DE28373C - Neuerung an Grabemaschinen - Google Patents
Neuerung an GrabemaschinenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
- E02F3/20—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with tools that only loosen the material, i.e. mill-type wheels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02F3/181—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels including a conveyor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1883 ab.
Die vorliegende Grabemaschine ist auf Wagen, welche über Schienen geführt werden, montirt
und besteht aus einem mit Grabwerkzeugen versehenen Grabcylinder, von dem aus das
ausgegrabene Erdreich in ein Paternosterwerk geleitet wird, von wo dasselbe automatisch in
Transportwagen überladen wird. Das Paternosterwerk besteht aus mit Rollen versehenen
Kästen, welche durch Ketten verbunden sind und um einen aus Eisenträgern construirten
Ständer laufen, der aus neun Streben besteht, von denen je drei und drei unter einander
zu Dreiecken vereint sind. So bilden die Streben ABC, Fig. 1, zusammen ein rechtwinkliges,
durch Querstreben U versteiftes Dreieck, dessen rechter Winkel von B und C eingeschlossen
wird. Fig. 2 zeigt einen Theil der Maschine bezw. die bezüglichen Streben A A1 A2
von der Seite und Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch dieselben; in letzterer Figur
sieht man auch die die Construction versteifenden Winkeleisen, an welchen jene Schienen
befestigt sind, über die die Rollen d der Kästen M laufen.
Die Förderkästen sind in Fig. 4 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.
Die Rollen D sind auf einer Achse festgekeilt, welche ihrerseits in einem kreisbogenförmigen
Gufsstück, Fig. 7, gelagert ist, welches gleichzeitig die Streben A und C mittelst
Zapfens / aufnimmt und mittelst Rollen auf einem concaven Gufsstück des Wagens X ruht,
auf demselben also drehbar ist, welche Drehung jedoch keineswegs die Drehung der Ständer A
und C beeinflufst, so zwar, dafs die Rollen D
für jede beliebig geneigte Lage der Grabemaschine, welche zwischen 35° bis 900 geändert
werden kann, ihre selbstständige Beweglichkeit beibehalten.
N Ein anderes Rollensystem O theilt seine Bewegung
einer Gliederkette mit, an welcher an einem Oehr das Ende des Seiles JF' befestigt
ist, welches das Auf- und Niedergehen des Grabecylinders veranlafst.
Der Grabecylinder Q, der eigentlich die Aushebung der Erde besorgende Theil der ganzen
Maschine, erhält seine rotirende Bewegung während seines Auf- und Niederganges durch ein
System von auf ihren Achsen lose sitzenden Riemscheiben Z, von denen die dem Grabecylinder
zunächst situirte an einer Achse mit einem Zahnrad sitzt, das in ein auf der Grabecylinderachse
aufgekeiltes Zahnrad eingreift; besser ist es jedoch, die Zahnradübersetzung durch Friction zu ersetzen, indem die letzte
Riemscheibe direct mittelst Reibung die Grabecylinderachse mitnimmt, wobei die Stärke der
Reibung durch Druckschrauben regulirt werden kann. Durch diese Anordnung wird nämlich
ein Anhalten des Grabecylinders herbeigeführt, sobald dieser einem Widerstände begegnet, der
der Reibung überwiegt.
Der Grabecylinder, Fig. 9, besteht aus einem Cylinder aus Blech, in welchem Oefihungen ausgespart
sind, die zur Aufnahme der Holzstiele der Häckwerkzeuge dienen. Die Stiele sind
paarweise parallel zu einem Durchmesser angeordnet und je nach der Beschaffenheit des
auszuhebenden Bodens auf einer Seite mit einer Spitzhacke, auf der anderen mit Schaufel
oder Kratze versehen.
Der Grabecylinder wird von einem Läufer unterstützt, der vermittelst Rollen x' längs des
Leitständers K gleitet; der Läufer selbst ist an dem Träger R befestigt, der mit dem Seil F'
in Verbindung steht. An dem Träger R ist ferner die Brücke S für den Grabeschutt
aufgehängt, über welche die vom Grabecylinder ausgehobene Erde den einzelnen
Förderschalen zugeführt wird. Wenn die Führungsbrücke unten angekommen ist, so gleitet
dieselbe auf Rollen u nach rückwärts, um dem Grabecylinder Platz zu machen, und erst wenn
dieser wieder in die Höhe geht, nimmt sie nach und nach ihren früheren Platz ein.
An dem kleinen Trägerständer C ist ein Träger aus Eisenstäben in Form von Andreas-Kreuzen
befestigt, welcher zur Regulirung der Oefifnung der Förderschalen dient. Die Eisenstäbe
sind nämlich um ihre Langseite beweglich und dienen den Rollen t bei ihrer Bewegung
als Schienen. Diese Eisenstangen sind ähnlich wie Dachziegel über einander gelegt
und sind unabhängig von einander; sie können vermittelst kleiner Häkchen in der verticalen
Lage erhalten werden und erlauben in dieser Stellung den Förderkasten sich zu öffnen und
sich in den Transportwagen zu entleeren. Vermittelst des Pfostens A', der von den Streben
B1 gestützt wird, kann man den grofsen Ständer A und also auch dem ganzen Dreieck
eine beliebige Neigung geben, was durch Ketten C D' und eine auf dem Wagen entsprechend
postirte Winde bewirkt wird.
Der grofse Ständer A trägt einen um die Bolzen / und J drehbaren Rahmen, dessen
Längsseite dem Grabecylinder als Führung dient.
Claims (3)
1. Der aus Blech bestehende Hackcylinder, Fig. 9, in dessen Löchern die Werkzeuge
eingestellt werden können.
2. Die Lagerung des Hackcylinders in einem längs der Träger K mittelst Seiles F' verschiebbaren
Schlitten, Fig. i.
3. Die Combination des Hackcylinders mit den Transportgefäfsen M, Fig. 4, durch die Erdrinne
S, Fig. i. j
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28373C true DE28373C (de) |
Family
ID=304622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28373D Active DE28373C (de) | Neuerung an Grabemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28373C (de) |
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