DE200477C - - Google Patents

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DE200477C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M33/00Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture
    • F02M33/02Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture for collecting and returning condensed fuel
    • F02M33/04Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture for collecting and returning condensed fuel returning to the intake passage
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/14Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors
    • F02M17/147Valve carburettor with simultaneous air and fuel control
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M31/02Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
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Description

Siqtmkuvn
i Bcaawl'onnli.
d I ι)
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 200477 KLASSE 46 c. GRUPPE
FRANCOIS CARION-FILS in SOIGNIES, Belg.
Vergaser für Explosionskraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1907 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist
eine Vorrichtung zum Vergasen von schweren Kohlenwasserstoffen, wie solche vorzugsweise zum Antriebe der Maschinen von Kraftfahrzeugen Verwendung finden.
Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, daß sich der nicht vergaste Brennstoff auf dem Boden des einen Schwimmer aufnehmenden Vergasungsraumes sammelt, dessen Stange
ίο ein Ventil steuert, welches den weiteren Brennstoffzufluß dann abbricht, wenn die auf dem Boden des Vergasungsraumes stehende Flüssigkeit eine gewisse Höhe erreicht.
Man erzielt hierdurch, daß der anfänglich nicht vergaste, aber sich später in bekannter Weise unter dem Einfluß einer Heizvorrichtung vergasende Brennstoff aufgebraucht werden kann, was natürlich eine Ersparnis an Brennstoff bedeutet.
Auf der Zeichnung ist der Vergaser in senkrechtem Längsschnitt dargestellt.
Derselbe besteht aus einem Blechgehäuse 1, das durch eine Scheidewand 4 in zwei Abteile 2 und 3 getrennt ist.
Die obere Kammer 2 bildet einen für sich abgeschlossenen Raum, in den ein Heizrohr 6, welches den Schornstein 26 trägt und mit der Scheidewand 4 aus einem Stück hergestellt ist, hineinragt und die Fortsetzung der Heizkammer 3 bildet. Im oberen Teile der Kammer 2 liegt ein etwas geneigtes Drahtsieb 27.
Auf dem Deckel des Gehäuses 2 ist ein Luft- und ein Brennstoffeinlaßventil vorgesehen. Das Luftventil 14 wird zwangläufig gesteuert und durch eine Schraubenfeder 141 in bekannter Weise in seiner Schließlage gehalten. Der Hub des Ventils kann durch Ein- und Ausschrauben der mit Gewinde versehenen Ventilstange 7 geändert werden. Um eine unzeitgemäße Änderung des einmal festgesetzten Hubes zu verhindern, hält man sie durch eine federnde Spange 42, welche an einer der auf die Ventiltellernabe aufgeschraubten Muttern befestigt ist und sich in Auszackungen einer auf der Ventilstange festsitzenden Scheibe 43 einlegt, fest. Das Brennstoffeinlaßventil wird durch das Luftventil mittels eines Hebels 10 gesteuert, welcher unterhalb des Deckels um einen Bolzen 11 drehbar gelagert ist.
An das Gehäuse 33 des Brennstoffeinlaßventils ist ein Rohr 34 angeschlossen, durch das die Flüssigkeit zunächst in den Hohlraum eines Ventils 35 einfließt, dessen Doppelteller sich abwechselnd auf zwei gegenüberliegende Sitze auflegen kann und einerseits zum Abschluß des Rohres 34, andererseits eines Kanals 32 dient, der mit der Kammer 2 in Verbindung steht und gleichzeitig zur Führung der Ventilstange 30 dient. Die Kammer des Ventils 35 steht über einen Kanal 19 mit einer Kammer 20 in Verbindung, in welcher sich das eigentliche Einlaßventil 12 für die Brennstoffflüssigkeit befindet, das durch eine Schraubenfeder 15 auf seinem Sitz gehalten wird. Die nach unten verlängerte Ventilstange ragt in den Schwingungsbereich des Hebels 10, welcher in gegebenen Augenblicken mit ihr zusammenstoßen kann. In den Kanal 32 ragt, wie oben erwähnt, die Stange 30 hinein, die in einem Arm 31 geführt und
auf einem Schwimmer 29 befestigt ist, der auf der in der Kammer 2 sich ansammelnden Flüssigkeit schwimmt. Der Schwimmer 29 wird von einem auf dem Boden der Kammer 2 stehenden, mit seitlichen öffnungen 36 versehenen Zylinder 28 umschlossen, der beträchtlich höher ist als die Flüssigkeitsschicht. Diese Einrichtung dient dazu, um die heftigen Hin- und Herbewegungen der Flüssigkeit, welche beim Fahren des Wagens auftreten, von dem Schwimmer abzuhalten.
■ Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Bei jedem Ansaugen des Arbeitskolbens öffnet sich das von der Maschine gesteuerte Luftventil 14, wobei dessen Stange gegen das wagerechte Ende des Hebels 10 stößt und diesen nach unten drückt. Hierbei stößt sein nach oben gebogenes Ende gegen die Stange des Ventils 12 und hebt es von seinem Sitz ab, so daß die Brennstoffflüssigkeit in die Kammer 2 einfließen kann. Die Feder 15 drückt hierauf das Ventil wieder auf seinen Sitz. Der Brennstoff fällt auf das die Kammer 2 durchquerende Sieb 27 und wird hierbei zerstäubt und alsdann vergast, während sich die nicht vergaste Flüssigkeit auf dem Boden des Raumes 2 ansammelt und dort weiter vergast.
Übersteigt die auf dem Boden der Kammer 2 befindliche Flüssigkeit ein gewisses Maß, so stößt die Stange 30 des mit der Flüssigkeit sich hebenden Schwimmers 29 gegen die untere Ventilstange des Doppelventils 35, hebt dieses an und drückt es auf den oberen Sitz, wodurch das Rohr 34 geschlossen und ein ferneres Einströmen von frischer Brennstoffflüssigkeit verhindert wird. Es werden jetzt also nur die von der auf dem Boden 4 stehenden Flüssigkeit herrührenden Gase verbraucht. Beim Abnehmen der Flüssigkeit senkt sich der Schwimmer und somit auch die Stange 30. Das Ventil 35 ■fällt wieder auf seinen unteren Sitz zurück und die von außen zugeführte Brennstoffflüssigkeit kann von neuem zum Ventil 12 und die Kammer 2 einströmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vergaser für Explosionskraftmaschinen, bestehend aus einem in zwei Kammern geteilten Gehäuse, dessen eine als Heiz- und dessen andere als Vergasungsraum für die Brennstoffflüssigkeit dient, dadurch gekennzeichnet, daß sich der nicht vergaste Brennstoff auf dem Boden des einen Schwimmer (29) aufnehmenden Vergasungsraumes (2) sammelt und mittels eines Ventils (35) den weiteren Brennstoffzufluß zeitweilig dann absperrt, wenn die auf dem Boden (4) sich ansammelnde Brennstoffflüssigkeit eine gewisse Höhe erreicht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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