DE2849050C2 - Verfahren zur Aufarbeitung von ammoniumnitrathaltigen Abfalllösungen der Kerntechnik - Google Patents
Verfahren zur Aufarbeitung von ammoniumnitrathaltigen Abfalllösungen der KerntechnikInfo
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Abstract
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Optimierung der Spruehzersetzung nach dem Hauptpatent P 27 53 368.2 (A. 3573) betreffend ein Verfahren zur Aufarbeitung von bei der Herstellung von Kernreaktorbrenn- und/oder -brutstoffen anfallenden ammoniumnitrathaltigen Abfalloesungen. Die vorgeschlagene Verfahrensweise hat erstens den Vorteil, dass Spruehloesungen mit den genannten Konzentrationen im Zersetzungsofen gefahrlos verarbeitet werden koennen. Zweitens kann die fuer Loesungen ohne Reduktionsmittel wie Harnstoff oder insbesondere Ammoniak vorgesehene Konzentration von etwa 60 % auf besonders einfache Weise mit Sicherheit eingehalten werden, indem man eine Zwischenlagerung in gegebenenfalls entsprechend gekuehlten Behaeltern vorsieht. Ferner ergibt sich drittens beim Eindampfen von Abfalloesungen eines Ammoniumuranylcarbonat-Faellungsprozesses, insbesondere wenn bei etwa 60 Grad C eingedampft wird, eine zusaetzliche Ausfaellung von Uran, das abfiltriert und zur Produktion zurueckgeschickt werden kann. ...U.S.W
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Auf- «rbeitung von bei der Herstellung von Kernreaktorbrenn-
und/oder -brutstoffen anfallenden ammoniumnitrathaltigen Abfallösungen, bei dem kontinuierlich relativ
geringe Lösungsmengen aufkonzeniirierter Abfalllösung feinteilig versprüht in einem Zersetzungsofen
auf Temperaturen im Bereich von 300 bis 6000C gebracht und vollständig zersetzt und die Zersetzungsprodukte
am unteren Ende des Ofens entnommen werden. Ein derartiges Verfahren ist Stand der Technik (vergleiche
DE-OS 27 53 368).
Bei der Herstellung von Kernbrennstoffen fallen je nach Verfahrensweise erhebliche Mengen ammoniumnitrathaltiger
wäßriger Lösungen an. So bleibt beispielsweise nach der Ausfällung von Ammoniumuranylcarbonat
(nachfolgend als »AUC« abgekürzt) ein wäßriges Filtrat zurück, das noch etwa 500 bis 800 mg/I Uran und
andere radioaktive Stoffe wie Plutonium, Thorium und Vertreter der Zerfallsreihen und (bei der Verarbeitung
verbrauchter Kernbrennstoffe) nicht vollständig abgetrennte Spaltprodukte sowie erhebliche Mengen an
Ammoniumnitrat und Ammoniumcarbonat (z. B. 100 bis .150g/l NOj-, 75 bis 125 g/l NfV sowie 50 bis 80g/l
X)O3 2-) enthält.
"s Die Aufarbeitung dieser Abfallösungen, die wegen
ihrer Radioaktivität nicht in das Abwassernetz geleitet und wegen ihrer Korrosivität und hohen Wasseranteile
nicht als solche gelagert werden können, bereitet Schwierigkeiten, da Ammoniumnitrat in hohen Konzentrationen
zu stark exothermen Zersetzungen bis Explosionen neigt.
Obgleich die Sprühtrocknung von nitrathaltigen Lösungen als Mittel zur Verarbeitung großer Flüssigkeitsmengen bereits seit längerer Zeit für die Verarbeitung
radioaktiver Abfallösungen bekannt ist (US-PS 31 01 258), wurde sie für ammoniumnitrathaltige Lösungen
bislang nicht vorgesehen. Vielmehr werden derartige Abfallösungen mit Calciumoxid oder Calciumhydroxid
in Calciumnitratlösungen umgewandelt unter Freisetzung von Ammoniak, das wieder in den Prozeß zurückgeführt
werden kann. Dieses Verfahren verbraucht große Mengen Kalk und führt insbesondere wegen des
hohen Ballastanteils an Calciumnitrat zu unerwünscht großen Abfallmengen.
Man hat daher bereits an die Zersetzung von Ammoniumnitrat
durch Kochen mit konzentrierter Salpetersäure unter Chlorzusatz (»Chemistry and Industry«,
1964, Seite 2018) oder an die biologische Denitrifikation (US-Report Y-DA 5510 von 1974) gedacht.
Eine thermische Zersetzung von Ammoniumnitratlösung zum Zwecke der Cäsiumgewinnung wird von Jean-Ciaude
Mora in »Energie Nucieaire«, 14 (1972), Seiten 38 bis 44, beschrieben, der eine etwa 10- bis 46%ige
Ammoniumnitratlösung als dünnen Flüssigkeitsfilm an einer auf Zersetzungstemperatur befindlichen Ofenwand
herabfließen läßt, an der sich das Casiumsalz abscheidet, während die gebildeten Zersetzungsgase vom
Kopf des Ofens abgezogen und in einem nachfolgenden Kondensator in eine flüssige und eine Gasphase getrennt
werden.
Nach einem aus der DE-OS 26 15 669 bekannten Verfahren zur Reduktion von 4 Mol Nitrat mit 1 MoI Harnstoff
in flüssiger Phase kann zusätzlich ein geringer Harnstoff-Überschuß zur Beseitigung giftiger Stickstoffoxide
verwendet werden. Diese Reduktion kann auch bei 400 bis 600% durch Aufsprühen der Flüssigkeit auf
ein Fließbett erfolgen.
Schließlich wird die Wärmezersetzung von Nitratlösungen der Kerntechnik unter Zusatz von Ammoniak in
der US-PS 38 62 296 beschrieben, n&A, der Ammoniak
und Nitratlösung in eine Wirbelschicht von Inertteilchen aus z. B. SiO2 oder Al2O3 eingebracht werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Optimierung des eingangs genannten Verfahrens, indem Bedingungen
angegeben werden, unter denen sicher und effektiver gearbeitet und vorzugsweise zusätzlich Uran
aus der Abfallösung rückgehalten und in den Prozeß zurückgegeben werden kann und Abgasprobleme gering
gehalten werden können.
Das demgemäß vorgesehene Verfahren der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfallösung vor der Zersetzung auf eine etwa 48°/oige Ammoniumnitratkonzentration aufkonzentriert,
abgekühlt, von gebildeten Ausscheidungen getrennt, in der zu versprühenden Lösung eine Ammoniak-
bzw. Harnstoffkonzentration von 0,2 bis 0,6, insbesondere 0,25 bis 0,4 Mol NH3 bzw. von 0,1 bis 0.5.
insbesondere 0,15 bis 0,25 Mol CO(NH2J2 pro Mol Ammoniumnitrat
eingestellt und eine ggf. gebildete Ausscheidung abfiltriert wird.
Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß Sprühlösungen mit den genannten Konzentrationen im Zersetzungsofen
gefahrlos verarbeitet werden können, da der Gesamtumsatz noch endotherm bleibt, so daß ein
»Durchgehen« der Zersetzungsreaktion nicht zu befürchten ist, aber eitle möglichst vollständige Zersetzung erreicht wird. Die Ammoniumnitratkonzentration
der Sprühlösung von etwa 48% kann durch Zwischenlagerung mit Konzentrationsüberwachung aufrechterhal-
ten werden
Ferner ergibt sich beim Eindampfen von Abfallösungen
eines Ammoniumuranylcarbonat-Fällungsprozesses (nachfolgend als AUC-Prozeß bezeichnet), spezieil
wenn bei Temperaturen unter 1000C — insbesondere bei etwa 600C — eingedampft wird, eine Zusätzliche
Ausfällung von Uran, das abfiltriert und zur Produktion zurückgeschickt werden kann. Beim Einengen von
AUC-Lösungen über 110° C gehen dagegen vorhandene
Uranylverbindungen in eine leichte lösliche Form über
und bleiben in Lösung.
Für das Einengen der Abfallösung unter 100° C eignet
sich insbesondere ein Dünnschichtverdampfer.
Durch die angegebenen zusätzlichen Ammoniakoder Harnstoffkonzentrationen in der Sprühlösung, die
entweder ausgehend von ammoniak- oder harnstoffhaltigen Ammoniumnitratlösungen unter Verminderung
der Konzentration oder durch Zugabe von Ammoniak oder Harnstoff erhalten werden, wird die Zusammensetzung
der Zersetzungsprodukte in günstiger Weise beeinflußt, und zwar wird auf diese Weise der NO—Gehalt
im Abgas vernachlässigbar gering und im Kondensat der Sprühzersetzung ist praktisch kein Ammoniumnitrat
mehr enthalten.
Im übrigen wird bei der Ammoniakzugabe zur eingeengten Lösung eine weitere Uranausfällung beobachtet,
und im Kondensat des Sprühzersetzers finden sich uranhaltige Ausscheidungen, die ebenfalls abfiltriert werden
können.
Nachfolgend wird die Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 Kurvenbilder für die Abhängigkeit einzelner
Zersetzungsprodukte vom Ammoniakgehalt der Sprühlösung, wobei
Fig.! den NH4NO3-Restgehalt im Kondensat,
Fig.2 den HNO3- beziehungsweise N'!i3-Geha!t im
Kondensat,
Fig.3 den NG> beziehungsweise NH3-Gehalt
Zersetzungsgas,
F i g. 4 den NO- beziehungsweise Zersetzungsgas und
Fig. 5 den N2- beziehungsweise (N2 + N2O)-Gehalt
im Zersetzungsgas zeigen;
F i g. 6 zeigt eine Vorrichtung zur Aufarbeitung ammoniumnitrathaltiger
Abfallösungen gemäß der Erfindung; und
F i g. 7 und 8 sind Fließbilder für Varianten der erfindungsgemäßen
thermischen Sprühzersetzung von ammoniumnitrathaltigen Abfallösungen, und zwar betreffen
im einzelnen
F i g. 7 eine Zersetzung unter Zusatz von Ammoniak beziehungsweise Harnstoff und
F i g. 8 eine Zersetzung ausgehend von harnstoffhaltigen Lösungen.
Als Beispiel für die nachfolgende Erläuterung wird eine von einem AUC-Prozeß stammende ammoniumnitrathaltige
Abfallösung gewählt. Diese Lösung wird in einem dampfbeheizten Dünnschichtverdampfer etwa
bei 60"C eingeengt, wobei sowohl Wasser als auch Ammoniak und Kohlendioxid in die Dampfphase übergehen.
Gleichzeitig fällt der weitaus größte Teil des Rest-ÄUC
in feiner Form aus (das beim Aufkonzentrieren über 100°C dagegen weitgehend in Lösung bleiben
würde).
Für die Erzeugung des Unterdrucks im Dünnschichtverdampfer
eignen sich besonders Wasserstrahl- oder Wasserringpumpen, da die mit dem Abdampf entweichenden
Ammoniak- und Köhlendioxiddämpfe auf der Druckseite der Pumpe zu Ammoniumcarbonat rekombinieren
und so zu Verstopfungen Anlaß geben können. Die durch Eindampfen erhaltene Rest-AUC-Fällung
wird abfiltriert oder abgetrennt und kann zur Uranverarbeitung zurückgegeben oder dem schwach- beziehungsweise
mittelaktiven Waste zugeschlagen werden. Der Urangehalt des Filtrats ist danach um einen Faktor
von etwa 50 vermindert. Neben dem Resturan werden noch die Zerfallsprodukte des Urans (Pa-234, Th-234)
beim Filtrieren abgetrennt. Im Filtrat sind anschließend etwa noch 50 mg Uran/1 enthalten.
Das Filtrat wird anschließend (in einem gegebenenfalls ensprechend gekühlten Behälter) bei Zimmertemperatur
zwischengelagert, unter gleichzeitiger Konzentrationskontrolle. Auf diese Weise erreicht man, daß die
Gesamtwärmebilanz der nachfolgenden Sprühzersetzung sicher endotherm bleibt.
Aus dem Zwischenbehälter wird das Konzentrat mittels einer Pumpe (bei etwa 25 bar; 100 l/h) in den Sprühzersetzer
gepumpt. Der tatsächl:·..- benötigte Druck
wird über ein Überdruckventil eingestellt, wobei zuviel
geförderte Lösung in den Zwischenbehälter zurückgeleitet wird.
Der bereits in der DE-OS 27 53 368 skizzierte Sprühzerset -ungsofen besteht aus einem von außen elektrisch
beheizten Rohr aus warm- und säurefestem Stahl mit einem Deckel mit Sprühdüsen und Heizelementen am
oberen Ende und einem trichterförmigen Gasabzug am unteren Ende. Die Länge des Rohres beträgt bei dem
näher beschriebenen Beispiel etwa 2 bis 3 m; der Durchmesser liegt bei etwa 0,5 m bis 0,7 m.
Vom Deckel ragen etwa 10 bis 18 Sprühdüsen etwa 20
bis 200 mm, insbesondere 50 bis 100 mm, in den Zersetzungsraum hinein. Bei Verwendung von 0,3-mm-Düsen
werden Tröpfchen mit mittleren Größen im Bereich von 10 bis 20 μΓΓι gebildet, wobei die maximale Tröpfchengröße
bei etwa 40 bis 60 μΐη liegt. Neben den Düsen sind
im Deckel (rohr- oder plattenförmige) Heizelemente so
befestigt, daß sie tief in den zylindrischen Zersetzungsim 40 raum hineinragen, in dem zusätzlich von der Zylinderwand
her eingreifende Heizelemente vorgesehen sein können.
Die Zylinderwand und gegebenemalls auch der Dekkel
werden zusätzlich derart elektrisch beheizt, daß dem eingesprühten Salzkonzentrat von allen Seiten Wärme
zugeführt wird. Im Zersetzungsofen herrschen maximal etwa 10 mbar Überdruck, der euf einen Stau des abziehenden
Zersetzungsgases zurückgeht.
Gemäß der Erfindung wird Harnstoff oder insbesondere Ammoniak, zrr Sprühlösung hinzugegeben, deren
Ammoniumnitratkonzentration bei 48% liegt, um insgesamt ein endothermes Verhalten des Systems zu erreichen
Die Wirkung von Ammoniak auf die einzelnen Komponenten ist den Kurvenbildern gemäß Fig. 1 bis 5 zu
entnehmen: Danach ist der NO2-Gehalt im Abgas praktisch vernachlässigbar, und es wird praktisch kein Ammoniumnitrat
m^hr im Kondensat festgestellt, wenn der
Ammoniakgehalt der Sprühlösung bei etwa 0,3 Mol NHj pro Mol NH4NOj liegt. Dieses Kondensat ist im
yjbrigen nicht mehr salpetersauer und enthält' erneut
äusfiltrierbare Abscheidüngen, so daß'der Restgehalt an
Uran in der Flüssigkeit auf Werte gesenkt werden kann, die in der Gegend von einigen ppm liegen.
Harnstoffgehalte der Sprühlösung liefern ähnliche Ergebnisse, jedoch ist die optimale molare Konzentration
in Anbetracht der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung um einen Faktor von etwa 1/2 ver-
mindert.
An Hand praktischer Versuche wurde ermittelt, daß Harnstoffgehalte über 0,5 Mol Harnstoff pro Mol Ammoniumnitrat
nicht mehr sinnvoll sind, so daß Abfallösungen, die bereits Harnstoff in größerer Menge enthalten,
durch Zugabe von entsprechenden Salpetersäuremengen auf den gewünschten Konzentrationsbereich
gebracht werden sollten.
Eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäiien Verfahrens ist der F i g. 6 zu entnehmen: Eine bei 1
eingeleitete Abfallösung wird von einer Pumpe 2 in einen Vorratsbehälter 3 gepumpt und gelangt von dort
aus über eine Pumpe 2' in einen mit einer Vakuumpumpe 4 arbeitenden Dünnschichtverdampfer 5, dessen Abdampf
in einem Kondensator 6 gesammelt wird. Das Konzentrat wird bei 7 filtriert und von dort über eine
Pumpe 2" in einen Zwischenbehälter 8 geleitet, der bei Zimmertemperatur gehalten wird. Eine Pumpe 2'"
drückt die zwischengelagerte Lösung zu den Düsen des Sprühzersetzungsofens 9, dessen Abgas am unteren Ende
fortgeführt und im Kondensator 10 gekühlt wird. Das Kondensat sammelt sich bei 11, während die nicht kondensierten
Anteile einer weiteren Abgasbehandlung zugeleitet werden. In der Zeichnung sind ebenfalls Leitungen
12 und 13 für Kühlwasser und Dampf angedeutet.
Die F i g. 7 und 8 zeigen Fließbilder für unterschiedliche Verfahrensvarianten. Diese Fließbilder geben dem
Chemiker eine zusammengedrängte Information über die Verfahrensführung. Sie sind unter Zugrundelegung
der vorstehenden Erläuterungen aus sich heraus verständlich und brauchen daher nicht nochmals im Detail
erörtert zu werden.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
40
55
60
65
Claims (3)
1. Verfahren zur Aufarbeitung von bei der Herstellung von Kernreaktorbrenn- und/oder -brutstoffen
anfallenden ammoniumnitrathaltigen Abfalllösungen,
bei dem kontinuierlich relativ geringe Lösungsmengen aufkonzentrierter Abfallösung feintei-Iig
versprüht in einem Zersetzungsofen auf Temperaturen im Bereich von 300 bis 6000C gebracht und
vollständig zersetzt und die Zersetzungsprodukte am unteren Ende des Ofens entnommen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abfalllösung vor der Zersetzung auf eine etwa 48%ige
Ammoniumnitratkonzentration aufkonzentriert, abgekühlt,
von gebildeten Ausscheidungen getrennt, in der zu versprühenden Lösung eine Ammoniak- bzw.
Harnstoffkonzentration von 0,2 bis 0,6, insbesondere 0,25 bis 0,4 Mol NH3 bzw. von 0,1 bis 0,5, insbesondere
0,15 bis G,?5 Mol CO(NH2)2 pro Mol Ammoniumnitrat
eingestellt und eine ggf. gebildete Ausscheidung abfiltriert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dann, wenn die Abfallösung von der Kernreaktorbrenn- und/oder -brutstoffherstellung
nach einem Ammoniumuranvlcarbonat-Fällungsprozeß herstammt, bei einer Temperatur unter
1000C, insbesondere bei e'.wa 6O0C, vorzugsweise in
einem Dünnschichtverdampfer eingedampft wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufkonzentrierte Lösung
vor der Sprühzersetzung bei Zimmertemperatur Zwischengeiageri wird.
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| DE19782849050 DE2849050C2 (de) | 1978-11-11 | 1978-11-11 | Verfahren zur Aufarbeitung von ammoniumnitrathaltigen Abfalllösungen der Kerntechnik |
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ID=6054462
Family Applications (1)
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| DE2849050A1 (de) | 1980-05-14 |
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