DE2836623B2 - Blasinstrument - Google Patents
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Description
6. Blasinstrument nach einem der Ansprüche 2 bis Röhren gebildeten hohlen Bereich vorgesehener Stütz-4,
dadurch .gekennzeichnet, d J3 die Rippen als mit vorspränge gebildet ist und daß innere und äußere
axialem Abstand meinender längs der Instrumen- 35 Röhre durch Preßsitz miteinander verbunden sind,
tenachse angeordnete Stützrit^ ; (3/V) ausgebildet Zweckmäßigerweise können dabei die Stützvorsprünge
sind. als Rippen ausgebildet sein.
7. Blasinstrument nach einem der Ansprüche 2 bis Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen als Erfindung kann ferner eine durch Metallauftrag oder in
streifenartige Vorsprünge (34') ausgebildet sind, die *o anderer Weise gebildete Verstärkungsanlage am
sich spiralig in Richtung der Instnimentenachse Bereich der äußeren Oberfläche tier inneren Röhre
kreuzen. festgelegt sein, der durch diese äußere Oberfläche und
8. Blasinstrument nach einem der vorherigen die Stützvorsprünge bzw. Stützrippen begrenzt ist, die
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem im hohlen Bereich zwischen beiden Röhrenteilen
Bereich (7) der inneren und/oder der äußeren Rohre «5 angeordnet sind.
(2i, bzw. 20', 3/ bzw. 30', 4/ bzw. 40) mit größerer Nach einer anderen Fortbildung kann eine Metallröh-
gen eine vorzugsweise als Ringkerbe ausgebildete Mittelstück und/oder zwischen Mittelstück und Fußteil
9. Blasinstrument nach einem der vorhergehenden w Ferner hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn in
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nahe weiterer zweckmäßiger Fortbildung der Erfindung die
jedem Verbindungsende von innerer oder äußerer Rippen im Hohlbereich zwischen innerer und äußerer
Röhre (2/ bzw. 20', 3/ bzw. 30', 4/ bzw. 40) eine Röhre mit radialem Abstand zueinander achsparallel
ringförmige Verbindungsnut (10) vorgesehen ist. zur Instrumentenachse angeordnet sind, wobei sie
10. Blasinstrument nach einem der vorhergehen- 55 vorzugsweise einstückig mit der inneren Röhre
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß um die ausgebildet sein können. Andererseits können diese als
zylindrische Wandung eines jeden sich radial von Radialrippen zu bezeichnenden Rippen auch durch
der inneren Röhre (2/ bzw. 3/ bzw. Ai) wegerstrek- Rippen ersetzt werden, die als nach Art von
kend ausgebildeten Tonloches (5) ein Ring (6') aus Ringwülsten mit axialem Abstand zueinander längs der
einem weichen Kunststoffmaterial festgelegt ist. *° Instnimentenachse angeordnete Stützringe ausgebildet
sind und ihrerseits dabei mit Vorzug gleichfalls
einstückig mit der inneren Röhre ausgebildet sein
können.
betrifft ein Blasinstrument, das aus Kunststoffmaterial in Richtung der Instrumentenachse verlaufend kreuzen,
und mit geringer Wandstärke zumindest des Mittelstük- Auch hier wird es bevorzugt, wenn diese Rippen
kes seines Klangkörperbereiches hergestellt is!. einstückig mit der inneren Röhre ausgebildet sind. Es ist
jedoch darauf hinzuweisen, daß diese Rippen keineswegs notwendigerweise auf der Außenoberfläche der
inneren Röhre vorgesehen sein müssen. Sie können genausogut auf der nach innen weisenden Oberfläche
der äußeren Röhre vorgesehen sein, um zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden übergeordneten
Aufgabe beizutragen, ein aus Kunststoffmaterial hergestelltes Blasinstrument zu schaffen, das trotz der
Tatsache, daß der Klangkörperbereich des Instrumentes mit geringer Wandstärke ausgeführt ist, in der Lage ist, ι ο
sympathische Tone mit exzellentem Timbre zu erzeugen.
Dabei soll aufgabengemäß weiterhin gewährleistet sein, daß ein solchen aus Kunststoffmaterial hergestelltes
Blasinstrument eine hohe dynamische Steifigkeit selbst dann aufweist, wenn sein Klangkörperbereich mit ι s
geringer Wandstärke ausgeführt ist
In weiterer Fortbildung kann in jedem Bereich der inneren und/oder äußeren Röhre mit größerer Materialstärke
als Schutz gegen Materialspannungen eine vorzugsweise als Ringkerbe ausgebildete Hinterschneidung
vorgesehen sein.
Gemäß einer anderen Weiterbitdung kann nahe
jedem Verbindungsende von innerer und äußerer Röhre eine ringförmige Verbindungsnut vorgesehen sein.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung kennzeichnet
sich dadurch, daß um die zylindrische Wandung eines jeden sich radial von der inneren Röhre
wegerstreckend ausgebildeten Tonloches ein Ring aus einem weichen Kunststoffmaterial festgelegt ist
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, das in den Zeichnungen
dargestellt ist, näher erläutert Dabei zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt eines Ausführungsbeispiels
eines Blasinstrumentes nach der Erfindung,
Fig.2 in vergrößertem Maßstab einen Axialschnitt des Mundstückes des in F i g. 1 dargestellten Instrumentes,
F i g. 3 in dem Maßstab von F i g. 2 entsprechendem Maßstab einen Axialschnitt des Mittelstückes des in
F i g. 1 gezeigten Instrumentes, der einen Zustand zeigt, bei dem die Randbereiche von innerer und äußerer
Röhre mittels Preßsitzes verbunden sind, um die beiden Röhren zusammenzufügen,
F i g. 3A eine perspektivische Darstellung der inneren Röhre des in F i g. 3 gezeigten Mittelbereiches,
F i g. 3B eine perspektivische Darstellung der äußeren Röhre des in Fig.3 dargestellten Mittelbereiches,
wobei Teile derselben weggeschnitten sind,
F i g. 3C in noch weiter vergrößertem Maßstab eine Querschnittsdarstellung der inneren Röhre gem. F i g. 3 so
und 3A längs Linie A-A',
F i g. 3D einen extrem vergrößerten Teilbereich eines Axialschnittes mit Darstellung einer am linken Ende der
äußeren Röhre vorgesehen ringförmigen Nut,
F i g. 4 einen Axialschnitt des Fußstückes des in F i g. 1 gezeigten Instrumentes,
Fig.5 eine perspektivische Darstellung der das Mittelstück des Klangkörpers des Instrumentes bildenden
inneren Röhre, wobei diese entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgebildet &o
ist,
F i g. 5A in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt der in Fig.5 gezeigten inneren Röhre längs Linie B-B'
gemäß F i g. 5,
Fig.5B eine Stirnansicht der inneren Röhre gem. f»'
F i g. 5 aus Richtung des Pfeiles B", und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der inneren
Röhre des Mittelstückes des Klangkörpers eines Instrumentes nach der Erfindung, die entsprechend
einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgeführt ist
Aus Fig. 1 bis4, welche rein schematisch ein nach öer
Erfindung ausgebildetes Ausföhmngsbeispie! eines Blasinstrumentes verdeutlichen, ist zu entnehmen, daß
das als Ganzes mit 1 bezeichnete Instrument im Prinzip aus einem Mundstück 2, einem röhrenförmigen
Mittelstück 3 und einem Fußröhrenstück 4 zusammengesetzt ist Jedes dieser Teilstücke, nämlich Mundstück
2, MitteJstück 3 und Fußstück 4, weist eine doppelwandige Struktur auf, die aus einer dünnwandigen inneren
Röhre 2/ bzw. 3/ bzw. 4/ und einer gleichfalls dünnwandigen Röhre 20 bzw. 30 bzw. 40 besteht von
denen jede aus Kunststoffmaterial, wie beispielsweise thermoplastischem Kunststoff, hergestellt ist. Jede
innere Röhre ist mit geringer und praktisch gleichmäßiger Wandstärke ausgeführt und auf ihrer Rückseite sind
jeweils Rippen 2/' bzw. 3/'bzw. 47'einstückig angeformt
welche zum Zwecke der Herstellung der Verbindung mit der äußeren Röhre vorgesehen sind.
Eine vergrößerte Darstellung de*. Mundstückes mit dem inneren Röhrenteil 2/mit vorstehenden, einstückigen
Rippen 2/' auf dessen äußeren Oberfläche ist in Fig.2 gezeigt, und eine vergrößerte Ansicht des
Mittelstückes 3 mit der inneren Röhre 3/ mit vorstehenden, einstückigen Rippen 3/' auf seiner
Außenoberfläche ist in F i g. 3 gezeigt F i g. 3A ist eine perspektivische Ansicht dieser inneren Röhre 31, und
Fig.3B ist eine perspektivische Ansicht der äußeren Röhre 30 dieses Mittelstückes 3. Diese äußere Röhre 30
ist mit Preßsitz auf die innere Röhre 3/ gemäß F i g. 3A aufgebracht um das Mittelstück des Klangkörpers des
Instrumentes zu bilden, wie in F i g. 3 gezeigt. F i g. 4 ist eine vergrößerte Ansicht des Fußstückes 4 mit den
Rippen 4/' die an diesem einstückig angeformt sind. Innere und äußere Röhre sowohl von Mundstück als
auch vom Fußstück sind ähnlich zu denen des in F i g. 3A und 3B gezeigten Mittelstückes ausgebildet und die
äußere Röhre ist mit Preßsitz auf die innere Röhre aufgebracht um die in F i g. 2 bzw. F i g. 4 gezeigten
Strukturen zu bilden.
Wie in F i g. 3 gezeigt sind in den Rippen 3/' der inneren Röhre 3/ und den entsprechenden Teilen der
äußeren Röhre 30 Tonlöcher 5 eingeformt. Die in F i g. 3C gezeigte Rippe 3/', in welcher ein Tonloch 5
gebildet ist, ist als doppelwandige Struktur ausgeführt wie im folgenden noch beschrieben wird, kann jedoch
auch eine andere Struktur aufweisen.
Die innere Röhre 3/ und die äußere Röhre 30 sind über Preßsitz so miteinander zusammengefügt, daß rund
um den Verbindun^sbereich 6' von äußerer Röhre 30 und den Rippen 3/'der inneren Röhre 3/ ein luftdichter
Abschluß gewährleistet ist.
Eir.i Steifigkeitsverstärkungslage ist durch beispielsweise
Metallauftrag, wie etwa Nickel- oder Silberplattierung auf den Obe ""-henbereichen zwischen der
Außenoberfläche der inneren Röhre 3/und den Rippen 3/' vorgesehen, um die Steifigkeit des röhrenförmigen
Klangkörperbereiches des Instrumentes zu erhöhen.
Diese Steifigkeitsverstärkung ist auch auf den Bereichen zwischen den Rippen 2/'der inneren Röhre 2/
des Mundstückes 2 und zwischen den Ripper· 4/' der inneren Röhre 4/des FuDstückes 4 vorgesehen.
Die Verbindungsbereiche an beiden Enden des Mittelstückes sind mit dicker Wandstärke wie bei
herkömmlichen Produkten ausgeführt, jedoch ist in dem jeweiligen dickwandigen Bereich 7 eine Hinterschnei-
dung 8 vorgesehen, um die Entwicklung von Materialspannungen während des Abkühlens und Aushärtens zu
verhindern.
Metallröhren 9 sind an beiden Enden des Mittelstükkes 3 befestigt, wo innere und äußere Röhren 3/und 30
dicht verbunden sind. Ein Kanteilbereich eines jeden dieser metallenen Röhrenstücke ist in eine, wie in
Fig. 3B gezeigt, in die äußere Röhre 30 eingeformte Ausnehmung 10 eingebettet. Der äußere Randbereich
ist gleichfalls und in ähnlicher Weise in eine (nicht gezeigte) Ausnehmung eingebettet, die in der Wandung
der äußeren Röhre gebildet ist. Diese Metallröhren 9 sind geeignet und dafür vorgesehen, den Verbindungsbereich so zu verstärken, daß diesem der gleiche
Verstärkungseffekt vermittelt wird, wie durch das Metallplattieren zwischen den Rippen.
So sind bei dem nach der Erfindung in oben beschriebener Weise ausgebildeten Blasinstrument
Rippen einstückig an der dünnwandigen inneren Röhre angeformt und ist diese innere Röhre mittels Preßsitzes
mit der äußeren Röhre so zusammengefügt, daß beide Röhren praktisch ein einstückiges Bauteil bilden, so daß
die innere Röhre in praktisch bruchsicherer und verwindungsstreifer Weise von der äußeren Röhre
abgestützt wird, um auf diese Weise ein Instrument mit ausreichender mechanischer Festigkeit und Steifigkeit
zu schaffen. Deshalb ist es auch in einem Falle, in welchem weiches Kunstharzmaterial als Spritzgußmaterial
für das Instrument zur Verwendung kommt, möglich, eine Verschlechterung des Timbres oder der
Qualität sympathischer Töne zu verhindern, welche sonst sich als Folge einer zum Zwecke der Vermeidung
des Entstehens von Materialspannungen während des Abkühlens und Aushärtens vorgenommenen Verrringerung
der Wandstärke ergeben würden. Somit ist auf diese Weise erfindungsgemäß ein Instrument geschaffen,
das in der Lage ist, sympathische Klänge mit exzellentem Timbre ebenso wie klare und heitere Töne
zu erzeugen. Ferner kann die Steifigkeit des Klangkörpers des Instrumentes weiter erhöht werden, da es
möglich ist, zusätzlich noch den erfinderischen Schritt einzusetzen, eine Steifigkeitsverstärkungslage, wie beispielsweise
eine Metallplattierung auf der Oberfläche der inneren Röhre, vorzusehen. Weiterhin ist den
Verbindungsbereichen der Teilstücke des Instrumentes derselbe Verstärkungseffekt gegeben, wie er durch
beispielsweise Metallplattierung zwischen den Rippen geschaffen ist, da Metallröhren sicher an den Verbindungsbereichen
zwischen Mittelstück und Mundstück und zwischen Mittelstück und Fußstück festgelegt sind.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Rippen vorgesehen, welche sich parallel
zur Klangkörperachse erstrecken, es können jedoch auch solche Rippen zum Einsatz kommen, welche
ringförmig angeordnet sind, und zwar dies mit regelmäßiger oder unregelmäßiger Anordnung, während
sie geeigneten Abstand in Axialrichtung zueinander haben, wie in Fig.5 gezeigt der gleichfalls
regelmäßig oder unregelmäßig sein kann. Auch etwa punkt- oder flächenbereichförmig ausgeführte Stützvorsprünge
können zur Verwendung kommen, obgleich in den Zeichnungen solche nicht dargestellt sind.
Die Rippen können im übrigen auch so ausgeführt und angeordnet sein, daß sie si<_Ii schräg zueinander
verlaufend kreuzen, wie in F i g. 6 gezeigt.
Obwohl in Fig.5 allein die innere Röhre des
Mittelstückes gezeigt ist, ist doch ohne weiteres verständlich und einzusehen, daß auch das Mundstück
und das Fußstück der äußeren Röhre mit Preßsitz mit der betreffenden inneren Röhre in gleicher Weise
verbunden ist. In F i g. 5 sind die innere Röhre mit 3/s und
die Rippen mit 3/V bzeichnet. Andere Bezugszeichen ί entsprechen denen gemäß F i g. 3. In ähnlicher Weise ist
in F i g. 6 verfahren, wo die innere Röhre mit 34 und die Rippen mit 3k' bezeichnet sind.
Bei diesen Ausführungsbeispielen sind die Rippen so ausgeführt, daß sie sich radial nach außen wegerstrek-
i'i ken und einstückige Teile der inneren Röhre darstellen,
ähnliche Rippen können jedoch auch einstückig an der äußeren Röhre angeformt sein. Anstatt die Rippen
einstück an einer oder beiden Röhren, nämlich der inneren und/oder der äußeren Röhre, auszubilden, kann
man auch innere und äußere Röhre jeweils separat voneinander herstellen und die Ausnehmungen für den
Rippenverlauf in sie einformen oder die Rippen ihrerseits an einer oder beiden dieser Röhren so
befestigen, daß der Zweck einer Verstärkung erreicht wird, und dann mittels Preßsitzes die äußere und die
innere Röhre miteinander verbinden. Im Falle, daß die Rippen an der äußeren Röhre gebildet sind, können die
Löcher bzw. Ausnehmungen für das Passieren der Rippen in den dickwandigen Bereichen 7 der inneren
λ Röhre eingeformt sein oder können andere dickwandige
Bereiche an der äußeren Röhre vorgesehen sein. Im Fall, daß die Rippen separat gebildet sind, können solche
Rippe!· in anderen dickwandigen Bereichen als diesen
dickwandigen Bereichen 7 der inneren Röhre festgelegt
J° sein. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß die an der
äußeren Röhre vorgesehenen dickwandigen Bereiche (und zwar andere als diejenigen der inneren Röhre)
zusammen mit den Rippen die Rolle von Rippen im Sinne dieser Erfindung spielen können. Obgleich die bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen in den Rippen gebildeten Tonlöcher einwandige
Struktur aufweisen, kann der gleiche Effekt dadurch erreicht werden, daß jedes dieser Tonlöcher in
doppelwandiger Struktur ausgeführt wird, wie bei 6' in Fig.3C gezeigt wobei die äußere Wandung aus einem
weichen Kunstharzmaterial gebildet ist
Eine geeignete Auswahl der Dicke der Metallplattierung und der Metallröhren erlaubt eine weitere
Verbesserung der Steifigkeit des Instrumentes und sogar auch noch bessere akustische Qualitäten im
Hinblick auf eine Steigerung der sympathischen Klangqualität.
Obgleich die Mittel zur Verstärkung der Steifigkeit des Klangkörpers des Instrumentes im gesamten
Mundstück auf der gesamten Länge des Mittelstückes und auch im gesamten Fußstück des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung vorgesehen sind, kann es je nach spezifischer Ausführung
des Blasinstrumentes zweckmäßig sein, wenn solche Mittel lediglich in einem oder zweien dieser
Bereiche bzw. Teilstücke des Instrumentes vorgeshen sind
Während die Erfindung vorstehend lediglich anhand einer Ausführung als Flöte beschrieben worden ist, kann
die Erfindung in gleicher Weise bei anderen Arten von Blasinstrumenten Verwendung finden, wie beispielweise
bei anderen Flöter, etwa einer Querflöte, einer als »shakuhachi« bekannten fünflochigen Bambusklarinette
usw., oder auch bei westlichen Blasinstrumenten, wie
beispielsweise Klarinetten, Oboen, Fagotten usw. Wie
oben besschrieben, ist es mögleih, mit der Erfindung ein Blasinstrument zu schaffen, welches eine extrem hohe
mechanische Festigkeit und Steifigkeit und minimale
Materialspanniingen aufweist. 11 ml /war dies lrot/ der
Tatsache, daß sowohl innere als auch iiuüerc Rohren aus
weichem K.unststoffiiialerial mit geringer Wandstärke
ausgeführt sind, wobei die l'estigkcit und Steifigkeit des
Klangkörpers bei Hedarf weiter durch Verwendung von
Mctallplatticrungcn oder Meiallröhren verhrsserl wer
den können, und welches aufgabengemaß eine exlreni hohe l'ertigungspriizision aufweist und in der Lage ist.
nicht nur klare und heitere, sondern auch sympathische
Kliinge mit cx/ellentem Timbre /u erzeugen
Hierzu fi Blatt Zeichmingen
Claims (5)
- im allgemeinen haben die aus Kunststoffmaterial hergestellten Blasinstrumente die Vorteile, daß sie fürU Blasinstrument, dadurch gekennzejeh- Massenproduktion geeignete, kostengünstig und zähe,net, daß es aus einer dünnwandigen inneren Röhre das heißt im Gebrauch vergleichsweise höchst unemp-(2/ bzw. 3/ bzw» 4ίλ einer gleichfalls dünnwandigen 5 findlich sind, aber auf der anderen Seite besitzen sie denäußeren Röhre (20 bzw. 30 bzw. 40) und einer Nachteil, daß es aufgrund der dem KunststoffmaterialVielzahl im zwischen diesen beiden Röhren {2i, 20 innewohnenden Eigenschaften nicht möglich ist, aufbzw. 3/; 30 bzw. H 40) gebildeten hohlen Bereich ihnen sympathische Klangfarben mit weichem undvorgesehener Stützvorsprünge (2/'bzw. 3/'bzw. Ai') schönem Timbre und Ton zu erzeugen. Mit dengebildet ist und daß innere und äußere Röhre (2/, 20 to Verbesserungen der Spritzgußtechnik in den letztenbzw. 3Ä 30 bzw. Ai, 40) durch Preßsitz miteinander Jahren hat sich im Blasinstrumentenbau die Tendenzverbunden sind. entwickelt, die Klangkörperröhren mit geringer Wand-
- 2. Blasinstrument nach Anspruch 1, dadurch dicke auszubilden, um Verwerfungen oder Materialgekennzeichnet, daß die Stützvorsprünge (2/' bzw. spannungen in den Röhren während der Spritzgußferti-3/'bzw. Ai') als Rippen ausgebildet sind. ι s gung zu verhindern und dadurch die Spritzgußpräzision
- 3. Blasinstrument nach Anspruch 1 oder 2, der aus Kunststoffmaterial hergestellten Blasinstrudadurch gekennzeichnet, daß eine durch Metallauf- mente zu erhöhen. Es wurde jedoch gefunden, daß die trag oder in anderer Weise gebildete Verstärkungs- Reduzierung der Wandstärke der Röhren in großem lage am Bereich der äußeren Oberfläche der inneren MaBe das Timbre sympathischer auf dem Instrument Röhre (2Ä bzw. 3/ bzw. Ai) festgelegt ist, der durch 20 erzeugter Töne beeinflußt.diese äußere Oberfläche und die Stützvorsprünge Es ist daher erforderlich, daß ein Blasinstrument so(2/'bzw. 3i'hzw. 4/'Jbegrenzt ist konstruiert und ausgebildet wird, daß es in der Lage ist,
- 4. Blasinstrument nach einem der vorhergehenden sympathische Töne mit exzellentem Timbre selbst dann Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine zu erzeugen, wenn die aus Kunststoffmaterial gebilde-Metallröhre (9) im Verbindungsbereich zwischen 25 ten Röhren mit geringer Wandstärke ausgebildet sind. Mundstück (2) und Mittelstück (3) und/oder zwi- und zwar dies in höchst einfacher und kostengünstiger sehen Mittelstück (3) und Fußteil (4) des Inst rumen- Weise.tes festgelegt ist Dies wird durch die Erfindung ii< überraschend
- 5. Blasinstrument nach einem der Ansprüche 2 bis einfacher Weise dadurch erreicht, daß ein Blasinstru-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (2i, 3/, Ai) » ment nach der Erfindung aus einer dünnwandigen mit radialem Abstand zueinander achsparallel zur inneren Röhre, einer gleichfalls dünnwandigen äußeren Instrumentenachse angeordnet sind. Röhre und einer Vielzahl im zwischen diesen beiden
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