DE2811128C2 - Automatische Spulenwechselvorrichtung - Google Patents

Automatische Spulenwechselvorrichtung

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DE2811128C2
DE2811128C2 DE2811128A DE2811128A DE2811128C2 DE 2811128 C2 DE2811128 C2 DE 2811128C2 DE 2811128 A DE2811128 A DE 2811128A DE 2811128 A DE2811128 A DE 2811128A DE 2811128 C2 DE2811128 C2 DE 2811128C2
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Kumaichi Sakai Osaka Fukumoto
Kinyu Takatsuki Osaka Ishida
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Teijin Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/08Doffing arrangements independent of spinning or twisting machines
    • D01H9/10Doffing carriages ; Loading carriages with cores

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Description

Die Erfindung betrifft eine bewegliche, automatische
Spulenwechselvorrichtung zum abschnittsweisen Auswechseln von vollen Kopsen auf zueinander parallelen Spindeln einer Spinn- oder Zwirnmaschine, insbesondere einer Streckzwirnmaschine, gegen leere, von einem vor den Spindeln angeordneten, längs der Maschinen seiten verlaufenden Spinnhülsenträger getragenen leeren Spinnhülsen, mit einem in horizontaler Richtung sowohl längs der Garnbearbeitungsmaschine als auch ISngs des Spinnhülsenträgers beweglichen Rahmen, mit einer an dem beweglichen Rahmen montierten Über nahmevorrichtung mit deren Hilfe volle Kopse von den Spindeln abnehmbar und auf den Spinnhülsenträger übergebbar sind und mit einer an dem beweglichen Rahmen montierten Übergabevorrichtung mit deren Hilfe leere Spinnhülsen von dem Spinnhülsenträger
eo abnehmbar und auf die Spindeln aufsteckbar sind.
Eine derartige Spulenwechselvorrichtung ist aus der JP-AS 51-112 935 bekannt, bei der die leeren Spinnhülsen mit einer einzigen Übergabeeinrichtung zunächst von einem Spinnhülsenträger in eine Wartestellung
außerhalb des Arbeitsbereichs der Übernahmevorrichtung bewegbar und dann nach dem Abnehmen der vollen Kopse von den Spindeln auf die Spindeln aufsteckbar sind. Um dies zu erreichen, ist bei der
bekannten Obergabeeinrichtung eine geschlossene Kurvenbahn vorgesehen, längs welcher sich ein SpinnhQlsenträger bewegt, wobei im wesentlichen dieselbe Kurvenbahn auch von einem Träger für die vollen Kopse durchlaufen wird, der an dem Träger für die Spinnhülsen jedoch an einer Ausweichstelle auf einer zweiten Spur vorbeigeführt wird
Nachteilig an der bekannten Spulenwechselvorrichtung ist es, daß Kurvenführungen vorgesehen sein müssen, die einem erheblichen Verschleiß unterliegen und sich daher in der Praxis als störanfällig erweisen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik Hegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Spulenwechselvorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben, die einen Verzicht auf komplizierte Kurvenführungen ermöglicht und für die einzelnen Phasen eines Spulenwechselvorganges beträchtliche Freiheiten zur Anpassung an die jeweiligen Betriebserforderriisse bietet.
Diese Aufgabe wird bei einer Spulenwechselvorrichtung der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Obergabevorrichtung in zwei unabhängige Baugruppen unterteilt is:, nämlich
1. eine Übergabeeinrichtung mit deren Hilfe leere Spinnhülsen von dem Spinnhülsenträger in eine Wartestellung bewegbar sind, welche sich außerhalb des Arbeitsbereichs der Übernahmevorrichtung befindet und
2. eine Spinnhülsenaufsteckeinrichtung, an welche die leeren Spinnhülsen von der Übergabeeinrichtung in der Wartestellung übergebbar sind und mit deren Hilfe die Spinnhülsen nach dem Abnehmen der vollen Kopse von den Spindeln durch die Übernahmevorrichtung auf die Spindeln aufsteckbar sind
Bei der erfindungsgemäßen Spulenwechselvorrichtung weist also die Übergabevorrichtung für die leeren Spinnhülsen eine erste Baugruppe auf, nämlich eine Übergabeeinrichtung, mit deren Hilfe leere Spinnhülsen von dem Spinnhülsenträger in eine Wartestellung bewegbar sind, in der sie von der Übergabeeinrichtung freigegeben werden. Außerdem ist eine zweite Baugruppe vorgesehen, nämlich die Spinnhülssnaufsteckeinrichtung, die dann die leeren Spinnhülsen aus der Wartestellung übernimmt, um sie nach dem Abnehmen der vollen Kopse auf die Spindeln aufzustecken.
Diese Konstruktion bietet zunächst einmal den Vorteil, daß die Übergabevorrichtung für die leeren Spinnhülsen weitgehend unabhängig von der Übernahmevorrichtung für die vollen Kopse arbeiten kann, so Außerdem wird der Vorteil erreicht, daß wegen des Vorhandenseins der Wartestellung, in der die leeren Spinnhülsen mehr oder weniger lange verbleiben können, auch hinsichtlich der zeitlichen Betätigung der Übergabeeinrichtung einerseits und der Spinnhülsenaufsteckeinrichtung andererseits ein erheblicher Spielraum gewonnen wird. Schließlich führt das der Erfindung zugrunde liegende Konstruktionsprinzip, die Übergabevorrichtung in zwei unabhängige Baugruppen zu unterteilen, auch dazu, daß auf komplizierte und, wie w> der Fachmann weiß, in der Praxis störanfällige Kurvenführungen verzichtet werden kann. Stattdessen werden mit Hilfe pneumatischer oder hydraulischer Antriebsaggregate einfache Hub- und Schwenkbewegungen ausgeführt, so daß auch im Dauerbetrieb kaum es Funktionsstörungen zu erwarten sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfiadungsgemäßen Spulenwechselvorrichtung,
Fig.2 einen Querschnitt längs der Linie H-II in Fig.t,
Fig.3 eine Seitenansicht einer Übernahmevorrichtung für die vollen Kopse in der Spulenwechselvorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig.4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig.5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in F ig. 3,
Fig.6 einen Querschnitt längs der Linie VI-VI in Fig.3,
Fig.7 eine Draufsicht auf einen Kopshalter der Übernahmevorrichtung gemäß F i g. 3,
Fig.8 eine Seitenansicht des ICopshalters gemäß Fig.7,
F i g. 9 eine vergrößerte Seitenansicht der Übernahmevorrichtung gemäß F i g. 3 für er?s erste Betriebsstellung,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Einrichtungen gemäß F i g. 9 in einer zweiten Betriebsstellung,
F i g. 11 eine Seitenansicht einer Übergabevorrichtung für leere Spinnhülsen in der Spulenwechselvorrichtung gemäß F i g. 1,
Fig. 12 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß F i g. 11 längs der Linie XII-XII in Figur,
F i g. 13 eine Draufsicht auf einen leeren Spinnhülsenhalter der Übergabevorrichtung gemäß F i g. 11,
Fig. 14 eine perspektivische Darstellung einer Garnschneideeinrichtung, wie sie bei der Spulenwechselvorrichtung gemäß F i g. 2 vorgesehen ist,
F i g. 15 bis 21 Seitenansichten der Spulenwechselvorrichtung gemäß F i g. 1 für verschiedene zeitlich aufeinanderfolgende Betriebszustand^
F i g. 22 eine schematische Draufsicht auf den Boden einer Garnverarbeitungs-Fabrikhalle, in der ehe Spulenwechselvorrichtung gemäß F i g. 1 eingesetzt ist,
Fig.23 eine Seitenansicht eines Transportwagens urJ weiterer Transporteinrichtungen einer Anlage gemäß F i g. 22 und
Fig.24 eine Vorderansicht eines Transportwagens gemäß F i g. 23 beim Transportieren einer Spulenwechselvorrichtung gemäß der Erfindung.
Beschreibung der Erfindungsbeispiele
Allgemeine Erläuterung der Erfindung
Die in den F i g, 1 und 2 der Zeichnung gezeigte erfindungsgemäße Spulenwechselvorrichtung dient dazu, mehrere voll bew'ckelte Spulenkerne bzw. Kopse 31 VMi den Spinnspindeln 11 einer Garnbearbeitungsmaschine, beispielsweise einer Streck-Zwirn-Maschine oder einer Spinnmaschine (in Fig.2 ist eine Streck-Zwirn-Maschine 1 dargestellt), gegen eine Anzahl leerer Spinnhülsen 21 auszuwechseln, die auf einem Spinnhülsenträger 40 Sitten, welcher längs der Maschine 1 vor den Spinnspindeln 11 angeordnet ist
Die in F i g. 2 gezeigte Streck=Zwirn=Maschine ist in üblicher Weise aufgebaut und dient dmt, ein synthetisches Garn Y beispielsweise ein Polyester- ode»* Nylongarn zwischen einem Garnvorrat (nicht dargestellt) und einer Streckwalze 3 zu strecken und dann auf eine Spinnhülse 21 aufzuwickeln, die von einer Spindel 11 gehalten wird, welche drehbar am Rahmen der Maschine 1 montiert ist, wobei Kopse 31 gebildet
werden und wobei das Garn Kdurch die Drehbewegung der Spindel 11 und mit Hilfe eines Ringes 9 gezwirnt wird.
Am Rahmen der Maschine 1 sind senkrecht zur Zeichenebene in Fig.2 mehrere zueinander parallele Spindeln 11 vorgesehen, zwischen denen jeweils ein vorgegebener Abstand vorhanden ist. Der Spinnhülsenträger 40 befindet sich vor den Spindeln 11 und umfaßt eine Anzahl beweglicher Platten 43, wobei jeweils zwei benachbarte Platten miteinander verbunden sind. Die Platten 43 sind auf ihrer Unterseite mit Rädern 45 versehen, so daß sie längs eines Führungselementes bzw. einer Schiene 42 verfahren werden können, welche in einer Nut 49 angeordnet ist, die parallel zu der Spindelreihe verläuft. An der Oberseite jeder Platte 43 sind mehrere Zapfen 41 montiert, welche dazu dienen, die leeren Spinnhülsen 21 zu tragen, die auf die Spindeln 11 übergeben werden sollen und ferner dazu, die vollen Kopse zu übernehmen, die von den Spindeln 11 abgenommen werden. Die Kopse 31 werden mit Hilfe der Platte zu einer Entladestation (nicht dargestellt) transportiert, die später noch erläutert werden soll, während die leeren Spinnhülsen 21 mit Hilfe der Platten 43 für die Übergabe vorbereitet werden.
Die erfindungsgemäße Spulenwechselvorrichtung 50 besitzt einen beweglichen Rahmen 60, der mit Hilfe von an seiner Unterseite vorgesehenen Rädern 61, 63 längs Schienen 23, 25 verfahrbar ist, welche längs der Maschine 1 und längs des Spinnhülsenträgers 40 verlaufen. An dem beweglichen Rahmen 60 ist eine Übernahmevorrichtung 70 für die vollen Kopse und eine Übergabevorrichtung 80 für die leeren Spinnhülsen montiert. Die Übergabevorrichtung 80 besitzt eine Übergabeeinrichtung 300 und eine Spinnhülsenaufsteckeinrichtung 400. Ehe die vollen Kopse 31 von den Spindeln 11 übernommen werden, wird der bewegliche Rahmen 60 auf den Schienen 23, 25 längs der Maschine 1 verfahren und an einer vorgegebenen Stelle stillgesetzt. Die Schienen 23 und 25 laufen längs des Rahmens der Maschine 1, wobei die Schiene 23 zum Führen des Rahmens 60 einen dreieckigen Querschnitt aufweist. Nach der Fertigstellung der Kopse 31 beginnt
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Rahmen 60 die Kopse von den Spindeln 11 zu übernehmen und setzt sie auf die Zapfen 41 des Spinnhülsenträgers 40.
Während die Übernahmevorrichtung 70 arbeitet, führt die an dem beweglichen Rahmen 60 montierte Übergabevorrichtung 80 für die leeren Spinnhülsen gleichzeitig die nachstehend beschriebenen Arbeitsgänge aus. !m einzelnen bewegt die Übergabeeinrichtung 300 die leeren Spmnhüisen von dem Spinnhülsenträger 40 in eine Wartestellung, welche sich oberhalb des Arbeitsraumes der Übernahmevorrichtung 70 befindet, deren Arbeiten folglich nicht durch die leeren Spinnhülsen 21 behindert wird. Die von dem Träger 40 in die Wartestellung bewegten Spinnhülsen 21 werden von der Spinnhülsenaufsteckeinrichtung 400 übernommen und von dieser auf die Spindeln 11 gesteckt
Die volle Obernahmevorrichtung 70 and die leere Übergabevorrichtung 80 werden in Aufbau und Arbeitsweise nachstehend erläutert
Übernahmevorrichtung für die Kopse
Die Übernahmevorrichtung 70, welche nachstehend anhand dsr Fig.3 bis 6 erläutert wird, umfaßt eine Übernahmeeinrichtung 200 und eine Abgabeeinrichtung 100.
Abgabeeinrichtung
Der bewegliche Rahmen 60 besitzt vier Bügel 101, welche in Längsrichtung des Rahmens 60 angeordnet s sind (F i g. 3). Die Bügel 101 sind starr an der Rückwand des beweglichen Rahmens 60 befestigt und stützen eine Antriebswelle 103, die in Lagern (nicht dargestellt) drehbar gelagert ist. Zwei Hebel 107 vorgegebener Länge sind an die Antriebswelle 103 im Abstand voneinander befestigt Zwei weitere Hebel 109 sind an den Bügeln 101 mittels Zapfen 105 angelenkt und besitzen die gleiche Länge wie die Hebel 107 und sind in Längsrichtung der Antriebswelle 103 im gleichen Abstand voneinander wie diese angeordnet. Die Enden der Hebel 107 und 109 sind mittels Zapfen 113, 115 an eine Stange 111 angelenkt. Der Abstand zwischen den Zapfen 113 und 115 ist gleich dem Abstand zwischen den Lagern (nicht dargestellt) für die Antriebswelle 103 und gleich dem Abstand zwischen den Zapfen 105. Die Hebel 107 und 109 bilden zusammen mit der Stange 111, wie dies aus Fig.4 deutlich wird, ein Hebelparallelprogramm, wobei die Stange 111 stets parallel zu einer Linie verläuft, welche die Mittelpunkte der Antriebswelle 103 und des Zapfens 105 miteinander verbindet, wie dies aus der strichpunktierten Darstellung gemäß F i g. 6 deutlich wird. Auf der Antriebswelle 103 sitzt drehfest ein Schwenkarm 117 (Fig.6), dessen freies Ende mit Hilfe eines Zapfens 123 an der Kolbenstange 119 eines pneumatischen Zylinders 121 angelenkt ist. Wie die F i g. 3 und 6 zeigen, ist der Zylinder 121 mit Hilfe eines Zapfens 127 schwenkbar an einem Bügel 125 angelenkt, der seinerseits fest an der Oberseite des beweglichen Rahmens 60 montiert ist. Wenn die Kolbenstange 119 ausgefahren wird (Pfeil A in F i g. 6), werden folglich der Arm 117 und die Antriebswelle 103 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wobei auch das Hebelparallelprogramm 107, 109 und 111, wie dies durch den Pfeil B angedeutet ist, im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden. Wenn die Kolbenstange 119 dagegen zurückgezogen wird, dann wird das Hebelparallelprogramm entgegen der Richtung des Pfeils B im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Übernahmeeinrichtung
F i g. 3 zeigt ferner, daß die Übernahmeeinrichtung 200 sechs Halter 201 aufweisen, mit deren Hilfe die vollen Kopse 31 von den Spindeln 11 abgezogen und später auf den Träger 40 übergeben werden können. Weiterhin sind sechs Stützen 203 vorgesehen, die der
so Abstützung der Kopse 31 in den Haltern 201 dienen. Jeder der Halter 201 ist als üblicher Kopptänger ausgebildet und mittels Zapfen 209 an einem zugeordneten Paar von Armen 205 angelenkt Die Arme 205 sitzen drehfest auf einer drehbaren Achse 207. Die Achse 207
SS wird von den Stangen 111 des Hebelparallelprogramms drehbar gehaltert und verläuft zwischen diesen Stangen.
Zwei kleine Arme 211, die nach unten — in F i g. 3 —
abstehen, sind drehfest mit den beiden Enden der Achse 207 verbunden und tragen eine drehbare Schwenkachse
213. An der Schwenkachse sind die sechs Stützen 203 befestigt, welche an ihren freien Enden mit Aussparungen 203a versehen sind, so daß sie ein Teilstück der Spinnhülsen der vollen Kopse 31 erfassen können. Am Mittelteil der Schwenkachse 213 sind zwei kurze Hebel 215 befestigt, die mit der Kolbenstange 217 eines kleiner, pneumatischer. Zylinders 2!9 verbunden sind Der kleine pneumatische Zylinder 219 ist mittels kleiner Bügel 221 (Fig.9 und 10) an den zwei benachbarten
28 Π 128
Armen 205 befestigt. Wenn der kleine pneumatische Zylinder 219 in Richtung des Pfeils G in Fig. 10 nach vorn bewegt wird, dann bewegen sich die Stützen 203 in Richtung auf die Halter 201. Wenn andererseits der kjeine pneumatische Zylinder 219 in Richtung des Pfeils G in F i g. 9 nach hinten bewegt wird, dann werden die Stützen 203 von den Haltern 201 wegbewegl.
Die beiden inneren Bügel 101 (Fig. 3) tragen eine Schwenkachse 225. An dieser sind zwei Paare von Armen 227 befestigt (vgl. Fig. 3 und 5). Die freien Enden der Arme 227 sind mittels Zapfen 231 schwenkbar mit Verbindungsstangen 229 verbunden. Die Verbindungsstangen 229 besitzen jeweils ein halbkreisförmig gebogenes Teilstück 229,7. welches die Schwenkachse 225 umgreifen kann sowie ein gerades Tcilstück 2296(F i g. 5). Die in F i g. 3 unteren Enden der Verbindungsstellen 229 sind mittels Zapfen 233 jeweils an ein Paar der Arme 205 angelenkt. An der Schwenkachse 205, welche von den Bügeln 101 getragen
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befestigt, dessen freies Ende mittels eines Zapfens 241 an der Kolbenstange 237 eines pneumatischen Zylinders 239 angelenkt ist. Dieser ist mittels eines Zapfens 245 an einem Bügel 243 angelenkt, der links oben am beweglichen Rahmen 60 befestigt ist (Fig. 3). Wie Fig. 5 zeigt, wird der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Zapfen 233 und 241, die beide mit den Verbindungsstangen 229 verbunden sind, so eingestellt, daß er gleich der Länge der Hebe! 107 und 109 ist. so daß sich ein Hebelparallelogramm ergibt, wobei die Verbindungslinie der Zapfen 233 und 241 parallel zu den HcJeIn 107 und 109 verläuft. Der Hebel 107 und die Verbindungsstange 229 bilden also ein weiteres Hebelparallelogramm, so daß dann, wenn der erste Abstand zwischen der Achse der Welle 103 und der Achse des Zapfens 241 verändert wird, auch der zweite Abstand zwischen den Achsen der Zapfen 113 und 233 derart verändert wird, daß der zweite Abstand gleich dem ersten Abstand ist. Dementsprechend wird bei Betätigung des pneumatischen Zylinders 239 (Pfeil D), wie dies aus F i g. 5 deutlich wird, der Zapfen 241 um die Schwenkachse 225 verschwenkt (Pfeil E), so daß die einzelnen Teilp nunmehr dip crpiirirhpli pinoP7pirhnpip Lage einnehmen. Außerdem werden die Zapfen 233 im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil F) um die Achse 207 verschwenkt und es werden auch die Halter 201 und die Stützen 203 um die Achse 207 geschwenkt.
Das Zusammenwirken der Arme 205 und der Halter 201 wird nachstehend anhand der Fig. 7 und 8 ins einzelne gehend erläutert.
Wie oben erwähnt, wird jeder Halter 201 von einem Paar der Arme 205 mittels Zapfen 209, die an dem Halter 201 befestigt sind, schwenkbar gehaltert. Mit einem der Zapfen 209 ist eine Stange 251 mittels einer Schraube 253 fest verschraubt Das freie Ende der Stange 251 ist von einer Zugfeder 255 beaufschlagt, deren anderes Ende an einem Zapfen 257 eingehängt ist, der an dem Arm 205 befestigt ist Aufgrund der Federkraft der Zugfeder 255 nimmt das untere Ende des Halters 201 folglich normalerweise eine bezüglich des Arms 205 senkrechte Lage ein.
Arbeitsweise der Übernahmevorrichtung
für die vollen Kopse
Im vorbereiteten Zustand nehmen die Stangen 111, welche Bestandteil des Hebelparallelogramms der Abgabeeinrichtung 100 sind, normalerweise ihre tiefste Stellung ein, während die an den Bügeln 111 montierten Arme 205 der Übernahmeeinriehtung 200 senkrecht ausgerichtet sind. Die an den Armen 205 schwenkbar gehalterten Spulenhalter 201 sind durch die Zugfedern 255 horizontal ausgerichtet, während die Stützen 203 in der Nähe der Arme 205 liegen.
Wenn die vollen Kopse auf den Spindeln 11 fertig sind, wird der pneumatische Zylinder 121 (F i g. 3 und 6) betätigt, so daß das Hebelparallelogramm mit den Hebeln 107 und 109 und den Stangen 111 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, d. h. entgegen der Richtung des Pfeils Sin Fig. 6. Die Stangen IH nehmen nunmehr, wie dies in P i g. 6 in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. eine horizontale Lage über den vollen Kopsen auf den Spindeln 11 ein. Da im Verlauf dieser Schwenkbewegung der llebclparallelogrammc die Zapfen 231. die mit den Armen 205 über die Stangen 229 verbunden sind, ihre Lage nicht verändern, wird auch die gegenseitige Anordnung zwischen den Stangen 111 und den Armen 205 nicht verändert, so daß die Arme 205 Ulli amiden Wut teil in cii'iei SciikicCi'iici'i SiC-müig — in F i g. 6 strichpunktiert — bleiben.
Wenn dann die Stangen 111 und die Arme 205 sich vor und über den vollen Kopsen (nicht dargestellt) auf den Spindeln 11 befinden, wird der pneumatische Zylinder 239 betätigt, der mit den Armen 205 über die Schwenkachse 225, die Verbindungsstangen 231 und die Zapfen 233 verbunden ist. Die Arme 205 mit den Haltern 201 werden folglich im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis die Halter 201 das obere Ende der vollen Kopse 31 überdecken, wie dies in F i g. 9 in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Anschließend wird dann der kleine pneumatische Zylinder 219 betätigt, so daß die Stützen 203 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, ^vie dies in Fig.9 durch den strichpunktierten Pfeil Gangedeutet ist. Der pneumatische Zylinder 239 wird betätigt, nachdem die Halter 201 die vollen Kopse 31 erfaßt haben, so daß die Halter 201 mit den vollen Kopsen 31 nunmehr im Uhrzeigersinn^ verschwenkt werden, wie dies durch den Pfeil F angedeutet ist, wobei die Kopse 31 von den Spindeln 11 abgehoben werden. Aufgrund des Gewichts der Kopj° 31 schwenken die Halter 201 entgegen der Zugkraft der 7ncrfpHpr 255 (F i tr. 7 und R) um die Zapfen 209. während das untere Ende der Kopse durch die Stützen 203 abgestützt wird.
Anschließend wird der pneumatische Zylinder 121 (F i g. 3 und 6) in entgegengesetztem Sinne betätigt, wie oben beschrieben, wodurch die Hebelparallelogramme mit den Hebeln 107 und 109 und den Stangen 111 im Ggenuhrzeigersinn verschwenkt werden, wie dies durch den Pfeil ßin Fig.6 angedeutet ist. Dies hat zur Folge, daß die Kopse 31 sich nunmehr über den Zapfen 41 des Spinnhülsenträgers 40 befinden, wie dies in Fig. 10 in strichpunktierten Linien gezeichnet ist.
Anschließend wird der pneumatische Zylinder 239 (Fig.3 und 5) betätigt so daß die Halter 201 mit den darin befindlichen Kopsen 31 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden, wie dies durch den Pfeil F in Fig. 10 angedeutet ist. Dabei werden die Kopse 31 auf die Zapfen 41 des Trägers 40 aufgesetzt Die Stützen 203 werden nunmehr in Richtung des Pfeils G in Richtung auf die Arme 205 zurückgezogen, wenn der kleine pneumatische Zylinder 219 betätigt wird, so daß die Halter 201 und die Stützen 203 nunmehr die in Fig. 10 in ausgezogenen Linien gezeigte Lage einnehmen. Anschließend geben die Halter 201 die Kopse 31 frei.
Danach wird der pneumatische Zylinder 239 (F i g. 3 und 5) in entgegengesetzter Richtung betätigt und die
Arme 205 werden in eine senkrechte Luge gebracht. Aus der vorsiehenden Beschreibung wird deutlich, daß die Stül/en 203 um die Schwenkachse 211 verschwenkt wurden, welche einen größeren Abstand von den Kopsen 11 aufweist als die Achse 207, und /war ehe die Arme 205 und die Stützen 201 um die Achse 225 verschwenkt werden, so dall verhindert wird, duI) die Kopse Sei einer Schwenkbewegung der Stützen 201 berührt und be "chädigt werden.
übergabevorrichtung für die Spinnhiilsen
Wie die Fig. 11 und 12 zeigen, ist die Übergabevorrichtung 80 an dem beweglichen Nahmen 60 montiert und weisi eine Übergabeeinrichiiing )00 und eine Spmnhülsenaufsteckeinrichtung 400 auf. Die Übergabe einrichtung 100 bewegt die leeren SpinnhüKun (nicht dargestellt) von dem Träger 40 in eine Wartestellung, die sich über dem Arbeitsraum der Übernahmevorrichtung 70 befindet. Die Spinnhülsenaufsteckeinrichtung 400 übernimmt die leeren Spinnhiilsen von der in der Wartestellung befindlichen Übergabeeinrichtung 100 und steckt sie auf die Spindeln 11 auf.
Übergabeeinrichtung für die leeren Spinnhiilsen
Wie F-" ig. 12 zeigt, sind vier Kettenräder 101,-j. 301/>. 10It und lOh/an dem beweglichen Rahmen 60 mittels Hügeln (ohne Bezugszeichen) drehbar befestigt und befinden sich an den ticken eines Trapezoids, dessen parallele Seiten senkrecht verlaufen. Über die Kettenräder 301;/ bis 30IJ läuft eine endlose Kette .103. Vier weitere Kettenräder 305 a bis 3O5</. von denen in Fig. Il das Kettenrad 105(/jedoch nicht gezeigt ist. sind ähnlich wie die Kettenräder 301a bis lOWan dem beweglichen Rahmen 60 befestigt und liegen den Kettenrädern 301a bis lOlc/im Abstand gegenüber. Über die Kettenräder 305a bis 305t/ läuft eine endlose Kette 107. Die Kettenräder 101 <; und 305c sitzen drehfest auf einer Antriebswelle 325 (Fig. 11). welche in zwei Bügeln 327 drehbar gelagert ist, die oben an dem beweglichen Rahmen 60 befestigt sind. Die Antriebswelle 325 ist mit einem Antriebsmotor 329 über eine Kupplung 331 verbunden, die ebenfalls oben am Rahmen 60 befestigt ist. Wenn der Antriebsmotor 329 (Fig. 11) angetrieben wird, lauten üie K.etten JUi, JO/ toigiicn in Kicntung eines Pfeils H(F ig. 12).
Von den Ketten 103 und 307 wird eine Spinnhülsentragplatte 109 so gehaltert, daß sie sich zwischen den Ketten 103 und 107 befindet. Die Tragplatte 309 ist an Kettengliedern 310 der Ketten 103 und 107 mittels Bügeln 111 und 313 befestigt, die durch Zapfen 315 verbunden sind (Fig. 12). An der Tragplatte 309 sind mittels Bügeln 117 und Zapfen 321 sechs Spinnhülsenhalter 123 bekannter Bauart schwenkbar befestigt. Die Abstände zwischen den Spinnhülsenhaltern sind gleich den Abständen zwischen den Zapfen 41 auf dem Träger 40. Die Spinnhülsenhalter 321 erfassen folglich die leeren Spinnhülsen 21 und ziehen sie in senkrechter Richtung von den Zapfen 41 des Trägers 40 ab. Eine Schwenkachse 351 ist mittels zweier Bügel 151 (Fig. II), die oben am beweglichen Rahmen befestigt sind, schwenkbar gehaltert. Die Schwenkachse 351 und einer der Bügel 353 ist in der oberen rechten Ecke der Fig. 12 gezeigt. Die Schwenkachse 351 ist mit einer Spinnhülsenaufnahmeplatte 355 verbunden, an der sechs Paare von Trennwänden 357 befestigt sind. |edes Paar von Trennwänden begrenzt eine dazwischen befindliche Nut zur Aufnahme einer leeren Spinnhüise 21. Mit der Schwenkachse 351 ist ferner ein Schwenkhebel 161 drehfest verbunden, dessen freies Ende an der Kolbenstange 161 eines pneumalischen Schwenkzylinders 365 angelc.ikt ist. Der Schwenkzylinder 165 ist seinerseits an einer Seitenwand des Rahmens 60 mittels eines Bügels 167 angelenkt. Wenn der Schwenkzylinder 165 betätigt wird, kann die Aiifnahmeplatle 155 sich in Richtung des Pfeils K in F i g. 12 zwischen einer ersten in strichpunktierten Linien eingezeichneten Stellung und einer zweiten in voll ausgezogenen Linien eingezeichneten Stellung bewegen. In der ersten Stellung befindet sich die Aufnahmeplatte 355 außerhalb des Laufweges der Spinnhülsenhiilter 323 und stört die Bewegung der von den Spinnhülsenhaltern 323 erfaßten Spinnhiilsen nicht. In ihrer zweiten Stellung liegt die Aufnahmeplatle 155 im Laufwcg tier Spinnhülsenhalter 121 und kann die leeren Spinnhiilsen 21 von ihnen übernehmen. Die zweite Stellung ist dabei oberhalb des Arbeitsraums der Übernahmevorrichtung 70 vorgesehen.
Fine Schwenkachse 371 ist in Lagern 173 gelagert,die — in F i g. 11 — an der linken und rechten Seitenwand des beweglichen Rahmens 60 montiert sind. An tier Schwenkachse 371 sind sechs Anschlagplatten 375 vorgesehen, die hakenförmig ausgebildet sind (Fig. 12) und den Nuten zugeordnet sind, die von jeweils einem Paar von Trennwänden 357 gebildet werden. Die Schwenkachse 171 trügt einen Hebel, der gelenkig mit einer Kolbenstange 377 eines pneumatischen Zylinders 379 verbunden ist, der seinerseits an einem Bügel 381 angelcnkt ist. der an dem beweglichen Rahmen 60 befestigt ist. Bei einer Betätigung des Zylinders 379 können die Anschlagplatten 375 zwischen einer ersten Stellung (in F i g. 12 in ausgezogenen Linien gezeichnet), in der sich die leeren Spinnhiilsen 21 frei an ilen Anschlagplatten 375 vorbeibewegen können und einer zweiten Stellung (in Fig. 12 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet) verschwenkt werden (Pfeil /. in Fig. 12), in der sie sich unterhalb der in ihrer zweiten Stellung befindlichen Aufnahmeplatte 355 befinden.
Spinnhülsenaufsteckeinrichtung
Wie F ig. Il zeigt, ist im unteren Teil der linken Seitenwand des beweglichen Rahmens 60 ein Lager 401 montiert, während ein zweites Lager 403 an einem bügel 4U5 betestigt ist. tier am unteren recnten ι en des beweglichen Rahmens 60 angeordnet ist. Die Lager 401 und 403 dienen der schwenkbaren Lagerung eines Paares von Schwenkarmen 407, deren freie Enden miteinander durch einen Stab 409 verbunden sind. Auf dem Stab 409 befinden sich sechs Finger 411 zur Aufnahme von leeren Spinnhülsen. Mit dem Schwenkarm 407 ist — wie im unteren rechten Teil der F i g. 11 gezeigt — ein Antriebselement 413 fest verbunden, welches an eine Kolbenstange 415 eines pneumatischen Zylinders 417 angelenkt ist. Der pneumatische Zylinder 417 ist an einem Bügel 419 angelenkt, der an dem beweglichen Rahmen 60 befestigt ist. Wenn der pneumatische Zylinder 417 betätigt wird, dann werden die Arme 407 in Richtung eines Pfeils M in Fig. 12 verschwenkt, wobei die Finger 411 zum Fangen der leeren Spinnhülsen zwischen einer ersten Stellung (in Fig. 12 in ausgezogenen Linien eingezeichnet) und einer zweiten Stellung (in F i g. 12 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet) verschwenkt. In der ersten Stellung befinden sich die Finger 411 zwischen der in ihrer zweiten Stellung befindlichen Aufnahmeplatte und den in ihrer zweiten Stellung befindlichen Anschlagplatten 375 und erfassen die leeren Spinnhüisen 2i auf der Aufnahmeplatte. Wenn die Finger 411 in ihre zweite
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S'sihij'.g gelungen, dann werden die zuvor erfüllten leeren Spinnhiilsen 21 auf die Spindeln 11 gesetzt und auf diese übergeben.
Nachstehend soll nunmehr der Aufbau der Finger 411 anhand der Fig. 13 näher erläutert werden. Wie diese Figur zeigt, ist an einem C-förmigen Bügel 42f, der an dem Stab 409 befestigt ist, ein Zylinderblock 423 mittels Zapfen 425 schwenkbar angelcnkt und von Federn 427 beaufschlagt. Der Zylinderblock 423 trägt zwei schwenkbare Hebel 429,431, die mittels einer Zugfeder 433 gegeneinander gezogen werden und an denen Platten 435, 437 mit Schrägflächen befestigt sind. Die Platten 415, 437 bilden mit ihren Schrägflächen einen keilförmigen Zwischenraum, in welchen ein Spreizelement 441 mit kugelförmiger Oberflüche mit Hilfe eines Zylinders 443 m dem Zylinderblock 423 hineinbewegbar ist. An jedem der Hebel 429,431 ist ein Paar von Rollen 445 vorgesehen, die aus elastischem Material bestehen und drehbar montiert sind. Eine der Rollen 445 steht in Reibkontakl mit einem Berührungselement 447, das an einer Kolbenstange 449 eines pneumatischen Zylinders 451 bcfcstir1. ist, der seinerseits an dem Hebel 4Il befestigt ist. Wenn das Spreizelement 44I bei Betätigung des Zylinders 443 nach vorn, d. h. in F i g. 13 nach links, bewegt wird, werden die Hebel 429 und 4)1 auseinandergespreizt. Folglich kann nunmehr eine leere Spinnhülse 21 in eine Position bewegt werden, die sich zwischen den Rollen 445 befindet. Wenn dann das Spreizelement 441 zurückgezogen wird, dann wird die Spinnhülse 21 von ihnen sicher gehaltert. Wenn danach der Zylinder 451 betätigt wird, oann wird die Spinnhülse 21 um ihre Achse gedreht, da die eine Rolle 445 durch das Berührungselement 447 zu einer Drehbewegung angetrieben wird. Unter der Voraussetzung, dall die Spinnhülse 21 an ihrem unteren Ende eine Öffnung (nicht gezeigt) in Form eines Vielecks aufweist, wird die Öffnung bei dieser Drehbewegung von einem Vorsprung (nicht dargestellt) erfaßt, der im Querschnitt die Form eines entsprechenden Vielecks aufweist und am unteren Ende einer Spindel 11 vorgesehen ist.
Arbeitsweise der Spinnhülsenaufsteckeinrichtung
Die Spinnhülsenhalter 323 werden durch Antreiben uci Kciicn 303 und 307 in zu dem pfeil ti entgegengesetzter Richtung abgesenkt und erfassen die leeren Spinnhülsen 21, welche sich zu diesem Zeitpunkt auf den Zapfen 41 des Trägers 40 befinden. Wenn die Spinnhülsen 21 erfaßt sind, werden die Spinnhülsenhalter 323 in Richtung des Pfeils H angehoben. Wenn die Spinnhülsenhalter 323 den schrägen Teil des Laufwegs der Ketten 303 und 307 erreicht haben, wird die Aufnahmeplatte 355 in Richtung des Pfeils K mit Hilfe des pneumatischen Schwenkzylinders 365 im Uhrzeigersinn verschwenkt, während die Anschlagplatten 375 entgegen der Richtung des Pfeils L in Fig. 12 mit Hilfe des pneumatischen Zylinders 379 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden und während sich die Finger 411 zum Erfassen der leeren Spinnhülsen in einer Zwischenstellung bezüglich der Aufnahmeplatte 355 und der Anschlagplatten 375 befinden. Die leeren Spinnhülsen 21 werden dann von den Haltern 323 freigegeben und gleiten nach unten zu den Anschlagplatten 375 und werden von den Fingern 411 erfaßt. Anschließend werden nach einem Verschwenken der Anschlagplatten 375 im Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils L in Fig. 12, die Finger 411 mit Hilfe der Arme 407 irn Gegenuhrzeigersinn verschwenki (entgegen der Richtung des Pfeils Λ-/ in Fig. 12) und die Spinnhiilsen 21 werden auf die Spindeln (I aufgesetzt und durch Verdrehen mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Einrichtungen der Finger 411 auf einen Vorsprung am Fuß der Spindeln aufgepaUt.
Garnschneid vorrichtung
F i g. 2 zeigt, daß an dem beweglichen Rahmen 60 eine Garnschneidvorrichtung 500 so befestigt ist. daß sie den Spindeln Il der Sireck-Zwirn-Maschine 1 gegenüberliegt. Die Garnschneidvorrichlung 500 dient dazu, das Ciarn zwischen den vollen Kopsen 31 und einer Abfallspule 13 zu Durchtrennen, welche auf der Spindel 11 unterhalb der Spinnhülsc 21 erzeugt wird. Einzelheiten des Aufbaiis der Garnschneidvorrichtung 500 werden nachstehend anhand der Fi g. 14 erläutert. Man erkennt, daß an dem beweglichen Rahmen 60 (F ig. 2) zwei .Schwenkarme 501 schwenkbar montiert sind, /wischen denen ein Gehäuse 501 schwenkbar montiert ist. An dem Gehäuse sind /wci Zahnrader 505 und 507 vorgesehen, welche miteinander kämmen und bogenförmige Fadenführer 509, 511 mit an ihrer Innenseite vorgesehenen Heizeinrichtungen 513, 515 antreiben. An dem Gehäuse 501 ist ein pneumatischer Zylinder 511 befestigt, mit dessen Kolbenstange eine Zahnstange 515 verbunden ist, die mit dem Zahnrad 507 kämmt. An dem Gehäuse ist ferner ein Kettenrad 517 vorgesehen, welches mit einer Kette 519 zusammenwirkt. Wenn die .Schwenkarme 501 verschwenkt werden, dann werden die Fadenführer 509 und 511 mit ihren Heizeinrichtungen 511 bzw. 515 mit Hilfe des pneumatischen Zylinders 511 geöffnet, während ihre vorderen Enden mit Hilfe der Kette 519 und des Kettenrades 517 angehoben werden. Das Garn V. welches zwischen der Streckwalze 1 (Fig. 2) und der Abfallspule Il durch einen Laufring 15 läuft, wird von einem der Fadenführer 509 oiler 511 zur Seite bewegt, wobei die Fadenführer 509 und 511 in die Nähe des Kopses 31 bewegt werden. Anschließend werden die Fadenführer 509 und 511 mit Hilfe des Z\!inders 513 in ihre Schließstellung gebracht. Garnstücke V'i und K>, welche zwischen dem Kops 11 und der Abfallspule 13 liegen, weruen mit Hilfe der Heizeinrichtungen 511 und 513 thermisch du ich trennt. Die Garnschneidvorrichtung 500 ist insofern vorteilhaft, als sie die erforderliche Handarbeit vor eiern Übernahmevorgang verringert.
Arbeitsweise
der automatischen Spulenwechselvorrichtung
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Spulenwechselvorrichtung wird nachstehend anhand der Fig. 15 bis 21 noch näher erläutert. Fig. 15 zeigt die Vorrichtung in ihrer Bereitschaftsstellung unmittelbar vor Beginn eines Spulenwechsels. In Fig. 15 ist der bewegliche Rahmen 60. welcher mit Hilfe einer Antriebsvorrichtung (nicht dargestellt), die an ihm montiert ist, längs der Streck-Zwirn Maschine I verfahren wurde, vor den zu übernehmenden vollen Kopsen 31 auf den Spindeln 11 angeordnet. Vor den vollen Kopsen 31 befindet sich ferner der Spinnhülsenträger 40, auf dem die leeren Spinnhülsen 21 stecken. Die Hebel 107 und 109 der Abgabeeinrichtung 100, welche Bestandteil des Hebelparallelogramms sind, sind senkrecht ausgerichtet. Die Arme 205 der Übernahmeeinrichtupg 200. die an der Abgabeeinrichtung 100 montiert sind, nehmen ebenfalls eine senkrechte Lage ein. Die Spinnhülsenhalter 323 der tlbergabeeinrichtung 300 befinden sich über den leeren Spinnhüisen 2i auf dem Träger 40. während sich die Schwenkplatte 151 und
die Anschlagplatte 37S der Übergabeeinrichtung 300 in ihrer untersten Stellung befinden. Die Finger 411 der Spinnhülsenaufsteckeinrichlung 400 befinden sich oberhalb der Anschlagplatten 375. Die Schwenkarme 501 und die Fadenführer 509 und 511 der Garnschneidvorrichtung 500 nehmen eine senkrechte Lage ein.
Gemäß Fig. 16 sind die Spinnhülsenhalter 323 der Obergabeeinrichtung 300 abgesenkt (Bewegungsrichtung entgegengesetzt zum Pfeil H) und umschließen und erfassen das obere Ende der Spinnhülsen 21 auf dem Träger 40. Außerdem hat eine Bewegung der Schwenkarme 501 im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil N) begonnen, während die Fadenführer 509 und 511 eine Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn (Pfeil P)begonnen haben.
Nachdem die leeren Spinnhülsen 21 von den Spinnhülsenhaltern 323 der Obergabeeinrichtung 300 erfaßt sind, werden die Spinnhülsenhalter 323 nach oben (in Richtung des Pfeils H) in eine Lage oberhalb der Schwenkplatte 351 der Übergabeeinrichtung 300 bewegt (Fig. 17). Dann wird die Schwenkplatte 351 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Pfeil K), während die Hebel 107 und 109 der Abgabeeinrichtung '00 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden (Pfeil SJL Da sich die von den Spinnhülsenhaltern 323 erfaßten Spinnhüisen 21 in ihrer Wartestellung befinden, die sich oberhalb des Arbeitsraums der Übernahmevorrichtung 70 befindet, werden die Schwenkbewegungen der Hebel 107 und 109 sowie der Schwenkplatte 351 durch die Spinnhülsenhalter 323 nicht behindert. Im Verlauf der vorstehend beschriebenen Vorgänge setzen die Fadenführer 509 und 511 der Garrochr.eidvorrichtung 500 ihre Bewegung fort und erreichen eine Position zwischen den Kopsen 31 und den Abfallspulen 13 auf den Spindeln 11 (in F i g. 17 nicht dargestellt).
Die Kopshalter 201 (Fig. 18), welche von den Armen 205 der Kopshalteeinrichtung 200 getragen werden, werden im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil F) verschwenkt und erfassen das obere Ende der Kopse 31. Nachdem das obere Ende der Kopse 31 von den Kopshaltern 201 erfaßt ist, werden die Stützen 203 im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil G) verschwenkt und von den Kopsen 31 wegbewegt. Während dieser Vorgänge durchtrennt die Garnschneidvorrichtung 500 (nicht dargestellt) die Fadenstücke Yt, Yi zwischen den Kopsen 31 und den Abfallspulen 13, wie dies in Verbindung mit Fig. 14 erläutert wurde.
Wie Fig. 19 zeigt,_werden die Arme 205 dann im Uhrzeigersinn (Pfeil F) verschwenkt und mit ihnen die Kopse 31, die von den Kopshaltern 201 gehalten werden. Dabei werden die Kopse 31 von den Spindeln Il übernommen und dabei von den Stützen 203 abgestützt.
Nachdem die Hebel 107 und 109 der Abgabeeinrichtung 100, wie dies Fig.20 zeigt, im Uhrzeigersinn verschwenkt sind (Pfeil B) und nachdem die Finger 411 der Spinnhülsenaufsteckeinrichtung 400 die Spinnhülsen erfaßt haben, werden dann die Anschlagplatten 375 der Übergabeeinrichtung 300 im Uhrzeigersinn (Pfeil L) verschwenkt, damit die Finger 411 mit den Spinnhülsen 21 die Anschlagplatten 375 passieren können. Während dieser Vorgänge beginnen die Arme 501 und die Fadenführer 509 und 511 ihre Rückkehrbewegung (Pfeile ff und p) in ihre Bereitschaftsstellung.
Nachdem die von den Kopshaltern 201 erfaßten Kopse 31, welche von den Armen 205 der Kopshalteeinrichtung 200 gehalten werden, in eine Lage oberhalb der Zapfen 41 des Trägers 40 gebracht sind, wie dies F i g. 21 zeigt, werden die Arme 205 im Gegenuhrzeigersinn
(Pfeil F) verschwenkt, und die vollen Kopse 31 werden von den Kopshaltern 201 auf die Zapfen 41 des Trägers 40 aufgesteckt und dort freigegeben. Gleichzeitig wird, nachdem die Finger 411 der Spinnhülsenaufsteckeinrichtung 400 die leeren Spinnhülsen 21 erfaßt haben, der Schwenkarm 407 mit den leeren Spinnhülsen 21 im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil M) verschwenkt Dann werden die Spinnhülsen 21 auf die Spindeln 11 aufgesteckt. Nachdem die Spinnhülsen 21 auf die Spindeln 11 aufgesteckt sind, werden sie mit Hilfe der Finger 411, wie dies im Zusammenhang mit Fig. 13 erläutert wurde, um ihre Achsen gedreht und auf den Fuß der Spindeln 11 aufgepaßt
Nachdem die Stützen 203 im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 213 verschwenkt sind, werden die Arme 205 und die Stützen 203 im Uhrzeigersinn um die Achse 207 verschwenkt und kehren in ihre Bereitschaftsstellung zurück. Nachdem die Schwenkanne 407 und die Finger 411 im Uhrzeigersinn verschwenkt sind, werden die Anschlagplatten 375 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.
Nachdem alle Elemente der Spulenwechselvorrichtung gemäß der Erfindung in ihre Bereitschaftsstellung zurückgekehrt sind, wird der bewegliche Rahmen unmittelbar vor eine andere Gruppe von Spindeln verfahren, bei denen die vollen Kopse gegen leere Spinnhülsen ausgewechselt werden müssen.
Wie vorstehend ins einzelne gehend erläutert wurde, kann eine erfindungsgemäße Spulenwechselvorrichtung für eine große Anzahl von Spindeln vorgesehen werden. Folglich kann eine erfindungsgemäße Spulenwechselvorrichtung auch für mehrere Streck-Zwirn-Maschinen eingesetzt werden. Damit die Kapazität einer einzigen Spulenwechselvorrichtung voll genutzt wird, können ihre Laufschienen zwischen zwei Streck-Zwirn-Maschinen angeordnet werden.
Wie Fig.22 zeigt, sind mehrere Streck-Zwirn-Maschinen 1 in mehreren Reihen angeordnet. Ein Schienenpaar 23,25 verläuft längs der Vorderseite jeder Maschine 1, so daß eine automatische Spulenwechselvorrichtung 50 gemäß der Erfindung längs der Maschinen 1 verfahren werden kann. Vor jeder Streck-Zwirn-Maschine I verläuft ferner eine Nut 49 zum Führen einer Platte 43 des Trägers 40, wobei mehrere Nuten 49 zu einer geschlossenen Schleife 51 mit mehreren Parallelzweigen zusammengefaßt sind und wobei sich an dieser Schleife eine Station 53 befindet, an der die vollen Kopse 31 von den Platten 43 des Trägers herabgenommen werden können sowie eine weitere Station 55, an der auf die Platten 43 des Trägers 40 wieder leere Spinnhülsen 21 aufgesteckt werden. An einem Ende der Schienen 23 und 25 verläuft senkrecht zu diesen ein Paar von Transportschienen 57 Längs der Transportschienen 57 kann ein Transportwagen 59 bewegt werden, welcher vorzugsweise als Hänge wagen bzw. Laufkatze ausgebildet ist, wie es die F i g. 23 und 24 zeigen. Wenn ein Kopf 58 des Transportwagens 59 mit Hilfe von Hubeinrichtungen (nicht dargestellt) in eine untere Stellung abgesenkt wird, dann kann die automatische Spulenwechselvorrichtung 50 an dem Kopf 58 befestigt und anschließend mit Hilfe der Hubeinrichtungen angehoben werden.
Gemäß F i g. 22 werden mehrere Platten 43, welche einen Träger 40 bilden, und leere Spinnhülsen 21 trager (Fig. 2) von einem Traktor 44 gezogen und gemäß einem vorgegebenen Zeit- bzw. Fahrplan von det Ladestation 55 über die geschlossene Schleife 51 voi eine der Streck-Zwirn-Maschinen 1 transportiert
Andererseits wird die Spulenwechselvorrichtung 50, nachdem sie von dem Transportwagen 59 wieder abgeladen wurde, längs der Schienen 23 und 25 in eine vorgegebene Position gefahren. Gemäß Fig.2 wird nach der Fertigstellung der vollen Kopse 31 auf den Spindeln 11 der Streck-Zwirn-Maschine 1 der Spindelantrieb beendet und ein Signal »Kopse voll« von der Maschine 1 zu der automatischen Spulenwechselvorrichtung 50 übertragen. Wenn diese das genannte Signal empfängt, bewegt sie sich längs der Schienen 23 und 25 in eine erste Stellung, in der sie die vollen Kopse 31 übernimmt und leere Spinnhülsen 21 von dem Träger 43 luf die Spindeln 11 aufsteckt Dann wird die Spulenwechselvorrichtung 50 in eine zweite Stellung aewegt, wo erneut ein Spulenwechsel durchgeführt
wird. Nachdem der Spulenwechsel an allen Spindeln 11 der Maschine 1 vollzogen ist, wird die Spulenwechselvorrichtung 50 wieder an den Transportwagen 59 gehängt und zur nächsten Streck-Zwirn-Maschine 1 transportiert.
Andererseits werden gemäß Fig.22 diejenigen Platten 43, auf welche volle Kopse aufgesteckt wurden, erneut von dem Traktor 44 weggezogen und über die geschlossene Schleife 51 zu der Entladestation 53 transportiert, wo das Entladen der vollen Kopse 31 erfolgt Die Platten 43 werden dann an der Ladestation 55 wieder mit leeren Spinnhülsen beschickt Die mit den Spinnhülsen bestückten Platten 43 werden dann in einer Wartestellung 52 zwischen der Ladestation 35 und den Streck-Zwirn-Maschinen 1 bereitgestellt
Hierzu 15 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche;
1. Bewegliche, automatische Spulenwechselvorrichtung zum abschnittsweisen Auswechseln von vollen Kopsen auf zueinander parallelen Spindeln einer Spinn- oder Zwirnmaschine, insbesondere einer Streckzwirnmaschine, gegen leere, von einem vor den Spindeln angeordneten, längs der Maschinenseiten verlaufenden Spinnhülsenträger getragenen leere Spinnhülsen, mit einem in horizontaler Richtung sowohl längs der Garnbearbeitungsmaschine als auch längs des Spinnhülsenträgers beweglichen Rahmen, mit einer an dem beweglichen Rahmen montierten Obernahmevorrichtung mit deren Hilfe volle Kopse von den Spindeln abnehmbar und auf den Spinnhülsenträger übergebbar sind und mit einer an dem beweglichen Rahmen montierten Obergabevorrichtung mit deren Hilfe leere Spinnhülsen von dem Spinnhülsenträger abnehmbar and auf die Spindeln aufsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabevorrichtung (80) in zwei unabhängige Baugruppen unterteilt ist, nämlich
1. eine Übergabeeinrichtung (300) mit deren Hilfe leere Spinnhülsen (21) von dem Spinnhülsenträger (40) in eine Wartestellung bewegbar sind, welche sich außerhalb des Arbeitsbereichs der Übernahmevorrichtung (70) befindet, und
2. eine Spinnhülsenaufsteckeinrichtung (400), an welche die leeren Spinnhülsen (21) von der Übergabeeinrichtung (300) in der Wartestellung übergebbar sind und mit deren Hilfe die Spinnhülsen (21) nach dem Abnehmen der vollen Kopse (31) von. den Spindeln (11) durch die Obernahmevorrichtung (70) auf die Spindeln (11) aufsteckbar sind
2. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung (300) folgende Merkmale aufweist:
(a) Es sind Halterungs- und Erfassungseinrichtungen (301a bis 323) zum Erfassen der leeren Spinnhülsen (21) auf dem Spinnhülsenträger (40) und zum Transportieren derselben in die Wartestellung vorgesehen und
(b) es sind Halteeinrichtungen (353 bis 379) zum Halten der leeren Spinnhülsen (21) nach dem Transport derselben durch die Halterungs- und Erfassungseinrichtungen (301a bis 323) vorgesehen, welche sich in der Wartestellung befinden bis die leeren Spinnhülsen (21) von den Spinnhülsenaufsteckeinrichtungen (400) übernommen werden.
3. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungs- und Erfassungseinrichtungen (301a bis 323) folgende Merkmale aufweisen:
(a) Es sind mehrere Spinnhülsenhalter (323) vorgesehen, mit deren Hilfe jeweils eine Spinnhülse au? dem Spinnhülsenträger (40) erfaßbar und dann an die Halteeinrichtungen (353 bis 379) übergebbar ist und
(b) et ist eine Hubeinrichtung (301a bis 321) zum Anheben der Spinnhülsenhalter (323) in die Wartestellung vorgesehen.
4. Automatische Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen folgende Merkmale aufweisen:
(a) Es ist eine schwenkbare Platte (355) vorgesehen, die in der Wartestellung schwenkbar gehaltert ist, so daß die Spinnhülsen (21) in die Wartestellung bewegbar und dann durch die schwenkbare Platte (355) von den Halterungs- und Erfassungseinrichtungen (301a bis 323) übernehmbar sind und
(b) in der Wartestellung ist ein schwenkbarer Anschlag (375) montiert, mit dessen Hilfe die
ίο Übergabe der Spinnhülsen von der schwenkbaren Platte (355) an die Spinnhülsenaufsteckeinrichtung (400) steuerbar ist
5. Automatische Spulenwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, daß die Spinnhülsenaufsteckeinrichtung (400) folgende Merkmale aufweist:
(a) Es sind mehrere Finger (411) vorgesehen, mit deren Hilfe die leeren Spinnhülsen (2t) in der Wartestellung erfaßbar und auf die Spindeln
(H) aufsteckbar und dort freigebbar sind und
(b) es ist ein Paar von Schwenkarmen (407) vorgesehen, welche mit den Spinnhülscnhaltern versehen sind und mit deren Hilfe die Finger (411) zwischen der Wartestellung und einer
Position in der Nähe der Spindeln (11)
bewegbar sind.
6. Automatische Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (411) folgende Merkmale aufweisen:
(a) Am vorderen Ende des schwenkbaren Arms (407) sind mehrere Drehantriebseinrichtungen (445 bis 451) vorgesehen, mit deren Hilfe die Spinnhülsen (21) auf den Spindeln (11) drehbar sind.
7. Automatische Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wartestellung, in weiche die Übergabevorrichtung (80) bewegbar ist, oberhalb des Arbeitsraumes für die Übernahmevorrichtung (70) vorgesehen ist.
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