DE284352C - - Google Patents
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- DE284352C DE284352C DENDAT284352D DE284352DA DE284352C DE 284352 C DE284352 C DE 284352C DE NDAT284352 D DENDAT284352 D DE NDAT284352D DE 284352D A DE284352D A DE 284352DA DE 284352 C DE284352 C DE 284352C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei elektrischen Lokomotiven treten infolge von Ungenauigkeiten in der Ausführung und
infolge des im Betriebe unvermeidlichen Spiels in den Lagern bei einem durch Kurbelmechanismus
mit den Treibrädern verbundenen Motoranker Pulsationen auf, welche ihn in so
starke Schwingungen versetzen können, daß der Bestand des ganzen Systems gefährdet
wird.
Es ist versucht worden, ' die Stärke dieser
Schwingungen durch Einfügung elastischer Zwischenglieder zwischen den Ankern und den
Triebrädern zu beseitigen. Hierbei wurden die als Zwischenglieder verwendeten Federn durch
*5 Anordnung besonderer Reibflächen so ausgebildet,
daß' durch die künstlich vergrößerte Federreibung die Energie der Schwingungen
aufgezehrt wird, um das zu starke Anwachsen der Schwingungen zu verhindern.
Diese Anordnungen verzehren dauernd eine gewisse Energie und sind außerdem, da das
bei der gedrängten Bauart elektrischer Lokomotiven in den elastischen Zwischengliedern
aufzuspeichernde Arbeitsvermögen begrenzt ist, nur bis zu einem gewissen Grade wirksam,
da sie, sobald die Schwingungen größer werden, als der Hub der Federn der elastischen
Zwischenglieder ist, zum Anliegen kommen, wobei ähnliche Erscheinungen und Beanspruchungen
der Triebwerksteile eintreten können, wie wenn das elastische Zwischenglied überhaupt
nicht vorhanden ist.
Diesem Mangel hilft vorliegende Erfindung dadurch ab, daß außer den elastischen Zwischengliedern
eine Rutschkupplung im Anker vorgesehen wird, welche erst dann in Tätigkeit tritt, wenn der Hub der Federn nicht
mehr ausreicht. Zweckmäßig werden die Federn in diesem Falle so gewählt, daß in ihnen
gewöhnlich nur eine sehr geringe oder gar keine Dämpfung vorhanden ist, so daß eine
derartige Maschine im allgemeinen mit geringen Verlusten im Betriebe arbeiten kann.
Erst wenn durch besondere Umstände, z. B. durch plötzliches Abschalten des Stromes oder
durch Stöße beim Verschiebedienst, die zur Begrenzung des Federspiels vorgesehenen Anschläge
zum Anliegen kommen, tritt die Rutschkupplung in Tätigkeit, wobei sie den größten
Teil der durch den Stoß im Getriebe frei werdenden Energie in Reibungsarbeit umsetzt.
Es ist gleichgültig, an welcher Stelle zwischen Motoranker und Treibrädern das elastische
Zwischenglied und die Rutschkupplung eingeschaltet sind. Diese wird man allerdings
zweckmäßig möglichst nach dem Motoranker hin legen, um einen möglichst großen Teil des
Getriebes von den nach Begrenzung des Federspiels auftretenden starken Stößen zu entlasten.
Man kann also zweckmäßig die Rutschkupplung zwischen Anker und Welle des Motors einschalten.
Das elastische Zwischenglied kann beispielsweise in einer in der Kuppelstange liegenden Federung bestehen, oder in einer
federnden Motorwelle. Auch ist es möglich, den Motoranker selbst federnd mit der Welle
zu verbinden. Aber es ist die Ausbildung und Lage des elastischen Zwischengliedes und
der Rutschkupplung für das Wesen der Erfindung unerheblich. Dieses besteht vielmehr
in der gleichzeitigen Anordnung von Rutschkupplung und elastischem Zwischenglied, im
Kraftübertragungsgetriebe zwischen Motor und Triebrädern des Fahrzeuges.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Getriebe für elektrische Lokomotiven,ίο dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ihren Achsen und dem Motoranker zugleich ein federndes Zwischenglied und eine Rutschkupplung eingeschaltet sind.
- 2. Getriebe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anschläge, die das Federspiel begrenzen.
- 3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft und die Kraft der Rutschkupplung so bemessen sind, daß die Rutschkupplung erst anspricht, wenn die Federn bis zum Anschlag zusammengedrückt sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284352C true DE284352C (de) |
Family
ID=539838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284352D Active DE284352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284352C (de) |
-
0
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