DE2853773C2 - Enthärtungseinrichtung für Haushaltgeräte - Google Patents

Enthärtungseinrichtung für Haushaltgeräte

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DE2853773C2
DE2853773C2 DE2853773A DE2853773A DE2853773C2 DE 2853773 C2 DE2853773 C2 DE 2853773C2 DE 2853773 A DE2853773 A DE 2853773A DE 2853773 A DE2853773 A DE 2853773A DE 2853773 C2 DE2853773 C2 DE 2853773C2
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4229Water softening arrangements

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  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)
  • Fertilizing (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Auch die nach dem vierten Ausführungsbeispiel der DE-OS 25 57 054 vorgesehene horizontale Schwenkbarkeit des Wasserauffangbehälters zur Volumenänderung ist aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse innerhalb des Geschirrspülmaschinengehäuses praktisch nicht realisierbar. Darüber hinaus müssen bei einer derartigen Ausbildung des Wasservorratsbehälters sämtliche zum Behälter hinführenden Wasseranschlüsse und Wasserabgänge flexibel ausgebildet werden. Dies setzt einen hohen mechanischen und konstruktiven Aufwand zur Realisierung voraus.
Darüber hinaus sind an Geschirrspül- oder Waschmaschinen auch Einrichtungen bekannt (siehe DE-OS 18 16 003 und 20 16 340), die jeweils zur Niveauregelung der Wasserfüllung des Spülbehälters herangezogen werden. Eine solche mit Luftfalle und druckabhängigem Niveauschalter arbeitende Einrichtung ist jedoch als Steuerglied innerhalb eines vollautomatisch ablaufenden Wasch- oder Geschirrspülprogramms zu verstehen und dient nicht der Bevorratung einer dosierten Wassermenge zum Zwecke der Soleaufbertitung zur Regenerierung-eines Enthärters.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Enthärtungseinrichtung für Haushaltgeräte den Wasserauffangbehälter so auszubilden, daß mit geringem baulichen Aufwand eine problemlose und einfache Einstellung des Wasservorratsbehälters auf ein bestimmtes Flüssigkeitsvolumen möglich ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß Undichtheiten am Wasservorratsbehälter sowie Leckwasserverluste auftreten.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1.
Eine andere Lösung der Aufgabe ist durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruches 3 gegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind insbesondere in der problemlosen und einfachen Einstellung des Wasservorratsbehälters auf ein bestimmtes Flüssigkeitsvolumen zu sehen, wobei die Störanfälligkeit des Behälters durch die Verminderung von Bauteilen erheblich herabgesetzt ist und Abdichtprobleme zur Vermeidung von Leckwasser nicht auftreten.
Die nachstehende Beschreibung dient der Erläuterung des Gegenstandes gemäß der Erfindung, von dem Ausführungsbeispiele in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigt
F i g. 1 einen Wasservorratsbehälter in schematischer Darstellung, eingestellt auf einen minimalen Wasservorrat,
F i g. 2 den Wasservorratsbehälter, eingestellt auf einen maximalen Wasservorrat,
F i g. 3 den Wasservorratsbehälter gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung, eingestellt auf einen maximalen Wasservorrat,
F i g. 4 den Wasservorratsbehälter nach F i g. 3, eingestellt auf einen minimalen Wasservorrat.
Der in F i g. 1 mit 1 bezeichnete Wasservorratsbehälter für eine aus Ionenaustauschbehälter und Salzgefäß bestehende Enthärtungseinrichtung einer nicht dargestellten Gesehirrspülmaschine besteht im wesentlichen aus einer Wassereinlaufkammer 2 und einer Luftkammer 3 mit Entlüftungsöffnung, an welcher ein endseitig offenes, bewegbares Entlüftungsrohr 4 ansetzt.
Die Wassereinlaufkammer 2 des vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten und dem Salzgefäß der Enthärtungseinrichtung vorgeschalteten Wasservorratsbehälters 1 wird über einen Zulauf, der mit dem nicht gezeigten Frischwassernetz verbunden ist, mit Frischwasser gespeist (Pfeil 2), wobei überschüssiges Wasser über eine in den opülraum (Pfeil Z) der Geschirrspülmaschine mündende Überlaufleitung 5 abfließen kann. Die Überlaufleitung 5 geht ab von einer in die Wassereinlaufkammer 2 eingeformten Überlaufschwelle 6 mit fester nicht veränderbarer Höhe (NX auf weiche sich der Wasserstand in der Luftkammer 3 bei der maximal zu speichernden Wassermenge im Wasservorratsbehälter
ίο 1 einpegeit Von der Wassereinlaufkammer 2 führt bodenseitig ein Flüssigkeitskanal 7 zur benachbarten in den Wasservorratsbehälter 1 integrierten Luftkammer 3. Die Luftkammer 3 ist bis auf den Flüssigkeitskanal 7 allseitig geschlossen, wobei die schon genannte Entlüftungsöffnung mit dem angesetzten, bewegbaren Entlüftungsrohr 4 im oberen Bereich der Luftkammer 3 höher als die feste Überlaufschwelle 6 der Wassereinlaufkammer 2 gelegt ist. Die kammerseitige öffnung des Entlüftungsrohres 4 ist, wie nachstehend näher erläutert, zur Voreinstellutrg des Behälteraufnahmevolumens in der Höhe veränderbar.
Das Entlüftungsrohr 4 ist abgewinkelt ausgebildet, wobei der eine Rohrschenkel 4a innerhalb der Luftkammer 3 vertikal um die Achse des zweiten mit dem Spülraum in Luftverbindung stehenden nicht näher dargestellten Rohrschenkels 4b schwenkbar ist Durch die Verschwenkbarkeit des einen Rohrschenkels 4a kann der jeweils gewünschte von der Wasserhärte abhängige Wasservorrat zur Aufbereitung der Sole stufenlos eingestellt werden. So zeigt die F i g. 1 den Wasservorratsbehälter 1 eingestellt auf die niedrigste und F i g. 2 den Behälter eingestellt auf die höchstmögliche Wassermenge, wobei das Niveau Pn in der Luftkammer 3 der Höhe N der Überlaufschwelle 6 entspricht Das Entlüftungsrohr 4 mit dem waagerecht geschwenkten Rohrschenkel 4a ist nach F i g. 2 ständig geöffnet, so daß dieses Niveau Pn erreicht werden kann. Bei niedrigerem Pegel z. B. P\ (F i g. 1) steigt der Wasserspiegel in der Luftkammer 3 bei zufließendem Frischwasser so lange an, bis der
geneigte Rohrschenkel 4a mit seiner öffnung eingetaucht ist, wobei sich nur noch der Rohrschenkel 4a des Entlüftungsrohres 4 bis in Höhe der Überlaufschwelle 6 mit Wasser füllt Abweichend hiervon läßt sich das Entlüftungsrohr 4 auf jeden beliebigen Pegel zwischen P\ und Pn einstellen, wie dies für unterschiedliche Wasserhöhen bzw. Wasserhärten gewünscht wird.
Die Einstellung des Entlüftungsrohres 4 erfolgt über eine an sich bekannte Handhabs vom Spülraum der nicht gezeigten Geschirrspülmaschine aus. Mit 8 ist die Ablaufleitung bezeichnet, über weiche die bevorratete Wassermenge beim Regenerieren des Enthärters abfließt und dem Salzbehälter der Enthärtungseinrichtung (Pfeil E) zur Solabildung zugeführt wird. Die Ablaufleitung 8 geht vom Soden der Wassereinlaufkammer 2 aus ab.
Beim weiteren Ausführungsbeispiel nach F ig. 3 und 4 ist zur Be- und Entlüftung der zweiten Wasservorratskammer ein schließbares Entlüftungsventil 4' verwendet. Mit diesem an gleicher Stelle innerhalb der Luftkammer 3' des Wasservorratsbehälters 1' angeordneten Entlüftungsventil 4' ist die Dosierung der Solemenge exakt auf zwei Wasserhärte-Bereiche möglich, die unter dem Gesichtspunkt, daß die Wasserhärte je nach Jahreszeit oft erheblich schwanken kann, in vielen Fällen ausreichend ist. Auch dieses Entlüftungsventil 4' ist vorzugsweise vom Spülraum der Geschirrspülmaschine aus bedienbar. Bei geschlossenem Entlüftungsventil 4' (geschlossene Luftkammer 3', F i g. 4) bildet sich in der
Luftkammer 3' ein Luftvolumen aus, so daß zum Regenerieren des Ionenaustauschers eine geringere Wassermenge zur Verfügung steht. Entsprechend erhält man bei geöffnetem Entlüftungsventil 4' (F i g. 3) die maximal mögliche Wassermenge, wobei der Wasserstand in der Luftkammer 3' sich auf die Höhe N' der Überlaufschwelle 6' der Wassereinlaufkammer 2' einpegelt. In seinem weiteren Aufbau entspricht der Wasservorratsbehälter 1' nach dem zweiten Ausführungsbeispiel dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Behälter; der vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (7)

1 2 Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Enthär- Patentansprüche: tungseinrichtung für Haushaltgeräte, insbesondere für Geschirrspülmaschinen, bestehend aus einem Ionenaus-
1. Enthärtungseinrichtung für Haushaltgeräte, ins- tauschbehälter, einem Salzbehälter sowie aus einem der besondere für Geschirrspülmaschinen, bestehend 5 Einrichtung vorgeschalteten Wasservorratsbehälter mit aus einem Ionenaustauschbehälter, einem Salzbehäl- einer Wassereinlaufkammer mit Überlaufschwelle, von ter sowie aus einem der Einrichtung vorgeschalteten der eine Ablaufleitung in den Spülbehälter mündet
Wasservorratsbehälter mit einer Wassereinlaufkam- Eine solche Enthärtungseinrichtung ist z. B. aus der mer mit Überlaufschwelle, von der eine Ablauflei- DE-OS 25 57 054 bekannt
tung in den Spülraum mündet, dadurch ge- ίο Das Aufnahmevolumen des bekannten Wasservorkennzeichnet, daß ein Wasservorratsbehälter ratsbehälters ist durch eine höhenverstellbare Überlauf-
(1) mit einer festen Überlaufschwelle (6) vorgesehen schwelle zu verändern, die durch einen eine Wand nieist, der eine mit seiner Wassereinlaufkammer (2) flüs- derer Höhe des Behälters übergreifenden Schieber gesigkeitsleitend in Verbindung stehende und allseitig bildet ist Der Schieber stützt sich sowohl gegen die geschlossene Luftkammer (3) als zweite Wasservor- 15 Wand niederer Höhe als auch gegen angrenzende Wän-
ratskammer aufweist, welche eine Entlüftungsöff- de des Wasservorratsbehälters wasserdicht ab und ist
nung oberhalb der Überlaufschwelle (6) der Wasser- durch ein Hebelgetriebe von der Frontseite der Maschi-
einlaufkammer (2) besitzt, an der ein endseitig offe- ne aus verstellbar. Eine weitere Lösung sieht vor, statt
nes, bewegbares Entlüftungsrohr (4) ansetzt dessen des verstellbaren Schiebers einen bezogen auf das Be-
kammerseWge öffnung zur Voreinstellung des Be- 20 hälterzentrum verstellbaren Behälterwandabschnitt des
hälteraufna&mevolumens in der Höhe veränderbar Wasserauffangbehälters zu verwenden,
ist Das zu sammelnde Wasser wird bei der bekannten
2. Enthärtungseinrichtung nach Anspruch 1, da- Einrichtung dem Vorratsbehälter aus dem Frischwasdurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsrohr (4) sernetz zugeführt und erreicht in der Wassereinlaufabgewinkelt ausgebildet und mit dem einen Rohr- 25 kammer die Höhe des Überlaufes. Überschüssiges Wasschenkel (4b) in der Entlüftungsöffnung der zweiten ser fließt dabei über eine von der Überlaufschwelle aus-Wasservorratskammer zwischen einem minimalen gehende Überlaufleitung in den Spülbehälter der Ma- und einem maximalen Wasservolumen schwenkbar schine ab. Eine weitere Ablaufleitung verbindet die angeordnet ist Wassereinlaufkammer des Behälters mit der Enthär-
3. Enthärtungseinrichtung für Haushaltgeräte, ins- 30 tungseinrichtung zur Herstellung der dosierten Solebesondere für Geschirrspülmaschinen, bestehend menge zum Regenerieren des Enthärters.
aus einem Ionenaustauschbehälter, einem Salzbehäl- Dem bekannten Wasservorratsbehälter haftet der ter sowie aus einem de/ Einrichtung vorgeschalteten Nachteil an, daß sehr enge Maßtoleranzen bei der Ferti-Wasservorratsbehälter ait einer Wassereinlaufkam- gung des Behälters insbesondere des verstellbaren mer mit Überlaufschwelle, vor der eine Ablauflei- 35 Schiebers bzw. des Wandabschnittes einzuhalten sind, tung in den Spülraum mündet, dadurch gekennzeich- damit dieser sich flüssigkeitsdicht gegen die Behälternet, daß ein Wasservorratsbehälter (ir) mit einer fe- wandungen abstützen kann. Weiterhin muß der vorbesten Überlaufschwelle (6') vorgesehen ist, der eine kannte Wasservorratsbehälter so ausgelegt sein, daß mit seiner Wassereinlaufkammer (2') flüssigkeitslei- neben dem ausreichenden Wanddruck zur Abdichtung tend in Verbindung stehende und allseitig geschlos- 40 des die Wand niederer Höhe übergreifenden Schiebers sene Luftkammer (3') als zweite Wasservorratskam- auch dessen Leichtgängigkeit bei der Einstellung bzw. mer aufweist, welche mit einem oberhalb der Über- Einjustierung der Überlaufschwelle gewährleistet ist laufschwelle (6') der Wassereinlaufkammer (2') lie- Dies ist jedoch nur schwerlich zu erreichen. Es besteht genden, schließbaren Entlüftungsventil (4') zur Vor- die Gefahr, daß zumindest bei längerer Benutzung des einstellung des Behälteraufnahmevolumens verse- 45 Gerätes Undichtheiten am Behälter und Leckwasserhen ist Verluste auftreten, welche keine exakt dosierten Was-
4. Enthärtungseinrichtung nach Anspruch 3, da- sermengen mehr gewährleisten. Mit diesen Nachteilen durch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (4') ist auch ein Wasserauffangbehälter nach der DE-OS zur Erreichung des maximalen Wasservolumens 26 13 752 behaftet
dauernd geöffnet und zur Erreichung des minimalen 53 Bei der dritten Ausführungsform der DE-OS
Wasservolumens dauernd geschlossen ist 25 57 054, die zur Änderung des Speichervolumens des
5. Enthärtungseinrichtung nach mindestens einem Wasserauffangbehälters einen teilweise in den Behälter der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einsteckbaren Verdrängungskörper besitzt, ist zu bedie Entlüftung der Luftkammer (3; 3') zum Spülraum mangeln, daß sich an dem in das Behälterinnere reichenhin erfolgt 55 den Verdrängungskörperabschnitt im Laufe der Zeit
6. Enthärtungseinrichtung nach mindestens einem mehr oder weniger schnell Kalkverkrustungen bilden, der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß welche den Verdrängungskörper in seiner Versteilbardie Voreinstellung des Behälteraufnahmevolumens keit sogar blockieren können. Dieses sich negativ auf die vom Spülraum aus erfolgt. Leichtgängigkeit des Verstellorgans auswirkende Pro-
7. Enthärtungseinrichtung nach mindestens einem eo blem ist ebenfalls bei den vorerwähnten Ausführungen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Enthärtungseinriehtung nach der DE-OS 25 57 054 die als zweite Wasservorratskammer dienende Luft- anzutreffen. Ferner setzt ein von oben in den Wasserkammer (3; 3') in den Wasservorratsbehälter (1; t') auffangbehälter einsteckbarer und senkrecht verschieb-
|| integriert ist. barer Verdrängungskörper ein kompliziertes Hebelge-
i| 65 triebe voraus, wenn eine Wasseraufnahme-Volumenän-
|:| derung z. B. durch Knopf- oder Schalterdrehung, bei-
P spielsweise vom Spülbehälterinnenraum her, erfolgen
?■■■■■ soll.
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