DE284239C - - Google Patents

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DE284239C
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patterning
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/28Processes or apparatus for the mechanical treatment of hides or leather not provided for in groups C14B2700/01 - C14B2700/27

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Mustern von Leder auf der Narbenseite.
Bei Putzflächen oder Metallschildern ist es bereits bekannt, mehrere Färb- oder Deckschichten übereinander aufzutragen und mit Hilfe von Schablonen durch einen Sandstrahl, Bürsten oder andere Schleifmittel teilweise wieder zu entfernen. Auch ist es bereits
ίο bekannt, die auf diese Weise entstandenen Vertiefungen . wieder mit andersgefärbten Massen auszufüllen. Ferner ist es bekannt, ungefärbtes Leder unter Zuhilfenahme von Schablonen mittels Sandstrahles zu bearbeiten.
Zur Herstellung farbiggemusterten Leders ist jedoch die Verwendung des Sandstrahles noch nicht bekannt.
Gemäß der Erfindung wird die Lederoberfläche auf der Narbenseite mit einer oder mehreren Deckfarb- oder Lackschichten überzogen und diese Schichten dann unter Zuhilfenahme einer Schablone mittels Sandstrahles teilweise wieder entfernt. Wenn beispielsweise das Leder erst mit einer roten Anilinfarbe gefärbt und dann mit einer schwarzen Deckfarbe überzogen wird, kann auf diese Weise ein schwarzrotes Muster erzeugt werden. Mehrfarbige Muster können dadurch erzielt werden, daß mehrere Farbschichten übereinandergebracht und dann durch Verwendung mehrerer Schablonen Teile des Musters tiefer geschliffen werden als das gesamte^ Muster. Bei Lackleder können die hineingeschliffenen j Vertiefungen durch einen andersfarbigen Lack wieder ausgefüllt werden. Lackleder läßt sich aber auch dadurch mustern, daß die Lackschicht überhaupt nicht durchgeschliffen, sondern nur mattgeschliffen wird. Gegenüber dem bekannten Verfahren zum Mustern von Leder, bei dem das Muster unmittelbar mittels einer Schablone aufgetragen wird, bietet das neue Verfahren die Vorteile, daß einerseits ein Muster mit erheblich schärferen Umrissen erzielt werden kann, und daß andererseits auch Farbtöne erzielt werden, die bei unmittelbarem Auftragen der Farbe nicht erzielt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Mustern von Leder auf der Narbenseite mittels Sandstrables, dadurch gekennzeichnet, daß eine "oder mehrere Deckfarb- oder Lackschichten auf die Lederoberfläche aufgetragen und mit Hilfe von Schablonen durch den Sandstrahl teilweise wieder entfernt werden, worauf gegebenenfalls die bei Verwendung einer Lackschicht entstandenen Vertiefungen durch einen andersfarbigen Lack ausgefüllt werden.
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