DE284080C - - Google Patents

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DE284080C
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valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVS 284080 -KLASSE 59 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1911 ab.
Um bei Pumpen, bei denen durch die Explosion eines Gases eine Flüssigkeitssäule in Schwingungen versetzt wird, eine möglichst gute Saugwirkung zu erzielen, kann man nach Beendigung der Expansion die Verbrennungskammer von dem Schwingungsrohr durch ein Ventil abschließen. Die weiter schwingende Flüssigkeit erzeugt dann unter dem Ventil ein Vakuum, welches die Ansaugung der Flüssigkeit auch aus größeren Tiefen ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird der Sitzkörper für dieses Ventil verschiebbar ausgeführt, so daß er als Saugventil für die zu fördernde Flüssigkeit ausgebildet und auch, um den In-
!5 halt der Pumpenkammer zu verändern und damit die Pumpenleistung zu regeln, von Hand verstellt werden kann.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der ersten Art. In der Verbrennungskammer a
ao befindet sich ein brennbares Gemisch, das bei der vorangegangenen Einwärtsschwingung der Flüssigkeitssäule in die Verbrennungskammer verdichtet worden ist. Auf dem Flüssigkeitsspiegel schwimmt das Schwimmerventil d. Das brennbare Gemisch wird entzündet und treibt die Flüssigkeit aus der Kammer α in das Schwingungsrohr h durch den ringförmigen Ventilsitzkörper e hindurch. Sobald der Wasserspiegel bis zu diesem gesunken ist, legt sich das Schwimmerventil d in seinen Sitz d1, der in dem Körper e ausgebildet ist. Unter dem Druck von d werden die Federn g, auf denen der Ring e ruht, zusammengepreßt, und der Ring geht infolgedessen so weit nach unten, daß seine Verlängerung k eine Öffnung im Schwingungsrohr für frisch anzusaugendes Wasser freigibt. Dieses strömt nun aus der Saugleitung k1 hinter der auswärts schwingenden Wassersäule her. Sobald die lebendige Kraft der schwingenden Wassersäule durch Überwindung des Gegendruckes aufgezehrt ist, tritt infolge des Druckes in einem Windkessel oder der gehobenen Wassersäule eine Rückwärtsschwingung ein. Das Schwimmerventil d wird wieder angehoben und das Saugventil k durch die Federn g geschlossen. Die Verbrennungskammer füllt sich wieder mit Wasser aus dem Schwingungsrohre h, wobei die verbrannten Gase durch das Ventil b1 und das Auspuffrohr b ausgestoßen werden. Sobald der Flüssigkeitsspiegel das Ventil δ1 erreicht, wird dieses durch den Anprall zugeschlagen, und der zurückbleibende Rest der Abgase bildet ein Pufferkissen, durch das die Flüssigkeitssäule wieder zurückgetrieben wird. Bei dieser Rückschwingung entsteht im Zylinder α ein Unterdruck, so daß durch die Leitung c und das Ventil c1 ein neues brennbares Gemisch eingesaugt wird. Die Flüssigkeitssäule kommt dann abermals zur Ruhe
und komprimiert beim Zurückpendeln die neue Ladung. Diese wird entzündet, und ein neues Arbeitsspiel beginnt. Damit das Schwimmerventil d nicht gegen den Deckel der Verbrennungskammer α stoßen kann, trägt es eine nach unten ragende Stange t, die sich mit einem Bund und einer Feder gegen einen Anschlag t1 legt und so die Bewegung von d nach oben begrenzt.
ίο Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Ring e von Hand verstellt werden kann. Er ruht auf einer federnden Zwischenlage g, die durch eine Schraubenspindel f vom Maschinisten nach oben oder unten verschoben werden kann. Durch diese Verschiebung wird der Inhalt der Verbrennungskammer verkleinert oder vergrößert, und die Leistung der Pumpe kann auf diese Weise geregelt werden. Die Saugleitung k1 wird durch ein besonderes Saugventil k abgeschlossen, welches sich öffnet, sobald der Schwimmer d die Verbrennungskammer abschließt und durch das Weiterschwingen der Flüssigkeitssäule, ein Unterdruck im Schwingungsrohr h eintritt. Ein zu harter Stoß des Schwimmers d gegen den Kopf der Verbrennungskammer α wird hier durch einen Anschlag vermieden, der durch die Feder m abgepuffert ist.
Das Ventil mit verschiebbarem Sitz gemäß der Erfindung kann auch zum Abschluß eines Windkessels vom Schwingungsrohr dienen, sei es, um auf der Windkesselseite des Schwingungsrohres frische Flüssigkeit anzusaugen, sei es, um den Inhalt des Windkessels beliebig verändern zu können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Explosionspumpe mit schwingender Flüssigkeitssäule, bei der das Schwingungsrohr gegen die Verbrennungskammer oder gegen einen Windkessel durch ein schwimmendes Ventil abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (e) dieses 4S Ventils (d) verschiebbar ist.
2. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzkörper (e) des Ventils (d) als Saugventil (k) für die Flüssigkeit ausgebildet ist (Fig. 1).
3. Explosionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzkörper (e) des Ventils (d) von Hand verstellt werden kann (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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