DE2823C - Patronenbehälter - Google Patents

Patronenbehälter

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DE2823C
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Germany
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DENDAT2823D
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English (en)
Original Assignee
V. SAUERBREY in Basel
Publication of DE2823C publication Critical patent/DE2823C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/02Cartridge bags; Bandoleers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

1878.
Klasse 33.
VALENTIN SAUERBREY in BASEL. Patronenbehälter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1878 ab.
Die meisten bei der Armee im Gebrauch stehenden Patrontaschen haben den Nachtheil, dafs die Patronen darin nicht so in Reichweite der Hand liegen, dafs sie sicher zu greifen und in die für den Gebrauch nothwendige Lage zu bringen sind. Vorliegende Patrontasche beseitigt nach des Erfiriders Meinung diesen Mifsetand. Sie enthält eine grofse Anzahl von Patronen, von welchen eine nach der anderen selbstthätig in die passende Lage gebracht wird.
Die Patrontasche enthält zwei übereinander liegende Abtheilungen; die obere bildet eine Tasche mit Deckel, in welcher man die nothwendigen Montirungs- und Reinigungsstücke, sowie die Packete Reservepatronen unterbringt. Die untere Abtheilung bildet einen Kasten, welcher zwei übereinander liegende Abtheilungen enthält und auf der rechten Seite mittelst einer Thür aus starkem Leder geschlossen ist, an welcher ein mit Knopflöchern versehener Riemen angebracht ist, der mit einem Metallknopf in Verbindung steht.
Fig. ι stellt die Patrontasche von vorn gesehen dar; sie ist beispielsweise für 15 Patronen berechnet.
Fig. 2 zeigt die Patrontasche von der rechten Seite gesehen, die Thür des Kastens, offen, so dafs die zwei übereinander Hegenden Behälter zu sehen sind, von denen der eine, aus dem Kasten herausgezogen, eine bereitstehende Patrone zeigt.
Fig. 3 zeigt die Patrontasche von hinten gesehen.
Fig. 4 zeigt die innere Ansicht eines ,Behälters. Der Behälter kann in Weifsblech,-Zink oder in einem anderen Metall ausgeführt und mit einem Schutzmittel gegen die Oxydation versehen werden; er bildet einen der Grofse und Anzahl der Patronen entsprechenden Kreisbogen. Die Rückseite des in Rede stehenden Behälters ist mit zwei gezahnten Stangen oder Schienen versehen, über welche die Zahnräder eines durch eine Feder in Bewegung gesetzten Schieberwagens laufen.
Die Feder kann eine gewundene Spiralfeder sein; die Patronen werden in den Behälter, hinein- und aus demselben herausgeführt durch eine auf der rechten Seite angebrachte Oeffnung, welche in Fig. 5 b zu sehen ist.
Jede hineingebrachte Patrone veranlafst den Schieberwagen zurückzulaufen, wobei sich dessen Feder spannt, indem sie sich um eine an den Zahnrädern befestigte Axe rollt. Die Feder besitzt die gröfste Spannkraft, sobald sie an der linksseitlichen Oeffnung des Behälters angekommen ist.
Fig. 4 zeigt einen Behälter mit neun Patronen, derselbe ist für fünfzehn berechnet; bei jedesmaligem Herausziehen einer Patrone treibt die Feder den Wagen vor und drückt die übrigen Patronen derart nach vorn, dafs jede herausgezogene Patrone sofort durch eine andere ersetzt wird.
Eine auf dem Boden angebrachte Rinne gestattet der Federspule, sich darin zu bewegen.
Fig. s a zeigt einen Behälter von oben gesehen, mit nur einer Patrone am Eingang; die Ränder der Wände sind umgeschlagen, um den Wagen zu bedecken und ihn in den Schienen festzuhalten. λ
Fig. 5 b zeigt den Eingang des leeren Behälters mit dem auf dem Boden angebrachten Einschnitt, welcher gestattet, mit den Fingern die Patrone zu fassen und herauszunehmen.
Fig. 6 zeigt den senkrechten Querschnitt des Behälters und des Schiebwagens. Dieser Schiebwagen ist verbunden mit einem metallenen Kasten g, dessen seitliche Kante gewölbt ist, um die Reibung an den Wänden des Behälters zu vermindern und die Zapfen der auf den Seiten ruhenden Axe spielen zu lassen. Sie zeigt ferner noch 1. eine Axe c, welche an den Zahnrädern und an der Spule / befestigt ist, die sich mit ihr drehen, 2. zwei Zahnräder d' und d'1 von verschiedener Grofse, entsprechend der Krümmung der Schienen, 3. eyie um die Axe gewundene Uhrfeder, ■ 4. die Spule /, deren Wände die Feder in ihrer normalen Stellung halten.
Dieser Apparat gestattet dem Soldaten, die Patrontasche während des Gefechtes oder Exercirens beständig geschlossen zu halten, was den Verlust der Munition und Zubehörstücke verhindert. ■ Er kann die Thür des Behälters offen lassen, ohne den Verlust von Patronen zu veranlassen, und in allen Lagen wird er Patronen zur Hand haben. Es sind hier Patronen von 15 zu 6 mm angenommen. Die Dimensionen können sich aber je nach militärischer Vorschrift
ändern, ebenso kann sich die Gröfse der Patrontasche nach der Anzahl der Patronen ändern, welche man in den Behältern haben will. .
In den Fig. 7 bis ι ο ist eine andere einfachere und billigere Art der Ausführung dargestellt.
Der Schieberwagen bewegt sich nicht wie bei der vorher beschriebenen Anordnung auf gezahnten Schienen, er wird vielmehr durch eine einfache Spiralfeder in Bewegung gesetzt.
Fig. 7 ist der Grundriß eines Behälters mit vier Patronen. Stellung und Form des Schieberwagens und seiner Feder sind durch punktirte Linien angedeutet.
Fig. 8 stellt den Eingang des Behälters mit dem halbkreisförmigen Ausschnitt dar, welcher das Greifen der Patrone gestattet. Die Ränder des Kastens sind zurückgeschlagen.
Fig. 9 ist ein Aufrifs der hinteren Wand.
Fig. 10 zeigt den Schieberwagen, welcher aus einem einfachen gefalzten Messingblechstreifen besteht. Länge und Höhe des Schieberwagens entsprechen den Dimensionen des Behälters. Die in die vordere Wand des Schieberwagens sowie auch in die Rückwand des Kastens eingeschnittenen Oeffnungen geben den umgeschlagenen Rändern des Kastens Raum.
Der Behälter fafst etwa zehn Patronen. In dem inneren Kasten der Patrontasche ist, wie bei der früher beschriebenen Construction·, Platz für zwei Behälter.
Wenn man laden will, braucht man nur den hinteren Theil des Behälters herauszunehmen und kann alsdann leicht die Patronen fassen, welche durch den Schieberwagen eine nach der anderen an den Eingang geführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Patronenbehälter in der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Zusammensetzung.
    Hierzu ζ Blatt Zeichnungen.
DENDAT2823D Patronenbehälter Active DE2823C (de)

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