DE28481C - Blumentisch - Google Patents

Blumentisch

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DE28481C
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DE
Germany
Prior art keywords
water
plants
flower
cylinder
flower table
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Active
Application number
DENDAT28481D
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English (en)
Original Assignee
W. v. pittler in Leipzig
Publication of DE28481C publication Critical patent/DE28481C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G7/00Flower holders or the like
    • A47G7/02Devices for supporting flower-pots or cut flowers
    • A47G7/04Flower tables; Stands or hangers, e.g. baskets, for flowers
    • A47G7/041Flower tables or stands

Landscapes

  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
W. v. PITTLER in LEIPZIG. Blumentisch.
Der auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 6 dargestellte Blumentisch zum Treiben exotischer Pflanzen im Zimmer besteht im wesentlichen aus folgenden Haupttheilen:
Dem Tisch α mit theilweise durchlochtem Boden b, dem Wasserbehälter c, dem mit Isolirmasse d umgebenen Mantel e, der Heizungslampe /, dem als Lampencylinder dienenden Rohr h, welches am Wasserbehälter c festgenietet und mit Abzugsöffhimgen g versehen ist, der runden Platte i und dem Fufsgestell /.
Die Wirkung ist folgende:
Der Tisch α mit dem theilweise durchlochten Boden b wird mit Sägespänen, Gerberlohe etc. aufgefüllt und in dieses Material die zu treibenden Pflanzen in Töpfen eingefüttert. Der Wasserbehälter c wird durch Rohr m mit dem nöthigen Quantum Wasser angefüllt und nach diesem die Lampe f angezündet. Die heifsen Gase der Lampe f steigen in dem als Cylinder dienenden Rohr h in die Höhe, streichen durch die in demselben befindlichen Oeffnungen g in den leeren Raum zwischen Mantels und Wasserbehälter c und gehen durch die im Tisch befindlichen Oeffnungen η ins Freie,
Die Strömung der Gase ist durch Pfeile angegeben. Das im Wasserbehälter c enthaltene Wasser wird auf diese Weise zum Verdunsten gebracht, und steigen diese warmen Wasserdünste durch den theilweise durchlochten Boden b und theilen sich den auf denselben lagernden Sägespänen, der Gerberlohe etc. bezw. den in dieses Material eingefütterten Pflanzen mit.
Es wird durch dieses Verfahren eine dauernde Vegetation aller sonst nicht im Zimmer haltbaren Pflanzen erreicht.
Die sich in dem Fütterungsmaterial sammelnden condensirten Wasserdünste und das zum Begiefsen der Pflanzen verwendete Wasser fliefsen durch den durchlochten Boden b nach dem Wasserbehälter zurück.
In der Anordnung nach Fig. 3 wird die Erwärmung des Wassers durch den von denselben umgebenen Cylinder h bewirkt; der Cylinder h ist oben kugelförmig geschlossen und mit einer Anzahl ins Freie mündender Röhrchen p versehen. Die Heizgase entweichen in den Pfeilrichtungen durch im Tisch α angebrachte Oeffnungen n. Die Füllung des Wasserbehälters geschieht auf dieselbe Weise wie in Fig. 1. Das Füllrohr m dient zugleich als Wasserstandszeiger und durch Drehen desselben mit der Oeffnung nach unten zugleich zur Entnahme von warmem Wasser zum Begiefsen der Pflanzen.
In Fig. 5 ist ein Blumentisch ohne Wasserbecken c dargestellt, hier ist der Tisch a mit einem vertieften und gewellten Boden c versehen; am Boden ist ein Schutzblech angenietet zur Vermeidung der schädlichen Einwirkung der Stichflamme auf den Boden c.
Es soll diese Anordnung hauptsächlich für solche Pflanzen dienen, welche mehr eine trockene als feuchte Wärme verlangen, doch kann durch Feuchthalten des Fütterungsmaterials auch jede andere Pflanze darin gehalten werden.
Fig. 6 stellt einen Blumentisch für einzelne Pflanzen dar.
In diesem Falle ist der Mantel e mit dem Wasserbecken c topfartig angeordnet, in welchen
die Pflanze eingestellt und mit Sägespänen umgeben wird.
Die Wirkungsweise und Bedienung ist dieselbe wie in den vorherbeschriebenen Anordnungen. Ferner kann auch der Blumentisch in allen seinen Anordnungen mit einer Glasüberdachung zum Zweck eines Schutzes der Pflanzen gegen Aufsenwirkungen versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Blumentisch zum Treiben exotischer Pflanzen im Zimmer, bestehend aus dem Tisch a mit theilweise durchlochtem Boden b in Verbindung mit dem Wasserbecken c und dem dasselbe umgebenden, mit Isolirmasse eingehülltem Mantel e und der Heizungslampe/ mit dem als Cylinder dienenden Rohr h.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28481D Blumentisch Active DE28481C (de)

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