DE2803840C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Triebwerk für ein
Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Patentan
spruch 1.
Ein solches Triebwerk ist bekannt (US-PS 21 85 842).
Bei diesem bekannten Triebwerk gehen von der Kupp
lungseinrichtung eine Welle, die an ihrem freien Ende
eine Riemenscheibe zum Antrieb von Hilfsaggregaten
trägt, sowie eine als Hohlwelle ausgebildete Übertra
gungswelle aus, an der ein Kegelrad eines ersten Kegel
radsatzes befestigt ist, dessen anderes Kegelrad am
einen Ende der Eingangswelle eines Wechselgetriebes
sitzt. Die Ausgangswelle des Wechselgetriebes ist
über eine Gelenkwelle mit dem treibenden Kegelrad
eines einem Differentialgetriebe zugehörigen zweiten
Kegelradsatzes verbunden. Die Querstellung der Brenn
kraftmaschine des bekannten Triebwerks ermöglicht
im Prinzip, die Abmessung des Triebwerks in Längs
richtung des Kraftfahrzeuges gering zu halten. Die
Längsstellung des Wechselgetriebes des bekannten Trieb
werks ermöglicht ferner, die Abmessung des Triebwerks
in Querrichtung ebenfalls verhältnismäßig gering zu
halten. Tatsächlich weist jedoch das bekannte Trieb
werk in Längsrichtung erhebliche Länge auf. Um den
verfügbaren Innenraum von Kraftfahrzeugen optimal
zu nutzen, müssen jedoch möglichst kompakte Abmessungen
des Triebwerks angestrebt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gat
tungsgemäße Triebwerk derart auszubilden, daß es mög
lichst geringe Abmessungen in Längs- und Querrich
tung hat.
Diese Aufgabe wird bei einem Triebwerk mit den Merk
malen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 erfin
dungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil
dieses Anspruchs gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist sinngemäß
erreicht, daß die Brennkraftmaschine mittig an das
zu ihr quer gestellte Wechselgetriebe angesetzt ist
und daß das Wechselgetriebe und die Brennkraftmaschine
nicht jeweils endseitig miteinander verbunden sind.
Es ist somit die Abmessung des Triebswerks in Längs
richtung des Kraftfahrzeuges nicht größer als die
Länge der Einheit aus Wechselgetriebe und Differen
tialgetriebe. Beim bekannten Triebwerk kommt zu dieser
Länge außer der Länge der Gelenkwelle noch zumindest
die halbe Breite der Einheit aus Brennkraftmaschine
und Kupplungseinrichtung hinzu. Außer dieser Gesamt
abmessung des erfindungsgemäßen Triebwerks in Längs
richtung ist bei dem erfindungsgemäßen Triebwerk auch
der Abstand zwischen der Längsachse der Brennkraft
maschine und den vom Differentialgetriebe angetriebenen
Radachsen verringert. Schließlich ist durch die Gehäuse
ausbildung und insbesondere die direkte Befestigung
einer der beiden Gehäusehälften an der Brennkraftma
schine auch die Querabmessung des Triebwerks gering,
so daß insgesmat ein kompaktes Triebwerk vorliegt,
was einerseits Einbauraum spart und andererseits den
Einbau des Triebswerks in das Kraftfahrzeug erleichtert.
Ein Getriebe, dem die Eingangsleistung etwa mittig
mittels eines Kegelradsatzes zugeführt wird, ist an
sich durch die US-PS 36 88 880 bekannt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erste
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Trieb
werks, das aus einer quergestellten
Brennkraftmaschine und einem längsgestellten
Wechselgetriebe besteht und in ein Kraftfahrzeug
mit Frontmotor und Vorderradantrieb eingebaut
ist, wobei ferner die Beziehungen zwischen dem
Triebwerk, den Vorderachswellen und den Vorder
rädern dargestellt sind;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Triebwerks ge
mäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines
Wechselgetriebes, das Bestandteil des Trieb
werks gemäß Fig. 1 ist, sowie weiterer Ele
mente des Triebwerks, wobei eine Hälfte eines
zugehörigen Gehäuses abgenommen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Triebwerks gemäß Fig. 2,
die die Beziehung zwischen der Brennkraft
maschine, dem Wechselgetriebe, einer Kupplung
und einem Differentialgetriebe teilweise ge
schnitten zeigt; und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer zweiten
Ausführungsform des Triebwerks.
In den Fig. 1 bis 4 ist ein Triebwerk gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Zunächst wird auf
die Fig. 1 und 2 eingegangen. Das darin dargestellte und
insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Triebwerk um
faßt eine Brennkraftmaschine 2, die im folgenden meist als
Motor bezeichnet wird, eine ausrückbare Kupplungseinrichtung 3, die im folgenden
meist als Kupplung bezeichnet wird, ein Wech
selgetriebe 4, im folgenden meist kurz als Getriebe bezeich
net, sowie ein Differentialgetriebe 11 mit einem noch zu er
läuternden Ausgangsräderwerk, wobei die Kupplung 3, das Ge
triebe 4 und das Differentialgetriebe 11 zu einer Einheit zu
sammengefaßt sind. Es sei angenommen, daß das Triebwerk 1
bei einem Kraftfahrzeug mit Frontmotor und Vorderradantrieb
zur Anwendung kommt und daher über Vorderachswellen 12 und
12′ Vorderräder 16 und 16′ antreibt. In Fig. 2 bezeichnen
die Bezugszeichen 15 und 15′ Wellen- bzw. Kardangelenke, das
Bezugszeichen 48 eine Ölwanne, das Bezugszeichen 47 einen
äußeren Schalthebel und das Bezugszeichen 49 einen äußeren
Wählhebel. Ein Pfeil A weist in Richtung der Hauptachse des
Kraftfahrzeuges nach vorne.
Wie die Fig. 2, 3 und 4 zeigen, ist der Motor 2 als quer
gestellter Motor eingebaut, wobei die Achse 5′ der Kurbelwelle 5 bzw. Aus
gangswelle des Motors 2 quer zur Längs
achse des Kraftfahrzeuges verläuft, während das Getriebe 4
längsgestellt ist, so daß seine Eingangswelle 6 und seine
Ausgangswelle 7 in Längsrichtung des Kraftfahrzeuges verlau
fen. Die Kupplung 3 ist zwischen dem Getriebe 4 und dem Motor
2 auf dessen einer Seite angeordnet und umfaßt eine Übertra
gungswelle 17, die im wesentlichen in gleicher Richtung wie
die Ausgangswelle 5 des Motors verläuft und trennbar mit die
ser verbunden ist.
Wie bereits erwähnt wurde, sind die Kupplung 3, das Getriebe
4 und das Differentialgetriebe 11 zu einer Einheit zusam
mengefaßt und in einem Gehäuse 18 angeordnet, das von zwei
Gehäusehälften 18 a und 18 b gebildet wird, die an Verbindungs
stellen 19 miteinander verschraubt sind. Die Gehäusehälfte
18 b ist mit Hilfe von Schrauben 20 (siehe Fig. 2) am Gehäuse
des Motors 2 befestigt. Wie Fig. 3 zeigt, fällt die Trenn
ebene zwischen den Gehäusehälften 18 a und 18 b mit der Ebene
zusammen, in der die Achsen der Eingangswelle 6 und der Aus
gangswelle 7 des Getriebes liegen.
Wie Fig. 3 zeigt, sind die Eingangswelle 6 und die Ausgangs
welle 7 des Getriebes 4 im Gehäuse 18 in Lagern 22 und 22′
bzw. 23 und 23′ drehbar gelagert. Die Eingangswelle 6 des Ge
triebes trägt treibende Zahnräder bzw. Eingangsräder 24, 25,
26, 27, 28 und 29, die jeweils Teil des Drehmomentweges im
fünften Gang (Overdrive) bzw. ersten Gang bzw. Rückwärtsgang
bzw. zweiten Gang bzw. dritten Gang bzw. vierten Gang sind.
In ähnlicher Weise trägt die Ausgangswelle 7 des Getriebes 4
angetriebene Zahnräder bzw. Ausgangsräder 30, 31, 32, 33, 34
und 35, die jeweils Teil des Drehmomentweges im fünften Gang
bzw. ersten Gang bzw. Rückwärtsgang bzw. zweiten Gang bzw.
dritten Gang bzw. vierten Gang sind. Das Getriebe umfaßt fer
ner Synchronisiervorrichtungen 36, 37 und 38 für den fünften
Gang bzw. den ersten und den zweiten Gang bzw. den dritten
und den vierten Gang. Ferner umfaßt das Getriebe ein Zwischen
zahnrad 39 und einen Verschlußdeckel 40.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, steht die Übertragungswelle
17 der Kupplung 3 mit der Eingangswelle 6 des Getriebes 4
über einen ersten Kegelradsatz 41 in Verbindung, der ein trei
bendes Kegelrad 42, das an einem Ende der Übertragungswelle
17 befestigt ist, sowie ein angetriebenes Kegelrad 43 umfaßt,
das an der Eingangswelle 6 des Getriebes 4 befestigt ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Kegelräder
42 und 43 von spiralverzahnten Kegelrädern gebildet. Die Aus
gangswelle 7 des Getriebes 4 steht mit den Achswellen 12 und
12′ der Vorderräder über das Differentialgetriebe 11 in Ver
bindung, das das Ausgangsräderwerk umfaßt, das von einem zwei
ten Kegelradsatz 44 gebildet wird, das seinerseits ein trei
bendes Kegelrad 45, das an einem Ende der Ausgangswelle 7
befestigt ist, und ein angetriebenes Kegelrad 46 umfaßt, das
mit dem treibenden Kegelrad 45 kämmt und das Ringrad des
Differentialgetriebes 11 bildet. In Fig. 4 sind mit den Be
zugszeichen 51, 52 und 53 Lager bezeichnet.
Es ist erkennbar, daß beim dargestellten Ausführungsbeispiel
das angetriebene Kegelrad 43 des ersten Kegelradsatzes 41 auf
der Eingangswelle 6 des Getriebes 4 neben dem Eingangsrad 29
für den vierten Gang befestigt ist. Aufgrund dieser Anordnung
des mit dem treibenden Kegelrad 42 kämmenden angetriebenen
Kegelrades 43 ist es möglich, die Übertragungswelle 17 der
Kupplung 3 sowie die Ausgangswelle 5 weiter hinten bezüglich
des Kraftfahrzeuges bzw. weiter rechts in Fig. 3 anzuordnen,
so daß der Motor 2 und die Kupplung 3 in günstiger Weise so
angeordnet werden können, daß sie nur wenig in Richtung zum
vorderen Ende des Kraftfahrzeuges vorstehen. Wenn dagegen das
treibende Kegelrad 43 neben dem Eingangsrad für einen niedri
geren Gang, beispielsweise dem Eingangsrad 25 für den ersten
Gang, angeordnet würde, würde der Motor 2 weiter in Richtung
zum vorderen Ende des Kraftfahrzeuges bzw. weiter nach links
(in Fig. 3) vorstehen. Wie Fig. 4 zeigt, ist das angetrie
bene Kegelrad 46 des zweiten Kegelradpaares 44 in Richtung
zum Motor 2 bzw. nach links (in Fig. 4) bezüglich der Achse
45′ des treibenden Kegelrades 45 versetzt, mit dem das Kegel
rad 46 kämmt. Diese Anordnung ermöglicht kompakte Ausbildung
des Triebwerks in der Weise, daß das Differentialgetriebe 11
in Querrichtung des Kraftfahrzeuges dicht neben dem Motor 2
angeordnet ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel werden das treibende
Kegelrad 45 und das angetriebene Kegelrad 46 des Ausgangsrä
derwerks bzw. zweiten Kegelradsatzes 44 von hypoidverzahnten
Zahnrädern gebildet. Wie bekannt ist, können zwei miteinander
kämmende hypoidverzahnte Zahnräder so angeordnet werden, daß
sich deren Achsen nicht schneiden. Wie Fig. 3 zeigt, liegt
beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Achse 45′ des trei
benden Kegelrades 45 um eine Strecke B oberhalb der Achse 46′
des angetriebenen Kegelrades 46. Aufgrund der Anwendung der
hypoidverzahnten Zahnräder beim vorstehend beschriebenen Aus
führungsbeispiel ist es möglich, die Lage des treibenden Ke
gelrades 45 relativ zum angetriebenen Kegelrad 46 und somit
den Ort des Motors 2 und der Kupplung 3 bezüglich des Diffe
rentialgetriebes 11 und der Achswellen 12 und 12′ in gewünsch
ter Weise zu wählen. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß
das Triebwerk mit geringem Aufwand so ausgelegt werden kann,
daß es auch in einen begrenzten Einbauraum eines bestimmten
Kraftfahrzeuges eingebaut werden kann.
Das Triebwerk kann - abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel -
auch derart ausgebildet sein, daß sich die Achse der Übertragungs
welle 17 der Kupplung 3 nicht mit der Achse der Eingangswelle
6 des Getriebes 4 schneidet, indem sowohl das treibende Kegel
rad 42 als auch das angetriebene Kegelrad 43 des ersten Kegel
radpaares 41 als hypoidverzahnte Kegelräder ausgebildet werden.
Während des Betriebes des Triebwerks gemäß der vorstehend be
schriebenen ersten Ausführungsform wird die Drehung bzw. das
Drehmoment, das von der Ausgangswelle 5 des Motors zur Übertra
gungswelle 17 der Kupplung 3 übertragen wird, über das trei
bende Kegelrad 42 und das angetriebene Kegelrad 43 des ersten
Kegelradsatzes 41 zur Eingangswelle 6 des Getriebes 4 und von
dort über die Eingangsräder und Ausgangsräder des Getriebes 4
zur Ausgangswelle 7 des Getriebes übertragen. Die Ausgangs
welle 7 des Getriebes 4 treibt wiederum über den zweiten Kegel
radsatz 44, der vom treibenden Kegelrad 45 und vom angetrie
benen Kegelrad 46 gebildet wird, das Differentialgetriebe 11
an, so daß die Vorderachswellen 12 und 12′ und somit die Vor
derräder 16 und 16′ entsprechend vom Differentialgetriebe 11
angetrieben werden.
Aufgrund der vorstehend anhand eines Ausführungsbeispieles be
schriebenen Ausbildung des Triebwerks kann diesem eine Querab
messung bzw. Länge W (Fig. 1) gegeben werden, die im Vergleich
zu einem herkömmlichen Triebwerk wesentlich geringer ist, bei
dem sowohl der Motor als auch das Getriebe quer zur Längsachse
des Kraftfahrzeuges angeordnet sind, da das Getriebe 4 in
Längsrichtung des Kraftfahrzeuges verläuft. Auf diese Weise
kann der Nachteil eines solchen herkömmlichen Triebwerks, nämlich daß
dieses ungeeignet für Kraftfahrzeuge mit geringer Breite und
somit mit geringer Spurweite T ist, auf befriedigende Weise be
hoben werden. Selbst bei einem Mehrzylindermotor mit verhält
nismäßig großer Abmessung in Querrichtung ergibt sich ein Trieb
werk, dessen Querabmessung auf einen Minimalwert verringert ist.
Ferner ist erkennbar, daß die Eingangswelle und die Aus
gangswelle des Getriebes 4 in Längsrichtung des Kraftfahrzeu
ges verlaufen, d. h. in gleicher Richtung, in der der nicht dar
gestellte Schalthebel zum Gangwechsel bewegt wird. Daher kann
der Mechanismus zur Übertragung der Bewegung des Schalthebels
zu den nicht dargestellten Schaltgabeln in vorteilhafter Weise
einfach ausgebildet sein. Aufgrund der Tatsache,
daß die Übertragungswelle 17 und die Eingangswelle 6 des Ge
triebes über den ersten Kegelradsatz 41 miteinander verbunden
sind, kann bereits eine geeignete Drehzahländerung von der
Drehzahl der Ausgangswelle 5 bzw. der Übertragungswelle 17 zur
Drehzahl der Eingangswelle 6 des Getriebes vorgenommen werden,
indem ein geeignetes Untersetzungsverhältnis zwischen dem trei
benden Kegelrad 42 und dem angetriebenen Kegelrad 43 des er
sten Kegelradsatzes 41 gewählt wird. Dies heißt mit anderen
Worten, daß der Bereich, innerhalb dessen das Gesamtüberset
zungsverhältnis des gesamten Drehmomentweges von der Ausgangs
welle 5 zu den Vorderachswellen 12 gewählt werden kann,
größer als bei einem solchen herkömmlichen Triebwerk ist, bei dem die
Übertragungswelle direkt mit der Eingangswelle des Getriebes
verbunden ist.
Das Differentialge
triebe 11 ist in Querrichtung des Kraftfahrzeuges neben dem Motor
2 angeordnet. Der an der Ölwanne 48 ausgebildete, nicht darge
stellte Flanschabschnitt, der zur Befestigung der Ölwanne 48
an der Unterseite des Motors 2 dient, kommt daher nie in Be
rührung mit dem Differentialgetriebe 11, wenn der Motor 2 nach
hinten schräggestellt wird, wie dies in Fig. 2 durch einen
Pfeil D angedeutet ist. Demzufolge kann der Neigungswinkel aus
reichend groß festgelegt werden. Ferner ist auch erkennbar,
daß der Motor 2 ausreichend weit nach vorne (bezüglich des
Kraftfahrzeuges) geneigt werden kann.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des Triebwerks ist
angenommen, daß es für ein Kraftfahrzeug mit Frontmotor
und Vorderradantrieb verwendet wird. Das Triebwerk kann jedoch
auch für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor und Hinterradantrieb
oder mit Mittelmotor verwendet werden. Ferner versteht es sich,
daß das Triebwerk bei einem Kraftfahrzeug mit Vorder- und Hin
terradantrieb einsetzbar ist.
Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der das Trieb
werk für ein Kraftfahrzeug mit Vorder- und Hinterradantrieb
ausgelegt ist. Das in Fig. 5 dargestellte Triebwerk ist ins
gesamt mit dem Bezugszeichen 201 bezeichnet und unterscheidet
sich vom Triebwerk gemäß der ersten Ausführungsform im wesent
lichen dadurch, daß das hintere Ende der Ausgangswelle des
längsgestellten Wechselgetriebes in Verbindung mit dem Aus
gangsräderwerk für die Hinterräder steht. Das hintere Ende
der Ausgangswelle 207, d. h. das in Fig. 5 rechte Ende die
ser Welle, des längsgestellten Wechselgetriebes 204 steht
wirkungsmäßig über einen Wellenstrang 260 mit einer treibenden
Welle 259 eines treibenden Kegelrades 258 in Verbindung, das
zum Ausgangsräderwerk für die Hinterräder 257 gehört, das von
einem dritten Kegelradsatz 256 gebildet wird. Ein angetriebe
nes Kegelrad 261 des dritten Kegelradsatzes 256 bildet das
Ringrad eines Differentialgetriebes für die Hinterräder 257.
Der Wellenstrang 260 umfaßt Wellen- bzw. Kardangelenke 262
und 263, die mit dem hinteren Ende der Ausgangswelle 207 des
Wechselgetriebes bzw. der treibenden Welle 259 des treibenden
Kegelrades 258 verbunden sind, sowie eine Kardanwelle 264
zwischen den Wellengelenken 262 und 263. Mit Ausnahme dieser
Besonderheiten stimmt das Triebwerk gemäß Fig. 5 im wesent
lichen mit dem unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 er
läuterten Triebwerk gemäß der ersten Ausführungsform überein.
Ein treibendes Kegelrad 245 eines zweiten Kegelradsatzes 244,
das das Ausgangsräderwerk für Vorderräder 265 bildet, sitzt
fest am vorderen Ende der Ausgangswelle 207 des Getriebes.
Ferner sind in Fig. 5 eine schräggestellte, nach vorne ge
neigte Brennkraftmaschine 202 sowie eine Kupplung 203 darge
stellt.
Aus dem Vorstehenden ist erkennbar, daß beim Triebwerk gemäß
Fig. 5 die Tat
sache, daß die Ausgangswelle 207 des Getriebes 204 in Längs
richtung verläuft, dazu ausgenutzt wird, die Antriebsleistung
für die Vorräder vom vorderen Ende der Ausgangswelle 207
abzunehmen und gleichzeitig die Antriebsleistung für die Hin
terräder 257 vom hinteren Ende der Ausgangswelle 207 abzu
nehmen. Auf diese Weise ist das Triebwerk
auch bei Kraftfahrzeugen mit Vorder- und Hinterradantrieb
und quergestellter Brennkraftmaschine anwendbar. Bei der Aus
führungsform gemäß Fig. 5 ist angenommen, daß die Brennkraft
maschine, das Wechselgetriebe und die zugehörigen Komponenten
am vorderen Ende des Kraftfahrzeuges eingebaut sind. Es ver
steht sich jedoch, daß diese Teile am hinteren Ende des Kraft
fahrzeuges eingebaut sein können, wobei dann die Kardanwelle
mit dem vorderen Ende der Ausgangswelle des Wechselgetriebes
verbunden ist und zur Übertragung der Antriebsleistung für
die Vorderräder dient. Statt die Antriebsleistung zum Antrieb
der Vorder- und Hinterräder vom vorderen bzw. hinteren Ende
der Ausgangswelle des Getriebes abzunehmen, ist es auch mög
lich, die Antriebsleistung von einem der beiden Enden der
Ausgangswelle abzunehmen, während das andere Ende der Aus
gangswelle über eine geeignete Übertragungsvorrichtung, bei
spielsweise einen Riementrieb, mit einer Lichtmaschine, einer
Pumpe oder dergleichen verbunden ist.
Claims (4)
1. Triebwerk für ein Kraftfahrzeug mit einer quer
gestellten Brennkraftmaschine, deren Ausgangswellen
achse quer zur Längsachse des Kraftfahrzeuges verläuft,
einem längsgestellten Wechselgetriebe, dessen Eingangs-
und Ausgangswelle in Längsrichtung des Kraftfahrzeuges
verlaufen und Eingangs- bzw. Ausgangsräder tragen,
einer zwischen der Brennkraftmaschine und dem Wechsel
getriebe angeordneten Kupplungseinrichtung mit einer
Übertragungswelle, die im wesentlichen in gleicher
Richtung wie die Ausgangswelle der Brennkraftmaschine
verläuft und trennbar mit der Ausgangswelle der Brenn
kraftmaschine verbunden ist, einem ersten Kegelradsatz,
der die Eingangswelle des Wechselgetriebes mit der
Übertragungswelle der Kupplungseinrichtung verbindet,
einem Differentialgetriebe einer Fahrzeugachse, dessen
getriebenes Eingangsrad mit einem treibenden Kegelrad
einen zweiten Kegelradsatz bildet, wobei das treibende
Kegelrad von der Ausgangswelle des Wechselgetriebes
angetrieben ist, und einer Gehäuseeinrichtung für die
Kupplungseinrichtung, das Wechselgetriebe und das Dif
ferentialgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das
treibende Kegelrad (45, 245) des zweiten Kegelradsatzes
(44, 244) auf der Ausgangswelle (7, 207) des Wechsel
getriebes (4, 204) an deren einem Ende befestigt ist,
daß das getriebene Kegelrad (43) des ersten Kegelrad
satzes (41) auf der Eingangswelle (6) des Wechselge
triebes in deren Längsrichtung zwischen den Eingangs
rädern (24 bis 29) angeordnet ist, daß die Gehäuse
einrichtung von zwei Gehäusehälften (18 a, 18 b) gebil
det ist, die zur Bildung eines gemeinsamen Gehäuses
(18) für die Kupplungseinrichtung (3) das Wechselge
triebe (4, 204) und das Differentialgetriebe (11) in
einer Trennebene miteinander verbunden sind, in der
die Achsen der Eingangswelle (6) und der Ausgangswelle
(7, 207) des Wechselgetriebes liegen, und daß die eine
Gehäusehälfte (18 b) an der Brennkraftma
schine (2, 202) befestigt ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das getriebene Kegelrad (43) des ersten Kegel
radsatzes (41) neben einem für einen hohen Gang be
stimmten Eingangsrad (29) des Wechselgetriebes befe
stigt ist.
3. Triebwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das getriebene Kegelrad (46) des
zweiten Kegelradsatzes (44, 244) in Querrichtung des
Kraftfahrzeuges Abstand von der Achse (45′) des trei
benden Kegelrades (45, 245) des zweiten Kegelradsatzes
(44, 244) hat und auf dessen der Brennkraftmaschine
(2, 202) zugewandter Seite liegt.
4. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Ausgangs
welle (207) des Wechselgetriebes (203) mit einem trei
benden Kegelrad (258) eines dritten Kegelradsatzes
(256) über einen Wellenstrang (260) verbunden ist,
der eine Kardanwelle (264) umfaßt.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP11448377A JPS604006B2 (ja) | 1977-09-22 | 1977-09-22 | 車輌用駆動装置 |
| JP11528277A JPS5449723A (en) | 1977-09-26 | 1977-09-26 | Drive gear for cars |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2803840A1 DE2803840A1 (de) | 1979-03-29 |
| DE2803840C2 true DE2803840C2 (de) | 1987-07-23 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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|---|---|
| DE (1) | DE2803840A1 (de) |
| FR (1) | FR2403907A1 (de) |
| GB (1) | GB1591956A (de) |
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