DE281184C - - Google Patents

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DE281184C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/16Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/204Formaldehyde

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 301 GRUPPE
Zusatz zum Patent 279990.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1912 ab. Längste Dauer: 24. Oktober 1926.
Durch Patent 279990 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung geschützt, welche die gleichmäßige Verdampfung wäßriger Desinfektionslösungen gestatten.
Das vorliegende Verfahren betrifft eine Verbesserung des erwähnten insofern, als hier die Desinfektionslösung nicht durch freiwilligen Zufluß infolge der verschieden hohen Anordnung der Teile der Vorrichtung zu der Verdampfschlange c gelangt, sondern dieser mittels Druckluft o. dgl. bei einem Überdruck von einigen Atmosphären zugeführt wird.
Die Kompression der Desinfektionslösung in der Schlange c bezweckt die Verhinderung einer Dampfentwicklung in der Schlange selbst. Ist z. B. in der Schlange c die Flüssigkeit auf ι Atm. Überdruck komprimiert, so wird ein Sieden und eine Dampfentwicklung erst bei 1200 C stattfinden. Da der im Heizraum b befindliche Heizdampf, welcher die Schlange umspült, nur einen Überdruck von etwa 0,5 Atm. und somit nur eine Temperatur von iio° C hat, wird der Inhalt der Schlange höchstens auf dieselbe Temperatur erhitzt; es kann sich demnach kein Dampf bilden.
Man ist somit in der Lage, ohne die Gefahr von Betriebsstörungen beispielsweise Formalinlösungen vor ihrem Eintritt in den Verdampfer auf Temperaturen zu erhitzen, bei denen ihre gleichmäßige Verdampfung sehr glatt erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung bildet Gefäß α den Verdampfer, der im wesentlichen dem in dem Haiiptpatent beschriebenen gleicht, und Behälter k das Vorratsgefäß für die Desinfektionslösung, das gegenüber dem Vorratsgefäß m des Hauptpatentes konstruktive Verschiedenheiten aufweist.
Der Verdampfer besteht aus zwei Abteilungen : dem oberen Vakuumraum w und dem unteren Dampfraum b, der oben den Dampfboden r besitzt. Im Dampfraum b entspricht die Kupferspirale c genau der in dem Hauptpatent angeordneten und weicht von letzterer nur insofern ab, als das Nadelventil d an der Ausmündung der Kupferschlange c liegt, und weiterhin noch ein Ventil / zur Regulierung der Flüssigkeitszufuhr vorgesehen ist. Die Beheizung des Dampfraumes geschieht durch Öffnen des Ventils g; das Kondensat des Heizdampfes wird bei h abgeleitet. Das Vorratsgefäß k ist als Druckgefäß derart ausgebildet, daß es mit einer Pumpe / versehen ist, mittels welcher in bekannter Weise die Luft in dem über der Flüssigkeit befindlichen Raum zusammengepreßt wird. Durch die Druckluft wird die Flüssigkeit durch die Schlauchleitung p der Schlange zugeführt, mit dem Ver-
brauch der Flüssigkeit sinkt der Luftdruck allmählich; bei einem Anfangsdruck von 5 Atmosphären bleibt, wenn alle Flüssigkeit herausgepreßt ist, beispielsweise nur noch ein Druck von ι bis I1Z2 Atm. im Gefäß.
Um der Schlange immer die gleiche Menge Flüssigkeit unter dem gleichen Druck zuzuführen, ist nun ein Dr.uckrediizierventil ο am Behälter k angeordnet, welches so eingestellt ίο wird, daß dieDesinfektionslösung der Schlange dauernd mit dem nach völliger Entleerung des Vorratsbehälters sich einstellenden Druck (beispielsweise ι bis ιV2 Atm.) zufließt.
Ein Manometer w zeigt den Druck an, ein Wasserstandsanzeiger m die Höhe des Flüssigkeitsstandes.
An Stelle der Handpumpe kann eine mechanisch betriebene Luftdruckpumpe verwendet werden, die entweder im Vorratsgefäß untergebracht ist oder getrennt von diesem aufgestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verbesserung des Verfahrens zur Desinfektion mittels Gemische von Wasser- und Formaldehyddämpfen oder sonstigen verdampfbaren, wasserlöslichen Desinfektionsmitteln unter Vakuum gemäß Patent 279990, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem als Druckgefäß ausgebildeten Behalter befindliche Desinfektionsflüssigkeit in an sich bekannter Weise mittels Druckluft oder komprimierter Gase in die an. der Mündung mit einem Nadelventil versehene Verdampferschlange gepreßt wird, zum Zweck, eine Dampfbildung der in der Schlange auf Temperaturen von mehr als ioo° erhitzten Lösungen zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007033659A1 (de) * 2007-07-17 2009-01-22 Cor Pumps + Compressors Ag Stirnzahnradumwälzpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007033659A1 (de) * 2007-07-17 2009-01-22 Cor Pumps + Compressors Ag Stirnzahnradumwälzpumpe

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