DE280386C - - Google Patents

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DE280386C
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Germany
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chamber
collecting
filter hose
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den mit hohen Umlaufzahlen arbeitenden Schleudermuhlen wird das Mahlprodukt mit erheblichen Luftmengen ausgestoßen, welche die Mühlen wie Exhaustoren am Einlauf für das Mahlgut mit einsaugen. Die Mahlproduktauffangevorrichtung muß daher so eingerichtet sein, daß die Luft leicht entweichen kann, da einmal ein Gegendruck am Auslauf der Mühle die Leistung derselben herabdrückt
ίο und andererseits eine sehr schnelle und schädliche Erwärmung eintritt, wenn die Luft nicht frei abziehen kann. Um die Trennung der schweren und leichten Teile des Mahlgutes unter freiem Abzug der Luft zu erzielen, ist es bereits bekannt, das Gehäuse der Mühle mit einer Auffangevorrichtung zu verbinden, welche neben einer Kammer zum Auffangen der schwereren Produkte eine erweiterte Kammer enthält, in welche die Luft unter Mitführung der leichteren Teile entweichen kann. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist aber die besondere vorteilhafte Ausbildung einer solchen Auf fange vorrichtung in der Weise, daß die Auffangekammer mit ihrer im Durchtrittsquerschnitt regelbaren Wandung konzentrisch innerhalb der als Filterschlauch ausgebildeten Wandung der Expansionskammer angeordnet ist. Hierdurch wird neben einer weitgehenden Anpassungsmöglichkeit derselben Auf fange Vorrichtung für die verschiedensten Mahlgutarten durch regelnde Verstellung des Durchgangsquerschnittes noch der besondere wesentliche Vorteil erreicht, daß diese regelnde Einstellung jederzeit sehr leicht und rasch durch Fallenlassen des Filterschlauches vorgenommen werden kann. Da dieser Filterschlauch die Außenwandung der konzentrisch die innere Kammer umgebenden Expansionskammer bildet, läßt sich durch einfaches Fallenlassen jederzeit leicht und rasch die innere Kammer freilegen und die regelnde Einstellung an derselben vornehmen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Auffangevorrichtung in Fig. ι im Längsschnitt, während Fig. 2 eine Einze darstellung der Wandung der inneren Kammer mit Regelungsklappen in vergrößertem Maßstabe ist.
In der Zeichnung ist a die Schleudermühle, welche auf dem Boden b steht. An der Unterseite des letzteren ist eine Platte c befestigt, an der mittels Scharniere d oder auch starr der Abfallkanal e mit einer den jeweiligen Mahlverhältnissen entsprechenden Querschnittsform hängt. Umschlossen wird der Kanal e von einem Filterschlauch f, welcher an dem Mundstück s befestigt ist. Am unteren Ende des Abfallkanales β ist zweckmäßig eine Stellvorrichtung i, k vorgesehen, die dem Zwecke dient, den Kanalquerschnitt zu vergrößern oder zu verengen. Der Abfallkanal e wird mit dem Absackrohre η zweckmäßig durch einen aus Zeug o. dgl. bestehenden Schlauch I beweglich verbunden. Das Abfallrohr η wird am Kopfe durch den Auffangeteller m umschlossen, an den sich das zweite Absackrohr
für das Mehl anschließt. Letztgenanntes Absackrohr mündet in einen Sack p, während an dem Absackrohr η sich der Sack q anschließen läßt. Zum Reinigen des Absackrohres ist eine durch einen Deckel o. dgl. abschließbare öffnung ο vorgesehen.
In der Wandung e des Abfallkanales sind Löcher oder verstellbare Klappen h (s. Fig. 2} vorgesehen. Die Stellung der Wandungen e zur Lage der Mühlenachse wird je nach den vorhandenen Verhältnissen gewählt. An Stelle der durchlöcherten Ivanalwandung können auch andere Vorrichtungen verwendet werden, wie beispielsweise geschlitzte Wandungen mit Lattenbelag o. dgl.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Materialauffangevorrichtung für Schleudermühlen mit durch eine durchbrochene Scheidewand von der Kammer zum Auffangen der schwereren Mahlgutteile getrennten Luftexpansionskammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangekammer mit ihrer im Durchtrittsquerschnitt regelbaren Wand konzentrisch innerhalb der als Filterschlauch ausgebildeten Wandung der Expansionskammer angeordnet ist, so daß die Wandung der inneren Auffangekammer jederzeit leicht durch bloßes Fallenlassen des Filterschlauches freigelegt werden kann. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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