DE2847653A1 - Mit unterdruck arbeitender fadenschneider fuer automatisiertes naehen von textilien - Google Patents
Mit unterdruck arbeitender fadenschneider fuer automatisiertes naehen von textilienInfo
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LEVI STRAUSS & CO.
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San Francisco, CaI. 94106, USA
Mit Unterdruck arbeitender Fadenschneider für automatisiertes Nähen von Textilien
Priorität: 7. Nov. 1977 - USA - Serial No. 849 076
Kurzfassung:
Beschrieben wird ein Schneidegerät, welches miteinander verkettete
Werkstücke löst und einen Faden in unmittelbarer Nähe des Werkstückes entfernt, beispielsweise an Vorder- und Hinterkanten.
Das erfindungsgemäße Schneidegerät macht es möglich, daß benachbarte Werkstücke während des Nähvorganges nahe beieinander liegen, trotzdem
kann das Schneidegerät einen freien Faden noch schneiden und entfernen,
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ohne ein unnötig langes loses Stück zu benötigen, Yiie es normalerweise
bei einem scherenartigen Schneidegerät (ungleich einem guillotineartigen Schneidegerät) erforderlich ist, oder in ähnlicher Weise einen
hinteren Faden zwischen dem Werkstück und der Nähmaschine entfernen.
Die Erfindung betrifft allgemein Textil-Fadenschneider, und insbesondere
solche Schneidegeräte, die eine Vakuumquelle benutzen und unmittelbar
nach dem Setzen der Stiche durch die Nähmaschine bei einem forlaufenden Nähbetrieb eingesetzt werden.
Vakuumfadenschneider sind bekannt, beispielsweise aus den US-Patenten
2 356 378, 2 607 101 und 3 557 730. Bei derartigen Geräten wird ein
Vakuumsystem dazu benutzt, die hinteren Kettenstichfäden durch ein Schneideelement zu ziehen, wenn das genähte Stoffstück die Nähmaschine
verläßt. Das Vakuum bzw. der Unterdruck hält einerseits den Faden für
die Schneidegeräte in Position und entfernt andererseits den Faden von
der Arbeitsstation.
Eine Schwierigkeit, die bei den meisten bekannten Einfaßgeräten auftritt,
wenn diese bei einem automatisierten Nähmaschinenbetrieb benutzt werden, liegt darin, daß der hintere Kettenstich straff gezogen
wird und über die Schneidescheren läuft, ohne gelöst zu werden, da das Werkstück automatisch mit relativ hoher Geschwindigkeit weggeführt wird.
Dies führt dazu, daß das Werkstück noch an der Nähmaschine festgehalten
wird und aus der Werkstückabführmechanik herausgezogen wird, so daß die Arbeitsfolge des gesamten automatisierten Systems gestört wird. Eine
Möglichkeit, diese Schwierigkeit auszuräumen, liegt darin, sicherzustellen, daß ein loses Stück im Kettenstich auftreten kann, während
das Werkstück aus der Nähmaschine entfernt wird. Das lose Stück im Kettenstich kann dann von einer Vakuumleitung angesaugt werden, so daß
es mit den Schneidescheren in Eingriff kommt. Dies macht jedoch eine Unterbrechung bzw. Pause bei der Entfernung des Werkstückes erforderlich,
diese Pause verlangsamt die Abtrennung.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Fadenschneider mit Vakuumkopf aufzuzeigen, dieser Fadenschneider soll ein genähtes
Werkstück sicher von der Nähnadel lösen, ohne daß eine Verlangsamung bei der Fortführung des genähten Werkstückes von der Nähmaschine
notwendig ist.
Außerdem soll der erfindungsgemäße verbesserte Vakuumfadenschneider
bei einer erhöhten Fördergeschwindigkeit der Stoffstücke über die Schneidestation arbeiten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Konstruktion eines verbesserten
Fadenschneiders mit Vakuumkopf gelöst, dabei wird ein hinterer Kettenstich eines genähten Werkstückes, welches automatisch
aus einer Nähmaschine weggenommen wird, unmittelbar über eine Vakuumöffnung und dann über einen aufrechten Fadenschneider
am Vakuumkopf geführt, wobei das zu verarbeitende Stoffstück auf beiden Seiten mittels elastischer Elemente nach unten gegen
den Schneidekopf gehalten wird. Die Vakuumöffnung ist so geformt, daß die Fäden vom Kleidungsstück nach unten gezogen werden, bevor
sie den Schneidekopf erreichen, und daß die Fäden, nachdem sie den Schneidekopf erreicht haben, ebenso durch den Schneidekopfmechanismus
gezogen werden. Damit wird erreicht, daß die zu schneidenden Fäden richtig gelegt werden, bevor sie die Schneideelemente erreichen,
und, sobald sie die Schneideelemente erreichen, durch diese hindurchgezogen
werden, so daß der Faden kurz abgeschnitten wird. Das Stoffstück kann sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, da es nicht
notwendig ist, daß ein loses Stück in der hinteren Stichkette auftritt. Die erhöhte erlaubte Geschwindigkeit bei der Bewegung der
Stoffstücke vergrößert die Produktivität der automatischen Nähgeräte.
Weitere Vorteile und Merkmale bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert;
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Fig. 1 ist eine Draufsicht mit teilweise weggebrochenen Stücken und zeigt eine bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Vakuumfadenschneiders, der am Ausgang einer automatischen Nähmaschine benutzt
wird.
Fig. 2 ist ein vertikales Schirittbild der Anordnung nach
Figur 1 entsprechend der Schnittlinie 2-2.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Anordnung nach den Figuren 1 und 2 entsprechend der Linie 3-3 in Figur 2.
Fig. 4 ist ein vergrößerter Vertikalschnitt durch die Vakuumkopf-Fadenschneideranordnung
der Figuren 1 bis 3 entsprechend der Linie 4-4 in Figur 1.
Die Fig. 5
und 6 sind vergrößerte Darstellungen und zeigen den Betrieb des Vakuumfadenschneiders der Figuren 1 bis 4, dabei
werden verschiedene Teile eines Stoffes mit hinteren Fäden entsprechend der Figur 4 gezeigt.
Fig. 7 ist eine vergrößerte Draufsicht auf ein Teil des Vakuumkopfes
der Anordnung nach den Figuren 1 bis 6.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Rückansicht des Vakuumkopfblockes
nach Figur 7.
Fig. 9 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung des
Vakuumkopfes nach den Figuren 7 und 8.
Die Fig. 10
und 11 sind vergrößerte vertikale Schnittbilder eines Teils des Vakuumkopfes der Figuren 7 bis 9 entsprechend den Linien 10-10
bzw. 11-11 in Figur 9.
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Fig. 12, 13, 14 und 15 zeigen eine modifizierte Ausführungsform
der Erfindung und entsprechen den Figuren 4, 3, 7 bzw. 6.
Die Figur 1 zeigt nun einen Vakuumkopf (Einfasserblock) 11, dieser
ist wenige Inch von einer Standardnähmaschinennadel und einer Stoffdrückerfußanordnung
13 entfernt angeordnet. Der Kopf 11 ist so angeordnet, daß er ein Fabrikationsstück 15 aufnimmt, nachdem dieses zuerst
zusammengenäht wurde, ein eingefädelter Stich 17 ist in Figur 1 dargestellt.
Eine hintere Stichkette 19 erstreckt sich von der Nadel der Nähmaschinenanordnung
13 zur Hinterkante des Fabrikationsstückes 15. Der Vakuumkopf 11 ist außerdem so angeordnet, daß die hintere Fadenkette
nach dem Nähen dazu neigt, unter der Wirkung des darin verminderten Luftdruckes in kanalförmige öffnungen 21 und 23 am Kopf 11 zu fallen; da die Fadenkette
19 jedoch etwas steif ist, ist es notwendig, Vorrichtungen vorzusehen, die die Fadenkette zwangsweise mechanisch in die kanal förmigen
öffnungen 21 und 23 einführen. Diese Funktion wird durch zwei Blattfedern 51 und 53 (Figur 2) erreicht, wie weiter unten genauer
beschrieben wird.
Beim automatischen Nähen wird der Stoff automatisch von der Nähstation
zum Vakuumfadenschneider und dann zur nächsten Verarbeitungsstation an einer Arbeitsfläche 25 geführt, dazu dient ein oben angetriebener
motorisierter Riemen 27. Die Arbeitsfläche 25 ist im allgemeinen eben, außer an den öffnungen 21 und 23, in die die hintere Fadenkette 19
hineinfällt. Zwei Scherenelemente 29 und 31 für den Faden sind im
wesentlichen aufrecht unter der Fläche 25 angeordnet, um die Fadenkette 19 von dem Fabrikationsstück 15 abzutrennen, wenn dieses darübergeführt
wird. Nachdem die Fadenkette 19 vom Fabrikationsstück 15 abge-
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trennt ist, gelangt das Fabrikationsstück zur nächsten Arbeitsstation, wie es für das Fabrikationsstück 15' dargestellt ist,
welches mittels eines beweglichen Greifelementes 33 für das
Fabrikationsstück gezogen wird.
Die tatsächlich benutzten Fadenschneideelemente sind vorzugsweise
angetriebene Scheren, d. h., ein Satz stationärer aufrechtstehender
Zähne 29 (vergl. Figur 3) besitzt messerförmige Kanten innerhalb seiner
V-förmigen Einkerbungen. Ein kooperatives Element 31 ist so angeordnet und gehalten, daß es sich in einer Richtung, wie sie durch
den Pfeil in Figur 3 gezeigt ist, vor- und zurückbewegt, und zwar unmittelbar am stationären Glied 29. Die Ebene, in der hauptsächlich
der Schneidevorgang erfolgt, ist die Zwischenfläche zwischen dem stationären Element 29 und dem beweglichen Element 31, diese Elemente
sind so orientiert, daß diese Ebene im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Arbeitsfläche 25 und damit senkrecht zum Weg des Fabrikationsstückes 15 verläuft, wenn dieses darübergeführt wird. Die Hin- und
Herbewegung des beweglichen Elementes 31 der Schneideanordnung erfolgt beispielsweise durch eine Kurbel 35 und einen Exzenter 37, die
mit einem Elektromotor 39 und miteinander so verbunden sind, daß das Element 31 in der gewünschten Rüttelbewegung bewegt wird.
genaue
Die/Form des Vakuumkopfes 11 ist in Einzelheiten insbesondere in den Figuren 7 bis 11 dargestellt. Die am Oberteil verlängerten Öffnungen 21 und 23 sind in einer oberen, im wesentlichen ebenen Oberfläche 12 ausgebildet, die von der Arbeitsfläche 25 in der Richtung des Werkstücktransportes aufwärts geneigt ist, und zwar von links nach rechts, wie aus den Figuren ersichtlich ist. Die Öffnungen 21 und 23 sind Teil einer Vakuumöffnung bzw. Hohlkehle 41, die nach unten geöffnet ist. Die Öffnung 41 ist mit einer Vakuumkammer 43 (Figur 4) verbunden, von dort geht eine Vakuumröhre 45 zur einer Standardvakuumpumpe (nicht dargestellt). Wenn der Druck in der Kammer 43 und in der Öffnung 41 mittels der Vakuumpumpe vermindert wird, wird
Die/Form des Vakuumkopfes 11 ist in Einzelheiten insbesondere in den Figuren 7 bis 11 dargestellt. Die am Oberteil verlängerten Öffnungen 21 und 23 sind in einer oberen, im wesentlichen ebenen Oberfläche 12 ausgebildet, die von der Arbeitsfläche 25 in der Richtung des Werkstücktransportes aufwärts geneigt ist, und zwar von links nach rechts, wie aus den Figuren ersichtlich ist. Die Öffnungen 21 und 23 sind Teil einer Vakuumöffnung bzw. Hohlkehle 41, die nach unten geöffnet ist. Die Öffnung 41 ist mit einer Vakuumkammer 43 (Figur 4) verbunden, von dort geht eine Vakuumröhre 45 zur einer Standardvakuumpumpe (nicht dargestellt). Wenn der Druck in der Kammer 43 und in der Öffnung 41 mittels der Vakuumpumpe vermindert wird, wird
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die hintere Fadenkette 19 nach unten hineingezogen, wenn das Stoffstück über die Vakuumfadenschneideranordnung 29 und 31
geführt wird. Das Vakuum wird durch die oberseitigen Öffnungen 21 und 23 eingesogen.
Ein freitragendes Halteelement 47 teilt die Vakuumöffnung in zwei langgestreckte Offnungen 21 und 23 und trägt zur Halterung
des Fabrikationsstückes bei, wenn dieses darüber hinweggeführt wird.
Zusätzliche Einzelheiten der Form des Vakuumkopfes 11, wie er in den Figuren 7 bis 11 dargestellt ist, sind am besten bei
der Betrachtung seiner Wirkungsweise ersichtlich, wie sie in den Figuren 4 bis 6 gezeigt ist. Die obere Fläche 12 des Blockes
ist so ausgerichtet, daß sie mit der Arbeitsfläche 25 einen kleinen spitzen Winkel bildet, so daß eine Rampe gebildet wird,
auf der das Fabrikationsstück 15 in die Fadenschneidestation eintritt und leicht aufgenommen werden kann. Eine transparente
obere Führung 51 aus Plastikmaterial dient dazu, den Werkstückteil , der über den Vakuumkopf 11 geführt wird, im wesentlichen
nach unten gegen den Vakuumkopf 11 zu halten, und dazu, die Vakuumkraft unterstützend zu richten.
An dieser Führung 51 sind zwei Blattfedern 53 und 55 befestigt. Diese sind an einem Ende mittels einer geeigneten Befestigung
57 befestigt, die gegenüberliegenden Enden der Blattfedern sind
frei beweglich. Das freie Ende der Blattfeder 53 ist so geformt, daß es auf einer Seite der Schneideblätter nach unten
abgewinkelt ist, das freie Ende der Blattfeder 55 ist dagegen auf der anderen Seite der Schneideanordnung nach unten abgebogen.
Diese Blattfedern haben die Aufgabe, den Stoff beim Durchgang über die Schneideanordnung elastisch auf beiden Seiten des Schneideblattes
nach unten zu drücken, wie am besten aus Figur 5 ersicht-
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lieh ist, so daß die steife hintere Stichkette 19 durch die
Schneideblätter 29 und 31 laufen muß.
Die Ruhelage der Blattfedern 53 und 55 wird durch ein geeignetes Anschlagglied 59 eingestellt. Wie am besten in Figur 1
dargestellt ist, haben die beiden Blattfedern 53 und 55 im wesentlichen die gleiche Breite wie die Vakuumöffnung 41 und
deren obere Fläche, wobei die öffnung die Form der öffnungen 21,
hat.
Wie aus den Figuren 7 bis 11 genauer hervorgeht, hat der Vorderteil
der Vakuumansaugöffnungen 21 und 23 in der Richtung des Durchlaufes des StoffStückes 15 nach unten abgeschrägte Einkerbungen
61 und 63 auf beiden Seiten des langen Halters 47. Die abgeschrägte Form der oberen Kante des Teilers 47 macht es
möglich, daß die Fäden 19 des darübergeführten StoffStückes in
die öffnungen 61 und 63 fallen. Die Einkerbungen 61 und 63 sind in der Bewegungsrichtung der Fäden nach unten abgeschrägt, und
zwar bis zu einem Punkt, an dem die Einkerbungen an den Hauptansaugbereich 41 stoßen, an dieser Stelle können die Fäden, wie
am besten in Figur 5 dargestellt ist, nach unten durch die Ansaugöffnung 41 fallen, und zwar aufgrund der Schwerkraft und des in
der Ansaugöffnung herrschenden teilweisen Unterdrucks. Die Blattfedern
53 und 55 drücken das Stoffstück 15 so nach unten gegen die Schneideelemente 29 und 31, daß das Stoffstück über den Schneideelementen
gebogen wird. Wie am besten aus Figur 6 ersichtlich ist, fällt die hintere Kante des Fabrikationsstückes 15 nach dem Durchgang
über die Schneideblätter nach unten, dabei wird die unerwünschte Fadenkette 19 im rechten Winkel zwischen die Schneideblattzähne
eingeführt. Diese Wirkungsweise des Stoffstückes wird durch das Plastik-Führungsglied 51 erreicht, dessen unterste Kante
tiefer liegt als die Zähne der Schneideelemente 29 und 31, wie am
besten in Figur 6 dargestellt ist.
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In den Figuren 12 bis 15 ist eine modifizierte Ausführungsforni der Erfindung dargestellt. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform
hat der Vakuumkopf 12 von den stationären Schneidegliedern
29 einen Abstand zwischen 0,2 bis 0,3 Inch (0,5 cm bis 0,75 cm). Die Außenkanten des Vakuumkopfes 11, die unmittelbar gegenüber
dem stationären Schneideblatt 29 liegen, besitzen eine Schaumgummi
dichtung 64, um einen unerwünschten Leckstrom der Luft durch diesen Zwischenraum zu vermeiden. Dieser Spalt hat folgende Aufgabe:
Wenn ein Faden, der durch die Mitte eines Werkstückes verläuft, nicht mit den öffnungen 21 und 23 ausgerichtet ist, ermöglicht es
der Spalt zwischen dem Vakuumkopf 11 und dem stationären Schneideblatt 29, daß sich der Faden senkrecht zur Nährichtung bewegt und
damit in den Schlitz oder Spalt zwischen dem Vakuumkopf 11 und dem
stationären Schneideblatt 29 fällt. Damit wird verhindert, daß der Faden über die Spitze der Zähne im stationären Schneideblatt 29
hinweggleitet.
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Claims (10)
1. Fadenschneider mit einer Vakuumeinrichtung zur Abtrennung einer
hinteren Stichkette von einem Stoffwerkstück, gekennzeichnet
durch einen Block mit einer Werkstücktragefläche und einer durch die Fläche führenden Vakuumöffnung an einer Eckkante des Blockes,
durch einen Schneidemechanismus an der einen Eckkante des Blockes mit Fadenschneideblättern, die im wesentlichen quer zur Werkstücktragefläche
angeordnet sind, durch eine Führungsvorrichtung, die das Werkstück entlang der Werkstücktragefläche des Blockes über den
Block und die darin angeordnete Vakuumöffnung zur Eckkante und zu den Schneideblättern führt, und durch elastische Vorrichtungen, die
das Werkstück über die Eckkante und die Schneideblätter führen, so daß die hintere Stichkette zwangsläufig in die Schneideblätter geführt
wird, wenn das Werkstück mittels der Führungsvorrichtung über
den Block geführt wird.
2. Fadenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastischen Vorrichtungen das Werkstück über der Eckkante und den Schneideblättern biegen.
3. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftdruck in der Vakuumöffnung mittels einer Vakuumquelle der Vakuumvorrichtung vermindert wird.
4. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die elastischen Vorrichtungen zwei Blattfedern besitzen, die parallel zur Werkstücktragefläche angeordnet sind, wobei jede Blattfeder
ein nach unten gegen die Werkstücktragefläche gebogenes Ende besitzt, wobei die eine Blattfeder mit ihrem gebogenen Ende vor den
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Schneidebla'ttern und die andere Blattfeder mit ihrem gebogenen
Ende hinter den Schneideblättern, bezogen auf die Bewegungsrichtung
des Werkstückes beim Durchgang durch den Fadenschneider, endet.
5. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Block innerhalb der Vakuumöffnung ein längliches Halteelement besitzt, welches in der Richtung des Werkstückdurchganges
zur Eckkante des Blockes verläuft und dazu dient, das Werkstück
zu stützen, so daß es nicht in die Vakuumöffnung gezogen wird.
6. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Block zwei benachbarte, an einer gemeinsamen Eckkante zusammentreffende Flächen hat, durch die Vakuumöffnungen geführt sind,
daß die Fadenschneideblätter einer Fläche des Blockes benachbart
sind und im wesentlichen parallel zu der einen Fläche des Blockes über der Vakuumöffnung dieser Fläche liegen, daß die Führungsvorrichtung
den Stoff entlang der anderen Fläche des Blockes über diese und über die Vakuumöffnung in dieser Fläche zur Kante und zu den
Schneideblättern führt, und daß die elastischen Vorrichtungen den
Stoff unmittelbar neben beiden Seiten der Schneideblä'tter gegen
den Block und den Schneidemechanismus drücken.
7. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneideblätter mehrere aufwärts gerichtete scharfkantige
Zähne an der Blockkante besitzen, daß ein Schneideblatt gegenüber dem Block fest steht, und daß das andere Schneideblatt auf der vom Block
abgewandten Seite des fest stehenden Schneideblattes angeordnet ist und Vorrichtungen besitzt, mit denen dieses bewegliche Schneideblatt
gegenüber dem fest stehenden Schneideblatt hin- und herbewegt werden kann.
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8. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidemechanismus zwei bewegliche
Fadenschneideblätter besitzt.
9. Fadenschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, mit der das Stoffstück von einer Nähmaschine durch den Fadenschneider bewegt wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Block rampenförmig ist und das Stoffstück unmittelbar
vor dem Schneideelement hält, daß die Vakuumöffnung im Block ein offenes Ende besitzt, daß mehrere Halteelemente für das
Stoffstück durch das offene Ende der Vakuumöffnung laufen, daß
der Block mit einem Abstand in unmittelbarer Nähe zum Fadenschneider
angeordnet ist, so daß dazwischen ein Spalt verbleibt, wobei der Spalt mit der Vakuumöffnung verbunden ist, und daß Vorrichtungen
zur Abdichtung der Spaltränder außerhalb der Bereiche vorgesehen sind, die unmittelbar am Förderweg des Stoffstückes beim
Durchgang zum Fadenschneider liegen.
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| GB2009800B (en) | 1982-03-10 |
| CA1078671A (en) | 1980-06-03 |
| JPS5474151A (en) | 1979-06-14 |
| US4138957A (en) | 1979-02-13 |
| IT7851779A0 (it) | 1978-11-06 |
| GB2009800A (en) | 1979-06-20 |
| IT1106650B (it) | 1985-11-11 |
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