DE280756C - - Google Patents

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DE280756C
DE280756C DE1913280756D DE280756DD DE280756C DE 280756 C DE280756 C DE 280756C DE 1913280756 D DE1913280756 D DE 1913280756D DE 280756D D DE280756D D DE 280756DD DE 280756 C DE280756 C DE 280756C
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DE
Germany
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claw
wheel
inlet opening
driver
ring
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DE1913280756D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/0841Drives for balers
    • A01F15/0858Drives for balers for the tying devices or needles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280756 KLASSE 45 e. GRUPPE
HERMANN RAUSSENDORF in KLEIN BOBLITZ b. GROSZPOSTWITZ i. Sa.'
Zusatz zum Patent 278744.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1913 ab. Längste Dauer: 3. September 1927.
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Einrückvorrichtung für das Getriebe des Knoters bei Strohpressen mit selbsttätiger Bindevorrichtung. Die zeitweise Drehung der Binderwelle erfolgt durch ein Zahnräderpaar, dessen getriebenes Rad unvollständig verzahnt ist und durch eine vom Meßrad gesteuerte Mitnehmeranordnung zum Wiedereingriff mit dem Antriebsrad veranlaßt wird. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Sicherung dieses Wiedereingriffes in dem Sinne, daß die Zähne der beiden Räder gerade im richtigen Zeitpunkt und gerade in derjenigen richtigen Stellung zusammentreten müssen, welche ein gegenseitiges Aufsetzen auf die Zahnstirnen ausschließt. Es ist zu diesem Zweck eine Art Hemmung angeordnet, nämlich ein Ringflansch am treibenden Rad, der mit Durchtrittsöffnungen für einen Arm mit entsprechender Klaue am getriebenen Rad versehen ist. Diese Hemmung bewirkt zunächst, daß beim Ausrücken des angetriebenen Knoterwerkes die Binderwelle durch ihre lebendige Kraft nicht weitergedreht werden kann, als bis sich die Klaue dem Umfang des Ringes auflegt. Ist in dieser Weise die Ruhestellung des Binderwerkes ilnd damit auch die Stellung des ersten Zahnes der unvollständigen Zahnreihe des getriebenen Rades festgelegt, so sorgt die Hemmung weiterhin dafür, daß diese richtige Stellung nicht etwa durch den Stoß des aktiven Mitnehmers beim ersten Auftreffen gestört werde. Wäre die Binderwelle ungehemmt drehbar, so könnte der allererste Anstoß des aktiven Mitnehmers sie unter Umständen derart beschleunigen, daß sie etwas voreilen würde. Dadurch könnte der erste Zahn der Zahnreihe in eine Stellung gelangen, welche einem regelrechten Wiedereingriff der Verzahnungen hinderlich wäre, ja zum gegenseitigen Aufsetzen der Zahnstirnen führen könnte. Weil aber die Klaue nur dann durch die Eintrittsöffnung des Hemmringes hindurchtreten kann, wenn sich das Antriebsrad genau in die für den Wiedereingriff der Verzahnungen richtige Lage gedreht hat, so findet die Klaue bei etwaiger Voreilung des getriebenen Rades noch keinen freien Durchtritt. Das getriebene Rad kann sich also noch nicht drehen. Es kann also nicht voreilen, d. h. der passive Mitnehmer kann sich vom aktiven nicht entfernen. So kann also der den Wiedereingriff der Verzahnungen einleitende Anstoß des getriebenen
Rades durch die Mitnehmer nur als zwangläufige Mitdrehung erfolgen, d. h. in gleicher Weise, als wenn die Verzahnungen bereits wirksam wären: und folglich müssen die Zähne
5- er beiden Räder in durchaus geregelter Weise zum Eingriff gelangen. Aus dem zuletzt Gesagten ergibt sich auch ohne weiteres, daß durch die Hemmung die richtige Lage des getriebenen Rades beim Wirksamwerden der Mitnehmer
ίο wieder hergestellt werden muß, wenn sich etwa der Binder während des Ruhezustandes durch irgendwelche Einwirkungen etwas zurückgedreht haben sollte. Sollte dies der Fall sein, so wird der aktive Mitnehmer etwas eher wirksam und er dreht oder wirft das getriebene Rad zunächst so weit herum, bis sich die Klaue dem Hemmring auflegt, worauf sich dann die weiteren Vorgänge wie bereits beschrieben gestalten. Die Fig. 1 bis 3 der Zeichnung zeigen das Räderpaar mit der Hemmung im Augenblick des Wiederzusammentretens der Verzahnung, beim Herausschwenken der Klaue aus dem Hemmring und in der Ruhestellung des getriebenen Rades. Diese Figuren zeigen das Getriebe von der Innenseite, vom Gestell der Maschine her gesehen. Demgegenüber ist Fig. 4 eine Ansicht des Getriebes von außen her. Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht.
Es ist β die Binderwelle mit dem unvollständig verzahnten Rad 0, i' das vollständig verzahnte Antriebsrad. An diesem sitzt der aktive Mitnehmer q, welcher den passiven Mitnehmer p am Rad 0 angreift, sofern p durch die im Hauptpatent angegebenen Mittel vom Meßrad χ aus' in die wirksame Stellung gebracht, d. h. nach außen umgelegt wurde.
An der Innenfläche des Antriebsrades ϊ sitzt nun der Hemmring 1; dieser achsial vorspringende Flansch ist im Bereich des Mitnehmers q von zwei Lücken, der Eintrittsöffnung 2 und der Austrittsöffnung 3, unterbrochen.
An der Innenseite des getriebenen Rades 0 sitzt ferner der Arm 4. Er ist so weit ausgeschnitten oder gekröpft (Fig. 5), daß er über den Hemmring 1 hinwegschwingen kann, besitzt aber am äußeren Ende eine den Rädern 0 und V zugewendete Abbiegung 5, die also in den Bereich des Hemmringes hineinragt. Dieser Teil bildet die Klaue. Er ist so gestaltet, daß er sich der Umfläche des Ringes 1 anpaßt (Fig. 3) μηα, im Sinne des Zentriwinkels der Eintrittsöffnung 2 betrachtet, so breit bemessen, daß er durch die Eintrittsöffnung 2 eben hindurchtreten kann (Fig. 1).
Gehen wir vom Zustand der Mitdrehung des Binders aus, so läuft der Arm 4 mit dem getriebenen Rad 0 herum und nähert sich gegen Ende des Umlaufes dem Antriebsrad i', das ihm jetzt den ununterbrochenen Umfangsteil des Hemmringes 1 entgegenstellt. Beim Aussetzen des Rades 0 nach Erschöpfung der Zahnreihe legt sich dann die Klaue 5 gegen den Hemmring 1, um weiterhin auf ihm zu schleifen (Fig. 3), oder sie kommt wenigstens dicht vor dem Hemmring zur Ruhe. Das Antriebsrad i' läuft nun bei ruhendem Binder so oft herum, bis in der im Hauptpatent beschriebenen Weise der Mitnehmer p in die wirkungsbereite Stellung gebracht ist. Läuft jetzt der aktive Mitnehmer q den passiven Mitnehmer p an, so wird zunächst, falls etwa Rad 0 bei der Stillsetzung nicht weit genug gedreht worden sein sollte, oder sich etwas zurückgedreht hätte, das getriebene Rad 0 bis zu der der Fig. 3 entsprechenden Stellung gedreht. Falls hierbei oder überhaupt beim ersten Anstoß des Mitnehmers das getriebene Rad 0 voreilen sollte, wird diese Voreilung durch Auftreffen der Stützrippe 5 auf den Ringumfang unschädlich gemacht bzw. überhaupt verhindert. Denn Rad 0 kann sich in jedem Falle erst dann weiterdrehen, wenn die Eintrittsöffnung 2 der Klaue richtig gegenübergetreten ist. Dann nehmen aber auch die Zähne von i' und 0 die für den Wiedereingriff der Verzahnungen richtige Stellung ein. In diesem Augenblick kann also Klaue 5 durch die Öffnung 2 hindurchtreten (Fig. 1). So beginnt die Drehung des Binders, in deren Verlauf dann die Klaue 5 durch die Austrittsöffnung 3 herausschwingt (Fig. 2).
Weil auf den Stillstand des Binders mehrere Umdrehungen des Antriebsrades entfallen, so geht natürlich die Eintrittsöffnung 2 mehrere Male unter der Klaue 5 durch. Dabei besteht freilich jedesmal die Möglichkeit, daß die Klaue durch irgendwelche äußere Einwirkung (Erschütterungen) in die Eintrittsöffnung hineinschwingt. Wird diese Möglichkeit zur Tat, so tritt der Binder vorzeitig, d. h. bevor noch die beabsichtigte Strohmenge angesammelt ist, in Tätigkeit. Diese natürlich auch bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent bestehende Möglichkeit kann die vorliegende Erfindung freilich nicht ausschließen, wohl aber die für den Bestand der Maschine gefährliche Folge des gegenseitigen Aufsetzens der Zahnstirnen. Denn wenn die Eintrittsöffnung 2 die Klaue 5 durchläßt, so geschieht dies in der für das Eingreifen der Verzahnungen geeigneten Stellung, wobei dann der Rand der Eintrittsöffnung 2 die Rolle des aktiven Mitnehmers übernimmt. So kann vielleicht einmal ein verunglücktes Strohbündel zustande kommen, aber die Maschine nicht zu Bruche gehen.

Claims (1)

  1. "5 Patent-An Spruch:
    Strohpresse mit selbsttätiger Einrückvorrichtung für den durch ein Rädergetriebe mit unvollständiger Verzahnung angetrie-
    benen Binder nach Patent 278744, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des regelrechten Wiedereingriffes der beiden Räder am Antriebsrad (»') ein von einer Eintrittsöffnung (2) und einer Austrittsöffnung (3) unterbrochener Hemmring (1) und am getriebenen Rad (0) ein Arm (4) mit Klaue (5) angeordnet ist, welche Klaue nur in der für den Wiedereingriff der Verzahnungen richtigen gegenseitigen Stellung der beiden Räder durch die Eintrittsöffnung (2) hindurchschwingen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913280756D 1912-09-04 1913-11-07 Expired DE280756C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE278744T 1912-09-04
DE280756T 1913-11-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013144114A1 (en) * 2012-03-26 2013-10-03 Cnh Belgium N.V. Single revolution clutch, drive system and square baler comprising such clutch and use of such clutch, drive system or square baler

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013144114A1 (en) * 2012-03-26 2013-10-03 Cnh Belgium N.V. Single revolution clutch, drive system and square baler comprising such clutch and use of such clutch, drive system or square baler
BE1020595A3 (nl) * 2012-03-26 2014-01-07 Cnh Belgium Nv Enkelvoudige revolutiekoppeling, aandrijfsysteem en vierkante balenpers met een dergelijke koppeling en gebruik van een dergelijke koppeling, aandrijfsysteem of balenpers.

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