DE2845C - Kombinationsschlofs - Google Patents

Kombinationsschlofs

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DE2845C
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DENDAT2845D
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Original Assignee
A. E. PETERS in Walerbury, Connecticut V. S. A
Publication of DE2845C publication Critical patent/DE2845C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

1878.
Klasse
ALFRED E. PETERS in WATERBURY (Connecticut U. S. A.
CombinationsschloFs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1878 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein leicht und vielseitig anzubringendes Combinationsschlofs für Thüren, Schränke, Schubfacher, Schreibtische, Koffer, Geldschränke u. s. w., welches ohne Anwendung eines Schlüssels zu handhaben ist, infolge dessen auch nicht mittelst Nachschlüssels geöffnet werden kann, und welches endlich für seinen Hauptzweck leicht zu irgend einer bestimmten Combination, deren Verschiedenheit eine sehr grofse sein kann, gestellt, und nur in regelrechter Anwendung dieser bestimmten Combination mit Erfolg benutzt, geschlossen und geöffnet werden kann.
Dieses Resultat wird bei diesem Combinationsschlosse dadurch erreicht, dafs durch ein äufseres combinirtes Druckwerk auf den inneren Organismus von Organ zu Organ gewirkt und durch die letzte Endwirkung abwechselnd die Schliefsung und Wiederöffnung des Schlosses nach Belieben ermöglicht wird, und zwar lediglich nur durch Fingerdruck nach einer eigens combinirten Aufeinanderfolge der Stifte.
Der an sich einfache Apparat besteht aus folgenden Theilen:
Die Zeichnung Fig. 1 stellt das Aeufsere des Schlosses dar. Bei der praktischen Anbringung desselben ist nur die horizontal liegende Büchse A A mit dem auf derselben hervorstehenden Schliefsknopf A1 und den in horizontaler Reihe ebenfalls hervorstehenden Druckstiften α sichtbar.
. Der Schliefsknopf A' hat die Aufgabe, durch seine Umdrehung nach rechts das Schlofs zu schliefsen, hingegen durch Umdrehung nach links dasselbe zu öffnen, d. h. den Riegel Y entweder vorzuschieben oder einzuziehen, je nachdem ihm das eine oder das andere durch die vorhergegangenen Wirkungen des combinirten Druck-Apparates gestattet wird.
Die Druckstifte a, Fig. 3, welche, lose durch die Büchse gehend, in ihrem Ruhestande nur bis an das Loch in der Rückwand der Büchse reichen, haben die Aufgabe, unter kräftigem Fingerdruck bis in das Innere des Schlosses zu dringen, dadurch auf die zunächst erreichbaren Organe einzuwirken, und, elastisch von selbst zurückgehend, wieder ihren früheren, nach aufsen hervorstehenden Ruhestand einzunehmen.
Nur je einem einzelnen dieser Stifte α ist es gestattet, unter dem auf ihn ausgeübten Druck in das Innere zu dringen; der gleichzeitige Druck auf zwei oder mehrere Stifte hat bei keinem derselben einen Erfolg. Diese Eigenschaft ist zu der stufenweisen Ausführung der aufgestellten Combination nothwendig und deshalb absichtlich im Apparat vorgesehen, und zwar in folgender Weise:
Fig. 2 zeigt, nach abgenommener Oberdecke, das Innere der Büchse A A. Der leere Raum, welcher zwischen den einzelnen Stiften α bleiben würde, ist unmittelbar an den Stiftlöchern und unter einer gemeinschaftlichen Metallkappe a-, Fig. 3, allseitig eng begrenzt, durch lose zwischen die Stiftlöcher eingelegte, verschiebbare Metallplatten a1, Fig. 2 und 3, ausgefüllt; diese Plättchen hindern das gleichzeitige Durchgehen zweier Stifte, und zwar erklärt sich dies dadurch:
Die losen Metallplättchen a' reichen je von der Mitte des einen Stiftloches bis zur Mitte des nächsten Loches.
Jeder nach innen gedrückte Stift sucht bei seinem Durchgange durch das Stiftloch mit seinem, von der Spitze aus sich konisch erweiternden Körper die zunächst liegenden Plättchen zur Seite zu drängen. Dies gelingt aber eben nur je einem einzelnen Stifte; für den Durchgang zweier Stifte zugleich fehlt in der geschlossenen Metallkappe der Raum zur seitlichen Schiebung der Plättchen, und bei gleichzeitigem Druck auf zwei Stifte arbeiten deshalb beide Stifte gegeneinander und versagen beide den Dienst.
Die Organe im Innern des Schlosses bestehen nach der Folge ihrer mechanischen Thätigkeit:
i. (Fig. 4) in einer Reihe Doppelfedern b und h' je von gleicher Zahl, die an der Rückwand B der Büchse liegen und oben befestigt sind; dieselben liegen genau vor den an der Rückwand sichtbaren Stiftlöchern <52, so 'zwar, dafs jedes Federnpaar von seinem correspondirenden, nach innen gedrückten Stifte getroffen und weiter nach dem Innern des Schlosses gedrängt werden kann. Die untere, vom Stift berührte kürzere Feder b' hat die Aufgabe, den Stift elastisch wieder auf seinen Standpunkt zurückzuführen. Die andere daraufliegende Feder b ist bestimmt, Verbindungen nach innen einzugehen und zwar zunächst:
2. (Fig. 4) mit einer horizontalen, unmittelbar vor dieser Federreihe liegenden beweglichen Zahnstange c mit eigenthümlich geformten Zähnen c'.
Die Beweglichkeit der Zahnstange, welche mit ihren beiden Endzapfen c- in den feststehenden Seitenwänden χ lose ruht, wird von einer Feder b3 an der Abweichung nach rechts elastisch gehindert.
Ist eine Feder b in die unterste Kerbe eines Zahnes cl eingetreten, so schiebt b3 die Zahnstange wieder zurück.
3. (Fig. 4) in einer unter der Zahnstange und ebenfalls horizontal liegenden, mit ihren Zapfen in denselben Seitenwänden χ ruhenden Walze d, auf welcher an bestimmten Stellen die hervorstehenden Stiftchen d1 (verstellbare Kopfschrauben) aufgesetzt sind.
Die längere Feder b erfafst nämlich in demselben Augenblick mit ihrem untersten Ende einen dieser Walzenstifte und bewegt die Walze um ein Stück nach vorwärts, bis sie in die Zahnstange einschnappt.
Fig. 7 zeigt die verschiedenen Walzenpositionen, die durch Einwirkung der verschiedenen Federn b nacheinander erreicht werden.
Die gewählte Combination bestimmt die Stellung der Walzenstifte. Das rechts hervorragende Hakenende ds mufs zuletzt nach der Schlufswand c1 des Schlosses (Fig. 6) zeigen, an welcher der Riegel Yauf- und abgeht. Nur in dieser einzigen Stellung der Walze kann der Druck-Apparat auf die Schliefszunge Y wirken (Fig. 7, Pos. 5), indem der Walzenhaken ds auf die Feder Z (Fig. 5 und 6) am unteren Ende Y1 des Riegels einwirkt bezw. die Feder Z zurückgedrängt und der Riegel dadurch befreit wird.
Combinations-Beispiel.
Um diesen Vorgang unmittelbarer darzuthun, diene beispielsweise eine Combination von fünf Stiften: 1, 4, 1, 2, 4, d. h. Stift 1, Stift 4 u. s. w. werden nacheinander niedergedrückt.
Das Schlofs (Fig. 6) ist offen. Der Schliefsknopf A' wird nach rechts gedreht und hebt durch seinen Arm α 3, im Ausschnitt Y'' eingreifend, den Riegel Y sammt Fortsatz Y1 und Feder Z empor, so dafs, indem der Riegel aus dem Schlosse tritt, die Feder Z über die kleine Stützwand Z' vorschnellt, und sich auf diese stützend, den Riegel sichert (Fig. 5).
Um das Schlofs durch die Combination 1, 4, i, 2, 4 der beabsichtigten fünf Drucke zu öffnen, erfolgt nun der Druck auf Stift 1; die hierdurch aus der Ruhelage gedrehte Walze richtet ihr Hakenende d3 auf Pos. 1. Druck auf Stift 4; die hierdurch weiter gedrehte Walze richtet ihr Hakenende auf Pos. 2 u. s. w. (Fig. 7).
Mit Pos. 5 drängt das Hakenende d3 die Feder Z von der kleinen Stützwand Z^ herab und der Schliefsknopf A' vollzieht jetzt durch Linksdrehung mit Leichtigkeit den Rückgang des Riegels, da die zurückgedrängte Feder Z jetzt willig hinter der Stützwand Z1 hinabgleitet.
Das Zurückführen der zuletzt gedrückten Feder b erfolgt durch leises vorsichtiges Drücken auf einen beliebigen Stift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das in der Beschreibung erläuterte Combinationsschlofs mit allen seinen Theilen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2845D Kombinationsschlofs Active DE2845C (de)

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