DE282813C - Lampe zur Ausführung des Verfahrens zur Erzielung einer höheren Lichtausbeute bei Hängeglühlicht - Google Patents

Lampe zur Ausführung des Verfahrens zur Erzielung einer höheren Lichtausbeute bei Hängeglühlicht

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DE282813C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 g. GRUPPE
KARL KILLING in WIESBADEN.
bei Hängeglühlicht.
Zusatz zum Patent 281557.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1913 ab. 1 Längste Dauer: 7. November 1927.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des durch Patent 281557 geschützten Verfahrens zur Erzielung einer höheren Lichtausbeute bei Hängeglühlicht.
Bei der Lampe nach dem Hauptpatent ist zur Erzielung der gewünschten kleinen, grünen Flammenkegel der Brennermund mit einem nicht drosselnden Sieb abgedeckt, dem
ίο gegenüber der Glühkörperboden so angeordnet ist, daß er sich dicht unterhalb der Spitzen dieser kleinen, grünen Flammkegelchen· befindet. .
Es hat sich nun gezeigt, daß auch bei Gaslampen mit offenem Brennermund ein ähnlicher Erfolg erzielt werden kann, wenn nur die Ausflußöffnung des Brennermundstückes zweckmäßig gestaltet wird. Denn auch bei Lampen mit nicht abgedecktem Brennermund gibt es einen Punkt in der Flamme, der heißer ist als alle anderen, das ist unter der Spitze des grünen Innenkegels der Flamme, und dieser Punkt ist um so heißer, je kleiner man den grünen Innenkegel mit Hilfe der Luftregulierung gestaltet.
Da man in den Flammengasen zwischen den beiden Kegeln keinen Sauerstoff findet, so ist die primäre Verbrennung eine vollkommene, insofern, als alle Luft verbrannt wird.
Die hierbei erzeugte Wärmemenge entspricht deshalb dem Luftanteil an der Gasluftmischung. Dicht unterhalb der Spitze des grünen Innenkegels sammelt sich gewissermaßen die primäre Wärmeproduktion. Bei kleinem Innenkegel schmilzt an dieser Stelle ein Piatindraht von 0,07 mm an seinem Ende, was an keiner anderen Stelle der Invertflamme geschieht.
Wenn man den Luftanteil an der Gasluftmischung mehr und mehr verringert, so wird der grüne Kegel immer größer, seine grüne Farbe wird allmählich weniger intensiv 'und geht schließlich in Blau über. Damit ist wegen der geringeren Produktion und größeren Verteilung der Wärme, die ja im Mantel des Innenkegels entsteht, eine starke Temperaturerniedrigung verbunden. Ist darum der Glühkörperboden vom Brennermunde weit entfernt, wie das bei den jetzt gebräuchlichen Lampen der Fall ist, so ist die Lichtausbeute keine besonders hohe, auch wenn der Glühkörperboden an der Spitze des allzu langen und zu wenig heißen Innenkegels berührt wird.
Nun hat man schon früher versucht, den Glühkörperboden dem Brennermunde mehr zu nähern. Da man dabei bestrebt war, die Seitenwände des Glühkörpers vom Brenner-.munde aus besser zu bespülen, so versah man den Brennerkopf mit. einer erweiterten Ausflußöffnung. Dadurch wird aber die Primärwärme stark verteilt und die Lichtausbeute
infolgedessen unvorteilhaft. Auch andere Übelstände, z. B. Rauschen, stellen sich ein. Wenn man versucht, das Rauschen durch verminderte Luftzufuhr zu verringern, so kommt man dem Punkte, wo die Rußbildung beginnt, bereits sehr nahe.
Während bei den jetzt gebräuchlichen Normalhängelampen der Flächeninhalt des Brennermundes (Durchmesser: 13 mm 1. W.) etwa 16 Prozent vom Querschnitt des Glühkörpers (Durchmesser 32 mm, gemessen an der weitesten Stelle des Glühkörpers, das ist bei den jetzt gebräuchlichen Glühkörpern dicht unter dem Rande des Glühkörperringes) beträgt, machte bei den eben genannten Lampen, bei denen man den Glühkörperboden dem Brennermunde genähert hatte, der Flächeninhalt der erweiterten Ausflußöffnung des Brenners 19 bis 30 Prozent des Glühkörperquerschnittes aus.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Lampe ist zur Erzielung einer besseren Lichtausbeute gerade der entgegengesetzte Weg eingeschlagen, d. h. die Ausflußöffnung gegenüber den gewöhnlichen Brennern nicht erweitert, sondern im Gegenteil enger gehalten als diese. Bei den Normallampen der gegenwärtigen Erfindung beträgt die Ausflußöffnung des Brenners weniger als 16 Prozent, in der Regel mir etwa 10 Prozent des Glühkörperquerschnittes; auch bei den Liliput- und Starklichtlampen wird der Brennermund entsprechend kleiner gehalten als die Norm. Dabei sind keinerlei Flammenausbreitungskörper vorhanden, wie man sie mit flachen und schalenförmigen Glühkörpern in Verbindung gebracht hat.
Dadurch wird das Rauschen und Rußen der Lampe beseitigt, und man erhält eine ruhige Flamme mit kleinem grünen Innenkegel, welcher bekanntlich um so heißer ist, je kleiner er selbst ist, und wenn man den Glühkörper so anordnet, daß er weniger als a/3 seines Durchmessers vom Brennermunde entfernt ist und somit nahe der Spitze dieses grünen Kegels liegt,■ so erhält man eine Lampe von außerordentlich hoher Licht ausbeute.
Der erstrebte Erfolg kann unter entsprechender Verkleinerung der Ausflußöffnung dadurch erreicht werden, daß man in ähnlicher Weise wie im Hauptpatent entweder das Brennerrohr tiefer in die gebräuchlichen langen Glühkörper hineinragen läßt odef aber die Glühkörper selbst entsprechend verkürzt. Besonders im letzteren Falle erhält man eine hohe Lichtausbeute bei geringen Abmessungen des Glühkörpers; außerdem werden die Kosten des Glühkörpers geringer und seine Haltbarkeit wegen der breiten kurzen Gestalt erhöht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, bei welchem ein solcher verkürzter Glühkörper angewendet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist α der Brennermund und 5 der an dem Magnesiaring aufgehängte Glühstrumpf. Die Atisflußöffnung des Brennerkopfes ist gemäß der Erfindung eng gehalten und so bemessen, daß sie weniger als 16 Prozent des Glühkörperquerschnittes beträgt. Dazu ist der kurze breite Glüstrumpf b so angeordnet, daß er bis auf etwa V3 seines Durchmessers bis an den Brennermund herangebracht ist, so daß sein Boden sich dicht in der Nähe der Spitze des kleinen grünen Innenkegels der Flamme befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lampe zur Ausführung des Verfahrens nach Patent 281557 zur Erzielung einer höheren Lichtausbeute bei Hängeglühlicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennermund nicht durch ein Sieb abgedeckt, sondern frei angeordnet, auch frei von jeder die Flamme ausbreitenden Einrichtung ist, und daß dabei seine Ausflußöffnung so bemessen ist, daß sie weniger als 16 Prozent des Glühkörperquerschnittes beträgt, während der Glühkörper so angeordnet ist, daß sein Boden sich in der heißen Zone befindet, welche dicht unterhalb der Spitze des kleinen grünen Innenkegels der Flamme liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913282813D 1912-11-08 1913-01-10 Lampe zur Ausführung des Verfahrens zur Erzielung einer höheren Lichtausbeute bei Hängeglühlicht Expired DE282813C (de)

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