DE280809C - - Google Patents

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DE280809C
DE280809C DENDAT280809D DE280809DA DE280809C DE 280809 C DE280809 C DE 280809C DE NDAT280809 D DENDAT280809 D DE NDAT280809D DE 280809D A DE280809D A DE 280809DA DE 280809 C DE280809 C DE 280809C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/12Other hand tools for producing patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Farbentupfschläger sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie bestehen in der Hauptsache aus einer mit Handgriff versehenen Platte, auf der Lappen aus Gummi, Leder 5 oder dergleichen Material auf verschiedene Weise angeordnet sind. Bei der einen Ausführung sind die Lappen in eine zweckmäßige U-Form gepreßt, und auf die Platte aufgenagelt ; bei der andern sind dieselben in einem aufklappbaren Kasten so angeordnet, daß die aus einem Band gestanzten Zahnreihen aus Löchern, die sich in dem Boden des Kastens befinden, herausragen. Bei der ersten Ausführungsform lassen sich die Lappen nicht
X5 auswechseln. Bei der andern sind die Lappen zwar herausnehmbar, aber da die Ausbildung der Zähne an die im Boden befindlichen Löcher gebunden ist, müssen die Zähne immer dieselbe Größe und Abstände voneinander haben. Die Tupfschläger werden aber in mehreren Ausführungen, z. B. grob, mittel und fein verwendet, deshalb muß zu jeder Ausführung auch je eine Platte mit entsprechenden Lappen bzw. Löchern geliefert werden. Auch ragen die Gummilappen bei dem zuletzt genannten Apparat senkrecht zu den Löchern heraus und stehen infolgedessen auch beim Schlagen senkrecht zur Anstrichfläche. Dadurch spreizen sich die Lappen gar nicht oder doch nur durch intensives Schlagen sehr schwer, was zur Folge hat, daß die Farbe zu wenig verschoben wird, wodurch der Anstrich nicht so schön und im Muster nicht so interessant wirkt, als wenn die Lappen U-förmig, wie bei der ersten Form, auf der Platte stehen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Farbentupfschläger, bei dem die angeführten Übelstände beseitigt sind, was dadurch erreicht wird, daß in die Platte im Querschnitt konische Nuten eingearbeitet sind, in die die Streifen mit beliebigem Zahnschnitt gelegt, und in denen sie mittels entsprechend den Nuten geformten, durch Scharniere auf der Platte befestigten Schienen festgehalten werden. Hierdurch werden die Lappen passend in die Nuten gepreßt, erhalten die beabsichtigte U-förmige Gestalt und können jederzeit leicht herausgenommen, gereinigt und ausgewechselt bzw. durch anders geformte ersetzt werden. Durch die konischen Nuten erhalten die Lappen außerdem die zweckmäßige Versteifung, wodurch federnde Blechklammern o. dgl. entbehrlich sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Aus den Fig. 1 und 2 ist zu ersehen, wie die Streifen mit den Lappen c in den Nuten b, die in die Platte α mit Handgriff e konisch eingearbeitet sind, mittels Schienen d festgehalten werden, d1 zeigt eine von diesen Schienen, die alle durch Scharniere g, g1 an der Platte befestigt sind, in aufgeklappter Stellung, dz eine solche im Schnitt, wie sie den Streifen mit den Lappen in die Nut b einpreßt, wodurch die Lappenenden c eine der Richtung der Nutwände ent-
sprechend U-förmige Gestalt und auch die zweckmäßige Versteifung erhalten. Die Schienen haben an ihren Enden ein Auge h, in das der lose Stift f paßt. Durch die Einführung des Stiftes f in das Scharnier g1 und in die Augen h der Schienen d werden alle Teile miteinander verbunden und sicher festgehalten. Nach dem Herausziehen des Stiftes können alle Teile leicht wieder gelöst werden,
ίο Fig. 3 zeigt, wie die Streifen mit ihren an beiden Seiten befindlichen Lappen c aus einem fortlaufenden Stück gestanzt werden können, ohne daß Abfälle entstehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 1S
    Farbentupf schläger, gekennzeichnet durch in eine Platte (a) eingearbeitete, im Querschnitt konisch zulaufende Nuten {b), in denen die Streifen mit den Lappen (c) mittels passender Schienen (d) leicht lösbar festgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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