DE280467C - - Google Patents

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DE280467C
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arm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVr 280467 KLASSE 45^. GRUPPE
FRIEDRICH SCHULTZ in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1913 ab.
Der aus einem starren Ganzen bestehende Maschinen- und Scharrahmen bei Kraftpflügen ruht gewöhnlich auf drei Rädern, nämlich den beiden vorderen Treibrädern und dem hinteren Lenk- und Stützrad, an dem auch die Höheneinstellung des Rahmens vorgenommen wird. Da dieses Rad also einem doppelten Zweck dienen muß, so bereitet seine Lagerung Schwierigkeiten, die bei größeren Ausführungen von Kraftpflügen eine ganz beträchtliche Beanspruchung der Lagerteile und Getriebe für die Höheneinstellung verursachen und darum häufig zu Brüchen Anlaß geben. Auch der Ausweg, das Steuerrad in einem besonderen schwingbaren Arm zu lagern, brachte keine befriedigende Lösung. Selbst bei sehr kräftiger Ausbildung des Radträgers und dessen Lagerung ani Pflugrahmen erhält der Pflug bei der Arbeit keine genügende Standsicherheit, vielmehr nimmt das Fahrzeug infolge des langen freitragenden Hebelarms wellenförmige Schwingungen an, die besonders bei Motorpflügen sehr störend sind, weil sie sich dem Boden mitteilen, so daß der Pflug keine gleichförmige Arbeit leistet.
Vorliegende Erfindung erreicht bei einem solchen Pflug mit dreieckigem Scharrahmen und hinterem in einem einstellbaren Schwingarm gelagerten Stütz- und Lenkrad eine standsichere Bauart dadurch, daß der Schwingarm einen dreieckförmigen Träger bildet, der an zwei Ecken am gitterförmigen Scharrahmen gelagert und dessen Spitze einstellbar ist, sowie an der dritten Ecke das Stütz- und Lenk rad trägt. Der trägerartige Schwingarm kann deshalb seinerseits an zwei schon verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Punkten des Scharrahmens gelagert werden, wo er infolge seiner gitterartigen Ausbildung unbedingt ein größeres Widerstandsmoment aufweist, als es der einfache Scharträger an seinem Ende besitzt. Dadurch werden die Drücke, welche durch das Pflügen und das Eigengewicht des Rahmens entstehen, so abgefangen, daß sie praktisch vernachlässigt werden können. Der gesamte abwärts wirkende Druck, der dabei auftritt, wird vielmehr auf drei Stützpunkte, den drei Ecken des Schwingarmes, verteilt, so daß jeder von ihnen nur einen Teil der Gesamtlast aufzunehmen hat, und das ganze Gefüge des Pflugrahmens entsprechend günstig beansprucht wird. Die eigenartige Ausbildung des. Schwingarmes als Träger bietet ein genügend großes Widerstandsmoment gegen Verdrehung und Biegen, so daß das bisher auftretende Schwingen des Pfluges beim Arbeiten auf ein unschädliches Maß zurückgeführt wird. Trotzdem läßt sich die Einrichtung zum Verstellen des Lenk- und Stützrades ohne Schwierigkeit kräftig genug ausführen, weil der angreifende Hebelarm sehr lang ist. Die Höheneinstellung arbeitet darum auch leicht.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Seiten- und in Fig. 2 in Oberansicht dar.
Der Maschinen- und Scharrahmen α ruht vorn, wie üblich, auf der Achse b' der beiden Vorder- und Triebräder b. Am hinteren Ende
des Rahmens α ist an ihm bei d ein in senkrechter Ebene schwingbarer Arm e in Form eines dreieckigen Trägers gelagert, der am Ende das Lenk- und Stützrad c trägt, das in ihm für die Lenkung drehbar gelagert ist. Die Lenkung wird mittels eines Hebelarmes f bewirkt, der durch geeignete bekannte Gestänge und Getriebe mit dem Handrad g verbunden ist. Der Arm e besitzt einen aus
ίο dem Schwenkpunkt d gekrümmten Zahnbogen h, in den ein am Rahmen α gelagerter Zahntrieb i eingreift. Dieser kann von dem Handrad I aus mittels eines Schneckengetriebes k im einen oder anderen Sinne gedreht werden, so daß sich mittels dieser Einrichtung der Rahmen α und der Arm e in einem beliebigen stumpfen oder auch im gestreckten Winkel zueinander einstellen lassen. Dabei wird der Scharrahmen α mit den an ihm befestigten Scharen höher oder tiefer eingestellt.
Von dieser Einstellung ist die Lenkung ganz unabhängig. Es ist einleuchtend, daß die Lagerung des Armes e am Rahmen α auch umgekehrt sein kann, so daß sich also der Schwenkpunkt d am Ende des Rahmens a und das Einstellgetriebe mit dem Zahnbogen h vor diesem Schwenkpunkt befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kraftpflug mit dreieckigem Scharrahmen und hinterem in einem einstellbaren Schwingarm gelagerten Stütz- und Lenkrad, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm einen dreieckförmigen Träger (e) bildet, der art zwei Ecken (bei d, d) am gitterförmigen Scharrahmen (a) gelagert und an dessen Spitze einstellbar ist, sowie an der dritten Ecke das Stütz- und Lenkrad trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.,
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