DE285695C - - Google Patents
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- DE285695C DE285695C DENDAT285695D DE285695DA DE285695C DE 285695 C DE285695 C DE 285695C DE NDAT285695 D DENDAT285695 D DE NDAT285695D DE 285695D A DE285695D A DE 285695DA DE 285695 C DE285695 C DE 285695C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F9/00—Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
- A41F9/002—Free belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 285695 KLASSE Zb. GRUPPE
KARL JOSEF WEINELT in .BRLJX, Österreich.
Gewebter Hanfgürtel mit Ringbügeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein gewebter Hanf gürtel mit Ringbügeln, bei dem um die
in einem der Gürtellänge entsprechenden Abstand befindlichen Endbügel und um einen
dazwischenliegenden Bügel ein fortlaufender, als Kette dienender Faden gewickelt ist, der
mit einem fortlaufenden Schußfaden so verwebt ist, daß alle Bügel an der gewünschten
Gürtelstelle gesichert sind. Um ein Verwinden des Gürtels zu verhindern, ist die
Kette zur Hälfte aus einem linksdrähtigen und zur Hälfte aus einem rechtsdrähtigen
Faden gebildet. Die für die Kette in Anwendung kommenden Fäden können auch paarweise angeordnet sein, und zwar so, daß
ein linksdrähtiges Garn neben ein rechtsdrähtiges zu liegen kommt, so daß die linksdrähtigen
und rechtsdrähtigen Fäden in der ganzen Kette gleichmäßig verteilt sind.
2.0 Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsformen.
Fig. ι zeigt eine schematische Ansicht eines unfertigen Gürtels, Fig. 2 eine
Ansicht des fertigen Gürtels und Fig. 3 die Ansicht eines Teiles des Gürtels- in größerem
Maßstabe.
Die zur Herstellung des Gürtels dienende Kette besteht, wie aus Fig. 1 ersichtlich, aus
einem fortlaufenden Faden a, dessen Ende am Quersteg des Bügels b1 festgeknüpft ist. Der
Faden α geht durch den Bügel δ2 hindurch
zum Bügel δ3, durch diesen hindurch und kehrt unten außerhalb des Bügels δ2 zum
Bügel b1 zurück, um auch durch diesen hindurchzugehen..
Die zweite Windung verläuft genau so wie die erste usf., bis die ganze Kette zwischen den Bügeln b1 und bs ausgespannt
und das zweite Ende des Fadens am Bügel δ3 befestigt ist. Die Kette besteht somit
aus einer unteren und einer oberen Fadenreihe, und zwischen diesen Fadenreihen gehen
die Querstege der Bügel δ1, b2 und b3 hindurch.
Der Schußfaden c, der in bekannter Weise durch Handarbeit eingetragen werden kann, bewirkt
die Feststellung der Bügel an jeder beliebigen Stelle der Kette. Bei der in Fig. 2 ersichtlichen
Ausführungsform ist der Bügel δ2 etwa in der Mitte des Gürtels d eingewebt, während
die Bügel b1 und bs von den Enden der Kettenfäden
umschlungen sind. Der mittlere Bügel kann aber auch ganz entfallen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann die Kette zur Hälfte aus einem linksdrähtigen Faden a1
und zur Hälfte aus einem rechtsdrähtigen Faden α2 bestehen, was den Vorteil mit sich
bringt, daß sich das Band nicht verwindet, da das Bestreben der einen Hälfte, sich nach
einer Seite zu verdrehen, durch das entgegengesetzt wirkende Bestreben der anderen Hälfte
aufgehoben wird. Die Kette kann auch in der Weise hergestellt werden, daß stets ein
linksdrähtiger Faden neben einem rechtsdräh-
tigen Faden läuft, so daß durch die im ganzen Gürtel gleichmäßig verteilten, nach entgegengesetzten
Richtungen gewundenen Fäden das Bestreben des Gewebes, sich zu verwinden,
gänzlich aufgehoben ist.
Die Bügel besitzen innerhalb des Quersteges
einen zu diesen parallelen zweiten Quersteg f, so daß nur ein ganz schmaler Schlitz für die
Kettenenden übrig bleibt, wodurch ein Schrägstellen der Bügel verhindert wird.
Claims (3)
- Patent-An Spruch ε·.i. Gewebter Hanfgürtel mit Ringbügeln, dadurch gekennzeichnet, daß um die in einem der Gürtellänge entsprechenden Abstand befindlichen Endbügel (δ1, δ3) und um einen dazwischenliegenden Bügel (δ2) ein fortlaufender, als Kette dienender Faden (a) gewickelt ist, der mit einem fortlaufenden Schußfaden (c) so verwebt ist, daß alle Bügel an der gewünschten Gürtelstelle gesichert sind.
- 2. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette zum Teil aus 2, linksdrähtigem und zum Teil aus rechtsdrähtigem Garn hergestellt ist, um ein Verwinden des Bandes zu verhindern.
- 3. Gürtel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette aus zwei parallel nebeneinander fortlaufenden, entgegengesetzt gedrehten Fäden besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285695C true DE285695C (de) |
Family
ID=541068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285695D Active DE285695C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285695C (de) |
-
0
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