DE2828469C2 - Vorrichtung für Wechselaufbauten auf Lastfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung für Wechselaufbauten auf Lastfahrzeugen

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DE2828469C2
DE2828469C2 DE19782828469 DE2828469A DE2828469C2 DE 2828469 C2 DE2828469 C2 DE 2828469C2 DE 19782828469 DE19782828469 DE 19782828469 DE 2828469 A DE2828469 A DE 2828469A DE 2828469 C2 DE2828469 C2 DE 2828469C2
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Hermann 8949 Mörgen Kaiser
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • B66C19/002Container cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbindung und Trennung von Wechselaufbauten mit dem Fahrzeugrahmen von Lastfahrzeugen, wobei am Fahrzeugrahmen eine Mehrzahl gleichartig angeordneter, hakenartiger Glieder vorgesehen ist in die am Aufbau befestigte Zapfen einschiebbar sind, und zwar mittels einer am Fahrzeug gelagerten Schubeinrichtung, die den Aufbau gegenüber dem Fahrzeugrahmen in Fahrtrichtung verschiebt.
In der US-PS 33 74 030 ist eine derartige Vorrichtung beschrieben, bei der die Verschiebung des Wechselaufbaues in Fahrtrichtung mittels einer Spindelanordnung erfolgt.
Diese Spindelanordnung ist umständlich zu bedienen. Wird sie von Hand angetrieben, muß nicht unbeträchtliche Arbeit aufgewandt werden. Bei einer Motorbetätigung wird es notwendig, Endanschläge oder ähnliche Einrichtungen vorzusehen, die den Motor stillsetzen, wenn ausgeschlossen werden soll, daß bei längerem Gebrauch und bei entsprechendem Verschleiß die Haltekräfte nachlassen.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, daß Wechselaufbauten dazu dienen, mit einem einzigen motorgetriebenen Fahrgestell eine Mehrzahl von Aufbauten zu verbinden, wodurch der Ausnutzungsgrad, insbesondere des Fahrgestelles, verbessert werden soll. Die Vorrichtung zur Verbindung und Trennung der Wechselaufbauten ist daher verhältnismäßig häufig zu betätigen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Vorrichtung für Wechselaufbauten auf Lastfahrzeugen zu schaffen, mit der der Wechsel des Aufbaues möglichst rasch durchführbar ist wobei die Anordnung derart zu treffen ist daß der zusätzliche konstruktive Aufwand für die Ausbildung des Aufbaues als Wechselaufbau möglichst gering bleibt und daß auch die Gebrauchseigenschaften des Fahrzeuges durch die Ausbildung des Aufbaues als Wechselaufbau nicht beeinträchtigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art una sieht vor, daß die Schubeinrichtung von einer Zylinder-Kolben-Anordnung angetrieben ist und zwei nach Art einer Kniehebelpresse zusammenwirkende Gelenklaschen aufweist von denen die eine Gelenklasche am Aufbau und die andere, angetriebene Gelenklasche am Fahrzeugrahmen angeordnet ist und daß beim Aufsetzen des Aufbaus auf den Fahrzeugrahmen ein Gelenkbolzen zwischen den beiden Gelenklaschen die getriebemäßige Verbindung der beiden Gelenklaschen Iwr-beiführt
Durch die Anordnung einer Laschenverbindung nach Art einer Kniehebelpresse und deren Antrieb durch eine Zylinder-Kolben-Anordnung können hohe Haltekräfte erzielt werden, und durch die Kniehebelpresse wird auch eine Selbsthemmung erreicht. Beim Trennen des Aufbaus vom Rahmen können große Kräfte erzeugt werden, so daß die Trennung auch bei ungünstigen äußeren Voraussetzungen schnell durchführbar ist
Die Unteransprüche 2 bis 5 beireffen vorteilhafte Maßnahmen, die die Erfindung weiter entwickeln.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung,
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein Teil des Fahrzeugs mit der Vorrichtung zur Trennung und Verbindung von Wechselaufbauten,
F i g. 3 die Draufsicht auf die Darstellung der F i g. 2.
Aus der Darstellung der Fig. 1 ergibt sich, daß ein Fahrzeug 1. das hauptsächlich aus einem Fahrgestell 2 und einem Wechselaufbau 3 besteht, in ein Gerüst 4 eingefahren ist, das aus Stützen 5 und Trägern 6 aufgebaut ist.
Im allgemeinen empfiehlt es sich, das Gerüst 4 so auszugestalten, daß für jeden benötigten Aufbau 3 ein besonderer Gerüstteil vorgesehen ist, wobei die einzelnen Gerüstteile nebeneinander angeordnet sind und das Gesamtgerüst 4 bilden. Die einzelnen Gerüstteile können aber auch voneinander getrennt sein.
Die Träger 6 des Gerüstes 4 tragen eine Seilwinde 7. die von einem Motor 8 angetrieben ist. Eine Trommel 9 der Seilwinde führt in der Regel vier Seile, von denen in der Zeichnung Seile 10 und 11 dargestellt sind. Die Seile führen jeweils zu den Ecken des Aufbaus 3 und zwar über seilführende Umlenkrollen 12.
Am Seilsiück zwischen der Trommel 9 und den Umlenkrollen 12 ist jeweils eine Auslenkeinrichtung 13 vorgesehen, die von einem Ann 14 geführt ist. Der Arm
14 ist beispielsweise um die Achse der Rolle 12 verschwenkbar. Das Glicht der Auslenkeinrichtung wird bei nicht gespanntem Seil dazu führen, daß ein Haken 15 am Ende des Seils 10 oder 11 ein bestimmtes Maß angehoben wird, so daß keine Gefahr besteht, daß beim Ein- oder Ausfahren des Fahrzeuges 1 mit dem Aufbau 3 der Haken mit dem Aufbau kollidiert.
Es ist aber leicht möglich, ohne Betätigung der Seilwinde 7 den Haken 15 in eine zugehörige öse 16 des Aufbaus einzuhängen, weil das Gewicht der Auslenkeinrichtung dies zuläßt.
Sind alle Haken 15 in die zugehörigen ösen 16 des Aufbau·. I-iEff-häiigt und ist die Verbindung zwischen dem Aufbau 3 und dem Fahrgestell gelöst, kann mittels des Motors 8 der Aufbau 3 soweit angehoben werden, daß das Fahrzeug 1 unter dem Aufbau hinweggezogen werden kann.
Für das Aufsetzen des Aufbaus wird sinngemäß umgekehrt vorgegangen. Das Einfahren des Fahrzeuges 1 in das Genist 4 wird erleichtert durch Führungseinrichtungen 17 an der Fahrbahn 18 und auch durch eine rückwärtige Begrenzung 19 für hintere Räder 20.
Die anderen Gerüstteile für die anderen Aufbauten sind gleichartig ausgebildet
Die oben beschriebene Auslenkeinrichtung 13 tür die Seile 10 und 11 erleichtert nicht nur das Ein- und Ausfahren bzw. sichert eine ausreichende Distanz der Haken vom Aufbau. Insbesondere wird mit dieser Auslenkeinrichtung erreicht, daß an dem Haken 15 eine Sicherung, beispielsweise nach Art eines Karabinerhakens, entbehrlich ist Dies wiederum beschleunigt den Wechsel der einzelnen Aufbauten und sorgt dennoch dafür, daß ein unbeabsichtigtes Aushängen des Hakens
15 aus der zugehörigen öse 16 ausgeschlossen ist
Die Einzelheiten der Verbindung des Aufbaus 3 mit dem Fahrgestell 2 ergeben sich aus den Darstellungen der F i g. 2 und 3. In diesen Zeichnungen ist schematisch dargestellt, wie der untere Teil des Aufbaus 3 auf einem dem Fahrgestell zuzuordnenden Fahrzeugrahmen 21 aufruht Am Fahrzeugrahmen sind eine Mehrzahl von hakenförmigen Gliedern 22 befestigt und zwar in der Weise, daß die Öffnung der Haken zum Fahrzeugende hin gerichtet ist Besteht der Fahrzeugrahmen aus zwei Trägern, wie dies allgemein üblich ist empfiehlt es sich, an jedem Träger des Fahrzeugrahmens eine Reihe derartiger hakenförmiger Glieder anzuordnen.
Den hakenförmigen Gliedern 22 sind Zapfen 23 zugeordnet, die jeweils am Aufbau befestigt sind. Beim Aufsetzvorgang bzw. beim Abheben des Aufbaus 3 vom Fahrgestell 2 nehmen die Zapfen 23 die mit strichpunktierten Linien 24 angeordnete Stellung ein. Nach dem Einschiebevorgang, bei dem sich der Aufbau 3 in Richtung des Pfeiles 25 beweg», gelangen die Zapfen in die entsprechenden Ausnehmungen der hakenartigen Glieder 22.
Es empfiehlt sich, die Anordnung dcrart zu treffen, daß beim Einschiebevorgang der Aufbau 3 zum vorderen Fahrzeugende hin geschoben wird, wenn auch die entgegengesetzte Richtung nicht ausgeschlossen ist Die Einseifvorrichtung besteht in erster Linie yiis
Gelenklaschen 26 und 27, die durch einen Geienkbolzen
ίο 28 miteinander verbunden sind, sowie aus Drehzapfen
29 und einer Zylinder-Kolben-Anordnung 30.
Die Gelenklasche 26 ist an einer Traverse 31 gelagert und um ein Gelenk 32 verschwenkbar. In der abgehobenen Stellung des Aufbaus gelangt die Gelenklasche durch einen Haltemagneten 33 in eine bestimmte Stellung, durch die die Verbindung mit dem Bolzen 28 sichergestellt ist
Der Bolzen 28 ist fest in der Gelenklasche 27 gehalten
und an seiner Oberseite kegelförmig ausgebildet In entriegelter Stellung der Zylinder-Kolben-Anordnung
30 wird beim Aufsetzvorgang der Bolzen 28 in eine entsprechende Bohrung 34 in der Gelenklasche 26 eintauchen.
Die Gelenklasche 27 ist fest mit dem Drehzapfen 29 verbunden, der im Rahmen 21 gelagert ist Am Drehzapfen 29 greift auch ein Hebelarm 35 an, der mit einem Bolzen 36 mit der Zylinder-Kolben-Anordnung verbunden ;it Es ist klar, daß in der einen Stellung der Zylinder-Kolben-Anordnung der Aufbau 3 zurückgezogen ist, während in der anderen, vorgeschobenen Stellung der Zylinder- Kolben-Anordnung30 die Gelenklaschen 27 und 26 in eine Strecklage gelangen und die Zapfen 23 in die Haken 22 eintauchen.
Durch diese Anordnung ist sichergestellt daß von außen einwirkende Belastungen auf den Aufbau nicht zu einer unerwünschten Verschiebung des Aufbaus gegenüber dem Fahrgestell führen. Diese Strecklage der Gelenklaschen 26 und 27 ergibt bereits von selbst eine Sicherung.
Es können noch zusätzliche, handbetätigte Sicherheitsbolzen, Steckbolzen o. ä. vorgesehen sein.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel stützt sich die Zylinder-Kolben-Anordnung an einer Lasche 37 am Fahrzeugrahmen ab. Es ist aber auch möglich, die Zylinder-Kolben-Anordnung so vorzusehen, daß sich diese am Arm 35 einer weiteren Gelenklaschenanordnung abstützt, die beispielsweise am parallelen Träger des Fahrzeugrahmens angeordnet ist. Die Ausrichtung des Armes 35 zur Gelenklasche 27 ist dann sinngemäß vorzunehmen. Auf diese Weise kann mit einer einzigen Zylinder-Kolben-Anordnung die Verriegelung bzw. Entriegelung betätigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Verbindung und Trennung von Wechselaufbauten mit dem Fahrzeugrahmen von Lastfahrzeugen, wobei am Fahrzeugrahmen eine Mehrzahl gleichartig angeordneter, hakenartiger Glieder vorgesehen ist, in die am Aufbau befestigte Zapfen einschiebbar sind, und zwar mittels einer am Fahrzeug gelagerten Schubeinrichtung, die den Aufbau gegenüber dem Fahrzeugrahmen in Fahrtrichtung verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubeinrichtung von einer ZyUnder-Kolben-Anordnung (30) angetrieben ist und zwei nach Art einer Kniehebelpresse zusammenwirkende Gelenklaschen (26 und 27) aufweist, von denen die is eine Gelenklasche (26) am Aufbau und die andere, angetriebene Gelenklasche (27) am Fahrzeugrahmen angeordnet ist, und daß beim Aufsetzen des Aufbaus auf den Fahrzeugrahmen ein Gelenkholzen (28) zwischen den beiden Gelenklaschen (26 und 27) die getrieiitfmäßige Verbindung der beiden Gelenklaschen herbeiführt
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeugrahmen (21) ein Drehzapfen (29) mit senkrechter Drehachse gelagen ist, der die angetriebene Gelenklasche (27) mit dem Gelenkbolzen (28) trägt una an dem die Zylinder-Kolben-Anordnung (30) angreift.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paare symmetrisch zur Fahrzeugmittelebene angeordneter Gelenklaschen (26 und 27) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nadi eine j der vorhergehenden Ansprüche, dadurch feekennzeichnet, daß auf die Drehzapfen der Gelenklasche; ,raare eine gemeinsame Zylinder-Kolben-Anordnung einwirkt
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die am Wechselaufbau (3) gelagerte Gelenklasche (26) eine Kraft z. B. mittels eines Magneten (Haltemagnet 33), einer Feder od. dgl. einwirkt die die Gelenklasche im getrennten Zustand des Aufbaus vom Fahrgestell
in eine, das Eingreifen des Gelenkbolzens ermöglichende Endlage bringt.
45
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GB510234A (en) * 1937-12-28 1939-07-28 Alfred Spink Improvements relating to containers and container-carrying vehicles
US3374030A (en) * 1964-12-23 1968-03-19 Brisebois Romeo Detachable connection of a vehicle body to a chassis

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DE2828469A1 (de) 1980-01-03

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