DE280537C - - Google Patents

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DE280537C
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stitches
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shaft
moss
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280537 ~ KLASSE 526. GRUPPE
' THE SINGER MANUFACTURING COMPANY in ELIZABETH, New Jersey, V. St. A.
und von Moosstichen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft Kurbelstick- oder Nähmaschinen mit Hakennadeln, mittels welchen zwei Arten von Stickstichen hergestellt werden können, nämlich gewöhnliche Kettenstiche oder sogenannte Noppen- oder Moosstiche.
Die Änderung der Stichart wird bekanntlich dadurch bewirkt, daß die Nadel und der Greifer in bezug auf die jeweilige Vorschubrichtung,
ίο d. h. in bezug auf die Vorschubsteuervorrichtung, um eine halbe Umdrehung verstellt werden, derart, daß der Haken der Nadel mit der Vorschubrichtung zusammenfällt, so daß die von der Hakennadel nach oben durch den Stoff geführte Fädenschleife beim Eintritt der Nadel in den Stoff vom Haken abgestreift wird und lose auf der Stoffoberfläche als Noppen- oder Moosstich stehenbleibt.
Bei den bisherigen Ausführungen war es zur Änderung der Stichart erforderlich, den Greifer von seinem Antriebsorgan vAid somit vom Nadelantriebsmechanismus zu lösen und ihn um eine halbe Umdrehung zu drehen, wobei die Nadel dementsprechend um eine halbe Umdrehung verstellt werden mußte. Bei diesen Einstellungen war es jedoch sehr schwierig, die richtige Beziehung zwischen Greifer- und Nadelstellung wieder herzustellen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Stickmaschine so auszubilden, daß die Art der Stiche verändert werden kann, ohne den Zusammenhang des Greifers mit seinem Antriebsorgan, in anderen Worten, seinen Zusammenhang mit dem Nadelantriebsmechanismus zu stören.
Gemäß der Erfindung ist zwischen der Greiferantriebswelle und der Vorschubsteuervorrichtung eine Kupplungsvorrichtung eingeschaltet, welche zwecks Änderung der Sticharten in die eine oder die andere von zwei bestimmten Stellungen ohne Rücksicht auf die Stellung der Vorschubvorrichtung oder die Nadelstellung übergeführt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine gemäß der Erfindung ausgebildete Stickmaschine, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Unterteiles der Stickmaschine.
Fig. 2 ist eine Unteransicht der Maschine.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die den Zweck der Erfindung erfüllende Greiferkupplungs- bzw. Einstellvorrichtung.
Fig. 4 sind aus Fig. 3 entnommene schaubildliche Ansichten der Einzelteile der Greiferkupplungsvorrichtung.
Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansicht des Greifers und der Nadel in der der Bildung von Kettenstichen entsprechenden gegenseitigen Beziehung.
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, welche die gegenseitige Beziehung des Greifers ujid der Nadel bei der Herstellung von Noppenoder Moosstichen veranschaulicht.
Fig. 7 ist ein eine Anzahl von Ketten- und Noppenstichen veranschaulichender Schnitt durch das Werkstück.
Fig. 8 ist eine Ansicht einer aus Ketten- und Noppenstichen hergestellten Stickerei.
In den Figuren bedeutet ι die Grundplatte, 8 die Hakennadel, io den Greifer, ii das Greiferantriebsschraubenrad, 12 die Greiferantriebswelle. Die bekannte Vorschubsteuer- und Nadeldrehvorrichtung umfaßt die senkrechte Welle 13, die Getriebeteile 7', 8', 9', 10', 11', 13' und die Handkurbel 12'.
In den Ansätzen 15 und 16 eines an der unteren Seite der Grundplatte (Fig. 3) befestigten Bockes 14 ist eine die Kegelräder 8' und 9' miteinander starr verbindende rohrförmige Welle 17 gelagert. Der Endteil 20 der rohrförmigen Welle 17 dient als Lager für die Greiferantriebswelle 12.
21 ist ein zweiteiliger Führungsbund, welcher durch die Schraube 22 auf der Welle 12 befestigt ist. Der Führungsbund besteht aus dem eigentliehen Bund 23 (Fig. 4), der Stange 24, dem Führungsblock 25 und dem getrennten Muldenteil 26. 27 ist ein Zylinder, welcher an einem Ende eine röhrenförmige Verlängerung 28 mit einer Gabelung 29 besitzt und an seinem anderen Ende mit einem geriffelten Muffenteil 30 ausgestattet ist. Der Zylinder ist mit einem Führungsschlitz 31 versehen, in welchen der Führungsblock 25 eingreift. 32 ist eine Feder, die gewöhnlich die Gabelung 29 in Eingriff mit dem gegabelten Ende 33 eines auf der Welle 12 sitzenden Klotzes 34 hält. Der Klotz 34 ist in einem Führungsschlitz 37' der rohrförmigen Welle 17 verschiebbar und ist mit der Welle 12 mittels einer Schraube 36 verbunden, deren Spitze 35 in eine Ringnut 37 der Welle 12 eingreift. Die Gabelung 29 und der gegabelte Klotz 34 bilden eine Kupplungsvorrichtung, welche die gegenseitige Beziehung des Greifers und der Vorschubsteuervorrichtung festlegt, ohne den Zusammenhang des Greifers mit dem Nadelantriebsmechanismus zu stören.
38 ist ein Schwinghebel, der bei 39 an einem abwärts führenden Ansatz 40 drehbar gelagert ist, und dessen Arm 42 mit dem Ende der Welle 12 mittels eines Universalgelenkes verbunden

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ist. Der Arm 43 des Hebels 38 ist bei 44 mit dem unteren Ende einer Stange 45 verbunden, welcher in bekannter Weise hin und her gehende senkrechte Bewegungen durch ein Exzenter auf der Antriebswelle (beide nicht dargestellt) erteilt werden. Die Welle 12 und das Schraubenrad 11 erhalten somit hin und her gehende Bewegungen in der Längsrichtung, welche als Schwingbewegungen auf den Greifer übertragen werden.
    Angenommen, die Maschine sei für Kettenstiche 47 eingestellt, wie Fig. 5 zeigt, und man wünscht Noppen- oder Moosstiche herzustellen, so bringt der Arbeiter durch Bewegung des Zylinders 27 entgegen der Wirkung der Feder 32 die Gabelung 29 ■ außer Eingriff mit dem gegabelten Ende 33 des Klotzes 34. Wenn diese Enden frei sind, wird der Zylinder 27 um eine halbe Umdrehung gedreht, wobei der Kurbelgriff 12' festgehalten wird, worauf die Gabelung 29 wieder mit dem Klotz 34 in Eingriff gebracht wird. Hierdurch hat der Greifer eine halbe Umdrehung erfahren und nimmt nun die in Fig. 6 gezeigte Stellung ein. Nunmehr wird die Nadel um eine halbe Umdrehung verstellt, so daß beim darauffolgenden Inbetriebsetzen der Maschine die Fadenschleifen aus dem Haken der Nadel gedrängt werden, wenn letztere den Stoff durchsticht, wodurch Noppen- oder Moosstiche entstehen.
    Kurbelstick- oder Nähmaschine zur Herstellung von gewöhnlichen Stichen und von Moosstichen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Greiferantriebswelle (12) und der Vorschubsteuervorrichtung eine auf der Greiferantriebswelle sitzende lösbare Kupplungsvorrichtung (27, 29, 34) eingeschaltet ist, die mittels zweier Gabeln (29, 33) die Greiferantriebswelle (12) mit einer Welle (17) der Vorschubsteuervorrichtung entweder in der bestimmten Stellung für die eine Stichart oder in der Stellung für die andere Stichart kuppelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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