DE258795C - - Google Patents

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DE258795C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abscheidung fester oder tropfbar flüssiger Körper aus Gasen, bei der das Gas durch Kanäle von sektorförmigem Querschnitt geleitet wird, die sich um eine Achse drehen können und die an ihrem äußeren Umfange schmale Schlitze besitzen. Durch diese werden die schweren (festen oder tropfbar flüssigen) Teile, die ein größeres spezifisches Gewicht haben
ίο und daher beim Ausschleudern einer größeren Fliehkraft unterliegen als das Gas, abgeschieden, während der Gasstrom seinen Weg durch die Kanäle fortsetzt und aus diesen schließlich mehr oder weniger gereinigt austritt.
Infolge der Zentrifugierung nimmt naturgemäß die Dichte des Gemisches aus Gas und festen oder tropfbar, flüssigen Bestandteilen nach außen hin stetig zu. Es ist nun bei den bisher bekannten Schleudervorrichtungen der bezeichneten Art der Umstand unbeachtet geblieben, daß die Dichte des Gemisches auch in der Richtung der Bewegung um die Achse eine ungleiche ist, und zwar daß diese Dichte vor der Fläche, welche das Gasgemisch vor sich herschiebt und in Drehung versetzt, am größten ist. Dort vereinigen sich auch die schwereren (festen oder tropfbar flüssigen) Bestandteile des Gemisches.
Eine Ausnutzung dieses bisher nicht beachteten Umstandes findet durch die auf der Zeichnung in mehreren Ausführurigsbeispielen dargestellte neue Vorrichtung statt, und zwar besteht das Neue darin, daß an den Längswänden der Kanäle, und zwar in bezug auf die Drehrichtung vor den Längswänden von der Achse zum Trommelmantel hin Rippen angeordnet sind, zwischen denen sich im Trommelmantel die schmalen Schlitze befinden.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt und Fig. 2 'der Zeichnung den Querschnitt durch eine solche Schleudervorrichtung.
In den Fig. 3 und 4 sind Ausführungsbeispiele der Schlitz- und Rippenanordnung bei abgewickeltem Trommelmantel dargestellt, wobei der Pfeil χ die Bewegungsrichtung andeutet.
Die Vorrichtung besteht aus der Trommel A, die in das Gehäuse B, B eingebaut ist und sich in diesem um die Achse C drehen kann. Die Trommel ist in eine Anzahl Kanäle m, m von sektorförmigem Querschnitt zerlegt, welche durch Wände d, d, die von der Achse zum Trommelumfang führen und in der Längsrichtung der Trommel verlaufen, gebildet werden. Das zu reinigende Gas wird (z. B. mit Hilfe eines Ventilators) durch den Stutzen β in das Gehäuse hineingedrückt, durchströmt die Kanäle m, m der Trommel und verläßt durch den Stutzen f das Gehäuse B wieder. Die Kanäle m können parallel nebeneinander um die Achse herumgelagert in ächsialer Richtung (Fig. 3) oder schraubenförmig (Fig. 4) von einem Ende der Trommel zum andern verlaufen.
Beim Durchgange des zu reinigenden Gases durch die Kanäle m sammeln sich die schwereren Bestandteile infolge des Ausschleuderns an der ihre Bewegung veranlassenden Kanalwand an. Damit sie aber der in der Längsrichtung der , Kanäle stattfindenden Bewegung des Gasstromes nicht folgen und an der Kanalwand entlang gleiten können, sind an dieser eine Anzahl Rippen g, g angeordnet. Die sich zwischen den einzelnen Rippen ansammelnden
schwereren Teile gleiten infolge der Fliehkraft an der Kanalwand nach dem Umfang hin und werden durch Schlitze, die zwischen je zwei Rippen und unmittelbar vor der Kanalwand (in bezug auf die Drehrichtung) im Trommelmantel angeordnet sind, nach außen in den Sammelraum des Gehäuses geschleudert. Der Gasstrom setzt an den Rippen vorbei seinen Weg durch die Kanäle fort und verläßt diese, ίο von den schwereren, festen oder tropfbar flüssigen Bestandteilen befreit.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: j
    ι. Vorrichtung zur Abscheidung fester oder tropfbar flüssiger Körper aus Gasen, bestehend aus einer drehbaren Trommel, in der für die Durchleitung des Gases Kanäle mit im Trommelumfang vorgesehenen schmalen Schlitzen angeordnet sind, durch die die schwereren (festen oder tropfbar flüssigen) Teile ausgeschleudert werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längswänden (d) der Kanäle (m), und zwar in bezug auf die Drehrichtung vor den Längswänden von der Achse zum Trommelmantel hin Rippen (g) angeordnet sind, zwischen denen sich im Trommelmantel die schmalen Schlitze befinden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Kanäle schraubenförmig verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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