DE2836628C2 - Form zur Herstellung von Hohlglaswaren - Google Patents

Form zur Herstellung von Hohlglaswaren

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DE2836628C2
DE2836628C2 DE19782836628 DE2836628A DE2836628C2 DE 2836628 C2 DE2836628 C2 DE 2836628C2 DE 19782836628 DE19782836628 DE 19782836628 DE 2836628 A DE2836628 A DE 2836628A DE 2836628 C2 DE2836628 C2 DE 2836628C2
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DE
Germany
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cooling medium
mold
sintered metal
manufacture
hollow glassware
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DE19782836628
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DE2836628B1 (de
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Werner-Dieter 4300 Essen Knoth
Horst 4270 Dorsten Wenzel
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RUHRGLAS AG 4300 ESSEN DE
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Veba Glas AG
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/38Means for cooling, heating, or insulating glass-blowing machines or for cooling the glass moulded by the machine
    • C03B9/3875Details thereof relating to the side-wall, body or main part of the moulds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Die Erfindung betrifft eine Form zur Herstellung von Hohlglaswaren, bei der formgebende Teile aus Sintermetall bestehen, das mit einem Kühlmedium beaufschlagt ist.
Es ist bekannt, die Wärme aus einer derartigen Form dadurch abzuführen, daß diese als Hohlkörper ausgebildet ist, welche von einem Kühlmedium, beispielsweise Wasser, durchflossen ist Weiterhin ist es bekannt, die Form außen mit Kühlrippen zu versehen, an welche das Kühlmedium, beispl·. 's weise Luft, angeblasen wird. Diese bekannten Fcrmenausbildungen sind jedoch mit Nachteilen behaftet Die Ausführung der Form als Hohlkörper gestaltet sich als technisch aufwendig, da diese für den HerstellungsprozeQ laufenü geöffnet und geschlossen werden muß, welcher Bewegung die Anschlußleitungen für die Zu- und Abfuhr des Kühlmittels folgen müssen. Weiterhin erwärmt sich das flüssige Kühlmittel sehr stark, so daß es zu einer Dampfbildung kommen kann, mit der Gefahr der Korrosion. Außerdem mu3 das Kühlmittel einer Kondensation unterzogen werden, was vergleichsweise aufwendig ist. Bei einer Kühlung mit Luft lassen sich zwar Temperaturen von über 1000C erreichen, jedoch ist deren Wärmeleitfähigkeit schlecht, so daß große Mengen zur Kühlung benötigt werden.
Durch die DE-AS 23 54 438 ist eine gekühlte Blasoder Kübelform f'ir eine Maschine zur Herstellung von Glaswaren bekannt, welche teilweise aus Sintermetall besteht, welches in radialer Richtung von einem Kühlmedium durchströmt ist Zu diesem Zwecke sind in das Sintermetall besondere Kanäle eingearbeitet. Diese bekannte Ausbildung einer Form hat einmal den Nachteil, daß diese vergleichsweise aufwendig gestaltet ist und zum anderen nicht die Möglichkeit einer Steuerung der Kühlwirkung bietet, weil in dieser ganz bestimmte Kanäle zur Abfuhr der Wärme vorgesehen sind.
Durch die DE-AS 10 78 291 ist ein Verfahren zum Herstellen von porösen Formen für Hohlgläser bekannt, bei welchem Metallklümpchen mit einer auf die gewünschte Porosität abgestimmten Größe verdichtet und gesintert werden. Mit dieser bekannten Form wird die Erzeugung eines Dampfpolsters zwischen der Formoberfläche und dem Glasrohling angestrebt, so daß eine Kühlmiuelzu- und -ableitung nicht vorgesehen ist Das angestrebte Dampfpolster soll bewirken, daß sich die Teilfugen der Form oder ähnliche Abzeichnungen nicht auf der Glasoberfläche ausbilden können, so daß das bisher übliche Überziehen der Formfläche mit Paste in Fortfall kommen soll.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Form der
to eingangs genannten Art zu schaffen, welche in einfacher Weise die Abfuhr der beim Erstarren des flüssigen Glases beliebiger Viskosität freiwerdende Wärme ermöglicht wobei die Wärmeabfuhr über die Form nach Durchmesserund Höhe steuerbar ist
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht daß das Kühlmedium die Form in Richtung der Längsachse durchströmt und das Sintermetall an den Innen- und Außenseiten gegen den Durchtritt des Kühlmediums abgedichtet ist Durch die Oberflächen der Poren des Sintermetalls ergibt sich eine erhebliche Vergrößerung der für den Wärmeaustausch zur Verfügung stehenden Oberflächen, welche mit den Kühlflächen der bekannten Formen in keiner Weise vergleichbar ist Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß der thermische Wirkungsgrad des Wärmeübergangs zwischen Form und Kühlmittel nahezu ideal ist und der Temperaturgradient von der inneren zur äußeren Formenseite einstellbar ist Diese Einstellung kann auf gleichmäßige oder unterschiedliche Temperaturgradienten vorgenommen werden und wird erreicht durch Einleiten des Kühlmediums an verschiedenen Stellen der Formen und in unterschiedlichen Mengen und Geschwindigkeiten des strömenden Kühlmediums selbst. Das Kühlmedium kann flüssig oder gasförmig sein, wobei die Temperaturdifferenzen zwischen Kühlmedium und Formentemperatur von 0 bis etwa 1200" C reichen können. Da die Form in Richtung ihrer Längsachse durchströmt ist und das Sintermetall an den Innen- und Außenseiten gegen den Durchtritt des Kühlmediums abgedichtet ist, ergibt sich gewissermaßen eine Kanalwirkung, die zu einer zwangsläufigen Führung des Kühlmediums innerhalb des Sintermetalls führt. Die glattflächigcn Außer,- und Innenseiten sind so abgpdichtet, daß Kühlmittel aus diesen nicht austreten kann. Die glattflächige Ausbildung und gleichzeitige Abdichtung kann beispielsweise durch Abdrehen erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt diese eine geschnittene Ansicht einer Form.
Mit 1 ist die Form bezeichnet, welche aus Sintermetall hergestellt ist und somit aufgrund der Poren über eine vergleichsweise große Fläche verfügt.
Die Außen- und Innenseiten 2 sind glattflächig ausgebildet und abgedichtet, d. h. in diesen Bereichen sind die Poren geschlossen, so daß Kühlmittel nicht nach außen oder innen austreten kann.
Wie durch die Pfeile 3 angegeben, tritt das Kühlmittel unten in den Bodenbereich der Form ein und durchströmt deren Wandungen und tritt an der oberen Stirnseite der Wandungen wieder aus. Die Außen- und Innenseiten 2 ergeben eine zwangsläufige Führung des Stromes, in dem dieser kanalisiert wird.
Die Vorrichtungen zur Herstellung von Hohlglasartikeln sind vielfach bekannt, so daß sich eine weitere
Erläuterung erübrigt. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Form zur Herstellung von Hohlglaswaren, bei der formgebende Teile aus Sintermetall bestehen, das mit einem Kühlmedium beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmedium die Form (1) in Richtung der Längsachse durchströmt und das Sintermetall an den Innen- und Außenseiten (2) gegen den Durchtritt des Kühlmediums (3) abgedichtet ist
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung des Kühlmediums (3) an verschiedenen Stellen der Form (1) erfolgt
3. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Menge und/oder Geschwindigkeit des Kühlmediums (3) einstellbar ist bzw. sind.
DE19782836628 1978-08-22 1978-08-22 Form zur Herstellung von Hohlglaswaren Expired DE2836628C2 (de)

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DE2836628B1 DE2836628B1 (de) 1980-02-07
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4343644A (en) 1979-12-14 1982-08-10 Veba-Glas Ag Apparatus for making hollow glassware and method of operating the apparatus

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FR2901783B1 (fr) * 2006-06-06 2008-09-26 Lifco Ind Sarl Moule, en particulier moule de verrerie, et procede de fabrication d'un tel moule

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US4343644A (en) 1979-12-14 1982-08-10 Veba-Glas Ag Apparatus for making hollow glassware and method of operating the apparatus

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