DE2829990C3 - Baugruppe zur Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung - Google Patents

Baugruppe zur Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung

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DE2829990C3 DE19782829990 DE2829990A DE2829990C3 DE 2829990 C3 DE2829990 C3 DE 2829990C3 DE 19782829990 DE19782829990 DE 19782829990 DE 2829990 A DE2829990 A DE 2829990A DE 2829990 C3 DE2829990 C3 DE 2829990C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Baugruppe zur Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung, insbesondere der Bildröhre eines Fernsehgeräts, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei dem Spannungsvervielfacher handelt es sich im allgemeinen um eine Kaskade. Der Ableitwiderstand wird auch Bleeder genannt
Es ist bekannt, die Fokussierspannung hinter der ersten Stufe des Spannungsvervielfachers zu entnehmen und den hochohmigen Ableitwiderstand zwischen den Fokussierspannur.gsabgriff und die hochspannungführende Leitung des Spannungsvervielfachers hinter dem Schutzwiderstand zu schalten, wobei der Schutzwiderstand und der Ableitwiderstand in voneinander getrennten Einführstutzen des Steckergehäuses des Hochspannungssteckers untergebracht sind (DE-PS 22 29 886). Hier muß somit der Spannungsvervielfacher an zwei Stellen abgegriffen werden, wodurch Störfaktoren in die Hochspannungsversorgung der Kathodenstrahlröhre eingebracht werden können. Außerdem besteht keine Freiheit in der Wahl der Auslegungskenndaten für die erste Stufe des Spannungsvervielfachers und den Ableitwiderstand sowie den Fokussierregler, was sich auf den möglichen Regelbereich des Fokussierreglers auswirkt, weil der Ableitwiderstand mit dem Fokussierspannungsabgriff an der ersten Stufe des Spannungsvervielfachers zusammengeführt ist.
Es ist auch eine Baugruppe bekannt, bei weicher der Ableitwiderstand in zwei Teilwiderstände unterteilt ist, zwischen denen die Fokussierspannung abgegriffen wird, während der Fokussierregler zwischen den zweiten Teilwiderstand und Masse geschaltet und außerhalb der Vervielfacherbaugruppe angeordnet ist (US-PS 38 14 989, DE-OS 26 25 319). Die beiden den Ableitwiderstand bildenden Teilwiderstände sind dabei insbesondere in Dickschichttechnik auf einem gemeinsamen Substrat angeordnet und in einer besonderen Kammer, die gegebenenfalls über eine Wärmeleitungssperre von dem Spannungsvervielfacher abgeteilt ist, der Kaskadenbaueinheit untergebracht. Daher ist als Kabelverbindung zwischen der Kaskadenbaueinheit und der Bildröhre außer dem Hochspannungskabel noch ein Fokussierkabel erforderlich, welches von dem Anschluß zwischen den beiden Teilwiderständen ausgeht, während außerdem eine Kabelverbindung zwischen der Kaskadenbaueinheit und dem Fokussierregler vorhanden sein muß. Durch diese drei Kabelverbindungen zur Kaskadenbaueinheit ist die Übersichtlichkeit der Leitungsführung insbesondere für die hochspannungführenden Leitungen beeinträchtigt, wodurch Störfaktoren in die Hochspannungsversorgung eingebracht werden können und Gefahr besteht, daß kritische, zum Überschlag neigende Überkreuzungen der Leitungsführung im Gerät vorhanden sind. Außerdem entsteht die verhältnismäßig hohe Wärmeentwicklung im hochohmigen Ableitwiderstand innerhalb der Kaskadenbaueinheit, so daß dadurch die Betriebssicherheit des Spannungsvervielfachers beeinträchtigt sein kann, selbst wenn eine gewisse Abschirmung durch die Wärmeleitungssperre vorhanden ist.
Ferner gilt eine Baugruppe mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Hochspannungsversorgung der Bildröhre eines Fernsehgerätes aufgrund einer älteren Anmeldung (DE-OS 27 19 146) als Stand der Technik, wobei der hochohmige Ableitwiderstand insgesamt in dem Steckergehäuse des Hochspannungssteckers der Bildröhre angeordnet ist und über den auf der Bildrohrplatte angeordneten Fokussierregler an Masse geschaltet ist Da der Ableitwiderstand außerhalb äer den Spannungsvervielfacher enthaltenden Kaskadenbaueinheit am Hochspannungsstecker angeordnet ist und auch die Fokussierspannung außerhalb der Kaskadenbaueinheit am Hochspannungsstecker entnommen werden kann, ist eine einfachere und übersichtlichere Leitungsführung als bei den eingangs erwähnten bekannten Baugruppen zwischen der Kaskadenbaueinheit und dem Fokussierregler einerseits und auch zwischen diesem, der Kaskadenbaueinheit und der Bildröhre andererseits für deren Hochspannungsversorgung wie auch deren Strahlfokussierung erreicht.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, dies ebenfalls zu erreichen, indem der Ableitwiderstand an weitgehend beliebiger Stelle außerhalb der den Spannungsvervielfacher enthaltenden Kaskadenbaueinheit angeordnet werden kann und die Fokussierspannung der hochspannungsführenden Leitung des Hochspannungskabels im Abstand von der Kaskadenbaueinheit entnommen werden kann, so daß eine übersichtlichere, einfachere und weitgehend beliebige Leitungsführung zwischen der Kaskadenbaueinheit und dem Fokussierregler einerseits und auch zwischen diesem, der Kaskadenbaueinheit und der Kathodenstrahlröhre andererseits für deren Hochspannungsversorgung wie auch deren Strahlfokussierung erreicht wird.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Anspruch 1 erreicht.
Durch die Erfindung kann der Fokussierregler mit dem zweiten Teilwiderstand, gegen Masse auf einen Träger bzw. in einem Gehäuse eingebaut, weitestgehend unabhängig von der Anordnung der Kaskadenbaueinheit angeordnet, beispielsweise wie gemäß dem älteren Vorschlag auf der Bildrohrplatte der Bildröhre angebracht werden, so daß die Verbindung zwischen dem Fokussierregler und der Bildröhre extrem kurz wird. Außerdem ist auch durch die Erfindung zwischen der Kaskadenbaueinheit und der Bildröhre nur noch eine einzige Kabelverbindung in Form des Hochspannungskabels vorhanden, von welchem so über den ersten Teilwiderstand das zur Fokussierbaueinheit gehende Verbindungskabel abgezweigt ist, so daß die Leitungsführung übersichtlich verlaufen kann, ohne daß die Gefahr zur Einbringung von Störfaktoren in die Hochspannungsversorgung der Bildröhre besteht. Durch die Anordnung des ersten Teilwiderstandes in einem von der Kaskadenbaueinheit baulich getrennten Isoliergehäuse, welches nur über eine entsprechende Kabellänge des Hochspannungskabels mit der Kaskadenbaueinheit verbunden ist, besteht auch für die Anordnung des ersten Teilwiderstandes in dem Isoliergehäuse weitgehend Freiheit von dem Ort der Kaskadenbaueinheit innerhalb des Geräts. Der erste Teilwiderstand kann somit weitgehend beliebig an geeigneter Stelle des Verlaufs des Hochspannungskabels angeordnet werden und überdies derart ausgelegt werden, daß der größere Anteil der sich im Ableitwiderstand entwickelnden Wärme an diesem ersten Teilwiderstand anfällt, weil dieser aufgrund der Erfindung dort angeordnet werden kann, wo die Wärmeentwicklung für die Betriebstüchtigkeit anderer Bauteile des Gerätes nicht stört
Das hochspannungsfeste Isoliergehäuse, in welchem der erste Teilwiderstand des Ableitwiderstandes mit einem Teil des Hochspannungskabels untergebracht ist, kann daher vom Steckergehäuse des Hochspannungssteckers getrennt am Hochspannungskabel angeordnet sein. Andererseits ist es möglich, das Isoliergehäuse als Stutzen des Steckergehäuses des Hochspannungssteckers auszubilden, wobei die hochspannungsführende Leitung und das daran angeschlossene Ende des ersten Teilwiderstandes mit ihrem gemeinsamen Anschluß an das Steckerelement des Hochspannungssteckers angeschlossen sind.
Das Isoliergehäuse, in welchem der erste Teilwiderstand gemeinsam mit einem Teil des Hochspannungskabels untergebracht ist, kann gegebenenfalls eine einzige Aufnahmekammer sowohl für den ersten Teilwiderstand wie auch den Kabelteil ausbilden, wobei der Teilwiderstand und der Kabelteil gegebenenfalls mit isolierfestem Kunstharz in der Aufnahmekammer des Isoliergehäuses vergossen sein können. Möglich ist auch die Ausbildung zweier gesonderter Aufnahmekammern in dem Isoliergehäuse, wobei diese Aufnahmekammern durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sein können. Ein derartiges Isoliergehäuse kann daher beispielsweise als Doppelrohrtülle ausgebildet sein, an deren einen Seite das Hochspannungskabel und das Verbindungskabel zwischen dem ersten Teilwiderstand und dem Fokussierregler gesondert zugentlastet eingeführt sind, während bei Ausbildung des Isoliergehäuses getrennt vom Steckergehäuse des Hochspannungsstekkers der erste Teilwiderstand am anderen Ende des Isoliergehäuses mit der Leitung des Hochspannungskabels zusammengeführt ist, welches allein aus diesem Ende des Isoliergehäuses ebenfalls zugentlastet herausgeführt ist. Geeignete Zugentlastungen sind an sich bekannt und können verwendet werden.
Anstelle das isoliergehäuse als Doppelrohrtülle auszubilden, bei welcher am Umfang ringsum geschlossene Isolierrohre parallel zueinander verlaufend miteinander verbunden sind, wird in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, das Isoliergehäuse unter Ausbildung zweier durch eine Zwischenwand voneinander getrennter Aufnahmekammern, in welchen der Kabelteil bzw. der Ableitwiderstand angeordnet sind, an seiner einen Längsseite doppelrinnenförmig auszubilden. Hierdurch kann das Isoliergehäuse hinterschneidungsfrei gestaltet werden, so daß es in einer nur zweiteiligen Form hergestellt werden kann. Auch die erforderlichen Zugentlastungen lassen sich bei einer solchen Ausführungsform einfach dadurch gestalten, daß in der die Aufnahmekammern ar ihren Enden begrenzenden Gehäusewand dort, wo ein Kabel eingeführt werden soll, Durchgangsnuten ausgebildet werden, deren Nutbreite kleiner als die Querabmessung der Außenisolierung des hindurchzuführenden Kabels und der Aufnahmekammer ist. Wird dann die Primärisolierung des Kabels mit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen, von denen die eine in der Durchgangsnut und die andere am Ende der Aufnahmekammer vor der Durchgangsnut quer zu dieser zu liegen kommt, bildet die eine Anquetschung eine Verdrehsicherung in der Durchgangsnut der stirnseitigen Begrenzungswand der Aufnahmekammer, während die andere Anquetschung eine Zugsicherung
an den stirnseitigen Nuträndern der Begrenzungswand herbeiführt. Eine solche Verdrehsicherung ist für einen rinnenförmigen Einführstutzen eines Steckergehäuses eines Hochspannungssteckers an sich bekannt (DE-PS 23 65 621).
Der Kabelteil und der erste Teilwiderstand können in dem doppelrinnenförmigen Isoliergehäuse mit hochspannungsfestem Kunstharz vergossen sein, wobei außen über das Isoliergehäuse ein durch Wärmeeinwirkung geschrumpfter Isolierschlauch gespannt sein kann, welcher die offene Seite der rinnenförmigen Aufnahmekammer abdeckt.
Eine solche Ausführungsform des Isoliergehäuses mit doppelrinnenförmig nebeneinanderliegenden Aufnahmekammern eignet sich sowohl bei der Anordnung des is IsoHergehäuses getrennnt vom Steckergehäuse des Hochspannungsstecker!; wie auch bei Ausbildung des IsoHergehäuses am Steckergehäuse selbst, wobei dann von dem Isoliergehäuse ein Doppeleinführstutzen des Steckergehäuses gebildet wird.
Andererseits ist es auch möglich, den ersten Teilwiderstand und das Kabelteil des Hochspannungskabels in einem einzigen ihnen gemeinsamen Einführstutzen des Steckergehäuses anzuordnen, der dann vorzugsweise ebenfalls rinnenförmig an seiner einen Längsseite offen ausgebildet ist, so daß das gesamte Steckergehäuse mitsamt dem Einführstutzen hinterschneidungsfrei gestaltet ist.
In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Steckergehäuse zwei Einführstutzen auf, weiche als gesonderte Bauteile ausgebildet sind und durch eine Klemmsteckverbindung zusammensteckbar sind. Auch gemäß der eingangs erwähnten DE-PS 22 29 886 weist das Steckergehäuse des Hochspannungssteckers zwei Einführstutzen auf, die jedoch beide mit dem eigentlichen Steckergehäuse einstückig hergestellt sind. Ein solcher Hochspannungsstecker läßt sich daher nur als Spezialstecker mit zwei Einführstutzen verwenden. Demgegenüber bietet die erfindungsgemäße Ausgestaltung die Möglichkeit, das Steckergehäu- "to se wahlweise mit einem einzigen Einführstutzen oder mit zwei Einführstutzen zusammenzubauen, somit an einen vorhandenen Hochspannungsstecker mit nur einem Einführstutzen nach Bedarf einen zweiten Einführstutzen anzuklemmen, ohne daß es hierzu großer Änderungen in der Gestaltung des Steckergehäuses des vorhandenen Hochspannungssteckers bedarf. Insoweit kann diese Ausgestaltung der Erfindung auch unabhängig von der speziellen erfindungsgemäßen Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung verwendet werden. Beispielsweise kann in dem einen EiufChrstutzcn, der zur Aufnahme des ersten Teilwiderstandes des Ableitwiderstandes vorgesehen ist statt dessen ein Schutzwiderstand oder ein anderes elektrisches Bauelement untergebracht werden. Diese Ausführungsform kann daher stets dann mit Vorteil angewendet werden, wenn an einem Hochspannungsstecker zwei gesonderte Einführstutzen anzuordnen sind.
Die Klemmsteckverbindung kann insbesondere derart gestaltet sein, daß durch sie sowohl die Einführstutzen wie auch das Steckerelement und die für Hochspannungsstecker von Bildröhren im allgemeinen erforderliche Staubkappe aus Weichkunststoff zusammengeklemmt werden kann. Dies ist für einen Hochspannungsstecker mit einem einzigen Einführstutzen an sich bekannt (DE-OS 25 07 367). Bei dieser bekannten Ausführungsform ist der Einführstutzen mit einem Kappenteil einstückig, der außen auf dem Scheitel der Staubkappe sitzt und einen in diese hineinragenden Vorsprung trägt, auf weichen das rohrförmige Steckerelement geschoben ist, wobei außerdem eine ringförmige, das Steckerelement umgebende und in den Kappenteil eingreifende Klemmplatte vorgesehen ist, mit welcher einerseits das Steckerelement in dem Kappenteil und andererseits die Staubkappe mit dem Kappenteil verklemmt wird. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform kann diese bekannte Steckerkonstruktion weitestgehend verwendet werden, indem der zweite zusätzliche Einführstutzen steckerseitig als Ring gestaltet wird, welcher zwischen dem Kappenteil des anderen Einführstutzens und dem Scheitelrand der Staubkappe angeordnet wird und mit der ringförmigen Klemmplatte unter gleichzeitiger Anklemmung des Steckerelementes und der Staubkappe mit dem Kappenteil des anderen Einführstutzens verklemmt wird.
Wenngleich bei der Ausführungsform des Hochspannungssteckers mit zwei zusammenklemmbaren Einführstutzen deren rohrförmige Gestaltung möglich ist, wird auch hier vorgezogen, die Einführstutzen in der oben beschriebenen Weise zu einer Längsseite hin rinnenförmig offen zu gestalten.
Die Erfindung wird anhand von bevorzugten beispielhaften Ausführungsformen, die aus der Zeichnung ersichtlich sind, erläutert. In der Zeichnung zeigt jeweils schematisch
F i g. 1 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung,
F i g. 2 einen Hochspannungsstecker mit zwei zu dem Steckergehäuse zusammengeklemmten Einführstutzen,
F i g. 3 die Unterbringung des ersten Teilwiderstandes des Ableitwiderstandes und eines Teils des Hochspannungskabels in einem gemeinsamen Einführstutzen des Steckergehäuses eines Hochspannungssteckers und
Fig.4 ein Isoliergehäuse zur Aufnahme des ersten Teilwiderstandes und seines Anschlusses an die Leitung des Hochspannungskabels bei Anordnung des Isoliergehäuses getrennt vom Hochspannungsstecker im Bereich des Hochspannungskabels.
Aus F i g. 1 ist ein Spannungsvervielfacher 1 der Hochspannungsversorgung einer Bildröhre eines Fernsehempfängers ersichtlich. Der als Verdreifacher-Kaskade ausgeführte Spannungsvervielfacher 1 ist mit seinem Hochspannungsausgang 2 an einen Schutzwiderstand 3 geschaltet, welcher gemeinsam mit dem Spannungsvervielfacher 1 zu einer Kaskadenbaueinheit 11 vergossen ist Der Hochspannungsausgang des Schutzwiderstandes 3 führt über eine Leitung 4 zu einem in Fig. 1 nicht gezeigten Hochspannungsstecker. Außerhalb der Kaskadenbaueinheit 11 zweigt von der hochspannungführenden Leitung 4 am Anschluß 13 ein erster Teilwiderstand 7 eines Ableitwiderstandes 7,9 ab, der in Reihe mit einem Fokussierregler 8 geschaltet ist, wobei der zweite Teilwiderstand 9 als Abschlußwiderstand des Fokussierreglers 8 an Masse gelegt ist Der Fokussierregler 8 und der zweite Teilwiderstand 9 sind zu einer Fokussierbaueinheit 10 zusammengefaßt beispielsweise in einem gemeinsamen Gehäuse oder auf einem gemeinsamen Träger angeordnet
Der erste Teilwiderstand 7 ist für einen Spannungsabfall von etwa 50 bis 70% ausgelegt, während der Fokussierregler 8 mit dem zweiten Teilwiderstand 9 auf einen Spannungsabfall von etwa 20 bis 50% ausgelegt ist Der Fokussierregler hat bei einer Hochspannung
von etwa 25 kV bis maximal 27 kV einen Regelbereich von etwa 1,5 bis 3 kV, der jedoch bei anderen Kenndaten der Fernsehröhre entsprechend auch andere Werte annehmen kann.
Die Fokussierbaueinheit 10 aus dem Fokussierregler 8 und dem zweiten Teilwiderstand 9 kann an geeigneter Stelle im Abstand von der den Spannungsvervielfacher 1 mit dem Schutzwiderstand 3 aufweisenden Kaskadenbaueinheit 11 angeordnet werden, wobei der Fokussierregler 8 mit dem ersten Teilwiderstand 7 über ein geeignetes Verbindungskabel verbunden ist. Der erste Teilwiderstand 7 ist im Bereich des Kabels der hochspannungführenden Leitung 4 oder in dem Steckergehäuse des am Ende der Leitung 4 angeordneten Hochspannungssteckers angeordnet.
F i g. 2 zeigt im Längsschnitt eine mögliche Ausführungsform eines Hochspannungssteckers mit zwei zu dem das Steckergehäuse bildenden Isoliergehäuse 12 zusammengeklemmten Einführstutzen 16 und 17. In dem einen Einführstutzen 17 verläuft das steckerseitige Ende des Hochspannungskabels 5 der von der Kaskadenbaueinheit 11 kommenden Leitung 4, während in dem anderen Einführstutzen 16 der erste Teilwiderstand 7 untergebracht ist. Sowohl der Teilwiderstand 7 wie auch das steckerseitige Ende des Kabels 5 sind in ihren Einführstutzen 16, 17 mit geeignetem Gießharz vergossen. Über die Einführstutzen 16,17 ist jeweils ein Isolierschlauch 25 aus warmgeschrumpftem Kunststoffmaterial geschoben, dessen Außenende bis in den Bereich des jeweiligen aus dem Einführstutzen herausgeführten Kabels 5,24 reicht Das Verbindungskabel 24 des Teilwiderstandes 7 führt zu der Fokussierbaueinheit 10aus Fig. 1.
Der äußere Einführstutzen 16 mündet in einen Kappenteil 29, welcher einen mittleren Vorsprung 19,26 trägt Der andere Einführstutzen 7 mündet in einen Ring 28, auf welchem der Kappenteil 29 des anderen Einführstutzens 16 aufliegt und in welchen der Scheitelrand der Staubkappe 23 des Hochspannungssteckers 6 hineinragt Auf das abgesetzte Ende 26 des Vorsprunges 19, 26 des Kappenteils 29 ist das rohrförmige Steckerelement 14 aufgeschoben. Rings des Steckerelementes 14 verläuft eine ringförmige Klemmplatte 27, welche mit einem zylindrischen Klemmansatz 18 bis in eine Ringnut des Kappenteils 29 hineinragt und sowohl die Staubkappe 23 mit dem Gehäusering 28 des Einführstutzens 17 wie auch diesen mit dem Kappenteil 29 des Einführstutzens 16 verklemmt wobei auch das Steckelement 14 zwischen der Klemmplatte 27 und einem Absatz des Vorsprungs 19, 26 des Kappenteils 12 verklemmt ist Das Ende 26 des Vorsprungs ragt weit in das rohrförmige Steckerelement 14 hinein und bildet für dieses einen Mittelanschlag, welcher eine Verbiegung des Steckerelementes 14 über die Elastizitätsgrenze von dessen Material hinaus verhindert
Die steckerseitigen Enden des ersten Teilwiderstandes 7 und der Leitung 4 des Hochspannungskabels 5 sind gemeinsam durch einen Schlitz im zylindrischen Ansatz 18 der Klemmplatte 27 hindurch zu dem Anschluß 13 am Steckerelement 14 geführt
Bei dem Hochspannungsstecker einer Bildröhre gemäß F i g. 3 sind der erste Teilwiderstand 7 des Ableitwiderstands und das Ende des Hochspannungskabels 5 in einem einzigen Einführstutzen 15 gemeinsam in Gießharz vergossen. Auch dieser Einführstutzen 15 ist von einem warm aufgeschrumpften Isolierschlauch 25 umhüllt. Im übrigen entspricht der Stecker aus F i g. 3 dem in Fig.2, wenn dort der zweite Einführstutzen 17 mit seinem Gehäusering 28 weggelassen wird, die Staubkappe 23 unmittelbar mit dem Kappenteil 29 verklemmt wird und der rohrförmige Klemmansatz 18 der Klemmplatte 27 entsprechend verkürzt wird.
F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform für ein Isoliergehäuse 12, welches getrennt vom Hochspannungsstecker im Bereich des Hochspannungskabels 5 angeordnet ist. Das Isoliergehäuse 12 weist zwei parallel nebeneinander verlaufende Aufnahmekammern 28. 22 auf. welche durch eine Trennwand 20 voneinander getrennt sind. Das Isoliergehäuse 12 ist unter Ausbildung der Aufnahmekammern 21, 22 doppelrinnenförmig an seiner einen Längsseite offen ausgebildet. In der einen Aufnahmekammer 22 ist der erste Teilwiderstand 27 untergebracht während in der anderen Aufnahmekammer 21 das Hochspannungskabel 5 der hochspannungführenden Leitung 4 verläuft. Diese ist an dem einen Ende der Aufnahmekammer 21 freigelegt Die Trennwand 20 weist hier einen Schlitz auf, durch welchen hindurch das Leitungsende des ersten Teilwiderstandes 7 aus der Kammer 22 in die Kammer 21 geführt ist und am Anschluß 13 mit der Leitung 4 verbunden ist.
An dem einen Ende des Isoliergehäuses 12 ist das Hochspannungskabel 5 bzw. das von dem ersten Teilwiderstand 7 zu dem Fokussierregler in F i g. 1 führende Verbindungskabel 24 in die jeweilige Aufnahmekammer 21, 22 eingeführt. Am anderen Ende des Isoliergehäuses 12 ist die den ersten Teilwiderstand 7 aufnehmende Auinahmekammer 22 stirnseitig geschlossen, während aus der anderen Aufnahniekammer 21 der zu dem Hochspannungsstecker führende Teil des Hochspannungskabels 5 herausgeführt ist.
Wie aus F i g. 4 weiter ersichtlich, ist in der jeweiligen Stirnwand der Aufnahmekammern 21, 22 ein Schlitz geringerer Schützweite als der Durchmesser des jeweiligen Kabels 5, 24 ausgebildet welches mit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen der Kabelisolierung versehen ist von denen die eine in dem Schlitz und die andere an der Schlitzmündung in der zugehörigen Aufnahmekammer 21, 22 angeordnet ist Hierdurch ist eine wirksame und dabei einfache Zugentlastung für die Kabel ausgebildet. Entsprechende Zugentlastungen sind für die Einführstutzen des Hochspannungssteckers nach den F i g. 2 und 3 vorhanden.
Auch bei der Ausführungsform nach F i g. 4 sind das Hochspannungskabel 5 mit dem Anschluß 13 und der erste Teilwiderstand 7 des Ableitwiderstandes 7,9 in der jeweiligen Aufnahmekammer 21, 22 mit Gießharz vergossen, über das Isoliergehäuse 12 ist ein gemeinsamer Isolierschlauch 25 aus warmgeschrumpftem Kunststoffmaterial geschoben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Baugruppe zur Hochspannungsversorgung einer Kathodenstrahlröhre mit Strahlfokussierung, insbesondere der Bildröhre eines Fernsehgeräts, mit einer einen Spannungsvervielfacher (Kaskade) enthaltenden Kaskadenbaueinheit, dessen Hochspannungsausgang einerseits über die Leitung eines außerhalb der Kaskadenbaueinheit verlaufenden Hochspannungskabels mit einem Hochspannungsstecker an der Kathodenstrahlröhre, und andererseits über einen hochohmigen Ableitwiderstand und einen Fokussierregler mit Masse verbunden ist, so daß die Fokussierspannung ausschließlich dem Ableitstromkreis entnommen ist, wobei der Fokussierregler in einer von der Kaskadenbaueinheit baulich getrennten Fokussierbaueinheit angeordnet ist und der Gesamtwiderstandswert des Ableitwiderstandes und des Fokussierreglers aus einem ersten Widerstand, der zwischen den Hochspannungsausgang des Spannungsvervielfachers und den Fokussierregler eingeschaltet ist und in einem von der Kaskadenbaueinheit und der Fokussierbaueinheit baulich getrennten hochspannungsfesten Isoliergehäuse angeordnet ist, und einem von dem ersten Widerstand unter Zwischenschaltung eines Vcrbindungskabels baulich getrennten zweiten Widerstand in der Fokussierbaueinheit zusammengesetzt ist, so daß die Kaskadenbaueinheit mit dem Isoliergehäuse nur über das Hochspannungskabel, und mit der Fokussierbaueinheit nur über das Hochspannungskabel und das Vorbindungskabel baulich verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableitwiderstand aus einem den ersten Widerstand bildenden ersten Teilwiderstand (7), der auf einen Spannungsabfall von etwa 50 bis 70% ausgelegt ist, und einem mit dem Fokussierregler (8) zu der Fokussierbaueinheit (10) zusammengefaßten zweiten Teilwiderstand (9) besteht.
2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (12) vom Steckergehäuse des Hochspannungssteckers (6) getrennt am Hochspannungskabel (5) angeordnet ist.
3. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei das Isoliergehäuse Vw dem Steckergehäuse des Hochspannungssteckers gebildet ist und der Anschluß des ersten Teilwiderstandes an die hochspannungsführende Leitung des Hochspannungskabels am Steckerelement des Hochspannungssteckers angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (12) als Stutzen des Steckergehäuses ausgebildet ist.
4. Baugruppe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (12) unter Ausbildung zweier durch eine Zwischenwand (20) voneinander getrennter Aufnahmekammern (21, 22), in welchen der Kabelteil bzw. der erste Teilwiderstand (7) angeordnet sind, an seiner einen Längsseite doppelrinnenförmig ausgebildet ist und z. B. mit Kunstharz vergossen ist.
5. Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilwiderstand (7) in dem Einführstutzen (15) für das Hochspannungskabel (5) mit diesem gemeinsam aufgenommen ist.
6. Baugruppe insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckergehäuse zwei Einführstutzen (16, 17) aufweist, welche als gesonderte Bauteile ausgebildet sind und durch eine Klemmsteckverbindung (18, 19) zusammensteckbar sind.
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