DE281131C - - Google Patents
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- DE281131C DE281131C DENDAT281131D DE281131DA DE281131C DE 281131 C DE281131 C DE 281131C DE NDAT281131 D DENDAT281131 D DE NDAT281131D DE 281131D A DE281131D A DE 281131DA DE 281131 C DE281131 C DE 281131C
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- funnel
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
- B01D21/02—Settling tanks with single outlets for the separated liquid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
- B01D21/24—Feed or discharge mechanisms for settling tanks
- B01D21/2427—The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 281131 KLASSE
Md. GRUPPE
RICHTER & RICHTER in FRANKFURT a. M.
Klärgefäß mit zur zwangläufigen Wasserführung dienendem Einbau,
Die in Klärgefäßen üblichen, einer zwangsläufigen Wasserführung dienenden, sich nach,
unten erweiternden trichterförmigen Einbauten bewirken, daß die in ihnen gebildeten niedersinkenden
Schlammflocken über die gesamte Bodenfläche zerstreut werden, während letztere richtigerweise zusammengedrängt und nach
der Mitte der meist konischen Klärgefäßböden über den dort angeordneten Schlammauslaß
ίο geleitet werden sollen. Die Zusammendrängung
der Flocken und Ableitung derselben in der Richtung nach der Ausflußöffnung des Schlammes
bringt es mit sich, insbesondere bei stetigem Abziehen des niedergesunkenen Schlammes aus
Klärgefäßen, daß letzterer weniger mit Wasser vermischt und homogen abfließt, während ein
Niedersinken über dem gesamten Querschnitte des Gefäßbodens eine lockere, also wasserreichere
Aufschichtung und eine gewisse Trennung spezifisch schwererer von leichteren Schlammteilchen bewirkt, wobei die letzteren
sich hauptsächlich an den schrägen Bodenwandungen ablagern, von dort, zu größeren
Massen zusammengeballt, von Zeit zu Zeit abrutschen und daher zu ungleichmäßiger Beschaffenheit
des Niederschlages beitragen. Die Ableitung gleichmäßig gemischten Schlammes ist beispielsweise bei stetiger Rückgewinnung
und Rückleitung des aus Papier- und Pappenabwassern gefällten Stoffes nach den Papiermaschinen
von hohem Werte, da derartiger Schlamm von ungleichmäßiger Beschaffenheit auch ungleichmäßige Papierstärken und -gewichte
erzeugt.
Die Zusammendrängung der in bekannter Weise innerhalb eines sich gleichmäßig in der
Fließrichtung nach unten erweiternden glockenförmigen Einbaues sich bildenden Schlammflocken
erzeugt naturgemäß einen Druck auf die den Einbau verlassende Flüssigkeit und damit eine Beschleunigung derselben. Diese
Beschleunigung teilt sich den spezifisch schwereren Schlammflocken energischer mit als der
sie umgebenden Flüssigkeit, so daß eine Trennung infolge Abschleuderung ersterer aus letzterer
in Erscheinung tritt und dadurch ein schnelleres Abscheiden der Schlammteilchen sowie eine erhöhte Klärwirkung.erzeugt wird.
Besonderen Vorteil bringt bei stetigem Schlainmauslaufe die beschriebene Zusammendrängung
und energische Abschleuderung der im Einbau gebildeten Flocken auch in solchen Gefäßen, in denen der größte Teil des niederfallenden
Schlammes mittels Schlammsammeltrichters oder dergleichen Vorrichtungen oberhalb
der Ausflußöffnung eine auf letztere wirkende Schlammüberdrucksäule bilden soll.
Bei Anwendung von turm- oder brunnenartig ausgebildeten Gefäßen mit ihrer Höhenausdehnung
angemessenen glockenförmigen Einbauten tritt infolge der längeren Durchflußzeit und des größeren Wasserdruckes eine erheblich
intensivere Ausflockung und Verdichtung der sich im Einbau bildenden Flocken ein, und
diese sind daher fähiger, der Beschleunigung und Abschleuderung zu folgen.
Nach vorliegender Erfindung werden die eben geschilderten . Vorteile durch ein Klärgefäß
mit einem der zwangläufigen Wasserführung dienenden Einbau erreicht, welches in seiner Eigenart gekennzeichnet ist durch
die Kombination eines senkrecht inmitten eines
turm- oder brunnenartig ausgebildeten Klärgefäßes angeordneten, den größeren Teil der
Tiefe desselben durchmessenden, sich gleichmäßig nach unten trichterförmig erweiternden
Rohres mit einer dessen untersten Rand bildenden, ein geringes der Höhe des Trichterrohres
einnehmenden flachdüsenförmigen Verengung. Diese geringe Höhe der Einschnürung
des untersten Randes des Einbaues beträgt
ίο beispielsweise etwa 30 cm bei 3 bis 5 oder mehr
Metern Gesamthöhe des Einbaues α (siehe Zeichnung). Gerade in der geringen, sich an
den weitesten untersten Querschnitt eines langen Trichterrohres anschließenden, wenig
hohen Einschnürung in Verbindung mit diesem mehrere Meter hohen, sich nach unten beständig
gleichmäßig erweiternden Einbau liegt die* Eigenart der Erfindung, und auf dieser Kombinationswirkung
beruhen'die günstigen Erfolge des Klärgefäßes.
Die bisher angewendeten und bekannten, der zwangläufigen Wasserführung dienenden,
trichterförmigen Einbauten mit düsenförmiger Verengung des untersten Randes sind völlig
anderer Art. Entweder dienen sie nur einer gleichmäßigen Verteilung der einströmenden
Flüssigkeit und deren gleichmäßiger Führung nach der Mitte des Gefäßes, oder es finden
Doppelkegel Anwendung, deren Ausflußöffnungen im Vergleiche zur Grundfläche der Kegel
so klein sind, daß eine von der Basis derselben aus allmählich zunehmende starke Beschleunigung
der austretenden Flüssigkeit bewirkt wird, und sie daher nicht ausflockend und also
auch nicht Flocken abschleudernd wirken können. Bei anderen bekannten Einrichtungen
finden nach unten sich trichterförmig erweiternde Rohre Anwendung, doch ohne düsenförmige
Einschnürung des untersten Randes. Diese Rohre zerstreuen die gebildeten Schlammflocken
über die ganze Breite des Gefäßes, wobei die spezifisch schweren schneller und in
senkrechter Richtung niederfallen, die leichten sich vorwiegend an den Schrägwänden des
Bodens, wie beschrieben, ablagern oder der Strömung nach oben folgen.
So einfach auch die Kombination der düsenförmigen Verengung des untersten Randes
des Trichterrohres mit dem einen großen Teil eines turm- oder brunnenartigen Gefäßes durchteufenden
Trichterrohr erscheint, so wesentlich sind doch die durch solche Kombination gewonnenen, beschriebenen technischen Vorteile.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Klärgefäß mit zur zwangläufigen Wasserführung dienendem Einbau, gekennzeichnet durch die Kombination eines senkrecht inmitten eines turm- oder brunnen artigen Klärgefäßes angeordneten, den größten Teil der Tiefe desselben durchmessenden, sich gleichmäßig nach unten trichterförmig erweiternden Rohres mit einer dessen untersten Rand bildenden, ein geringes der Höhe des Trichterrohres einnehmenden flachdüsenförmigen Verengung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281131C true DE281131C (de) |
Family
ID=536896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281131D Active DE281131C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281131C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0740950A3 (de) * | 1995-05-02 | 1997-03-05 | Scheuch Alois Gmbh | Sedimentationsbecken, speziell für Kreislaufsysteme |
-
0
- DE DENDAT281131D patent/DE281131C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0740950A3 (de) * | 1995-05-02 | 1997-03-05 | Scheuch Alois Gmbh | Sedimentationsbecken, speziell für Kreislaufsysteme |
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