DE2850187C2 - Kratzkettenförderer mit Zahnstange für den kettenlosen Vorschub von Gewinnungsmaschinen - Google Patents

Kratzkettenförderer mit Zahnstange für den kettenlosen Vorschub von Gewinnungsmaschinen

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DE2850187C2
DE2850187C2 DE2850187A DE2850187A DE2850187C2 DE 2850187 C2 DE2850187 C2 DE 2850187C2 DE 2850187 A DE2850187 A DE 2850187A DE 2850187 A DE2850187 A DE 2850187A DE 2850187 C2 DE2850187 C2 DE 2850187C2
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kratzkettenförderer als Strebtordermittel für den untertätigen Bergbau mit einer an der Seiten» and des Förderers befestigten Zahnstange für dtn kettenlosen Vorschub von Gewinnungsmaschinen, wobei di Zahnstange aus Vorschubsegmenten zusammengesetzt ist und die Stoßstellen der Fördererabschnitte von Vorschubsegmenten überbrückt sind.
Im Rahmen der Entwicklung zu kettenlosen Vorschubsystemen für Gewinnungsmaschinen im untertägigen Bergbau, d. h. im sogenannten Langfrontbau, sind eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet und auch zum Teil schon in der Praxis verwirklicht worden. Die Gewinnungsmaschinen erhielten zu diesem Zweck eigene Antriebe und die für den Vorschub notwendigen Zahnstangen wurden in vielfältiger Weise dem Kratzkettenförderer als Strebfördermittel zugeordnet
Bei den bekannten kettenlösen Vorschubsystemen erfolgt der Antrieb versatzseitig am Kratzkettenförderer (z. B. DE-OS 25 30 754). Diese Anordnung bietet sich an, wenn der Streb ausreichende Mächtigkeit aufweist, so daß die Gewinnungsmaschine oberhalb des Förderers angeordnet werden kann.
Handelt es sich jedoch um niedrigere Mächtigkeitsbereiche, so muß die Gewinnungsmaschine abbaustoßseitig neben dem Strebfördermittel angeordnet werden, damit dem Strebfördermittel ein ausreichender Förderquerschnitt verbleibt Infolge zunehmend zu erwartender geringer Flözmächtigkeit muß mehr und mehr mit den vorgenannten Einsatzbedingungen gerechnet wer· den.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kratzkettenforderer als Strebfördermittel zu schaffen, an dem abbaustoßseitig die Gewinnungsmaschine geführt wird und bei welchem die nachstehend aufgeführten Kriterien berücksichtigt sind:
1, Der Vorschub der Gewinnungsmaschine soll gleichmäßig erfolgen, Teilungsfehler sind zu minimieren,
Z Reaktionskräfte des Vorschubs sind sicher in das Liegende zu leiten.
3. Anpassung an wellige Beschaffenheit des Liegenden muß möglich sein.
4. Rückvorgänge müssen ermöglicht werden.
5. Eindeutige Führung der Gewinnungsmaschine muß ι ο gewährleistet sein.
6. Ständiger Eingriff des antreibenden Ritzels muß stets aufrechterhalten bleiben.
7. Gewinnungsgut darf Eingriffsverhältnisse des Vorschubantriebs nicht behindern.
is 8. Bauhöhe der abbaustoßseitigen Zahnstangen muß minimal sein, damit der Ladevorgang des Gewinnungsgutes auf den Förderer nicht behindert wird sowie die Gesamtbauhöhe der Maschine gering bleibt
9. Zahnstange sollte als Laderampe ausgebildet sein.
10. Kosten- und Montageaufwendungen müssen minimal sein.
1!. Vorschubsegmente sollen leicht austauschbar sein.
Zum Stand der Technik zählen segmentartige Zahnstangen in Form von Triebstöcken, negativen Kettenprofilen oder Sonderverzahnungen. Diese bekannten Vorschubsysteme sind sämtlich an den unveränderten herkömmlichen Rinnenschüssen des Strebfördermittels angeschlossen. So erfolgt die Anordnung der Zahnstangen entweder oberhalb des Flansches des Rinnenprofils des Förderers, wobei es zwangsläufig zu Anbackungen des Gewinnungsgutes zwischen Flansch und Zahnstange kommen muß.
ss Eine andere bekannte Befestigungsart besteht in der seitlichen Anbringung der Zahnstange oberhalb des Flansches vom Rinnenprofil. Hierbei kommt es zwar nicht zu Anbackungen von Gewinnungsgut, da dieses durch die Zwischenräume der Verzahnung direkt auf die Förderrinne gedrückt und von den Kratzelementen des Förderers mitgenommen wird, jedoch wird bei dieser Anordnung der Förderquerschnitt stark eingeengt
Die bekannten Anordnungen weisen gemeinsam den Nachteil auf, daß die Bauhöhe des Strebfördermittels so
*i groß ist, daß es zu Ladeproblemen und erhöhten Beanspuchungen durch äußere Kräfte (hohe Biegemomente) kommt. Die große Bauhöhe hat außerdem zur Folge, daß bei welligem Liegenden die Teilungsfehler zwischen! den Segmenten zunehmen und daß dort auch die Führung der Gewinnungsmaschine nachteilig beeinträchtigt wird.
Die Erfindung erfüllt die zuvor genannten Kriterien und vermeidet die Nachteile, die bei den Ausführungen nach dem Stand der Technik auftreten in der Weise, daß die abbaustoßseitige obere Seitenwand des Förderers flanschlos ausgebildet ist und der sich aus Haupt- und Zwischensegmenten zusammensetzende Zahnstangen· strang auf die Oberkante der Seitenwand des Förderers aufgesetzt und befestigt ist, daß die beidseitig zur Verbindung mit den Zwischensegmenten mittels Triebstockbolzen gabelförmig ausgebildeten Hauptsegmente der Zahnstange zugleich die abbaustoßseitige Verbindung der Fördererabschnitte übernehmen, daß die zur Förderermitte hin zeigenden Laschen der Vorschubsegmente zugleich als Niederhalter für die Kratzeisen des Förderers ausgebildet sind und daß die Hauptsegmente mit einem abgeschrägten kastenförmigen Laderampenabschnitt versehen sind, der sich abbaustoßseititr jeweils
über die Länge der Seitenwand eines Fördererabschnittes erstreckt
Es versteht sich, daß der sich aus Haupt- und Zwisohensegmenten zusammensetzende Zahnstangenstrang auch an beliebige Ein- oder Zweiketten-Kratzkettenförderer bekannter Bauart nachträglich angebaut werden kann. Dazu ist lediglich eine geringfügige Abänderung der abbaustoßseitigen Seitenwand des Fördermittel erforderlich, nämlich die Abtrennung des oberen Flansches.
Bei der Verbindung der Vorschubsegmente über Triebstockbolzen ist vorgesehen, daß die Triebstockbolzen mit ausreichendem Spiel in den Bohrungen gelagert sind, so daß dort auch die erforderlichen sphärischen Bewegungen infolge eines welligen Liegenden sowie ts beim Rückvorgang des Strebfördermittels ermöglicht werden. Teilungsfehler zwischen den Segmenten sind nur noch in minimalen Grenzen zu erwarten.
Die erfindungsgemäß zur Förderermitte hin zeigenden Laschen der Vorschubsegmente übernehmen zugleich die Funktion als Niederhalter für die Kratzeisen des Kettenförderers, die bei den üblichen Kraizketteniörderern von dem oberen Flansch der Seitenwand wahrgenommen werden.
Gewinnungsgut, das sich durch die Zwischenräume des Triebstockes drückt, fällt direkt in die Rinne des Förderers und wird weitertransportiert
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die Gesamtbauhöhe des Förderers mit angebauten Vorschubsegmenten erheblieh reduziert werden konnte gegenüber bekannten Förderern mit Vorschubeinrichtungen. Dies wirkt sich günstig auf das Ladeverhalten und die Beanspruchungen durch äußere Kräfte aus.
Durch besondere konstruktive Gestaltung der Hauptsegmente im unteren Bereich als Laderampe ist gewährleistet, daß die seitlichen Enden der Laderampen der einzelnen Rinnenschüsse sich auch im horizontal abgewinkelten Zustand ausreichend überlappen, so daß kein Gewinnungsgut in die Zwischenräume gelangen kann.
Die gerade.. Flächen am Triebstock und deren Verbindungsstellen lassen die Führung der Gewinnungsmaschine problemlos vonstattengehen. Reaktionskräfte aus dem Vorschub der Gewinnungsmaschine werden über die Vorschubsegmente direkt in das Liegende geleitet
An Hand der Zeichnung wird ein Ausiührungsbeispiel der Erfindung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Fördererabschnitt mit angebautem Vorschubsegment (Hauptsegment) in perspektivischer Ansicht
F i g. 2 ein sogenanntes Zwischensegment in perspektivischer Ansaht und
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Verbindungsstelle der Vorschubsegmente.
Mit I ist ein Rinnenschuß des Strebfördermittels bezeichnet mit dem oberen Förder- und dem unteren Leertrum für die (nicht dargestellte) Kratzkette. Die abbaustoßseitige Seitenwand 2 weist im Gegensatz zu der versatzseitigen Sejtsnwand keinen oberen Flansch auf.
Auf die abbanstoßseitjge Seitenwand 2 ist ein Vorschubsegment 3 (sogenanntes Hauptsegment), das kürzer ist als ein Rinnenschuß des Strebfördermittels von oben aufgesetzt und an ihr befestigt
Zwischen den beiden Seitenleisten 3a, 36 des Hauptsegmentes 3 und den Seitenleisten 4a, 46 des Zwischensegmentes 4 sind Bolzen 5 angeordnet, die den Zahnstangenstrang bilden, in dem das Ritzel der Gewinnungsmaschine kämmt
Die Enden des Vorschub- und Zwischensegments weisen Bohrungen 6 auf fur das Einbringen von Triebstockbolzen 7 mit deren Hilfe die Verbindung benachbarter Vorschubsegmente erfolgt Die Zwischensegmente können dabei mit Langlocbbohrungen versehen sein, damit Längenänderungen infolge eines welligen Liegenden oder beim Rückvorgang ausgeglichen werden.
Innerhalb des aus Vorschubsegmenten gebildeten Zahnstangenctranges wechseln jeweils Haupt- und Zwischensegmente ab, wobei das Z»ischensegment jeweils den Stoß zwischen zwei Rinnenr :hüssen des Fördermittel überbrückt und somit auch die abbaustoßseitige Verbindung des Förderabschnittes übernimmt
Die Abbaustoßseitigen Leisten der Hauptsegmente 3 umgreifer zur Verbindung das Ende des jeweils benachbarten Zwischensegmentes 4 gabelförmig.
Die zur Förderermitte hin zeigenden Laschen 3b, 4b der Haupt- und Zwischensegmente dienen auch als abbaustoßseitige Niederhalter für die Kratzeisen des Obertrums der (nicht dargestellten) Kratzkette. Versatzsei tig wird diese Funktion von dem oberen Flansch der Fördererseitenwand erfüllt
Die Hauptsegmente 3 sind mit einem abgeschrägten kastenförmigen Laderampenabschnitt 8 versehen, der sich abbaustoßseitig jeweils über die Länge der Seitenwand eines Förderabschnittes erstreckt Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist überragt die Schräge dieses Laderampenabschnittes jeweils am einen Ende die Länge des Rinnenschusses, während die Schräge am anderen Ende etwas kürzer als der Rinnenschuß ausgebildet ist. Damit wird gewährleistet daß die Enden der Laderampe sich auch im horizontal abgewinkelten Zustand ausreichend überlappen, so daß kein Gewinnungsgut in die Zwischenräume gelangt
Haupt- und Zwischensegment besitzen ersichtlichermaßen den Vorteil, daß sie leicht austauschbar sind.
Wie aus F i g. 3 zu ersehen, besitzt der Kraukettenförderer mit den abbauseitig angeordneten Vorschubsegmenten eine relativ geringe Bauhöhe und dadurch, daß die Gewinnungsmaschine abbaustoßseitig geführt wird, verbleibt für das auf dem Strebfördermittel zu transportierende Gewinnungsgut ein unbehinderter großer Förderquerschnitt.
Die erfindungsgemäße Konstruktion des Förderers mit abbaustoßseitig integrierten Vorschubscgmenten und Laderampen bildet in vorteilhafter Weise eine Abstützung für die Gewinnungsmaschine.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Kratzkettenförderer als Strebfördermittel fur den untertägigen Bergbau mit einer an der Seitenwand des Förderers befestigten Zahnstange für den kettenlosen Vorschub von Gewinnungsmaschinen, wobei die Zahnstange aus Vorscbubsegjnenten zusammengesetzt ist und die Stoßstellen der Förderabschnitte von Vorschubsegmenten überbrücktsind, dadurch gekennzeichnet, daß die abbaustoßseitige obere Seitenwand (2) des Förderers (1) flanschlos ausgebildet ist und der sich aus Haupt- und Zwischensegmenten (3, 4) zusammensetzende Zahnstangenstrang auf die Oberkante der Seitenwand (2) des Förderers (1) aufgesetzt und befestigt ist, daß die beidseitig zur Verbindung mit den Zwischensegmenten (4) mittels Triebstockbolzen (7) gabelförmig ausgebildeten Hauptsegmente (3) der Zahnstange zugleich die abbaustoßseitige Verbindung der Fördererabschnitte übernehmen, daß die zur Fördermitte hin zeigenden Laschen (36, 4b) der Vor-chubsegmente (3, 4) zugleich als Niederhalter Sär die Kratzeisen des Förderers (1) ausgebildet sind und daß die Hauptsegmente (3) mit einem abgeschrägten, kastenförmigen Laderampenabschnitt (8) versehen sind, der sich abbaustoßseitig jeweils über die Länge der Seitenwand (2) eines Fördererabschnittes (1) erstreckt
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