter Weise eine Hauptwickelung 6 und eine entgegengesetzt wirkende Nebenwickelung 7; die Hauptwickelung 6 ist in die Fernleitung 4, 5, die Nebenwickelung zwischen zwei festzulegenden Stellen c, b der Erdleitung 1 eingeschaltet.
Der Grundgedanke der Anordnung ist folgender. Zwischen den beiden Endstellen a, b der Fernmeldeanlage ist eine bestimmte Erdstromspannung vorhanden, beispielsweise 500 Millivolt, die einen auf das Empfangsorgan 6 störend wirkenden Strom erzeugt, sobald die Fernleitung 4, 5 über die Erdleitung 1 geschlossen ist. Die Fernleitung 4, 5 mit Geber 2 und Empfänger 6 haben angenommen 500 Ohm Widerstand; es fließt demnach ein Milliampere Erdstrom durch die Fernleitung 4, 5 und den Empfänger 6, angenommen in der Richtung der Pfeile. Dieser Strom hat die gleiche Richtung 1WIe derjenige in der Erdleitung 1, denn die Fernleitung 4, 5 mit Empfänger 6 liegt eigentlich im Nebenschluß zur Erdleitung i, die man sich als Nebenstromleiter der elekirischen Bahnen usw. links und rechts verlängert denken muß.
Wird jetzt durch eine Nebenspule 7 des Empfängers von gleicher Beschaffenheit der Erdstrom von ein Millianpere jedoch in umgekehrter Richtung geleitet, so muß sich die Wirkung des Erdstromes auf den Empfänger aufheben. Ein entsprechender Erdstrom für die Gegenspule 7 ist erhältlich durch eine zweite Erdleitungsabzweigung, die jedoch gesucht werden muß. Rechnerisch läßt sich diese annähernd bestimmen. Angenommen, die beiden Spulen 6, 7 haben je 5 Ohm Widerstand. Für die Gegenspule 7 sind daher 5 Millivolt Erdstromspannung erforderlich, um ein Milliampere Strom zu erhalten. Wenn nun zwischen α und b der Erdleitung, deren Entfernung 10 000 Meter beispielsweise betragen soll, 500 Millivolt Spannung herrscht, so muß die dritte Erdverbindung c in 100 Meter Entfernung von b in der Richtung nach α zu beispielsweise erfolgen, um für die Gegenspule 5 Millivolt zu erhalten.
Ist diese Stelle c gefunden, so ist es gleichgültig, wie groß die Erdstromspannung ist, und in welcher Richtung sie die Erdströme
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durch die Fernmeldeanlage sendet. Eine Spannungsdifferenz ist meist zwischen Gas- und Wasserleitung nachweislich; dieselbe ist jedoch niemals konstant, so daß von deren Benutzung abgesehen werden muß.
Bei der Anlage wird einfach eine isolierte Leitung 8 bis zu der durch Versuche ermittelten Stelle c gezogen und dort mit der Erde verbunden. Der Widerstand dieser Leitung muß selbstverständlich beachtet, eventuell durch Widerstand 9 ausgeglichen werden. Der Einfluß des von Batterie 3 herrührenden Stromes auf die Neben Wickelung 7 ist zu vernachlässigen, da diese durch die Strecke zwischen c und b fast kurzgeschlossen ist, also nur ein sehr schwacher Strom in dieser Wickelung entstehen kann. Die Schalteinrichtung ist anwendbar für jede Art elektrischer Fernmeldeanlagen, bei denen in der Hauptsache schwache Sendeströme und empfindliche Empfangsorgane (beispielsweise bei Fernschreib- und Fernsprechanlagen) benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalteinrichtung zum Unschädlichmachen der Erdströme bei Fernmeldeanlagen, bei denen die Empfangsorgane zwei Wickelungen mit einander entgegengesetzter Wirkung haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenwickelung (7) an zwei in solcher Entfernung voneinander gewählten Erdverbindungsstellen (c, b) angeschlossen ist, daß durch den zwischen diesen Stellen herrschenden Potentialunterschied durch die Nebenwickelung (7) der gleiche Erdstrom wie durch die Hauptwickelung (6), jedoch in umgekehrter Richtung hervorgerufen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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