DE2845309C2 - Handlauf oder Wange für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte - Google Patents
Handlauf oder Wange für gerade oder gewendelte TreppenabschnitteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/18—Balustrades; Handrails
- E04F11/181—Balustrades
- E04F11/1836—Handrails of balustrades; Connections between handrail members
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/025—Stairways having stringers
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Description
Die Erfindung betrifft Handläufe oder Wangen für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte zusammengesetzt
aus mehreren ebenen oder gekrümmten Platten, die in Einbaulage paarweise geneigte und senkrechte
Schmalseiten aufweisen, sowie aus Verbindungselementen, wobei einseitig offene Ausnehmungen zur Aufnahme
jeweils eines Füllstabendes in jeweils einer der geneigten Schmalseiten vorgesehen sind.
Bei bekannten Handläufen und Wangen der angegebenen Art (DE-AS 20 39 878) sind die Platten wegen
einer Höhenverstellung nur lose über Zapfen miteinander verbunden, so daß in vertikaler Richtung keine
formschlüssige Verbindung besteht. Es entstehen bei der Montage höhenunterschiedliche Absätze und es bilden
sich bei Schwund zwischen den Platten offene Fugen, so daß man sich im Bereich des Handlaufes verletzen kann.
Außerdem sieht der nicht gleichmäßige, sondern infolge der Absätze stufenförmige Verlauf der Handlaufoberkante
ästhetisch schlecht aus.
Die Füllstabenden sind lediglich in Ausnehmungen der Treppenstufen und Handlauf-Platten eingeschoben,
so daß sie sich auch bei Verleimen durch Schwund und durch die Bewegungen der Treppe beim Begehen
lockern können.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand darin, für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte
Handläufe oder Wangen zu schaffen, die ohne Leimung auch in vertikaler Richtung eine formschlüssige
Verbindung jeweils zwischen zwei Platten und einem Füllstab ermöglichen. Außerdem sollen die Absätze
vermieden werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Verbindungselemente jeweils aus zwei in
gleicher Höhe von den senkrechten Schmalseiten her in die Platte eingelassenen und dort festgelegten Muffen
und einer Schraube bestehen, wobei eine der Muffen ein zu dem Schraubengewinde passendes Innengewinde
und die andere der Muffen einen Führungskanal für den Schaft der Schraube und eine Auflagefläche für den
Schraubenkopf besitzt und wobei für den Schraubenkopf hinter der Muffe eine Schraubenkopfausnehmung
in der Platte vorgesehen ist, und wobei die Schraube eine Vorrichtung aufweist, mit Hilfe derer sie durch eine
Zugangsausnehmung in der Platte in das Innengewinde einschraubbar ist, und daß die Ausnehmungen zur
Aufnahme jeweils eines Füllstabendes durch rinnenförmige Vertiefungen in den senkrechten Schmalseiten
gebildet sind und die Füllstabenden in Höhe der Muffen ein durchgehendes Loch besitzen, dessen Innendurchmesser
größer als der Schraubendurchmesser ist.
Die geneigten Schmalseiten der Platten können gekrümmt oder gerade sein. Bei Spindeltreppen sind sie
ausschiießlich und gleichmäßig gekrümmt und die Platten vorzugsweise untereinander gleich.
Durch die obigen Maßnahmen, die zur Lösung der Aufgabe zusammenwirken, wird außerdem erreicht, daß
die senkrechten Schmalseiten der Platten aneinander gepreßt werden. Da am Montageort kein Anpassen
oder Zusammenleimen erforderlich ist, ist nach der Montage auch keine Oberflächenbehandlung mehr
nötig, sondern diese kann bereits bei der Fertigung der Einzelteile erfolgen.
Auch die Montage ist denkbar einfach, so daß keine geschulten Fachleute mehr erforderlich sind, sondern
die Treppen sogar vom Endverbraucher in Eigenmontage aufgestellt werden können. Da außerdem die Teile
wegen ihrer geringen Größe und Sperrigkeit leicht
f>" verschickbar sind, kommen gewendelte Treppen mit
erfindungsgemäßen Handläufen und Wangen gut für das Möbelversandgeschäft in Betracht, wobei die Teile
gegebenenfalls genormt werden können.
Für den Fall, daß die Platten aus Holz bestehen und Materialschwund eintritt, kann man durch die erfindungsgemäßen
Verbindungselemente die Schrauben auch nach der fertigen Montage und nach längerer Zeit
nachziehen und so die Einzelteile nachspannen und nachträglich wieder fester miteinander verbinden.
Lediglich die Abdeckkappen müssen für den Zugang der Verbindungselemente entfernt und nach dem Nachspannen
wieder eingedrückt werden.
Die CH-PS 3 84 183 beschreibt eine Wangenstoßverbindung an Holztreppen mit jeweils zwei Schraubbolzen,
bei der die Stirnkanten der Wangen- Platten gepreßt werden. Die Einleitung der Kräfte ist dabei aber
schlecht, da die Auflagefläche der Muttern bzw. Unterlegscheiben an dem Holz sehr klein ist und die
drehende Reibung mit Stahl auf Holz erfolgt, während bei der Erfindung die Einleitung der Kräfte am Umfang
der Muffen und die drehende Reibung Stahl auf Stahl
erfolgt. Auch sind Treppen nach der CK PS 3 84 183 umständlicher und aufwendiger zu montieren und
ergeben in vertikaler Richtung keine formschlüssige Verbindung.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht an der Schraube die Vorrichtung zum Einschrauben in das
Innengewinde aus einer Werkzeugausnehmung im Schraubenkopf, in die ein Werkzeug durch eine
Bohrung von der nächstliegenden geneigten Schmalseite eingreift. Diese Bohrung ist zweckmäßig gegenüber
der Richtung der Muffenachse zu der nächstliegenden geneigten Schmalseite hin geneigt. Wenn hier von einer
Werkzeugausnehmung im Schraubenkopf die Rede is«, ist damit jede Art von Ausnehmung gemeint, in die ein
Werkzeug eingreifen und mit Hilfe dessen die Schraube in Drehbewegung versetzt werden kann. So kann diese
Werkzeugausnehmung ein normaler Schraubenzieherschlitz sein. Bei einer gegenüber der Muffenachsenrichtung
geneigten Bohrung als Zugangsausnehmung ist es jedoch bevorzugt, daß die Werkzeugausnehmung im
Schraubenkopf eine sechseckige mittige Vertiefung ist, mit Hilfe derer die Schraube unter Verwendung eines
Kugelsechskantschlüssels angezogen wird. Die Neigung der Bohrung von der Schraubenkopfausnehmung zu der
nächstliegenden geneigten Schmalseite hin aus der Richtung der Muffenachse heraus ist deswegen
zweckmäßig, da dann, wenn die Achse dieser Bohrung mit der Muffenachse oder Schraubenachse fluchten
würde, die Mündung der Bohrung in der Seitenfläche des Handlaufes bzw. der Wange läge. Dies wäre aus
optischen Gründen unerwünscht. Durch die Neigung der Bohrung liegt deren Mündung aber an der
Unterseite des Handlaufes bzw. der Wange, wo sie nicht stört und kaum sichtbar ist. Die Mündung der Bohrung
kann außerdem noch durch eine eingedrückte Abdeckkappe, etwa aus Kunststoff oder Holz, verschlossen
werden.
Damit die Mündung der Bohrung auf der Oberfläche der geneigten Schmalseite möglichst klein ist, ist es
zweckmäßig, diese Bohrung in zwei Abschnitte zu unterteilen, wobei ein Abschnitt mit größerem Durchmesser
sich an die Schraubenkopfausnehmung und ein Abschnitt mit kleinerem Dv-rh-ncsser an die Mündung
in der geneigten Schmalseite anschließt. So hat man im Bereich des Schraubenkopfes einen größeren Manövrierraum
für das Werkzeugende, während für den Werkzeugstiel der Abschnitt mit kleinerem Durchmesser
ausreicht und gleichzeitig dazu führt, daß die
Mündungsöffnung in der geneigten Schmalseite so klein wie möglich gehalten wird.
Diese Ausführungsform eignet sich besonders für relativ schmale Platten, bei denen eine Befestigung der
Platten untereinander mit jeweils einem Muffenpaar ausreicht. Insofern eignet sich dvese Ausführungsform
insbesondere für Handläufe, die gewöhnlich schmaler als die Wangen ausgebildet sind. Im Falle schmaler
Wangen kann diese Ausführungsform aber genauso verwendet werden, da die Festigkeit vier Verbindung
der Teilstücke völlig ausreicht.
Bei breiteren Handläufen oder Wangen, bei denen man übereinander wenigstens zwei Muffenpaare als
Verbindungselemente vorsieht, eignet sich besonders die nachfolgende, ebenfalls bevorzugte Ausführungsform.
Bei dieser besteht an der Schraube die Vorrichtung zum Einschrauben in das Innengewinde aus einem
Mehrkantabschnitt im Mittelbereich und greift jede Zugangsausnehmung in die senkrechten Schmalseiten
zweier benachbarter Platten ein und reicht bis zur rinnenförmigen Vertiefung, wobei jedes Füllslabende
im Bereich seines durchgehenden Lochs jeweils einen entlang der Füllstabachse geführten, bis über das Loch
gehenden seitlichen Schlitz aufweist.
In diesem Fall erfolgt das Einschrauben der Schrauben in die Innengewinde der Muffen mit Hilfe
eines Maulschlüssels, der durch die Zugangsausnehmung an den senkrechten Schmalseiten zweier aufeinanderstoßender
Platten und den seillichen Schlitz der Füllstabenden zu dem Mehrkantabschnitt im Mittelbereich
der Schraube eingeführt wird. Normalerweise handelt es sich bei dem Mehrkantabschnitt um einen
Sechskantabschnitt, der mit Hilfe üblicher Maulschlüssel angezogen wird.
Die Zugangsausnehmungen werden im allgemeinen so angeordnet, daß sie an der Innenseite der Wange
oder des Handlaufs liegen, während an der Außenseite die Platten kraftschlüssig aufeinanderstoßen. Optisch
stören die innen liegenden Zugangsausnehmungen besonders bei Wangen von Spindeltreppen nicht, weil
sie praktisch zwischen bzw. innerhalb der Stufen liegen, so daß auch aus diesem Grund diese Ausführungsform
insbesondere bei Wangen verwendet wird.
Unabhängig von der Ausführungsform ist es zweckmäßig, daß die Muffen ein Außengewinde nach Art
einer Holzschraube besitzen, um einen festen Sitz in der Platte zu haben. Eine der beiden Muffen hat außerdem
ein dem Schraubengewinde entsprechendes Innengewinde.
Die andere Muffe wird zweckmäßig in eine Ausnehmung, die länger als sie selbst ist, in der Platte
eingeschraubt, so daß sich hinter der Muffe automatisch die Schraubenkopfausnehmung bildet. Bei der Herstellung
der Platten werden dabei zunächst die verschiedenen Ausnehmungen und Bohrungen in die Platte
eingefräst, worauf die Schraube mit ihrem Kopf voran eingesetzt und darauf die Muffe mit dem Führungskanal
eingeschraubt wird. Zweckmäßig hat die Muffe mit dem Führungskanal ein dem Innengewinde der anderen
Muffe entgegengewendeltes Gewinde (Linksgewinde-Rechtsgewinde). Auf diese Weise sitzt die Schraube so
fest in der Platte, daß sie beim Transport nicht herausfallen kann, ist aber beweglich genug, um über die
Zugangsausnehmung in das Innengewinde der gegenüberliegenden Muffe der nächstfolgenden Platte eingeschraubt
zu werden.
Bei der Montage des Handlaufes oder der Wange wird auf die an der einen senkrechten Schmalseite der
Platte herausragende Schraube das Füllstabende aufge-
setzt, indem die Schraube durch das durchgehende Loch im Füllstabende hindurchgesleckt wird, wobei das
Füllstabende sich in die eine rinnenförmige Vertiefung einlegt. Sodann wird die nächste Platte so angesetzt, daß
die Schraube i- die Muffe mit dem Innengewinde eingreift, worau: die Schraube angezogen wird und sich
dabei die rinnenförmige Vertiefung der zweiten Platte über das Füllstabende schiebt, bis die senkrechten
Schmalseiten der beiden miteinander verbundenen Platten aufeinanderstoßen. Das in den rinnenförmigen
Vertiefungen paßgenau liegende Füllstabende fixiert zugleich formschlüssig die genaue stirnseitige Lage der
Platten zueinander. Man hat dann eine feste Verbindung der beiden Platten und des Füllstabendes. Die Fugen
zwischen den miteinander verbundenen Platten sind, soweit es sich nicht um die Zugangsausnehmung der
oben geschilderten zweiten bevorzugten Ausführungsform handelt, kaum sichtbar, so daß nach der Montage
der Handlauf bzw. die Wange wie einstückig hergestellt aussieht.
Wenn bei der zweiten oben geschilderten bevorzugten Ausführungsform durch das Füllstabende mehrere
Schrauben hindurchgehen, kann der seitliche Schlitz in den Füllstabenden über mehrere Schrauben gehen, doch
ist es aus Gründen der Stabilisierung des Füllstabendes bevorzugt, daß jeder durch das Füllstabende hindurchgehenden
Schraube ein gesonderter seitlicher Schlitz zugeordnet wird.
Durch die Zeichnung wird die Erfindung weiter erläutert. In dieser bedeutet
F i g. 1 eine seitliche Darstellung, teilweise geschnitten,
eines Ausschnittes aus einem Handlauf nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung
und
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt durch einen Ausschnitt aus einem Handlauf oder einer Wange nach
einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besitzen die beiden miteinander verbundenen Platten 1
aufeinanderstoßende senkrechte Schmalseiten 2 und geneigte Schmalseiten 3. deren Krümmung die Treppenspindel
ergibt. In rinnenförmige Vertiefungen 11 in den beiden senkrechten Schmalseiten 2 ist ein
Füllstabeiide 4 mit einem durchgehenden Loch 10 eingelegt. In die in der Zeichnung links dargestellte
Platte ist eine Muffe 5 mit einem Innengewinde eingeschraubt, das zu dem Schraubengewinde 9 der
Schraube 7 paßt. In die rechts dargestellte Platte ist eine Muffe 6 mit einem Führungskanal für die Schraube 7
eingelassen, wobei hinter der Muffe 6 eine Schraubenkopfausnehmung
12 für den Schraubenkopf 8 vorgesehen ist.
In dem Schraubenkopf 8 ist eine sechseckige Werkzeugausnehmung 14 vorgesehen, die über die
Bohrungsabschnitte 13 und 15 in der Platte für einen Kugelsechskantschlüssel zugänglich ist. Mit Hilfe dieses
Kugelsechskantschlüssels kann die Schraube in das Innengewinde der Muffe 6 eingeschraubt werden. Nach
der Montage kann die Mündungsöffnung des Bohrungsabschnittes 15 mit einer Abdeckkappe 20 verschlossen
werden. Nach dem Anziehen der Schraube hat man
ίο einen festen Verbund zwischen den beiden dargestellten
Platten und dem eingefügten Füllstabende.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besitzen die Platten Γ wiederum geneigte Schmalseiten
3' und senkrechte Schmalseiten 2'. Diese senkrechten Schmalseiten 2' stoßen im äußeren Bereich aufeinander,
während an der Innenseite in diese Schmalseiten 2' die Zugangsausnehmung 18 eingreift, durch die ein
Maulschlüssel passend zur Schlüsselweite der Schraube eingeführt werden kann.
Die rinnenförmigen Vertiefungen 11', die Muffen 5'
und 6' und die Schraubenkopfausnehmung 12' entsprechen der Ausbildung der korrespondierenden Teile in
F i g. 1. Wie in F i g. 1 liegt der Schraubenkopf 8' an der Auflagefläche 19 der Muffe 6' an.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besitzt aber die Schraube 7' mit dem Schraubengewinde
9', das in das Innengewinde der Muffe 5' paßt, im Mittelbereich einen Mehrkant-, vorzugsweise einen
Sechskantabschnitl 17. Der Schraubenkopf 8' braucht in diesem Fall keine Werkzeugausnehmung zu besitzen.
Das Festziehen der Schraube erfolgt hierbei nicht über den Schraubenkopf, sondern mit einem Maulschlüssel
über den Mehrkantabschnitt 17.
In dem Füllstabende 4' mit dem durchgehenden Loch
J5 10' ist ein seitlicher Schlitz 16 vorgesehen, der über das
durchgehende Loch 10' hinausgeht und sich an die Zugangsausnehmung 18 zwischen den beiden Platten Γ
anschließt. Auf diese Weise kann im Bereich des Mehrkantabschnittes 17 der Schraube T ein Maulschlüssei
eingefügt werden, mit Hilfe dessen die Schraube in das Innengewinde der Muffe 5' eingeschraubt wird.
Wenn die Schmalseiten 2' an der Außenseite und im oberen sowie unteren Bereich der Innenseite aufeinanderstoßen,
hat man wiederum einen festen Verbund zwischen den Platten Γ und dem Füllstabende. Bei
dieser Ausführungsform können beliebig viele Verbindungselemente übereinander vorgesehen werden, da
man keine zu der geneigten Außenkante hin führenden Bohrungen benötigt. Im allgemeinen aber genügen zwei
solcher Verbindungselemente übereinander, um auch breite Handläufe oder Wangen vöiiig fest miteinander
zu verbinden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Handlauf oder Wange für gerade oder
gewendelte Treppenabschnitte zusammengesetzt aus mehreren ebenen oder gekrümmten Platten, die
in Einbaulage paarweise parallele geneigte und senkrechte Schmalseiten aufweisen, sowie aus
Verbindungselementen, wobei einseitig offene Ausnehmungen zur Aufnahme jeweils eines Füllstabendes
in jeweils einer der geneigten Schmalseiten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungselemente jeweils aus zwei in gleicher Höhe von den senkrechten Schmalseiten
her in die Platte (1, V) eingelassenen und dort festgelegten Muffen (5, 6; 5', 6') und einer Schraube
(7, T) bestehen, wobei eine der Muffen (5,5') ein zu
dem Schraubengewinde (9, 9') passendes Innengewinde und die andere der Muffen (6, 6') einen
Führungskanal für den Schaft der Schraube (7, T) und eine Auflagefläche (19) für den Schraubenkopf
(8,8') besitzt und wobei für den Schraubenkopf (8,8')
hinter der Muffe (6, 6') eine Schraubenkopfausnehmung
(12,12') in der Platte (1, V) vorgesehen ist, und wobei die Schraube (7, T) eine Vorrichtung (14, 17)
aufweist, mit Hilfe derer sie durch eine Zugangsausnehmung (13, 15; 18) in der Platte (1, V) in das
Innengewinde einschraubbar ist, und daß die Ausnehmungen zur Aufnahme jeweils eines Füllstabendes
(4, 4') durch rinnenförmige Vertiefungen (11, 11') in den senkrechten Schmalseiten (2, 2')
gebildet sind und die Füllstabenden (4, 4') in Höhe der Muffen (5,6; 5', 6') ein durchgehendes Loch (10,
10') besitzen, dessen Innendurchmesser größer als der Schraubendurchmesser ist.
2. Handlauf oder Wange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schraube (7) die
Vorrichtung zum Einschrauben in das Innengewinde aus einer Werkzeugausnehmung (14) im Schraubenkopf
(8) besteht, in die ein Werkzeug durch eine Bohrung (13, 15) von der nächstliegenden geneigten
Schmalseite (3) eingreift.
3. Handlauf oder Wange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugausnehmung
(14) im Schraubenkopf (8) eine sechseckige, mittig angeordnete Vertiefung ist.
4. Handlauf oder Wange nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (13, 15)
aus einem zu der Schraubenkopfausnehmung (12) hinweisenden Abschnitt (13) mit größerem Durchmesser
und einem zu der geneigten Schmalseite (3) hinweisenden Abschnitt (15) mit kleinerem Durchmesserbesteht.
5. Handlauf oder Wange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schraube (7')
die Vorrichtung zum Einschrauben in das Innengewinde aus einem Mehrkantabschnitt (17) im
Mittelbereich besteht, daß jede Zugangsausnehmung in die senkrechten Schmalseiten zweier
benachbarter Platten (V) eingreift und bis zur rinnenfönnigen Vertiefung (I Γ) reicht und daß jedes
Füllstabende (4') im Bereich seines durchgehenden Lochs (10') jeweils einen entlang der Füllstabachse
geführten, bis über das Loch (10') gehenden seitlichen Schlitz (16) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782845309 DE2845309C2 (de) | 1978-10-18 | 1978-10-18 | Handlauf oder Wange für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782845309 DE2845309C2 (de) | 1978-10-18 | 1978-10-18 | Handlauf oder Wange für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2845309B1 DE2845309B1 (de) | 1980-02-07 |
| DE2845309C2 true DE2845309C2 (de) | 1980-10-23 |
Family
ID=6052464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782845309 Expired DE2845309C2 (de) | 1978-10-18 | 1978-10-18 | Handlauf oder Wange für gerade oder gewendelte Treppenabschnitte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2845309C2 (de) |
-
1978
- 1978-10-18 DE DE19782845309 patent/DE2845309C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2845309B1 (de) | 1980-02-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |