DE2806830B2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen pneumatischen Regler, bei welchem Sollwert und Istwert sowie eine positive
und eine negative Rückführung durch Drücke dargestellt sind und welcher einen eine Stellgröße bestimmenden
Ausgangsdruck liefert, enthaltend: ein Gehäuse, einen beweglichen Innenkörper, der durch drei Membranen
zentrisch in dem Gehäuse gehaltert ist, wobei ein Gehäuseinnenraum durch die Membranen in vier
Druckkammern unterteilt ist, von denen eine erste von einem den Sollwert wiedergebenden Druck, eine zweite
von einem den Istwert wiedergebenden und dem Druck in der ersten Druckkammer entgegenwirkenden Druck,
eine dritte von einem eine negative Rückführung bewirkenden Druck und eine vierte von einem eine
positive Rückführung bewirkenden Druck beaufschlagt ist, einen gedrosselten Zuluftanschluß und einen
Ausgangsdruckanschluß in Verbindung mit der dritten Druckkammer und eine Auslaßdüse, über die eine
Verbindung zwischen der zweiten Druckkammer und der Atmosphäre herstellbar ist und die mit einer an dem
Innenkörper vorgesehenen Prallfläche zusammenwirkt.
Bei einem bekannten pneumatischen Regler dieser Art hat der Gehäuseinnenraum zylindrische Grundform
mit einer Einschnürung durch einen nach innen vorspringenden Rand in der Mitte. Der Innenkörper hat
zylindrische Grundform mit nach außen vorstehenden Rändern an jedem Ende, so daß ein spulenförmiges
Gebilde entsteht Je eine ringförmige Membran erstreckt sich zwischen den nach außen vorstehenden
Rändern des Innenkörpers und der Innenwandung des Gehäuseinnenraumes beiderseits der Einschnürung.
Eine dritte ringförmige Membran erstreckt sich zwischen dem nach innen vorspringenden Rand an der
Innenwandung des Gehäuseinnenraumes und dem zylindrischen Mittelteil des Innenkörpers. Auf diese
Weise wird der Gehäuseinnenraum in drei Druckkammern unterteilt. Vor der einen Stirnfläche des
Innenkörpers ist in der Stirnwand des Gehäuses eine Auslaßdüse angeordnet, welche eine Verbindung
zwischen der dort gebildeten Druckkammer und der Atmosphäre herstellt und durch die Stirnfläche des
Innenkörpers mehr oder weniger stark abdeckbar ist. In diese Druckkammer mündet weiterhin ein durch eine
Strömungsdrossel gedrosselter Zuluftanschluß. Hinter diesem Zuluftanschluß zweigt ein Ausgangsdruckanschluß
ab.
Diese bekannte Anordnung arbeitet als Regler wie folgt:
Auf die an die letzterwähnte Druckkammer angrenzende, sich als Ringkammer um den Innenkörper
herumerstreckende Druckkammer wird ein einen Sollwert w, z. B. einen Temperaturaollwert, wiedergebender
Druck gegeben. Ein den Istwert χ wiedergebender Druck ist auf die an diese Druckkammer jenseits der
mittleren Membran angrenzende Druckkammer geschaltet Schließlich erhält die Druckkammer, die vor
der der Auslaßdüse abgewandten Stirnfläche des Innenkörpers gebildet wird, einen Druck, der einer mit
einem geeigneten Zeitverhalten wirksam werdenden positiven Rückführung R+ entspricht, womit z. B. ein
Integralverhalten des Reglers erzielt werden kann. Der Ausgangsdruckanschluß ist mit einem Stellglied, z. B.
einem Membranventil, verbunden, durch das der Istwert χ beeinflußbar ist Eine Abweichung von Istwert χ und
Sollwert w bewirkt eine Veränderung des Ausgangsdruckes, der einer Stellgröße y entspricht Der Druck in
der die Auslaßdüse enthaltenden Druckkammer stellt eine negative Rückführung dar.
Im ausgeregelten Zustand sind die Drücke in den ,Druckkammern paarweise gleich. Während des Regelvorganges
treten jedoch Druckdifferenzen zwischen den Druckkammern auf, die auch an den Membranen
wirksam werden. Die Membranen müssen daher in der Lage sein, diese Druckdifferenz aufzunehmen. Wenn die
Membran hierzu hinreichend dick gemacht und ggf. noch mit einem Gewebe verstärkt werden, dann wird
dadurch die freie Beweglichkeit des Innenkörpen, und dessen Regelspiel beeinträchtigt. Es ist daher bekannt,
in jeder Membran eine Sicke vorzusehen. Dabei tritt eine Hysterese auf, wenn die an der Membran wirksame
Druckdifferenz ihr Vorzeichen ändert und daher die Sicke von der einen Seite zur anderen umspringt. Bei
einem bekannten pneumatischen Regler der geschilderten Art besteht daher jede Membran aus zwei im
Abstand übereinander zwischen Innenkörper und Gehäuse eingespannten ringscheibenförmigen, je eine
Sicke bildenden Teilen. Der Zwischenraum zwischen diesen Teilen ist jeweils mit der Atmosphäre verbunden,
so daß jede der Sicken unabhängig von dem Vorzeichen der Druckdifferenz zwischen den Druckkammern stets
in der gleichen Richtung vorspringt, nämlich zu dem Zwischenraum hin. Eine solche Anordnung ist sehr
aufwendig.
Ein weiteres Problem bieten die Toleranzen der wirksamen Flächen, über welche die Drücke in den
Druckkammern auf den Innenkörpern wirken. Wenn die Membranflächen der beiden Teile der »Doppelmembranen«
nicht genau gleich sind, dann wirkt eine resultierende Kraft, welche den Innenkörper in die eine
oder die andere Endstellung zu bewegen trachtet. Es ist bei dem bekannten pneumatischen Regler daher eine
Feder vorgesehen, deren Vorspannung einstellbar ist. Durch Einstellung dieser Feder soll die durch die
Flächentoleranzen hervorgerufene resultierende Kraft kompensiert werden. Diese Kompensation ist jedoch
nur näherungsweise möglich, da, wie sich zeigen läßt, der Fehler vom Betrag des Istwertes abhängig ist.
Bei dem bekannten Regler sind die Druckkammern, auf welche die eine Rückführung bewirkenden Drücke
aufgeschaltet sind, vor den Stirnflächen des Innenkörpers gebildet, während die Druckkammern für die den
Sollwert w und den Istwert χ wiedergebenden Drücke
als Ringkammern ausgebildet sind. Der Proportionalbereich, der bei solchen Reglern maximal einstellbar ist,
beträgt üblicherweise 500%. Bei dtr bekannten Reglerkonstruktion muß daher
= 5
sein, wobei D der wirksame Durchmesser der großen Membranen und d der wirksame Durchmesser der
kleinen Membranen ist Daraus folgt für die bekannte ι ο Anordnung ein Verhältnis der Durchmesser von
/4= 1.Π8-
Solche geringen Durchmesserunterschiede sind hinsichtlich der Toleranzen nur schwer zu beherrschen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen pneumatischen Regler der eingangs definierten Art so
auszubilden, daß Toleranzen der Membranflächen keinen oder einen verminderten Einfluß auf das
Arbeiten des Reglers haben.
Durch die GB-PS 10 09 887 ist ein System von pneumatischen Steuerelementen bekannt Eines dieser
Steuerelemente ist ein Vergleicher mit einem in einem Gehäuseirnenraum angeordneten Innenkörper, bei
welchem der Gehäuseinnenraum durch drei zwischen Gehäusewandung und Innenkörper eingespannte Membranen
in vier Kammern unterteilt ist Der Innenkörper
jo weist einen Mittelteil von größerem Querschnitt und
beiderseits desselben Endteile von geringerem Querschnitt auf. Der Gehäuseinnenraum hat eine dazu im
wesentlichen komplementäre Grundform. Die beiden zu vergleichenden Drücke werden auf die beiden ringför-
j 5 migen inneren Kammern gegeben. Die vor der
Stirnfläche des Innenteils gebildeten Kammern stehen mit Druckmittelanschlüssen in Verbindung. Die Stirnflächen
des Innenkörpers beherrschen je einen Aus!aß.
Es handelt sich dabei um eine schaltende Vorrichtung, die je nachdem, welcher der zu vergleichenden Drücke der größere ist, in die eine oder die andere Endstellung geht Es handelt sich also nicht um einen stetigen Regler der vorliegenden Art, und die zu vergleichenden Drücke werden nicht auf die Kammern vor den Stirnflächen des Innenkörpers gegeben.
Es handelt sich dabei um eine schaltende Vorrichtung, die je nachdem, welcher der zu vergleichenden Drücke der größere ist, in die eine oder die andere Endstellung geht Es handelt sich also nicht um einen stetigen Regler der vorliegenden Art, und die zu vergleichenden Drücke werden nicht auf die Kammern vor den Stirnflächen des Innenkörpers gegeben.
Erfindungsgemäß ist der Regler gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden Merkmale:
(a) Der Gehäuseinnenraum enthält einen Mittelabschnitt von größerem Querschnitt und beiderseits
desselben Endabschnitte von gegenüber dem Mittelabschnitt vermindertem Querschnitt
(b) Der Innenkörper weist einen Mittelteil von größerem Querschnitt und beiderseits desselben
Endteile von geringerem Querschnitt auf, wobei der Mittelteil des Innenkörpers im Mittelabschnitt
des Gehäuseinnenraumes angeordnet ist und die Endteile des Innenkörpers in die Endauschnitte des
Gehäuseinnenraumes hineinragen.
to (c) Je eine ringförmige Membran erstreckt sich zwischen jedem der Endteile des Innenkörpers und
der Innenwandung des zugehörigen Endabschnitts des Gehäuseinnenraumes, und eine dritte ringförmige
Membran erstreckt sich zwischen dem Mittelteil des Innenkörpers und der Innenwandung
des Mittelabschnitts des Gehäuseinnenraumes,
(d) Die erste und die zweite Druckkammer sind vor den Stirnflächen des Innenkörpers gebildet und die
(d) Die erste und die zweite Druckkammer sind vor den Stirnflächen des Innenkörpers gebildet und die
dritte und vierte Druckkammer erstrecken sich ringförmig um den Innenkörper herum, wobei sie
durch die dritte ringförmige Membran voneinander getrennt sind.
(e) In die dritte Druckkammer ragt die axial verstellbar im Gehäuse gehalterte Auslaßdüse, die mit einer
von der ringförmigen Stirnfläche des Mittelteils gebildeten Prallfläche zusammenwirkt.
Bei einem so aufgebauten Regler ist das für einen Proportionalbereich geforderte Verhältnis der wirksamen
Membrandurchmesser gegeben durch
—£— = 5'
was zu einem Durchmesserverhältnis von
£ = tfT- 2,45
£ = tfT- 2,45
führt. Bei einem solchen Durchmesserverhältnis fallen Toleranzen der Durchmesser weniger ins Gewicht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann jede der Membranen von einem einzigen dünnen ringscheibenförmigen
Teil gebildet sein.
Dann fallen resultierende Kräfte weg, die durch unterschiedliche wirksame Flächen der beiden Teile
einer Doppelmembran hervorgerufen werden können.
Um trotzdem ohne die eingangs zum Stand der Technik geschilderten Schwierigkeiten eine Druckdifferenz
an den Membranen aufnehmen zu können, ist es vorteilhaft, daß die ringscheibenförmigen Teile aus
einem gummielastischen Werkstoff ohne verstärkende Einlagen bestehen und daß die von den Membranen
überbrückten Ringspalte zwischen Innenkörper und Gehäuse beiderseits der Membranen abgeschrägte
Kanten aufweisen und so eng sind, daß die Membranen bei Aufblähung infolge einer Druckdifferenz an den
abgeschrägten Kanten zur Anlage kommt und gegen Überlastung abgestützt wird.
Ein Nullpunktabgleich kann dadurch ermöglicht werden, daß die Auslaßdüse axial verstellbar im
Gehäuse gehaltert ist
Alle vorgespannten Abgleichfedern wie sie bei dem erwähnten bekannten Regler vorgesehen sind, können
dabei entfallen.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert
F i g. 1 zeigt schematisch einen nach der Erfindung aufgebauten Regler;
Fig.2 zeigt einen Schnitt durch eine konstruktive
Ausführung des Reglers.
Das Gehäuse 10 des Reglers bildet einen Gehäuseinnenraum 12 der einen zylindrischen Mittelabschnitt 14
von größerem Querschnitt und beiderseits desselben zylindrische Endabschnitte 16 und 18 von gegenüber
dem Mittelabschnitt 14 vermindertem Querschnitt enthält In dem Gehäuseinnenraum 12 ist ein Innenkörper
20 axialbeweglich angeordnet Dieser Innenkörper 20 weist einen zylindrischen oder scheibenförmigen
Mittelteil 22 von größerem Querschnitt und beiderseits desselben zylindrische Endteile 24 und 26 von
geringerem Querschnitt auf. Der Mittelteil 22 des Innenkörpers 20 ist im Mittelabschnitt 14 des Gehäuseinnenraumes
12 angeordnet, und die Endteile 24 und 26 des Innenkörpers 20 ragen in die Endabschnitte 16
bzw. 18 des Gehäuseinnenraumes 12 hinein. Je eine ringförmige Membran 28, 30 erstreckt sich zwischen
jedem der Endteile 24 bzw. 26 des Innenkörpers 20 und der Innenwandung des zugehörigen Endabschnitts 16
bzw. 18 des Gehäuseinnenraumes. Eine dritte ringförmige Membran 32 erstreckt sich zwischen dem Mittelteil
22 des Innenkörpers 20 und der Innenwandung des Mittelabschnitts 14 des Gehäuseinnenraumes 12.
Die Membranen 28,30,32 unterteilen den Gehäuseinnenraum 12 in vier Druckkammern. Eine erste Druckkammer 34 ist vor der in den Figuren unteren Stirnfläche des Innenkörpers 20 in dem Endabschnitt 18 gebildet und wird von der Membran 30 begrenzt. Eine zweite Druckkammer 36 ist vor der in den Figuren oberen Stirnfläche des Innenkörpers 20 in dem Endabschnitt 16 gebildet und wird von der Membran 28 begrenzt. Eine dritte Druckkammer 40 erstreckt sich ringförmig um den Innenkörper herum zwischen den Membranen 28 und 32. Eine vierte Druckkammer 42 erstreckt sich ringförmig um den Innenkörper herum zwischen den Membranen 32 und 30,
Die Membranen 28,30,32 unterteilen den Gehäuseinnenraum 12 in vier Druckkammern. Eine erste Druckkammer 34 ist vor der in den Figuren unteren Stirnfläche des Innenkörpers 20 in dem Endabschnitt 18 gebildet und wird von der Membran 30 begrenzt. Eine zweite Druckkammer 36 ist vor der in den Figuren oberen Stirnfläche des Innenkörpers 20 in dem Endabschnitt 16 gebildet und wird von der Membran 28 begrenzt. Eine dritte Druckkammer 40 erstreckt sich ringförmig um den Innenkörper herum zwischen den Membranen 28 und 32. Eine vierte Druckkammer 42 erstreckt sich ringförmig um den Innenkörper herum zwischen den Membranen 32 und 30,
Die erste Druckkammer 34 ist über einen Anschluß 44 von einem den Sollwert w wiedergebenden Druck
beaufschlagt Die zweite Druckkammer 36 ist über einen Anschluß 46 von einem den Istwert χ wiedergebenden
Druck beaufschlagt. Dieser Druck wirkt nach unten in Fig.2 auf den Innenkörper 20 und wirkt somit dem
Druck in der ersten Druckkammer entgegen, der eine nach oben in Fig.2 wirkende Kraft auf den
Innenkörper 20 ausübt In der dritten Druckkammer 40 wirkt ein Druck, der eine negative Rückführung R-bewirkt
In die dritte Druckkammer 40 mündet ein über eine Strömungsdrossel 48 gedrosselter Zuluftanschluß
50. Weiterhin ragt in die dritte Druckkammer 40 eine Auslaßdüse 52, über die eine Verbindung zwischen der
zweiten Druckkammer 40 und der Atmosphäre herstellbar ist. Diese Auslaßdüse 52 wirkt mit einer an
dem Innenkörper 20 vorgesehenen Prallfläche 54 zusammen, die hier von der Stirnfläche des Mittelteils 22
gebildet wird. Ein Ausgangsdruckanschluß 56, an dem ein die Stellgröße y bestimmender Druck abgenommen
wird, steht in Verbindung mit der dritten Druckkammer 40 und dem Zuluftanschluß 50 stromab von der
Strömungsdrossel 48. Auf diese Weise wird ein Druck in der dritten Druckkammer 40 erzeugt, welcher der
Stellgröße y proportional ist und auf den Innenkörper 20 eine nach unten in F i g. 2 gerichtete resultierende
Kraft ausübt, die also in der gleichen Richtung wirkt wie der den Sollwert χ wiedergebende Druck in der ersten
so Druckkammer. Die Auslaßdüse 52 ist mittels eines Feingewindes axial verstellbar in Gehäuse 10 gehaltert
Auf die vierte Druckkammer 42 wird schließlich über einen Anschluß 58 ein Druck gegeben, der einer positiven Rückführung R+ entspricht
Auf die vierte Druckkammer 42 wird schließlich über einen Anschluß 58 ein Druck gegeben, der einer positiven Rückführung R+ entspricht
Jede der Membranen 28,30,32 ist von einem einzigen,
dünnen, ringscheibenförmigen Teil gebildet, dessen Dicke beispielsweise 03 bis 0,5 mm bei einer radialen
Breite von 1,6 mm betragen kann. Die ringscheibenförmigen Teile bestehen aus einem gummielastischen
Werkstoff ohne verstärkende Einlagen und sind daher hochflexibel. Die von den Membranen 28, 30, 32
überbrückten Ringspalte 60,62,64 zwischen Innenkörper
20 und Gehäuse 10 weisen beiderseits der Membran 28,30,32 abgeschrägte Kanten, z. B. 66,68, 70 und 72,
auf und sind so eng, daß die Membranen 28,30,32 bei Aufblähung infolge einer Druckdifferenz an den
abgeschrägten Kanten zur Anlage kommen und gegen Überlastung abgestützt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Pneumatischer Regler, bei welchem Sollwert und Istwert sowie eine positive und eine negative
Rückführung durch Drücke dargestellt sind und welcher einen eine Stellgröße bestimmenden Ausgangsdruck
liefert, enthaltend: ein Gehäuse, einen beweglichen Innenkörper, der durch drei Membranen
zentrisch in dem Gehäuse gehaltert ist, wobei ein Gehäuseinnenraum durch die Membranen in vier
Druckkammern unterteilt ist, von denen eine erste von einem den Sollwert wiedergebenden Druck,
eine zweite von einem den Istwert wiedergebenden und dem Druck in der ersten Druckkammer
entgegenwirkenden Druck, eine dritte von einem eine negative Rückführung bewirkenden D. ruck und
eine vierte von einem eine positive Rückführung bewirkenden Druck beaufschlagt ist, einen gedrosselten
Zuluftanschluß und einen Ausgangsdruckan-Schluß in Verbindung mit der dritten Druckkammer
und eine Auslaßdüse, über die eine Verbindung zwischen der zweiten Druckkammer und der
Atmosphäre herstellbar ist und die mit einer an dem Innenkörper vorgesehenen Prallfläche zusammenwirkt,
gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden Merkmale:
(a) Der Gehäuseinnenraum (12) enthält einen Mittelabschnitt (14) von größerem Querschnitt
und beiderseits desselben Endabschnitte (16,18) von gegenüber dem Mittelabschnitt (14) vermindertem
Querschnitt
(b) Der Innenkörper (20) weist einen Mittelteil (22) von größerem Querschnitt und beiderseits ll
desselben Endteile (24, 26) von geringerem Querschnitt auf, wobei der Mittelteil (22) des
Innenkörpers (20) im Mittelabschnitt (14) des Gehäuseinnenraumes (12) angeordnet ist und
die Endteile (24,26) des Innenkörpers (20) in die Endabschnitte (16, 18) des Gehäuseinnenraumes
(12) hineinragen.
(c) Je eine ringförmige Membran (28,30) erstreckt sich zwischen jedem der Endteile (24, 26) des
Innenkörpers (20) und der Innenwandung des zugehörigen Endabschnitts (16,18) des Gehäuseinnenraumes
(12), und eine dritte ringförmige Membran (32) erstreckt sich zwischen dem Mittelteil (22) des Innenkörpers (20) und der
Innenwandung des Mittelabschnitts (14) des 5" Gehäuseinnenraumes (12).
(d) Die erste und die zweite Druckkammer (34,36) sind vor den Stirnflächen des Innenkörpers (20)
gebildet und die dritte und vierte Druckkammer (40, 42) erstrecken sich ringförmig um den
Innenkörper (20) herum, wobei sie durch die dritte ringförmige Membran (32) voneinander
getrennt sind.
(e) In die dritte Dmckkammer (40) ragt die axial verstellbar im Gehäuse (10) gehalterte Auslaß- b0
düse (52), die mit einer von der ringförmigen Stirnfläche des Mittelteils (22) gebildeten
Prallfläche (54) zusammenwirkt.
2. Pneumatischer Regler nach Anspruch 1, b5
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Membranen (28,30,32) von einem einzigen dünnen ringscheibenförmigen
Teil gebildet ist.
3. Pneumatischer Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringscheibenförmigen
Teile aus einem gummielastischen Werkstoff ohne verstärkenden Einlagen bestehen und daß die
von den Membranen (28, 30, 32) überbrückten Ringspalte (60, 62, 64) zwischen Innenkörper (20)
und Gehäuse (10) beiderseits der Membranen (28, 30, 32) abgeschrägte Kanten (66, 68, 70, 72)
aufweisen und so eng sind, daß die Membranen (28, 30, 32) bei Aufblähung infolge einer Druckdifferenz
an den abgeschrägten Kanten (66, 68, 70, 72) zur Anlage kommen und gegen Überlastung abgestützt
werden.
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|---|---|---|---|
| DE19782806830 DE2806830C3 (de) | 1978-02-17 | 1978-02-17 | Pneumatischer Regler |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782806830 DE2806830C3 (de) | 1978-02-17 | 1978-02-17 | Pneumatischer Regler |
Publications (3)
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| DE2806830A1 DE2806830A1 (de) | 1979-08-23 |
| DE2806830B2 true DE2806830B2 (de) | 1979-12-13 |
| DE2806830C3 DE2806830C3 (de) | 1981-11-19 |
Family
ID=6032279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782806830 Expired DE2806830C3 (de) | 1978-02-17 | 1978-02-17 | Pneumatischer Regler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| GB (1) | GB2014761B (de) |
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| GB1009887A (en) * | 1961-06-14 | 1965-11-17 | Pneumo Hydraulic Automatic Con | A pneumatic valve or relay unit |
| DE1958373A1 (de) * | 1969-05-29 | 1971-01-07 | Pignone Sud Spa | Stellanordnung fuer die Umstellung von Automatik auf Hand,und Stellanordnung fuer die Umstellung von Automatik auf Hand und umgekehrt |
| DE2018184B2 (de) * | 1970-04-16 | 1979-05-10 | Eckardt Ag, 7000 Stuttgart | Differenzdruckverstärker |
| CH567663A5 (de) * | 1974-03-20 | 1975-10-15 | Sauter Fr Ag Fabrik Elektrisch |
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1978
- 1978-02-17 DE DE19782806830 patent/DE2806830C3/de not_active Expired
-
1979
- 1979-02-19 GB GB7905712A patent/GB2014761B/en not_active Expired
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| GB2014761B (en) | 1982-03-17 |
| DE2806830C3 (de) | 1981-11-19 |
| GB2014761A (en) | 1979-08-30 |
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