DE285545C - - Google Patents
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- DE285545C DE285545C DENDAT285545D DE285545DA DE285545C DE 285545 C DE285545 C DE 285545C DE NDAT285545 D DENDAT285545 D DE NDAT285545D DE 285545D A DE285545D A DE 285545DA DE 285545 C DE285545 C DE 285545C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/11—Details
- B02C7/14—Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Es sind bereits Mühlen mit scheibenförmigen
Mahlkörpern (Metallscheiben oder Steinen) bekannt, bei denen der Läuferstein in der Achsenrichtung
unverschiebbar gehalten und der federnd nachgiebig gelagerte Bodenstein mit einer Abrückvorrichtung verbunden ist, die
ein sofortiges Abziehen des Bodensteins vom . Läuferstein während des Betriebes gestattet.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in
Die vorliegende Erfindung besteht nun in
ίο der besonderen Ausbildung der Abzug vorrichtung
für den Bodenstein, dahingehend, daß diese aus einer durch einen Abzughebel oder
ein Handrad bewegten, in einem hohlen Ansatz des Mühlengehäuses gelagerten Zugstange
sowie einer auf diesem Ansatz längsverschiebbaren Hülse besteht, an der mittels eines
Armkreuzes der Bodenstein befestigt ist, wobei beide Teile durch ein Kupplungsglied
miteinander verbunden sind und unter dem Einfluß einer Druckfeder stehen. Eine solche
Ausbildung der Abzugvorrichtung läßt, ohne daß ihre Wirksamkeit behindert wird, jederzeit
eine beliebige Nachstellung und Verstellung des Bodensteins zu, wodurch die Betriebssicherheit
wesentlich gefördert wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Vertikalsteinmühle
dargestellt. Es zeigt die Fig. 1 die Mühle im Längsschnitt. Die Fig. 2 und 3
bzw. 4 und 5 zeigen zwei Ausführungen der Abrückvorrichtung in größerem Maßstabe im
Längsschnitt bzw. im Querschnitt.
α ist der Läuferstein, dessen Welle durch
Kugeldrucklager b1 und δ2 unverschiebbar gelagert
ist. Der mit dem Läuferstein zusammenarbeitende Bodenstein c ist mittels im
Gehäuse gelagerter Schrauben β an einem Armkreuz d befestigt, das mittels seiner hülsenartigen
Nabe d1 auf einem am Gehäuse angebrachten Stutzen g verschiebbar gelagert
ist. Das Ende dieses Stutzens g trägt ein Gewinde mit in dasselbe eingreifendem Handrad
f, das als Widerlager für die in der hohlen Nabe d1 untergebrachte Druckfeder h
dient. Durch sie wird das Armkreuz und mit ihm der Bodenstein c gegen den Läuferstein
α gedrückt.
Die Einstellung des Bodensteins c gegenüber dem Läuferstein α erfolgt hierbei durch
die Schrauben e und die Nachstellung während des Betriebes durch das Handrad f.
Die zum Abrücken des Bodensteins vom Läuferstein dienende Einrichtung ist im wesentlichen
in dem hohlen Stutzen g untergebracht, der zu diesem Zwecke eine Stange i
aufnimmt, die .mittels eines an ihr befestigten Mitnehmerstiftes k, der durch einen Längsschlitz
I des Stutzens g hindurchgreift, mit der Nabe d1 des Armkreuzes d zwangläufig verbunden
ist. Dieser Längsschlitz Z ist so lang gewählt, daß stets eine Nachstellung und
Verstellung des Bodensteins innerhalb der gewünschten Grenzen möglich ist.
An dem äußeren Ende der Stange i ist ein Handhebel m mit. zwei exzentrischen Fest-Stellflächen
n1 und n2 angelenkt. Diese Flächen
n1 und n2 haben verschiedenen Abstand
vom Drehpunkt des Hebels. Je nach der Stellung des Hebels stützt sich die eine oder
andere Fläche gegen eine an der Nabe des Handrades f anliegende Platte 0.
Beim Mahlen liegt die dem Drehpunkt zu-
nächst liegende Anschlagfläche n1 an der
Scheibe ο an, dann nimmt die Abrückvorrichtung die in Fig. ι und 2 gezeigte Lage ein.
In dieser liegt der Bodenstein auf dem Läuferstein auf und steht der Kupplungsstift k
von den Enden des Schlitzes I um ein gewisses Maß ab.
Soll nun der Bodenstein abgerückt werden, so bringt man den Handhebel η in die in
Fig. ι punktiert gezeichnete Lage, in der die von der Drehachse weiter stehende Fläche n2
zur Anlage an die Platte 0 kommt. Dadurch wird die Stange i samt der mit ihr gekuppelten
Nabe d1 achsial entgegen der Wirkung der Feder verschoben und somit auch mittels der
Schrauben e der Bodenstein c von dem Läuferstein abgerückt.
Die beschriebene Abrückvorrichtung gestattet auch dem Bodenstein jederzeit auszuweichen,
wenn etwa ein Fremdkörper zwischen die Mahlflächen gerät. Er bewegt sich dann zusammen mit dem Armkreuz d und der Abrückvorrichtung
unter Zusammenpressung der Druckfeder % nach links, die ihn nach dem
Durchgang des Fremdkörpers durch die Metallflächen wieder an den Läuferstein andrückt.
Während dieses Vorganges bleibt der Handgriff m unverändert in seiner Lage. Auch
beeinträchtigt diese Ausbildung der Abrückvorrichtung nicht die Nachstellbarkeit des
Bodensteins, weil bei einer solchen Verstellung die relative Lage der einzelnen Teile der Vorrichtung
zueinander die gleiche bleibt.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere, auf dem gleichen Gedanken beruhende Ausführungsform
der Abrückvorrichtung dargestellt. Bei dieser ist das Armkreuz d nicht unmittelbar,
sondern mittelbar abgefedert, indem die Druckfeder h auf einen Bund der mit dem
Armkreuz d gekuppelten Stange i einwirkt. Die Druckfeder h ist hierbei innerhalb des
hohlen Stutzens g angeordnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mühle mit scheibenförmigen Mahlkörpern, bei der der Läuferstein in der Achsenrichtung unverschiebbar gehalten und der federnd nachgiebige Bodenstein mit einer Abrückvorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung für den Bodenstein aus einer durch einen Abzughebel (m) oder ein Handrad verschiebbaren, in einem hohlen Ansatz (g) des Mühlengehäuses gelagerten Zugstange (i) sowie einer auf diesem Ansatz längsverschiebbaren Hülse (d1) besteht, an der mittels eines Armkreuzes (d) der Bodenstein befestigt ist, wobei beide Teile (i, d1) durch ein Kupplungsglied (k) miteinander verbunden sind und unter dem Einfluß einer Druckfeder (h) stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285545C true DE285545C (de) |
Family
ID=540928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285545D Active DE285545C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285545C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2606722A (en) * | 1947-12-05 | 1952-08-12 | Gronberg Anton Bertil | Grain grinding mill with adjustable nonrotary member |
-
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- DE DENDAT285545D patent/DE285545C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2606722A (en) * | 1947-12-05 | 1952-08-12 | Gronberg Anton Bertil | Grain grinding mill with adjustable nonrotary member |
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