DE2817367C2 - Gelochter Stein, insbesondere Großblockziegel - Google Patents

Gelochter Stein, insbesondere Großblockziegel

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DE2817367C2
DE2817367C2 DE19782817367 DE2817367A DE2817367C2 DE 2817367 C2 DE2817367 C2 DE 2817367C2 DE 19782817367 DE19782817367 DE 19782817367 DE 2817367 A DE2817367 A DE 2817367A DE 2817367 C2 DE2817367 C2 DE 2817367C2
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Horst 7990 Friedrichshafen Rank
Helmut 7775 Bermatingen Schwägler
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Ziegelmundstueckbau Braun 7990 Friedrichshafen De GmbH
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Ziegelmundstueckbau Braun 7990 Friedrichshafen De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element

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  • Architecture (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen gelochten Stein, insbesondere einen Großblockziegel, der eine durch Stege und zu Schlitzreihen zusammengefaßte Schlitze gebildete Schlitzlochung aufweist, wobei die in Wärmestromrichtung verlaufenden, die Schlitzreihen begrenzenden Stege parallel zueinander sind.
Durch das DE-GM 19 80 931 ist ein derartiger für Außen- und Zwischenwände verwendbarer Ziegelbaustein bekannt. Wird dieser Stein in der Weise vermauert, daß die die Schlitzreihen begrenzenden Stege in Wärmestromrichtung verlaufen, ist die Wärmedämmung gering, da bedingt durch die ebenfalls in Wärmestromrichtung sich erstreckenden Schlitze die Stege dicht nebeneinander angeordnet sind und deren Anzahl somit groß ist. Dadurch ist man im Hinblick auf die gewünschte Wärmedämmung formatmäßig eingeengt, da bei einer Verwendung dieses Steines für Außenwände durch dessen Länge die Mauerstärke bestimmt und dieser mit sich in Wärmestroinrichtung erstreckender Längsachse zu vermauern ist.
Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, einen gelochten Stein insbesondere einen Großblockziegel zu schaffen, dessen Wärmedämmung in Richtung seiner in Wärmestromrichtung parallelen Schlitzreihen gegenüber dem bekannten Stein verbessert ist. Außerdem soll erreicht werden, daß in den Zwischenwänden und/oder den Querstegen beim Trocknen oder beim Brennen keine Risse auftreten und Längenänderungen des Tonmaterials in Querrichtung ohne weiteres von den Querstegen aufgenommen und ausgeglichen werden, ohne daß in diesen Spannungsnsse entstehen, so daß Beschädigungen beim Trocknen und Brennen weitgehend vermieden werden.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem gelochten Stein der vorgenannten Art dadurch erreicht, daß die Schlitze mit ihren Längsachsen senkrecht zur Wärmestromrichtung verlaufen und daß die Schlitze einer Schlitzreihe zu den Schlitzen der unmittelbar benachbarten Schlitzreihen versetzt angeordnet sind,
lu Zweckmäßig ist es hierbei, um eine gleichmäßige Schlitzlochung zu erhalten, die Schlitze zweier benachbarter Schlitzreihen derart gegeneinander versetzt anzuordnen, daß die Querstege einer Schlitzreihe jeweils in der Mitte der Schlitze der benachbarten Schlitzreihe verlaufen.
Zum Ausgleich des Versatzes der Schlitze zweier benachbarter Schlitzreihen ist es ferner angebracht, jeweils eine dieser Schlitzreihen im äußeren Bereich mit in Wärmestromrichtung sich erstreckenden Schlitzen zu versehen, wobei zur Erhöhung der Festigkeit die mit im äußeren Bereich sich in Wärmestromrichtung erstrekkenden Schütze versehene Schlitzreihe wechselweise jeweils einen oder mehrere, sich an diese anschließende quer zur Wärmestromrichtung verlaufende Schlitze sowie einen oder mehrere sich in dieser erstreckenden Schlitze aufweisen kann. Dadurch wird beim Trocknen ein noch besserer Ausgleich de> Längenänderung erzielt.
Wird ein Großblockziegel gemäß der Erfindung ausgebildet, so ist es möglich, die Vorteile, die sich durch die Anordnung der Schlitze senkrecht zur Wärmestromrichtung ergeben, nämlich hohe Wärmedämmung und hohes Widerstandsmoment durch die Zwischenwände beim Abschneiden des Tonmaterials zu nutzen. α ohne daß der Stein lange Querstege, die beim Trocknen und Brennen reißen können, aufweist. Durch das Versetzen der Schlitze der unmittelbar benachbarten Schlitzreihen werden nämlich die Querstege an den Zwischenwänden unterbrochen, so daß das Schwinden und Ausdehnen des Tonmuterials gut ausgeglichen wird. Die unterbrochenen Querstege weisen somit in Verbindung mit den Zwischenwänden eine hohe Elastizität auf. durch die derartige Spannungen aufgenommen werden und der Rißbildung entgegengewirkt wird. Der gemäß der Erfindung ausgebildete gelochte Stein ist dennoch in gleicher Weise wie andere Großblockziegel zu fertigen, beim Trocknen und Brennen entsteht jedoch kein durch Rißbildungen bedingter Ausschuß mehr. Vor allem aber ist. da die Anzahl der in Wärmestromrichtung verlaufenden Zwischenwände gering gehalten werden kann, die Wärmedämmung außerordentlich hoch.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des gemäß der Erfindung ausgebildeten Steines dargestellt und nachfolgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigt, jeweils im Schnitt.
Fig. 1 einen mit einer Schlitzlochung versehenen Stein, dessen Schlitze senkrecht zur Wärmestromrichtung verlaufen und gegeneinander versetzt angeordnet sind, und
Fig.2 den Stein nach Fig. 1 mit einer geänderten Schlitzlochung.
Der in den Fig. 1 und 2 mit 1 bezeichnete gelochte Stein weist eine Schlitzlochung auf, deren Schlitze 7, 7', b~> 7" ... mit ihren Längsachsen senkrecht zur Wärmestromrichtung A verlaufen und durch Zwischenwände 6, 6', 6" ..., die in Wärmestromrichtung A verlaufen, in einzelne Schlitzreihen 8, 8', 8" ... unterteilt sind. Auf
diese Weise ist, da die Anzahl der Zwischenwände 6,6', 6" ... gering ist, eine hohe Wärmedämmung gegeben. Die Schlitze 7, 7', 7" ... einer jeden Schlitzreihe sind durch Querstege 10, tO', 10" ..„ die parallel zu den Außenwänden 2 und 3 bzw. senkrecht zu den Wänden 4 und 5 gerichtet sind, voneinander getrennt.
Um die Querstege 10, 10', 10" ... zu unterteilen und auf diese Weise Längenändurungen des Tonmaterials in Querrichtung aufnehmen und ausgleichen zu können, sind die Schlitze 7, 7', 7" ... einer jeden Schlitzreihe jeweils gegenüber den Schlitzen der benachbarten Schlitzreihe in Wärmestromrichtung A versetzt. Die Querstege 10 und 10" der Schlitzreihen 8 und 8" gehen hierbei etwa in der Mitte der Schlitze T der Schlitzreihe 8' in die diese voneinander trennenden Zwischenwände 6 und 6' über, so daß die Querstege 10, 10', 10" ... an jeder Zwischenwand unterbrochen sind. Dadurch wird trotz der sich mit ihren Längsachsen senkrecht zur Wärmestromrichtung A erstreckenden Schlitzen 7, T, 7" ... eine hohe Elastizität geschaffen und durch das Trocknen und Brennen bedingte Materialveränderungen können nicht zu Rißbildungen in den Zwischenwänden 6,6', 6"... und/oder den Querstegen 10,10', 10"... führen.
Zur Verbindung der einzelnen Steine miteinander ist ä in die Außenwand 5 eine Mörtelnut Ii eingeformt, außerdem ist in der Schlitzreihe 8' etwa in deren Mitte ein Daumenloch 12 vorgesehen.
Zum Ausgleich des Versatzes der Schlitzreihe 8 gegenüber der Schlitzreihe 8' ist diese im äußeren
ίο Bereich mit in Wärmestromrichtung A sich erstreckenden Schlitzen 9 versehen.
Die Schlitzreihe 8' sowie die weiteren mit dieser gleichen Schlitzreihen können aber auch, wie dies in Fig.2 dargestellt ist, wechselweise mit sich an die Schlitze 9 anschließenden senkrecht zur Wärmestromrichtung A angeordneten Schlitzen T sowie mit wiederum in Wärmestromrichtung A verlaufenden Schlitzen 9' ausgestattet werden. Dadurch wird die Festigkeit erhöht und ein noch besserer Ausgleich der auftretender. Spannungen in Querrichtung erzielt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gelochter Stein, insbesondere Großblockziegel, der eine durch Stege und zu Schlitzreihen zusammengefaßte Schlitze gebildete Schlitzlochung aufweist, wobei die in Wärmestromrichtung verlaufenden, die Schlitzreihen begrenzenden Stege parallel zueinander sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (7,T, 7"...) mit ihren Längsachsen senkrecht zur Wärmestromrichtung (A) verlaufen und daß die Schlitze einer Schlitzreihe (8, 8', 8" ...) zu den Schlitzen der unmittelbar benachbarten Schlitzreihen versetzt angeordnet sind.
Z Gelochter Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (7, 7') zweier benachbarter Schlitzreihen (8,8') derart gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß die Querstege (10, 10') einer Schlitzreihe (8 bzw. 8') jeweils in der Mitte der Schlitze (T bzw. 7) der benachbarten Schlitzreihe (8' bzw. 8) verlaufen.
3. Gelochter Stein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Versatzes der Schlitze (7, T) zweier benachbarter Schlitzreihen (8,8') jeweils e.ne dieser Schlitzreihen (8') im äußeren Bereich mit in Wärmestromrichtung (A) sich erstreckenden Schlitzen (9) versehen ist.
4. Gelochter Stein na<-h Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit im äußeren Bereich sich in Wärmestromrichtung (A) erstreckenden Schlitze (9) versehene Schlitzreihe (8') wechselweise jeweils einen oder mehrere, sich an diese anschließende quer zu* Wärmestromrichtung (A) verlaufende Schlitze (7') sowie ~inen ο '^r mehrere sich in dieser erstreckenden Schüfe (9') aufweist.
DE19782817367 1978-04-20 1978-04-20 Gelochter Stein, insbesondere Großblockziegel Expired DE2817367C2 (de)

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DE2817367A1 DE2817367A1 (de) 1979-10-25
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DE2833412C2 (de) * 1978-07-29 1982-12-09 Johann 8081 Oberweikertshofen Kellerer Hochlochziegel
DE2947491C2 (de) * 1979-11-24 1985-04-11 Ziegelmundstückbau Braun GmbH, 7990 Friedrichshafen Blockziegel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1980931U (de) * 1967-10-20 1968-03-14 Michael Riebesecker Ziegelbaustein.

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DE2817367A1 (de) 1979-10-25
ATA285079A (de) 1980-10-15
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