DE2807529C2 - Verfahren zum Reinigen von Abwasser - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Abwasser

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DE2807529C2
DE2807529C2 DE2807529A DE2807529A DE2807529C2 DE 2807529 C2 DE2807529 C2 DE 2807529C2 DE 2807529 A DE2807529 A DE 2807529A DE 2807529 A DE2807529 A DE 2807529A DE 2807529 C2 DE2807529 C2 DE 2807529C2
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Reinigen von aromatische Verbindungen enthaltendem Abwasser.
Die Abwasser von Zellstoffabriken enthalten in reichlicher Menge aromatische Verbindungen, die beim Zerfall des im Holz enthaltenen Lignins entstehen. Bei der Reaktion der Ligninabbauprodukte mit Chlor entstehen u.a. auch chlorierte Phenole. Mit dem Bleichabwasser gelangen diese in das Gewässer, wo sie nicht nennenswert abgebaut werden. Insbesondere die chlorierten Phenole sind außerordentlich toxisch und stellen gegenwärtig die merklichste Substanzgruppe dar, welche die finnischen Gewässer vergiftet Die Schädlichkeit der Bleichabwässer für den Fischbestand und für zahlreiche Kleinlebewesen der Gewässer ist in zahlreichen Untersuchungen festgestellt worden. Der biologische Sauerstoffbedarf (BOD) des Bleichabwassers ist relativ niedrig; auch dies ist ein klares Anzeichen der Toxizität des Abwassers.
Die Bleichabwässer der Sulfatzellstoffabriken werden heutzutage meistens unbehandelt in die Gewässer abgelassen. In letzter Zeit ist der Gedanke vorgebracht worden, die Bleichabwässer durch Konzentrieren, Eindampfen und anschließendem Verbrennen des Rückstandes zu behandeln, womit die Verschmutzung der Gewässer vermieden werden soll. Analysen der Bleichabwässer ergeben jedoch, daß diese polychlorierte Phenole enthalten, die beim Erhitzen zu Dioxinen kondensieren. Die Dioxine ihrerseits zerfallen nicht bei Temperaturen unter 8OO0C, weshalb die Entstehung von Dioxinen in Verbindung mit der Verbrennung wahrscheinlicher erscheint. Da die Dioxine, und ganz besonders Tetrachloridbenzodioxin (»Seveso-Gift«) außerordentlich stark giftig sind, vermag das Verbrennen des Abwassers das Abfallproblem nicht zu lösen, welches die chlorierten Phenole darstellen. Reinigen des Bleichabwassers in einer Aktivschlammanlage geht auch nicht, denn die chlorierten Phenole töten den Bakterienstamm ab und machen die Anlage arbeitsunfähig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem aromatische Verbindungen enthaltende Abwässer behandelt und gefahrlos gemacht werden können, ehe sie in ein Gewässer gelassen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das zu reinigende Abwasser durch einen Biofilter
hindurchgeleitet wird, in dem in einer g
enthaltenden Schicht eine Bakterienpopulfttion eines oder mehrerer der Stimme YM 134 bis 202 und YM 241 bis 268, hinterlegt am Institut für allgemeine Mikrobio-Iogie der Universität Helsinki, gebildet worden ist Die genannten Bakterienstämme sind durch Beschicken von Nadelholz-Rmdenhackgut, Wasser, Schlick, Schlamm oder Rindenabfall mit Bakterien, die aus einem von chlorierten und nichtchlorierten Phenolen und aromati sehen Carbonsäuren verunreinigten Gewässer entnom men wurden, erzeugt worden. Diese Bakterienstämme zeichnen sich durch das Vermögen aus, in Gegenwart von chlorierten und nichtchlorierten Phenolen und aromatischen Carbonsäuren zu existieren. Wird das zu reinigende Abwasser durch das Biofilter geleitet, so wird es durch die Aktivität der Bakterienpopulation gereinigt
Wenn das Verfahren zum Reinigen von Txichlorphenol oder Tetrachlorphenol enthaltendem Bleichwasser benutzt werden soll, wird im Biofilter eine Bakterienpopulation hergestellt, die mindestens einen in jeweils dieser Verbindung wachsenden Stamm YM 241 bis 268 enthält Wenn Bleichabwasser hiernach durch das Biofilter hindurchgeleitet wird, werden auch die besagten Verbindungen durch Einfluß der Bakterientätigkeit abgebaut
Die Erfindung basiert auf der Beobachtung, daß in den von den Bleichabwässern der Sulfatzellstoffabriken verunreinigten Gewässern eine reichhaltige Mikroben flora wächst In Schlick- und Rindenproben, die derartigen Gewässern entnommen werden, sind 10* bis 10* lebende Mikrobenzellen je Milliliter gefunden worden. Es gibt also Lebewesen, die trotz der Anwesenheit von aromalischen Ligninabbauprodukten und sogar von chlorierten Phenolen wachsen. Diese in der Natur lebenden Mikropopulationen sind an sich nicht imstande, in den Oberlaufwassern des Bleichwerkes zu leben, wo der Gehalt der genannten Stoffe um das 20* bis 50fache höher ist Es ist jedoch möglich, eine solche Population im Laboratorium durch Impfen der besagten bakterienhaltigen Schlick· und Rindenproben in einem Biofilter zu erzeugen. Auf diese Weise ist eine Bakterienpopulation hervorgebracht worden, die in chlorierte Phenole enthaltendem Bleichabwasser lebt und die zugleich das Bleichabwasser biologisch renigt So verschwindet die braune Färbung des Wassers im Biofilter, und die Gehalte an aromafischen Carbonsäuren und an chlorierten und nichtchlorierten Phenolderivaten gehen merklich herab.
Beim Behandeln des Bleichabv/^ssers nach dem erfindungsgemäßen Verfahren liegt der bemerkenswerte Vorteil darin, daß das Eindringen von chlorierten Phenolen in das Gewässer verhindert werden kann, ohne daß zu Maßnahmen gegriffen werden muß, die zur Bildung der gefährlichen Dioxine führen. Ferner läßt sich das Verfahren mit Anwendung an sich zuvor bekannter Biofilter durchführen, mit denen z. B. aus Abwässern übelriechende, schwefelhaltige Verbindungen entfernt werden. Zum Biofilter gehört eine Schicht von Baumrinde, vorzugsweise Kiefernrindenschrot, in der sich die Bakterien fixieren.
Es ist hinsichtlich des Reinigungseffektes günstig, das zu reinigende Abwasser mehrmals durch das Biofilter zirkulieren zu lassen. Wenn in das Biofilter in geeigneter Weise Luft eingeleitet wird, ergeben sich im Reinigungsprozeß teilweise aerobe und teilweise anaerobe Verhältnisse. Versuche haben gezeigt, daß die besten Reinigungsergebnisse erzielt werden, wenn das Abwas-
ser abwechselnd eine aerobe und eine anaerobe Phase durchläuft. For die anaerobe Phase kann das Wasser in einen vom Biofilter getrennten Anaerobbehftlter zirkulieren, der ebenfalls ein mit Baumrinde gefülltes Biofilter sein kann. Statt der Zirkulation kann die Reinigung auch in einem Dreistufenprozeß getätigt werden, wobei das Abwasser zu Beginn in ein Biofilter in aerobe Verhältnisse geleitet wird, danach in einen Anaerobbehälter und zum Schluß wieder in aerobe Verhältnisse,
Beim Reinigen der Bleiehabwässer einer Sulfatzellstoffabrik ist es vorteilhaft, Abwässer von der Chlorierphase und von der Alkaliphase miteinander zu vermischen, um den pH-Wert des Wassers auf einen hinsichtlich des Reinigungsprozesses günstigen Wert einzustellen, wobei sich das Neutralisieren erübrigt Ein geeigneter pH-Wert kann beispielsweise erreicht werden, wenn der Anteil sowohl des Abwassers aus der Chlorierphase als auch desjenigen aus der Alkaliphase im Gemisch jeweils etwa 50% beträgt
Um die Erfindung zu erläutern, werden im folgenden eingehend das Anreichern der Bakterienpopulation sowie ausgeführte Reinigungsversuche und die daraus hervorgegangenen Ergebnisse beschrieben.
Aus dem Gewässer nahe bei dem Bleichwerk einer Sulfatzellstoffabrik wurden Proben entnommen, die aus Wasser, Bodenschlick, Uferschlamm und Rindenmaisch aus der Naßschälanlage bestanden. Die Proben stammten zum Teil aus aeroben und zum Teil aus anaeroben Verhältnissen, und die Menge der lebenden Mikrobenzellen in den Proben belief sich auf 104 bis 106 je Milliliter. Das Vorkommen von chlorierten Phenolen im Gewässer an βίη·ν Probenahmestelle ist in Tabelle I wiedergegeben.
Die Bleichabwasser reinigende Bafcterienpopulation wurde in einer Laborapparatur erzeugt, mit einem Biofilter als wichtigstem Bestandteil Als Biofilter wurden mit Ein- und Austrittsrohren versehene Glasgefäße benutzt, in die eine verhältnismäßig starke Schicht von Kiefernrindenschrot sowie die obengenannten, aus der Natur erhaltenen Proben eingepackt wurden. Die Mischverhältnisse der einzelnen Bestandteile in den Proben waren in verschiedenen Apparaturen unterschiedlich. In jeder Apparatur war das Biofilter vermittels der besagten Rohre mit einem Anaerobbehälter mit erheblich größerem Volumen verbunden. Das Wasser zur Einleitung in das Biofilter konnte durch das Eintrittsrohr in den oberen Teil des Biofilters eingeführt werden, von wo es durch die Schrotschicht sickerte. In das Eintrittsrohr wurde auch Luft so eingegeben, daß sich im Biofilter eine ausgedehnte aerobe Zone bildete, Die überschüssige Luft wurde durch den Deckel des Biofilters hindurch hinausgeleitet. Das auf den Boden des Biofilters hinabgelaufene Wasser wurde mit Hilfe einer pertstaltischen Pumpe durch den Anaerobbehälter hindurch zurück zum oberen Ende des Biofilters zirkuliert Es war jedoch auch möglich, das Wasser am Anaerobbehälter vorbeizuleiten.
Durch die Biofilter wurden bei 17 bis 20° C Abwasser einer Sulfatzellstoffabrik und der Bleichanlage, welche chlorierte Phenole laut der in Tabelle 1 gezeigten Analyse enthielt, durchsickern gelassen. Das Wasser, welches einen pH-Wert von 7 — 8 hatte, war in den Ausführungsbeispielen eine etwa 20fache Verdünnung des Überlaufwassers der Bleichanlage. Nach etwa sechswöchiger Perkolation hatte sich in der Apparatur eine reiche Mikrobenflora gebildet. Es fanden sich Bakterien nicht nur in dem zirkulierenden Wasser, sondern reichlich auch in der Rindenschrotschicht fixier^ Nach erfolgtem Anstieg der Bakteriendichte auf hinreichende Höhe in der Flüssigkeitsphase wurde begonnen, in das Biofilter unverdünntes Oberlaufwasser der Chjorier- und Alkaliphasen einzugeben,
Die Analysen dieser Wässer sind bezüglich der polychlorierten Phenole in Tabelle I angegeben. Neben polychlorierten Phenolen enthielten die Bleiehabwässer noch eine 200fache Menge verschiedener nichtchlorierter Ligninabbauprodukte sowie eventuell auch njonochlorierter Phenole, die nicht analysiert wursien. Während fortlaufender Zufuhr wurden Dichte und Qualität der Population im Biofilter dauernd verfolgt Es wurde festgestellt, daß bei einem Mischverhältnis von etwa 1 :1 der Oberlaufwässer von der Chlorier- und der Alkaliphase (pH etwa 6) die Mikrobenpopulation im BiofHter erhalten blieb und begann, das in das Filter eingeführte Wasser zu reinigen.
Das während der Zufuhr von Bleichwasser stattfindende Wachstum der Population beweist, daß das Bleichabwasser genügend Nährstoffe zum Aufrechterhalten des Bakterienstammes enthält Das äußere Zeichen der Reinigung des Abwassers war das Verschwinden der braunen Färbung, und Analysen wiesen nach, daß der Gehalt an chlorierten Phenolen beträchtlich herabging. Die besten Ergebnisse wurden beim Reinigen eines Gemisches aus 500% Abwasser von der Chlorierphase und 50% Abwasser aus der Alkaliphase erreicht Dai Gemisch hatte einen pH-Wert von etwa 6, eine Temperatur von 13 bis 17"C, und die Reinigungszeit betrug 3 Tage. Während dieser Zeit zirkulierte das Wasser 2 bis 3mal durch das Biofilter. Die Reinigungsergebnisse sind in Tabelle I gezeigt Die in der Tabelle als eine Grappe angegebenen »übrigen chlorierten Aromaten« waren alkylsubstituierte polychlorierte Phenole und Diphenole. Bei den meisten Phenolen sind die Ergebnisse als gut zu bezeichnen und mit der Optimierung der Behandlungszeit und -Verhältnisse dürften sie sich noch weiter verbessern lassen. Bei Dichlorphenolen fand keine nennenswerte Reinigung statt, aber deren Menge ist weniger Φ, 10% von der Gesamtmenge der polychlorierten Phenole. Neben den chlorierten Phenolen können aus dem Abwasser im gleichen Zusammenhang auch folgende giftige Phenolderivate und aromatische Carbonsäuren entfernt werden:Vanillinsäure,Veratrinsäure, FeruIasäure.Syringasäure, Senfsäure, Guajakol, Phenol, Zimtsäure, Hydrozimtsäure, Benzoesäure und Parahydroxybenzoesäure. Während der Reinigung stieg der Chloridgehalt des Wassers, der zu Beginn unter 20 mg/1 Cl- lag, auf einen Wert über 200 mg/1 Cl-. In einem Versuch von 5 Tagen Dauer fiel der BOD-Wert des Wassers auf die Hälfte des ursprünglichen Wertes. In Reinigungsversuchen mit unvermischtem Bleichabwasser von der Alkaliphase waren die Ergebnisse bedeutend schlechter als die in der Tabelle gezeigten. Ebenso verhielt es sich, wenn das Abwasser am Anaerobbehälter vorbeizirkuliert wurde. Offenbar erfordert die biologische Zersetzung der chlorierten Phenole und ihrer Derivate zu anorganischen Chlorverbindungen einen mehrstufigen Reinigungsprozeß, in dem das Wasser mindestens einmal in aerobe und einmal in anaerobe Verhältnisse gerät.
Die in der Reinigungsapparatur angereicherte Bakterienpopulation ist eine aus zahlreichen Bakterienstämmen bestehende Mischpopulation, die völlig verschieden z. B. von der Mikrobenflora ist, die in Kommunalabwässer reinigenden Aktivschlammanlagen arbeitet. Diese Mischpopulation unterscheidet sich auch von der
Mikrobenflora= die in der NaWr in den. Ausgußgew&ssern der Bleichanlagen lebt, denn letztgenannte ist nicht imstande, das Bleichabwasser zu reinigen, Alle Bakterien der Mischpopulation haben das Vermögen gemeinsam, das Beisein von chlorierten und nichtchlorierten Phenolen und von aromatischen Carbonsäuren in den im Bleichabwasser vorkommenden Gehalten zu vertragen, und es wurde festgestellt, daß mindestens ein Teil derselben chlorierte Phenole in etwa tOOfachen Gehalten im Vergleich zu den in Tabelle I angeführten Bleichabwässem verträgt Es ist ferner kennzeichnend für die Bakterien, daß sie aromatische Verbindungen als Kohlenstoff- und Energiequelle zu nutzen vermögen. Einige von ihnen sind auch fähig, chlorierte Phenole zu verwenden.
Zum Isolieren der in der Mischpopulation vorkommenden Bakterienstämme wurde dem Biofilter Flüssigkeitsproben entnommen, in denen die Bakterienmenge etwa 109 je ml betrug. Die Proben wurden so verdünnt, daß der Bakteriengehalt auf etwa ein Millionstel des ursprünglichen Gehaltes absank und die verdünnte Flüssigkeit wurde in eine Reihe von Schalen mit einem mit Agar koagulierten Nährsubstrat pipettiert Die Nährsubstrate in den verschiedenen schalen hatten Zusammensetzungen, in denen als Nährstoffe Vanillinsäure (va), Veratrinsäure (ve), Ferulasäure (fe), Parahydroxybenzoesäure (pohb), Syringasäure (sy) und 2,3,4,6-Tetrachlorphenol (2346 f) verwendet wurden. Ferner wurden in den Nährsubstraten anorganische Salze benutzt, wie z.B. CaCI2, FeSO4, MgSO4, NH4Cl und KH2PO4. Die Bakterien wuchsen bei Zimmertemperatur 2 bis 7 Tage lang. Während dieser Zeit bildeten sich in den Schalen Bakterienkolonien. Jeder verschiedenartige Kolonientyp wurde auf der Schale isoliert und in normaler Weise gereinigt Die reinen Bakterienstämme sind in dem Institut für allgemeine Mikrobiologie der Universität Helsinki als Gefriertrockenpräparate deponiert worden, weiche die Depositionsbezeichnung YM 134 bis 202 und YM 241 bis 268 tragen.
Die isolierten Bakterienstämme und deren wichtigste Eigenschaften sind in Tabelle 2 dargestellt Im Isolationskode eines jeden Bakterienstammes ist die Abkürzung des Namens desjenigen Nährstoffs enthalten, in dem der betreffende Stamm angereichert wurde. Hinsichtlich der sonstigen Eigenschaften der Bakterien kann erwähnt werden, daß sie Nitrat fermentieren, dagegen aber nicht Milch, Gelatine, Stärke, Tyrosin oder Zellulose, und daß sie nicht Schwefelwasserstoff zu produzieren vermögen.
Der überwiegende Teil der Bakterienstämme in der Mischpopulation gehört den Gruppen V-VI der Klassifikation von Bergey's Manual (1974), und die fluoreszierenden Bakterien gehören zur Gattung Pseudomanas, In der Population wurden auch geringe Mengen zur Gruppe I gehöriger Bakterien mit Hülle (Sphaerotilus, Leptothrix) zur Gruppe II gehörige Bakterien mit Ausläufer oder Stiel (Hyphomicrobium, Caulobacter), zur Gruppe II gehörige Spiroeheten (Spirochaeta) und zur Gruppe IV gehörige spiralige und krumme Bakterien (Spirillum) vorgefunden. Es war
ίο jedoch nicht möglich, diese Stämme lebend zu isolieren und zu verwahren.
Die Entstehung der im Bleichabwasser lebenden Bakterienpopulation kann im Lichte des gegenwärtigen biologischen Wissens dadurch erklärt werden, daß in Verbindung mit der Anreicherung der Population Verhältnisse herbeigeführt werden, in denen potentiell zum Abbau aromatischer Stoffe geeignete Mikroben zusammen unter hohen Lebewesensdichte leben. Hiermit werden die Voraussetzungen für den Genaustausch zwischen diesen Mikroben geschaffen. Am aktivsten im Genaustausch sind voraussichtlich die sog. Plasmide, die von den Chromor. -nen getrennt vorkommende, oft die Gene der Abfeuenzyme kodende Vererbungseinheiten sind. Diesen eigen ist ihr leichter
Obergang von einer Mikrobenzelle zur anderen, wenn die Zellen in unmittelbare Berührung kommen. Im Verlauf einer genügend langen Periode ist als Folge des Genaustausches eine Menge von Mikroben entstanden, deren Enzymbewehrung zum Abbau von aromatischen Verbindungen hinreichend ist
Nach der Erfindung kann jedes beliebige Abwasser behandelt werden, in dem aromatische Verbindungen vorhanden sind. Die Bakterienpopulation, die im Biofilter gebildet wird, kann dann in ihrer Zusammensetzung je nach der Art des zu reinigenden Abwassers variieren.
Die Reinigung kann auch durchgeführt werden, indem das Abwasser z. B. durch drei aufeinanderfolgende Behälter hindurchgeleitet wird. Im mittleren Behälter werden dann anaerobe Verhältnisse vorgesehen, und der erste und dritte Behälter sind Biofilter, in die Luft eingeleitet wird, um aerobe Bakterientätigkeit aufrechtzuerhalten. Es ist auch keineswegs notwendig, daß das Anreichern der der Reinigung fähigen Bakterienpopulation im gleichen Biofiiter erfolgt, in dem der eigentliche Reinigungsprozeß stattfindet So kann mit einer Bakterienpopulation gemäß den Patentansprüchen im schon vermehrten Zustand die Rindenschicht im Biofilter geimpft werden, womit dann der Abwasser-Reinigungsprozeß sofort in Gang gebracht werden kann.
Tabelle 1
Gruppe von Verbindungen Gewässer Abwasser Abv/dsser Reinigungs-
der der ergebviis
Alkali Chlorier
phase phase
Dichlorphenole nicht best. a a nicht best.
Trichlorphenole a b C >50%
Dichlorguajakole a C a >80%
Dichlordimethoxyphenole und a C b >50%
Trichlorguajakole
Dimethoxytrichlorphenole a b b nicht best.
Tetrachlorphenole a b b >80%
Sonstige chlorierte Aromaten a C b >95%
a = Klar erkennbare Spitze im Chromatogramm. Menge unter 0,02 mg/1, b - 0.02 bis 0.2 mg/I. c = Über 0.2 mg/1.
Tubelle 2
Verzeichnis einiger Eigenschaften der Reinkulturen, die aus den im Reinigungsprozeß wirksamen Bakterien gewonnen wurden
Stunim-Nummern
Fluoreszenz Vermögen, uls einzige Kohlenstoff- und Energiequelle zu benutzen
Besondere Kennzeichen
X)
.9
S ο •a
α ο •a
•a
Gram-negative aerobische Stäbchen und Kokken (Klassifizierungsgruppe V):
gnsva 1 gnsva 2 gnsva 4 gnsva 5
gnsva 6 gnsva 7 gnsva 8 gnsva 9 gnsva 10 gnsva 11 gnsva 12 gnsva 13 gnsva 14 gnsva 15
gnsva 16
gnsva 17 gnsva 19 gnsva 20 gnsve 21 gnsve 22 gnsve 23 gnsve 24 gnsve 25
YM134 YM135 YM137 YM
YM138 YM139 YM140 YM141 YM142 YM143 YM171 YM172 YM144 YM
a a a a
a a a a a a a a a a
YM145 a
YM147 a
YM148 a
YM 188 a
YM189 a
YM190 a
YM191 a
YM 192 a
neg neg neg neg
neg neg neg neg neg neg neg neg neg neg
neg neg neg neg neg neg neg neg
Wächst in Trichlorphenol (50 mg/1)
YM 243 a neg +
Wächst in Trichlorphenol (50 mg/1) Wächst in Trichlorphenol (100 mg/1)
4-
.JJTV.ΤΤ^*?*!·"-'""·.' - Ί" ■ ■ ι |·;·ΓίίΓπ ι ί"ί1-"""1 ti
OQOQOQ 333
ΕΛΙΛίΛ
^3 ^3 T3
OQOQQQOQOQt)QQQ 3333333
ϋϊίβίΛΙΛνϊςΛίΛ
OQ OQ OQ OQ OQ OQ OQ
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ca 3 Vl
C? CP5 C? 5= es1 a ■<
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33333333333 OQCfStROQOQ(ROQOQOQOSOQ
22222 222222222
tO — — — — KJl H-H- H-> H- »-> H-> H-■
3 3 3 3 η ο ei es is OQ OQ OQ OQ OQ
3 3 3 3 3 o es ep η es ep ^
OQ OQ OQ OQ OQ OQ OQ
3 3 CP CP Ci
OQ OQ OQ
+ -r
Ct κ-
D
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(50 5'
3 H
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D- ISt
Ct
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5'
S- H
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3
OQ
•a p:
3" O
Ct 3"
bn
3 D
H
O_ η
3;
i ο"
mg/
—.
Isolationskode <£
Depositionskode 3
Verhalten zu O2 Gram-Reaktion
Beweglichkeit
254 run 3
366 run B
Lignosulfonat
Phenol
Benzoat
Vanillat
Vera trat
Syringulat
Ferulat
p-OH-Benzoat
m-OH-Benzoat jj'
Salicylat J
Protocatechuat 5
ti Acetat P
Succinal
Xylose
Hefeextrakt
C 3 OQ
ZX ZO
Fortsetzung
Stamm-Nummern
Fluoreszenz Vermögen, als einzige Kohlenstoff- und Energiequelle zu benutzen
Besondere Kennzeichen
•α ο
S O
'ΐΛ
O
O C OO
33
X
O
gnspohb 72
gnspohb 74
gnspohb 75
gnspohb 77
gnspohb 78
gnssy 81
gnssy 82
gnssy 84
gnssy 86
gnssy 87
gnssy 88
gnssy 89
gnssy 90
gnssy 91
gnssy 92
gnssy 93
gnssy 94
gnssy 98
YM166 a
YM 247 a
YM167 a
YM 248 a
YM169 a
YM168 a
YM170 a
YM 249 a
YM 250 a
YM 200
YM 175
YM 201
YM 202
YM 176
YM 177
YM 178
YM 179
YM 251
neg neg
neg neg
neg neg neg neg neg
neg neg neg neg neg neg neg neg neg
gnssy 100 YM 252 a neg + gns 2346 f 102 YM 253 a neg +
Wächst in Tetrachlorphenol (lOOmg/1)
Kolonien schleimig
Wächst in Tetrachlorphenol (50 mg/!)
Wächst in Tnchlorphenol (50 mg/1) Kolonien geüb
Kolonien gelb Kolonien ge:t> Kolonien gelb Kolonien gelb Kolonien gelb Kolonien gelb
Wächst in Tetrachlorphenol (50 mg/1) Wächst in Trichlorphenol (50 mg/1) Wächst in Tetrachlorphenol (100 mg/1)
Fortsetzung Stamm-Nummern
■3
'(Λ
O.
α ο
αϊ
Fluoreszenz Vermögen, als einzige KohlenstofT- und Energiequolle zu benutzen Besondere Kennzeichen
I ■5 O
I υ
■3 OS
Syringi ! m-OH-
.5= ti
I
Gram-negativer fakultativ aerobische Stäbchen und Kokken (Klassifizierungsgruppe VI):
gnsva 3 YM' 136 f neg
gnsva .18 YM 149 f neg
gnsva 27 YM 149 f neg
gnsve 33 YM 183 f neg
gnsve 36 YM198 f neg
gnsve 37 YM 199 f neg
gnsfe 41 YM 150 f neg
gnsfa 47 YM 151 f neg
gnspohb 64 YM 254 f neg
gnspohb 69 YM 165 f neg +
gnspohb 73 YM 255 f neg +
gnspohb 76 YM 256 f Mg +
gnspohb 80 YM 257 f neg +
+ H-
+ H-
gnssy 95 gntkf97
YM187 f YM 258 f
neg
neg
gns 2346 f 101 YM 259 f neg +
Gram-variable aerobische Stäbchen und Kokken:
gvsfe42 YM 260 a var +
g gvsfe43 YM151 a var H-
gvsfe44 YM 261 a var + S
+ H-
+ H-
H-
+ H-
H-H-
H- +
Wächst in Trichlorphenol (50 mg/1)
Wächst in Trichlorphenol (50 mg/1) Kolonien schleimig Wächst in Trlchlorphenol (100 mg/1) Gelbe Kolonien
Wächst in Tetrachlorphenol (50 mg/1) Wächst in Tetrachlorphenol (100 mg/])
Fortsetzung Stamm-Nummern
•I
od
Fluoreszenz
lsi
rt r*i 1S
Vermögen, als einzige Kohlenstoff- und Energiequelle zu benutzen Besondere Kennzeichen
ewegl
sulfonat Phenol I
oa S
Syringulat
*
CQ
» X
§ 9
A s
Sali
Acetat
Suc
Xylos
Hef
gvsfe 46
gvsfe 48 gvspohb 66 gvssy 85 gvssy 96
YM 262 a var
YM 263 a
YM161 a
YM174 a
YM 264 a
var +
var +
var -
var +
Gram-variable fakultativ aerobische Stäbchen und Kokken: gvsfe 56 YM 265 f var + +
gvspohb 70 YM 266 f var + gvssy 99 YM 267 f var +
Gram-positive Bakterien: gppohb 79 YM 268 f
pos Wächst In Trichlorphenol (50 mg/1)
Gelbe Kolonien
Wächst in Trichlorplienol (50rog/J)
+ + Wächst in TrJchlorphenol (50 mg/1)
-t- + Wächst 3n Trlchlor-
phenol (50 mg/1) + Wächst In Trichlorphenol (50 mg/])
Wächst in Trlchlorphenol (100 mg/1)
Erläuterungen:
a » aerobisch, f - fakultativ aerobisch, neg. - Gram-negativ, var» Gram-variabel, pos - Gram-positiv.
Beweglichkeit: + - beweglich, - - unbeweglich. Fluoreszenz: + gibt an, daß das Bakterlum fluoresslert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1, Verfahren zum Reinigen von aromatische Verbindungen enthaltendem Abwasser, dadurch gekennzeichnet, daß das zu reinigende Abwasser durch einen Biofilter hindurchgeleitet wird, in dem in einer Holzrinde enthaltenden Schicht eine Bakterienpopulation eines oder mehrerer der Stämme YM134 bis 202 und YM 241 bis 268, hinterlegt am Institut für allgemeine Mikrobiologie der Universität Helsinki, gebildet worden ist
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reinigung von Trichlorphenol oder Tetrachlorphenol enthaltendem Abwasser mindestens ein in jeweils dieser Verbindung wachsender Stamm YM 241 bis 268 eingesetzt wird.
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