DE280413C - - Google Patents
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- DE280413C DE280413C DENDAT280413D DE280413DA DE280413C DE 280413 C DE280413 C DE 280413C DE NDAT280413 D DENDAT280413 D DE NDAT280413D DE 280413D A DE280413D A DE 280413DA DE 280413 C DE280413 C DE 280413C
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- Germany
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- ribs
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- blocks
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/02—Crowns; Roofs
- F27D1/025—Roofs supported around their periphery, e.g. arched roofs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V£ 280413-KLASSE
18δ. GRUPPE
FRANK ORTH in INDIANA HARBOR, V. St. A.
Deckenabschnitten.
Die Erfindung erstreckt sich auf solche Gewölbe für Herdöfen, bei denen erhöhte Druckrippen
sowie dazwischen liegende Deckenabschnitte angeordnet sind.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Stärke der Rippen oder von Teilen derselben
entsprechend dem wahrscheinlichen Betrage des Abbrennens jedes Deckenteiles derart
bemessen ist, daß die Drucklinie immer, d. h.
ίο auch nach dem Abbrennen, innerhalb des
Materials der Rippen verbleibt.
Die besondere Bemessung der Stärke der Rippen hat den Zweck, eine möglichst gleichmäßige
Lebensdauer für alle Teile derselben zu sichern, und zwar in der Weise, daß die Rippen an allen
Stellen auch die gleiche längste Lebensdauer haben. Da diese in den meisten Fällen größer
als diejenige der Zwischenblöcke der Decke ist, so hat es sich als zweckmäßig gezeigt, wenn man
imstande ist, die .Zwischenblöcke ein oder mehrere Male zu ersetzen, so daß dann die totale
Lebensdauer der Deckenabschnitte gleich der Lebensdauer aller Teile der Rippen wird. Um
dies zu erreichen, sind die Rippen mit der an sich bekannten seitlichen Abschrägung versehen,
und diese ist gemäß der Erfindung so weit nach unten gezogen, daß dadurch die Einfügung von
Ersatzblöcken zwischen die oberen Teile angrenzender Rippen erleichtert wird und die
Blöcke durch die abgeschrägten Flächen der Rippen getragen werden. ■
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Gewölbes in Fig. 1 in einem Querschnitt,
in Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. i, in Fig. 3 in Draufsicht und
in Fig. 4 in einem Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
In der Zeichnung sind die vordere Wand des Ofens mit 7, die hintere mit 8 und das
Deckengewölbe mit 9 bezeichnet. Das letztere besteht aus einer Reihe von quergelegten Gewölberippen
10, von denen jede dazwischen liegende Teile oder Abschnitte 11 des Deckengewölbes
trägt. Die längsgelegten Träger 12 und 13 oder andere Metallteile stützen sich
gegen senkrechte Streben 14 und 15, zwischen denen die Spannstangen 16 angebracht sind.
Zwischen die Enden der Gewölbeabschnitte, Rippen und Träger sind geeignet geformte
Blöcke 17 aus feuerbeständigem Material eingeschaltet, die den Zweck haben, eine gleichmäßige
Verteilung. des Druckes von den Gewölbeabschnitten und Rippen auf die Träger
oder U-Eisen zu sichern.
In Fig. ι ist die Linie punktiert angegeben, nach der ungefähr die Wände und Decke des
Ofens wegbrennen. Man ersieht hieraus, daß der hintere Teil der Decke schneller als der
vordere wegbrennt. Um hier einen Ausgleich zu erzielen, ist gemäß der Erfindung der hintere
Teil 25 jedes Rippenquerschnittes mit zunehmender Dicke hergestellt, so daß, wenn die angrenzenden
Teile der Deckenabschnitte weggebrannt sind, noch eine genügende Dicke der Rippen verbleiben wird, um zu gewährleisten,
daß die Drucklinie in der Rippe innerhalb des Materials derselben verbleibt, so daß die Stabilitat
gesichert und ein Biegen oder Krümmen verhindert wird.
Da mit der in der angegebenen Weise erzielten langen Lebensdauer der Rippen die Zwischenblöcke
nicht gleichen Schritt halten, so müssen dieselben ein oder mehrere Male ersetzt werden,
um den Zwischenabschnitten des Gewölbes eine derjenigen der Rippen entsprechende Lebensdauer
zu geben. Um dies leicht und schnell bewirken zu können, sind, wie die Fig. 2 und 4
zeigen, die oberen Teile 18 der Rippen nach innen abgeschrägt, so daß sich die Flächen 19
der oberen Teile angrenzender Rippen von oben nach unten einander nähern.
In Fig. 2 und 4 ist die zweckmäßigste Form der Ausbesserungs- oder Ersatzblöcke 28 dargestellt.
Die oberen Teile ihrer Außenflächen sind etwas abgeschrägt, um sich winklig gegen
die schrägen Rippenflächen 19 setzen zu können, während ihre inneren Flächen nicht abgeschrägt
sind, so daß sie sich genau passend zusammenfügen. Durch die Verwendung von Blöcken
dieser Form werden dieselben sich beim Zusammenfügen nur so tief setzen, daß sie mit den
Seitenflächen der Rippen in feste Berührung kommen. Daher werden sie sich, wenn die
dazwischen liegenden Abschnitte an ihren Platz gebracht werden, gerade so tief setzen, daß sie
sich irgendwelchen geringen Lagenveränderungen der Rippen von selber anpassen.
Claims (2)
1. Gewölbe für Herdöfen mit erhöhten Druckrippen und dazwischen liegenden
Deckenabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Rippen oder von
Teilen derselben entsprechend dem wahrscheinlichen Betrage des Abbrennens jedes Deckenteiles derart bemessen ist, daß die
Drucklinie immer, d. h. auch nach dem Abbrennen, innerhalb des Materials der Rippen
verbleibt.
2. Gewölbe für Herdöfen nach Anspruch 1 mit seitlich abgeschrägten Rippen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschrägung der Rippen so weit nach unten gezogen ist,
daß dadurch die Einfügung von Ersatzblöcken zwischen die oberen Teile angrenzender
Rippen erleichtert wird und die Blöcke durch die abgeschrägten Flächen der Rippe
getragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280413C true DE280413C (de) |
Family
ID=536251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280413D Active DE280413C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280413C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764298C (de) * | 1939-04-06 | 1953-02-02 | Press Und Walzwerk A G | Verfahren zum Erneuern von Rippengewoelben metallurgischer OEfen waehrend des Betriebes |
| DE922665C (de) * | 1940-08-02 | 1955-01-24 | Oesterr Amerikan Magnesit | Gewoelbe fuer Industrieoefen mit aufgehaengten Gewoelbesteinen |
| DE1149499B (de) * | 1954-04-06 | 1963-05-30 | Werner Wenzel Dr Ing | Metallurgischer Schmelzofen mit einem durch Nachsetzsteine von aussen her zu erneuerndem Gewoelbe |
| DE1204778B (de) * | 1955-07-16 | 1965-11-11 | E H Hermann Schenck Dr Ing Dr | Kontinuierlich von aussen nachzustellende Ofendecke |
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0
- DE DENDAT280413D patent/DE280413C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764298C (de) * | 1939-04-06 | 1953-02-02 | Press Und Walzwerk A G | Verfahren zum Erneuern von Rippengewoelben metallurgischer OEfen waehrend des Betriebes |
| DE922665C (de) * | 1940-08-02 | 1955-01-24 | Oesterr Amerikan Magnesit | Gewoelbe fuer Industrieoefen mit aufgehaengten Gewoelbesteinen |
| DE1149499B (de) * | 1954-04-06 | 1963-05-30 | Werner Wenzel Dr Ing | Metallurgischer Schmelzofen mit einem durch Nachsetzsteine von aussen her zu erneuerndem Gewoelbe |
| DE1204778B (de) * | 1955-07-16 | 1965-11-11 | E H Hermann Schenck Dr Ing Dr | Kontinuierlich von aussen nachzustellende Ofendecke |
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