DE2844360C2 - Lagespeicher für eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Lagespeicher für eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge

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DE2844360C2
DE2844360C2 DE2844360A DE2844360A DE2844360C2 DE 2844360 C2 DE2844360 C2 DE 2844360C2 DE 2844360 A DE2844360 A DE 2844360A DE 2844360 A DE2844360 A DE 2844360A DE 2844360 C2 DE2844360 C2 DE 2844360C2
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Hideoki Yokohama Matsuoka
Hiroshi Tsuda
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Nissan Motor Co Ltd
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Nissan Motor Co Ltd
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0244Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß
f) eine zusammen mit der Lösevorrichtung (80,82, 44; 84, 44; 240, 248) betätigbare Dreheinrichtung (60, 74; 220, 246) vorgesehen ist, die das aus seinem Eingriff mit d«r Anlagefläche (56, 204) gelöste Scbaltrad (50; 212) in seine Ruhelage dreht
2. Lagespeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreheinrichtung einen an dem Schaltrad (50; 212) befestigten Nocken (60; 220) umfaßt, der an einer Nockenfolgefläche (74; 246) anliegt, wenn das Schaltrad (50; 212) von der Anlagefläche (56; 204) gelöst ist.
Die Erfindung betrifft einen Lagespeicher für eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Lagespeicher für einen durch einen Motor verschiebbaren Kraftfahrzeugsitz ist aus der US-PS 32 23 377 bekannt. Dieser Lagespeicher besitzt ein Schaltrad, das von einer Feder in lösbarem Eingriff mit einer Anlagefläche an einem drehbaren Schneckenrad gehalten wird. Das Schneckenrad wird von dem den Sitz verschiebenden Motor beaufschlagt und dreht somit das anliegende Schaltrad entsprechend einer Verschiebung des Sitzes. Um das Schaltrad gegen die Vorspannkraft der Feder aus seinem Eingriff mit dem Schneckenrad zu lösen, ist ein Elektromagnet vorgesehen. An seinem Umfang weist das Schaltrad eine Aussparung auf, in die ein Schalthebel eines Schalters eingreift, wenn sich das Schaltrad in bezug auf eine Drehung um seine Drehachse in einer Ruhelage befindet.
Wird der Sitz mittels des Motors verschoben, so wird das Schaltrad über das Schneckenrad gedreht. Hierbei wird entsprechend einer Links- oder Rechtsdrehung des Schaltrades der Schalthebel in eine erste oder eine zweite, eine erste bzw. eine zweite Schließstellung des Schal
ters bewirkende Kippstellung geschwenkt Nach Beendigung der Sitzverschiebung kann durch Betätigung eines entsprechenden Schalters die automatische Sitzrückführung aktiviert werden. Hierbei wird der Motor über den vom Schaltrad betätigten Schalter in der Art mit Strom beaufschlagt, daß der Sitz in die Stellung zurückgeführt wird, in der das entsprechend gedrehte Schaltrad seine Ruhestellung einnimmt
Soll dieser bekannte Lagespeicher eine andere Sitzstellung speichern, so muß der Speicherschaltung in seiner Einschaltstellung belassen werden während der Motor zum Verschieben des Sitzes mit einem Handschalter betätigt wird. Hierbei hält der Elektromagnet das -Schaltrad außer Eingriff mit dem Schneckenrad Nach E'reichen der gewünschten Sitzstellung wird der Motor abgeschaltet, wobei gleichzeitig der Elektromagnet entregt wird, so daß das Schaltrad wieder von der Feder in Eingriff mit dem Schneckenrad gebracht werden kann. Jetzt ist eine neue Sitzstellung gespeichert
Dieser bekannte Lagespeicher ist ziemlich umständlich auf eine neue Sitzstellung einzustellen, da der Sitz jedesmal, wenn eine andere Sitzstellung gespeichert werden soll, zuerst in die aktuell gespeicherte Lage zurückgebracht werden muß. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bereits zu Beginn einer Neueinstellung des Sitzes die bisher gespeicherte Lage vom Lagespeicher vergessen wird. S)arüber hinaus kann es beispielsweise infolge eines Bedienungsfehlers dazu kommen, daß eine Rückführung des Sitzes in die bisherige Stellung nicht mehr möglich ist, da der Lagespeicher auf »neu speichern« eingestellt war und die bisherige Lage nicht mehr gespeichert ist
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Lagespeicher zu schaffen, bei dem eine neue gewünschte Lage des Sitzelements gespeichert werden kann, ohne daß das Sitzelement zunächst in die aktuell gespeicherte Lage zurückgebracht werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsjemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst
Durch die erfindungsgemäße Kombination der Lösevorrichtung mit einer gleichzeitig betätigbaren Dreheinrichtung, die das aus seinem Eingriff mit der Anlagefläche gelöste Schaltrad in seine Ruhelage dreht, wird es ermöglicht, jede beliebige Sitzposition ohne vorherige Verstellung des Sitzelementes zu speichern.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, daß bei jeder Verstellung des Sitzes die aktuell gespeicherte Lage des betreffenden Sitzelements solange erhalten bleibt, bis das Schaltrad zum Speichern der neuen Lage aus seinem Eingriff mit der Bezugsfläche gelöst und von der Dreheinrichtung in seine Ruhelage gedreht wurde.
Hierdurch wird es insbesondere verhindert, daß der erfindungsgemäße Lagespeicher beispielsweise infolge einer Fehlbedienung die aktuell gespeicherte Lage vergißt.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Dreheinrichtung ist im Patentanspruch 2 beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert; in der Zeichnung -'"zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine einstellbare Sitzanordnung,
Fig.2 die vergrößerte Draufsicht auf einen in die einstellbare Sitzanordnung nach F i g. 1 eingebauten Lagespeicher,
F i g. 3 ein Schaltbild einer bei der einstellbaren Sitz-
-immim
anordnung verwendeten elektrischen Schaltung,
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung in auseinandergezogener Form einer anderen bevorzugten Ausführung der einstellbaren Sitzanordnung mit Lagespeicher,
F i g. 5 eine Seitenansicht eines Teils der Sitzanordnung nach F i g. 4 und
F i g. 6 einen Teilausschnitt aus F i g. 5 in einem anderen Betriebszustand.
In der ersten bevorzugten Ausführung wird der Lagespeicher bei einem Kraftfahrzeug-Sitz angewandt, der sich vorwärts und rückwärts in verschiedene Lagen verschieben läßt Der Sitz-Stützaufbau 10 in Fig. 1 umfaßt zwei mit Abstand voneinander angeordnete parallele Führungsschienen 12, die fest auf einem (nicht dargestellten) Boden 16 angebracht sind und zwei mit Abstand voneinander angeordnete obere Gleitschienen 14, die längs der Führungsschienen 12 gleitend bewegbar sind. Die Gleitschienen 14 tragen einen (in F i g. 1 und 2 nicht gezeigten) Sitz, so daß er vor- und zurückbewegt werden kann. Die beiden oberen Gleitschienen 14 sind durch eine Querstrebe 18 miteinander verbunden, die an beiden Enden an den jeweiligen Gleitschienen 14 befetigt ist. Unterhalb der Querstrebe 18 befindet sich eine Gewindewelle 20, die parallel zu den Gleitschienen 14 verläuft. Die Gewindewelle 20 wird durch einen elektrischen reversiblen Motor 30 über ein Getriebe 22 in Drehung versetzt, das die Antriebsleistung des Motors 30 in eine Drehbewegung der Gewindewelle 20 übersetzt Die Querstrebe 18 und die Gewindewelle 20 sind mittels einer Antriebsmutter 24 wirksam verbunden, die an der Querstrebe 18 befestigt ist Die Drehbewegung der Gevvindewelle 20 wird so in eine lineare Bewegung der Querstrebe 18 und damit der Gleitschienen 14 umgewandelt. Zwei Grenzschalter 26 sind mit Abstand voneinander an einem (nicht bezeichneten) Längsteil angebracht. Die Vor- und Zurüclcbewegung der Gleitschienen 14 wird dadurch begrenzt, daß die Grenzschalter 26 mit einem an der Antriebsmutter 24 ausgebildeten Vorspru.ig 28 in Eingriff kommen.
Der Lagespeicher 40 ist vorzugsweise, wie in F i g. 2 dargestellt, an der der Gewindeweiie 20 gegenüberliegenden Längsseite an den auf den Führungsschienen 1 angeordneten Gleitschienen 14 befestigt. Eine Befestigungsklammer 42 ist mit einem Ende an der Oberseite einer Gleitschiene 14 angebracht und erstreckt sich von dieser Gleitschiene 14 quer nach ionen. Das andere freie Ende der Klammer 42 trägt einen mittels eines Schwenkstiftes 46 daran schwenkbar befestigten Hebel 44.
Der Hebel 44 stützt an seinem freien Ende ein Schaltrad 50 so ab, daß es sicii frei um einen Drehstift 52 drehen kann. Das Schaltrad 50 kann mit seinem Umfang 50a in Reibeingriff mit einer Reibplatte 54 gebracht werden, die an der Seitenfläche einer der Führungsschienen 12 befesigt ist, es ist jedoch durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Hebels 44 möglich, den Reibeingriff aufzuheben. Der Hebel 44 und das Schaltrad 50 sind so angeordnet, daß bei an der Reibplatte 54 anliegendem Schaltrad 50 die die Achsen des Schwenkstiftes 46 mit dem Drehstift 52 verbindende „Linie sich 'parallel zu den'Gleifschienen ,14 'erstreck'^ Vor zugsweise ist die Reibplatte 54 mit einer'Gumrniaüflage: versehen, die eine Anlagefläche56 für das'Schaltrad5Ö.bilciet, um den Schlupf zwischen dem Umfang 50a des Schaltrades 50 und der Anlagefläche 56 zu verringern oder ganz auszuschalten. Wahlweise kann die Reibplatte 54 lind das Schaltrad 50 mit miteinander kämmenden Zähnen versehen sein, um eine sichere Antriebsübertragung zu gewährleisten.
Am Schaltrad 50 ist ein exzentrischer Nocken 60 starr befestigt und dreht sich gemeinsam mit dem Schaltrad 50 um den Drehstift 52. Der Nocken 60 hat eine Nokkenspitze 60a und eine flache Nockenfläche 6Qb. Am Umfang 50a des Schaltrades 50 ist ferner eine Aussparung 58 ausgebildet
Eine weitere, mit Abstand parallel zur Klammer 42
ίο angeordnete Klammer 70 erstreckt sich über den Hebel 44 hinaus nach innen. Eine Feder 72 ist mit ihrem einen Ende an einer nicht bezeichneten, von der Klammer 70 abstehenden Zunge und mit dem anderen Ende am Hebel 44 so befestigt, daß dieser in der Darstellung nach F i g. 2 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt ist
Die Klammer 70 besitzt eine Endplatte 73, die rechtwinklig vom freien Ende der Klammer absteht Von dieser Endplatte 73 steht an ihrem Ende in schräger Richtung eine Platte mit einer Nockenfläche 74 ab. Die Endplatte 73 und die Nockenfolgefläche 74 befinden sich über dem Schaltrad 50 ohne Bewahrung mit dessen Oberfläche. Die Endplatte 73 besitzt fe.ner eine Fortsetzung 76, die am gegenüberliegenden Ende der Endplatte 73 im wesentlichen parallel zu den Schienen 14 von der Klammer 70 absteht Eine Feder 78 mit geringer Federkraft ist zwischen dem Hebel 44 und der Fortsetzung 76 angebracht, um den Hebel 44 nach F i g. 2 in Uhrzeigerrichtung vorzuspannen. Die Feder 78 kann weggelassen werden, wenn die Federkraft der Feder 72 angemessen ausgewählt wird.
Durch die Feder 78 verläuft ein Betätigungskabel 82, dessen eines Ende an dem Hebel 44 befestigt ist und dessen anderes Ende an einem Handgriff 80 befestigt ist (Fig. 1). Das Betätigungskabel 82 wird vorzugsweise von einer Hülle 83 umgeben, die an der Fortsetzung 76 befestigt ist
Der Handgriff 80 ist an der Außenseite des einsteiibaren Sitzes angebracht, damit der Insasse leichten Zugriff hat. Er ist so ausgeführt, daß seine Schwenkbewegung das Betätigungskabel 82 so zieht, daß der Hebel 44 in de- Darstellung nach F i g. 1 und 2 in Uhrzeigerrichtung gezogen wird. Statt der Kabelbetätigung und dem Handgriff 80 kann an dem Hebel 44 ein Handgriff 84 ausgebildet sein.
Ein Schalter 90, der als Kippschalter bekanmer Bauart ausgebildet ist ist mit seinem Gehäuse fest an der Unterseite des Hebels 44 dem Schaltrad 50 benachbart angebracht und mit einem Schalthebel 92 versehen, der gelenkig an dem Schalterkörper so montiert ist, daß er mit der Aussparung 58 am Umfang 50a des Schaltrades 50 in Eingriff kommen kann.
Sobald die Nockenspitze 60a des Nocken 60 mit der Nockenfolgefläche 74 in Eingriff kommt, läßt eine Schwenkbewegung des Hebels 44 den Nocken 60 und damit das Schaltrad 50 um einen bestimmten Winkel durch den Flächenkontakt zwischen Nocken 60 und Nockenfolgefläche drehen, bis eine Ruhelage des Schaltrades 50 erreicht ist, in der die flache Nockenfläche 60£> in Beruh; jng mit der Nockenfolgefläche ist, so daß sich das Schaltrad 50 nicht weiterdreht. Der Schrägil d kd i ß in ^|; j;( |^g^|g -jnit '{einer Cüe Achsen des [Sch^erikitiftes^liS^nd äes Drehstiftes 52 verbindenden Geraden ausgericrTtet sind.
f Daraufhin schnai>f>,t; der SchaltheBel 92 in die Aussparung 58 ein und der Schalter 90 wird geöffnet. Wenn bei einer Drehung des Sclialtrades 50 der Schalthebel 92 am Umfang 50a entlanggleitet, wird er in einer von beiden
ε1; .^winkel der, Nockenfölgefläche 74 ist_sq;be,sti
Richtungen, je nach der Drehrichtung des Schaltrades 50 gekippt, und schließt den Schalter 90.
Der Schalter 90 ist über Leitungen 94 mit einer elektrischen Steuerschaltung 100 verbunden, die die Betätigung des einstellbaren Sitzes bewirkt. s
Die Steuerschaltung 100 nach Fig.3 enthält eine Stromquelle 102, deren positive Klemme 102a mit einer Leitung 104 und deren negative Klemme 1026 mit einer Leitung 106 verbunden ist Der Schalter 90, der ein Dreistellungs-Kippschalter ist, enthält zwei bewegliche ι ο Kontakte 91, die mit dem Schalthebel 92 verbunden sind und zwei feststehende Kontakte 90a, 90c/, die jeweils mit der Leitung 104 bzw. mit der Leitung 106 verbunden sind. Wenn die beweglichen Kontakte 91 mit diesen feststehenden Kontakten 90a, 90c/ in Anlage kommen, so bedeutet das, daß der Schalthebel 92 am Umfang 50a des Schaltrades 50 auf einer Seite der Aussparung 58 anliegt Zwei weitere feststehende Kontakte 906 und SOc sind gleicherweise mit den Leitungen 104 bzw. 106 verbunden, und stehen dann mit den beweglichen Kontakten 91 in Verbindung, wenn der Schalthebel 92 auf der anderen Seite von der Aussparung 58 aus gesehen am Umfang 58a des Schaltrades 50 anliegt Zwei weitere feststehende Kontakte 90e und 90/ sind ohne Verbindung mit der Schaltung und ergeben die Ausschaltstellung des Schalters 90, wenn die beweglichen Kontakte 91 daran anüegen.
Ein Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalter 108 besteht in gleicher Weise aus zwei beweglichen Kontakten 110 und sechs feststehenden Kontakten 108a—108/i Zwei dieser Kontakte 108a und 108c/ sind mit den Leitungen 104 bzw. 106 verbunden, so daß, wenn die beweglichen Kontakte 110 daran anliegen, eine Vorwärtsbewegung der Gleitschienen 14 bewirkt wird. Liegen die beweglichen Kontakte 110 an mit den Leitungen 104 bzw. 106 verbundenen Kontakten 1086 und 108c an, so wird die
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einem Ausführungsbeispiel werden die beweglichen Kontakte 110 dauernd in Anlage mit den Kontakten 1086,108cfür die Rückwärtsbewegung vorgespannt
Ferner ist ein Automatik/Hand-Wahlschalter 112 vorgesehen, der zwei bewegliche Kontakte 114 und sechs feststehende Kontakte 112a bis 112/enthält Die beweglichen Kontakte 114 sind mit dem Motor 30 verbunden. Die Kontakte 112a und 1126 sind mit den beweglichen Kontakten 110 des Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalters 108 verbunden. Solange die beweglichen Kontakte 114 an diesen Kontakten 112a und 1126 anüegen, ist eine Einstellbewegung der Gleitschienen 14 durch Handbetätigung möglich. Wenn andererseits die beweglichen Kontakte 114 mit Kontakten 112c und \\2din Eingriff sind, wird die automatische Einstellbewegung der Gleitschienen 14 eingeleitet Die Kontakte 112c und 112c/sind mit den Kontakten 90a bis 90/des Schalters 90 über die beweglichen Kontakte 91 verbindbar.
Die Sitzanordnung mit Lagespeicher wird in folgender Weise betrieben und betätigt:
Wenn eine Vorwärtsbewegung der Gleitschienen 14 nötig ist, betätigt der Insasse oder eine andere Person den Automatik/Hand-Wahlschalter 112 so, daß dessen bewegliche Kontakte 114 in Eingriff mit den feststehenden Kontakten 112a und 1126 kommen. Daraufhin werden die beweglichen Kontakte 110 des Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalters IQS in Berührung mit den festste- es henden Kontakten 108a und 108a gebracht, und zwar gegen die Wirkung der Vorspannkraft, wie es durch unterbrochene Linien in F i g. 3 angezeigt ist Dieser Zustand bleibt, bis der Insasse seine Hand von dem Schalter 108 wegnimmt. Der Strom verläuft dann von der positiven Klemme 102a der Stromquelle 102 über Leitung 104, Kontakt 108a des Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalfers 108, Kontakt 112a des Automatik/Hand-Wahlschalters 112, Motor 30, Kontakt 1126, Kontakt iO8c/ und Leitung 106 zur negativen Klemme 1026 der Stromquelle 102 zurückgeht. Der Motor 30 wird so in seiner einen Richtung gedreht, und bewirkt so eine lineare Vorwärtsbewegung der Gleitschienen 14. Bei dieser Vorwärtsbewegung wird das Schaltrad 50 durch den Reibkontakt mit der Reibplatte 54 nach F i g. 2 im Uhrzeigersinn gedreht. Daraus folgt, daß der Schalthebel 92 sich aus dem Eingriff mit der Aussparung 58 löst und durch den Eingriff mit dem Umfang 50a des Schaltrades 50, wie er durch unterbrochene Linien in F i g. 2 angedeutet ist, in eine Einschaltstellung gebracht wird. Wenn der Insasse den Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalter 108 losläßt, gelangen die beweglichen Kontakte 110 automatisch wieder in Anlage mit den Kontakten 1086 und 108c zurück. Vorzugsweise wird diese Rückkehreinrichtung durch eine Dämpfeinrichtung verlangsamt. Ebenso wird der Automatik/Hand-Wahlschalter 112 in seine Ausschaltstellung umgeschaltet. Infolgedessen wird der Motor 30 abgeschaltet und die Bewegung der Gleitschienen 14 ist beendet.
Soll die von den Gleitschienen 14 erreichte Lage gespeicher, werden, so wird der Handgriff 80 betätigt, um den Hebel 44 um den Schwenkstift 46 in Uhrzeigerrichtung nach F i g. 1 und 2 zu schwenken und das Schaltrad 50 aus seinem Eingriff mit der Anlegefläche 56 zu lösen, so daß es frei gegenüber der Reibplatte 54 drehbar ist. Der Nocken 60 nimmt dann, wenn die Kante der Nokkenspitze 60a an der Nockenfolgefläche 74 anliegt, eine stabilere Lage ein, die durch die Betätigung des Hebels 44 bewirkt wird. Daraus folg), daß der Nocken 60 zusammen mit dem Schaltrad 5(1 um den Drehstift 52 gedreht wird, bis die flache Nockenfläche 606 zur Anlage an der Nockenfolgefläche 74 kommt In dieser durch den Nocken 60 eingenommenen Ruhelage ist die Aussparung 58 am Schaltrad 50 mit der Achse des Schwenkstiftes 46 des Hebels 44 und der Achse des Drehstiftes 52 des Schaltrades 50 ausgerichtet, so daß der Schalthebel 92 in die Aussparung 58 eingreift und der Schalter 90 geöffnet wird. Wenn der Handgriff 80 losgelassen wird, kommt das Schaltrad 50 wieder in Reibkontakt mit der Anlagefläche 56. Der Schalthebel 92 bleibt dabei in der Aussparung 58 und die eingestellte Lage ist gespeichert
Eine Bewegung der Gleitschienen 14 aus der gespeicherten Lage, beispielsweise in Rückwärtsrichtung, findet in der folgenden Weise statt: Der Automatik/riand-Wahlschalter 112 wird betätigt, so daß die beweglichen Kontakte 114 an den feststehenden Kontakten 112a und 1126 für Handbetrieb anliegen. Die beweglichen Kontakte 110 des Vorwärts/Rückwärts-Wahlschalters 108 bleiben in Kontakt mit den Rfickwärts-Kontakten 1086 und 108c (unter der Wirkung der Vorspannkraft), wodurch der Motor 30 in Rückwärtsrichtung betrieben wird, so daß er eine Rückwärtsbewegung der Gleitschienen 14 bewirkt Gleichzeitig dreht sich das Schaltrad 50 im Gegenuhrzeigersinn durch den Reibkontakt mit der Reibplatte 54. Der Schalthebel 92 des Schalters 90 löst sich aus der Aussparung 58 und wird so betätigt, daß die beweglichen Kontakte 91 des Schalters 90 mit den Vorwärts-Kontakten 90a und 90c/(F i g. 3) in Anlage gebracht werden. Wenn die Gleitschienen 14 die erforderliche Stellung erreicht haben, wird der Automatik/ Hand-Wahlschalter 112 geöffnet, und die beweglichen
se-Si
Kontakte 114 kommen mit den Kontakten 112e und 112/für die Ausschaltstellung in Anlage.
Um die gespeicherte Lage wieder einzunehmen, wird der Automatik/Hiind-Wahlschalter 112 in die Automatikstellung gekippt. Der Schalter 90: bleibt in der erwähnten Lage. Daraus folgt, daß der Motor 30 sich in Vorwärtsrichtung dreht, so daß die Gleitschienen 14 autorr.>«isch nach vorne gehen. Das Schaltrad 50 wird dabei )n Ührzeigerrichtung gedreht. Der Schalthebel 92 gleitet längs dem Umfang 50a des Schaltrades 50 μηά schnappt, wenn er die Aussparung 58 errrifcht, in diese ein. Der Schalter 90 ist dann geöffnet und der Motor 30 •angehalten. Die Gleitschienen 14 werden so in der gespeicherten Lage angehalten.
Nach F i g. 4 bis 6 wird eine weitere bevorzugte Ausführung beschrieben, bei der der Lagespeicher 210 an der Kippeinstellung einer Rücklehne 202 einer einstellbaren Sitzanordnung vorgesehen ist. Die Sitzanordnung umfaßt normalerweise einen horizont?·'?" Sitz 2(H) und eine Rücklehne 202, welche über ein Scharnier 204' kippbar an einer Scharnierklammer 206 befestigt ist, welche wiederum an den Gleitschienen 14 angebracht ist.
Der Lagespeicher 2iO umfaßt ein Schaltrad 212, das drehbar an dem Scharnier 204' befestigt ist. Das Schaltrad 212 besitzt eine Aussparung 214 an seinem Umfang 212a und ein Nocken 220 ist an seiner Außenfläche 2120 in gleicher Weise wie bei dem oben beschriebenen Lagespeicher 40 angebracht. Ein Anschlagteil 222 besteht aus einem fest an dem Scharnier 204' angeschraubten WinUlteil 224 und einem schwenkbar daran befestigten Teil 226, das über ein Gelenk 228 mit dem Winkelteil 224 verbunden ist. Nach F i g. 5 besitzt das Teil 226 einen abgebogenen Anschlag 230, der mit der Außenfläche 2126 des Schaltrades 212 in Eingriff kommt und durch eine (nicht gezeigte) Feder oder ein gleichwertiges Druckelement das Schaltrad 212 in Eingriff mit einer am Scharnier 204' vorgesehenen Anlagefläche 204 hält.
Der Schalter 90 ist hier an der Scharnierklammer 206 angebracht und besitzt einen Schalthebel 92, der mit der Aussparung 214 des Schaltrades 212 in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführung in Eingriff kommen kann.
An der Außenseite des Sitzes 200 ist ein Handgriff 240 um einen Schwenkstift 242 schwenkbar angebracht. Das hintere Ende des Handgriffs 240 wird durch eine Feder 244 so vorgespannt, daß der Handgriff 240 nach F i g. 4 in Uhrzeigerrichtung um den Schwenkstift 242 gedrängt wird. Der Handgriff 240 besitzt ferner an seinem hinteren Abschnitt eine Nockenfolgefläche 246, deren Funktion und Ausführung dem entsprechenden Teil der ersten Ausführung entspricht, und einen Keil 248 der gezeigten Form.
Dieser Lagespeicher 210 wird in der nachfolgend beschriebenen Weise betätigt: Wenn in einer bestimmten Winkellage der Rücklehne 202 der Handgriff 240 in der Pfeilrichtung (F i g. 4) um den Schwenkstift 242 gegen die Wirkung der Feder 244 betätigt wird, gelangt der Keil 248 in den Zwischenraum zwischen Schaltrad 212 und dem Teil 226, wobei er dieses vom Schaltrad 212 wegdrückt Der Anschlag 230, der das Schaltrad 212 gegen die am Scharnier 204' vorgesehene Anlagefläche 204 gedrückt hat, wird dann vom Schaltrad 212 gelöst, so daß dieses sich gegenüber dem Scharnier 204' frei drehen kann. Inzwischen liegt der Nocken 220 mit seiner Nockenspitze an der Nockenfolgefläche 246 an und bewirkt, bei weiterer Betätigung des Handgriffs 240, daß der Nocken 220 zusammen mit dem Schaltrad 212 gedreht wird, bis die flache Nockenfläche in Eingriff mit der Nockenfolgefläche kommt, so daß der Nocken 220 und das Schaltrad 212 sich, wie bei der ersten Ausführung, nicht drehen können. In dieser winkelmäßigen Ruhelage des Schaltrades 212 fällt der Schalthebel 92 in die Aussparung 214 am Umfang 212a des Schaltrades 212 und öffnet den Schalter 90.
Die Rücklehne 202 kann dann aus der gespeicherten Lage in jede gewünschte Winkelstellung mittels einer elektrischen Antriebseinrichtung nach vorne öder nach rückwärts gekippt werden, die von einer Steuerschaltung beaufschlagt wird, die der Steuerschaltung 100 im ersten Ausführungsbeispiel entspricht. Bei der Kippbewegung der Rücklehne 202 wird das Schaltrad 212 mit dem Scharnier 204' zusammen gedreht, da das Teil 226 angedrückt wird. Der Schalthebel 92 wird dann aus der Aussparung 214 gelöst und, je nach der Drehrichtung des Schaltrades 212, gekippt. Die Kippbewegung der Rücklehne 202 wird durch öffnen des Automatik/Hand-Wahlschalters 112 beendet.
Wenn nun der Automatik/Hand-Wahlschalter 112 in die Automatikstellung umgelegt wird, um die gespeicherte Lage wieder einzustellen, wird die Antriebseinrichtung so betrieben, daß die Rücklehne 202 zurückgeführt wird, wobei sich das Schaltrad zusammen mit dem Scharnier 204 dreht. Sobald der Schalthebel 92 in die Aussparung 214 einschnappt, ist der Schalter 90 geöffnet und die Antriebseinrichtung abgeschaltet. Damit ist die Rücklehne 202 wieder in der gespeicherten Lage.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Lagespeicher für eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge mit
a) wenigstens einem einstellbaren beweglichen Sitzelement, das mittels einer Antriebseinrichtung versteilbar ist,
b) einem in Abhängigkeit von einer Verstellbewegung des einstellbaren Sitzelements drehbaren Schaltrad, das an seinem Umfang eine Aussparung aufweist,
c) einem Schalter, dessen in seiner Ausschaltstellung befindlicher Schalthebel in die Aussparung des Schaltrades eingreift, wenn das Schaltrad in bezug auf eine Drehung um seine Drehachse eine Ruhelage einnimmt,
d) einer Vorspanneinrichtung, die das Schaltrad in Eingriff mit einer Anlagefläche hält, die eine von der Versieiibewegung bewirkte Kraft auf das Schaltrad überträgt, und
e) einer Lösevorrichtung, die im betätigten Zustand das Schaltrad außer Eingriff mit der Anlagefläche hält,
DE2844360A 1977-10-12 1978-10-11 Lagespeicher für eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge Expired DE2844360C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1977137101U JPS5854263Y2 (ja) 1977-10-12 1977-10-12 位置記憶装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2844360A1 DE2844360A1 (de) 1979-04-19
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