DE257986C - - Google Patents

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DE257986C
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water
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water boxes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/24Devices or systems for heating, ventilating, regulating temperature, illuminating, or watering, in greenhouses, forcing-frames, or the like
    • A01G9/246Air-conditioning systems
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVs 257986 KLASSE 45/. GRUPPE
ADOLF FRÖMMIG in HEPPENHEIM a. d. B.
Wasser- und Dampfheizung für Gewächshäuser u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Wasser- und Dampfheizung für Gartenbautreibende, durch deren Benutzung die Kulturen in ihrer Entwicklung bedeutend gefördert und der Gartenbaubetrieb rationeller gestaltet werden kann, indem man Frühkulturen in größerem Maßstabe anlegen kann. Es ist im allgemeinen in der Gärtnerei bekannt, verschiedene Gemüsearten sowie auch Blumen
ίο u. dgl. durch künstliche Wärme unter Zuführung von entsprechender Feuchtigkeit und durch geeignete Vorrichtungen rascher zur Entwicklung und Reife zu bringen. Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber weist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung wesentliche Verbesserungen auf, durch welche die jenen Einrichtungen anhaftenden "(!beistände beseitigt werden. In Treibhäusern u. dgl., welche mit dem vorliegenden Erfindungsgegenstand ausgerüstet sind, hat es der Gärtner vollständig in der Hand, die Bodentemperatur sowohl als auch die Lufttemperatur den Ansprüchen der jeweiligen Kulturen entsprechend unter Zuführung des erforderlichen Feuchtigkeitsgrades beliebig regulieren zu können. Die wesentlichen neuen technischen Merkmale, durch welche sich der Erfindungsgegenstand von den bekannten Einrichtungen vorteilhaft unterscheidet,. ist weiter unten in Beschreibung und Patent-Anspruch gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt der Anordnung im Mistbeet (in vergrößertem Maßstabe),
Fig. 2 einen Längsschnitt durch drei Mistbeete,
Fig. 3 einen Grundriß.
Die kombinierte Wasser- und Dampfheizung besteht aus einem aus starkem Eisenblech hergestellten Ofen α mit Heizkörper oder doppelter Wand, der je dem Zwecke entsprechend als Dauerbrenner ausgebildet werden kann. Um eine bessere Bedienung des Ofens zu ermöglichen, ist er außerhalb in einem ausgemauerten Schacht aufgestellt. Unmittelbar an diesen schließt sich ein Rohr b an, welches quer durch die Mistbeetanlage in einer entsprechenden Tiefe läuft und an der anderen Längswand in einen Schornstein c mündet. Durch dieses Rohr werden die Verbrennungsund Heizgase nach dem Schornstein unterhalb der Wasserkästen geleitet. Der erste von den Wasserkästen, welche oberhalb des Rohres b reiterartig aufgesetzt sind, ist mit dem Ofen durch ein Rohr β verbunden, während die anderen Kästen gleichfalls durch Rohre e miteinander verbunden sind, um so eine gleichmäßige Wassertemperatur in den einzelnen Behältern zu erzielen. Von dem letzten Kasten aus ist ein Rücklaufrohr angeschlossen, welches unter dem Rauchrohr e entlang läuft und am Ofen mündet. Die abgedeckten Wasserbehälter d liegen mit ihren Abdeckflächen unmittelbar unter der Erdoberfläche. Zur Erzielung der erforderlichen Außentemperatur in dem Treibhause sind an die Wasserkästen Stutzen g angeschraubt, durch welche die den Behältern entsteigenden heißen Wasserdämpfe durch Rohrleitungen dem Bestimmungsort zu-
geführt, d. h. zur Erwärmung der Lufttemperatur im Treibhause benutzt werden. Zur weiteren Regulierung der Temperatur hat man über die Wasserreservoire Rohre f gelegt, und zwar derart, daß dieselben über den Boden laufen und etwa ein Drittel der Höhe durch die Reservoire d gehen, während sie rechts und links ins Freie führen. Diese Teile der Rohre f, welche in den Wasserkästen d liegen,
ίο sind durchlöchert, so daß der in den Kästen sich bildende Dampf in die Rohre f gelangen kann, um dann beiderseitig ins Freie zu entweichen, damit einer Überhitzung des Mistbeetes vorgebeugt werden kann. Diese ins Freie führenden Rohre f können natürlich auch rechts und links mit einer Art Drosselklappe versehen werden, damit der Dampf nicht entweichen kann und gezwungen ist, durch die Stutzen g zur Erhöhung der Lufttemperatur im Treibhause zu gehen und somit eine konstante und genügende Luftwärme unter Glas herbeizuführen. Zur Bodenerwärmung des Mistbeetes laufen unterhalb des Bodens von den Behältern links und rechts Rohre h aus, die in den einzelnen Beeten herumlaufen und dann wieder in ein Rücklaufrohr einmünden. Durch diese Gesamtanordnung wird einerseits die Bodenwärme unterirdisch durch Wasserheizung, die Luftwärme dahingegen im Mistbeet durch Dampfheizung erzeugt und geregelt, um das Wachstum der Pflanzen in erhöhtem Maße zu beschleunigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasser- und Dampfheizung für Gewächshäuser u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf einem an eine Heizquelle angeschlossenen, in einen Schornstein mündenden Heizrohr (b) abgedeckte, durch Röhren (e) miteinander verbundene Wasserkästen (d) reiterartig sitzen, aus denen durch siebartig gelochte Stutzen (g) Wasserdampf ausströmen kann, wobei an diese Wasserkästen (d) eine rückkehrende, in der Beeterde liegende Heizleitung (h) angeschlossen ist, während an den Enden durch Klappen o. dgl. verschließbare Lüftungsrohre (f) bis zu einer gewissen Tiefe in die Wasserkästen eingelassen sind und mit ihnen in Verbindung stehen und dann unmittelbar über die Beeterde laufend ins Freie führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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