DE285228C - - Google Patents

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DE285228C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

KAISERLICHES AM
k\ PATENTAMT.
Die Aufgabe der Querwände in unstarren
Luftschiffen ist die Trennung des Ballons in selbständige Räume und die Abfangung des
Druckes in der Weise, daß ein Überdruck in dem einen Abteil nicht auf das nächstliegende übergehen kann. Zu diesem Zweck müssen
·.' die Schotten möglichst unbewegliche und steife Wände bilden.
Bei starren Schiffen wird der Zweck in genügendem Maße durch starre Teile und Verspannungen, sowie durch die große Zahl der Schotten erreicht.
Vorliegende Erfindung erreicht denselben Zweck bei Prallschiffen dadurch, daß eine ebene Wand aus Stoff quer durch den Ballon gespannt ist und an einer großen Zahl von Punkten, die gleichmäßig über die Wand verteilt sind, nach einer pder nach beiden Seiten ■ durch Leinen festgehalten ist, welche schräg so an dem Umfang des Ballons laufen, wie es die Fig. ι zeigt.
Um möglichst viele Leinen von gleicher Länge zu erhalten, endigen sie an der Außenhülle in Ringen, die senkrecht um den Ballon liegen.
; Die Verteilung der· Anlieftungspunkte auf
dem Schott erfolgt in Kurven, deren Punkte von der UmfangskUrve der Querwand, welche in der Regel kein Kreis ist, gleichen Abstand haben, so daß alle auf einer solchen Kurve .:■: endigenden Leinen die gleiche Länge besitzen. Fig. ι und 2 zeigen ein doppelseitig versteiftes Schott in Querschnitt und Ansicht.
Hat eine Seite des Schottes Überdruck, z.B. wenn sich das Luftschiff schräg stellt, wie in Fig. 3, so wird das Schott sich zwischen den einzelnen Haltepunkten durchwölben, jedoch nur in geringem Maße.
Die einzelnen. Haltepunkte auf der Querwand müssen so dicht aneinander liegen, daß die Volumenverminderung der oberen Abteilung nur klein ist und durch eine ganz geringe Dehnung ^der Hülle ausgeglichen werden kann, so daß eine unzulässige Beanspruchung der Hülle nicht eintritt.
Fig. 4 zeigt ein Doppelschott, das dazu bestimmt ist, den Raum oberhalb der Propeller zu isolieren; hierbei können die beiden Wände durch· eine Anzahl paralleler Leinen verbunden sein. Das rechts liegende Schott fängt, den von rechts herkommenden Überdruck ab, das links liegende Schott den entgegengesetzt gerichteten Überdruck. .

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Durch Querwände unterteilter Prallschifftragkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände nach einer oder beiden Seiten an zahlreichen, gleichmäßig über ihre Fläche verteilten Punkten durch Leinen gehalten sind, welche schräg an dem Umfang der Ballonhülle anlaufen, zu dem Zwecke, sowohl dem Drucke als dem Volumen nach selbständige Abteilungen zu schaffen.
    lü.
  2. 2. Ausführung der Querwände nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß die Punkte auf konzentrischen Kurven liegen, welche von der Ümfangskurve der Querwand konstanten Abstand haben.,
  3. 3. Doppelwand zur Isolierung des über den Propellern liegenden, gefährdeten Ballonteiles, gekennzeichnet dadurch, daß zwei ; nach Anspruch 1 gebaute Querwände nur einseitig mit schräg anlaufenden Haltelcinen versehen und miteinander durch parallele Leinen verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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