DE2803012C2 - - Google Patents

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DE2803012C2
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Thomas Michael Lapeer Mich. Us Whitney
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/0005Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor characterised by the material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl

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Description

Die Erfindung betrifft ein Wasserklosett gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung gemäß Anspruch 5.
Wasserklosetts werden üblicherweise aus keramischem Werkstoff oder aus glasartigem Porzellan hergestellt, die darauf anwendbare Vorschriften erfüllen, welche bestimmte Erfordernisse vorschreiben, wie z. B. das Fehlen von Verbindungsstellen oder Spalten, zum Herde für eine Bakterienbildung auszuschalten. Bei der Herstellung dieser bekannten Wasserklosetts wurden bisher bis zu 13 oder mehr Bauteile einzeln gefertigt und dann miteinander vereinigt. Die vereinigten Bauteile wurden dann mit einem gemeinsamen Material überzogen und zurück in einen Ofen gegeben, in dem ein zweiter Brennvorgang ausgeführt wurde. Das hat zur Folge, daß beträchtliche Handarbeit der Zusammenfügung der einzelnen Bauteile und zum anschließenden Überziehen des Gegenstandes aufzuwenden ist, wie auch ein beträchtlicher Energieaufwand aufgrund des mehrfachen Durchganges durch den Brennofen erforderlich ist.
Außerdem sind derartige Wasserklosetts wegen ihres Gewichtes nicht leicht zu handhaben und sie unterliegen einer erhöhten Bruchgefahr beim Transport und der der Installation.
Aus der DE-OS 24 47 912 ist andererseits ein aus Kunststoff bestehendes, die Merkmale im Oberbegriff des Patentanspruchs aufweisendes Wasserklosett bekannt, bei dem der Geruchverschluß lediglich durch eine eintauchende Trennwand gebildet wird, an der auch das Spülwasser entlang fließt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Wasserklosetts der eingangs genannten Art aus einem einstückigen Teil, das eine wesentlich verbesserte Spülung aufweist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit den Merkmalen im Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
Vorzugsweise Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Herstellungsverfahren, das gegenüber dem aus dem Stand der Technik bekannten Formverfahren Unterschiede aufweist, ist aus dem Anspruch 5 zu entnehmen.
Das einstückige Standard-Wasserklosett aus Schüssel, Spülleitung und Geruchverschluß gemäß der Erfindung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik. Insbesondere wird ein Produkt erzeugt, das
  • 1. aus wasserundurchlässigem, gegen Verfärbung widerstandsfähi­ gen Kunststoffmaterial besteht und eine im wesentlichen glatte Innenoberfläche aufweist, die den Spülvorgang, die Abfallbe­ seitigung und die Reinigung begünstigt,
  • 2. im Vergleich zu bekannten Produkten dieser Art relativ billig ist,
  • 3. frei von Verbindungsstellen im Innern ist, so daß keine Plätze für ein bedeutsames biologisches Wachstum vorhanden sind und es die einschlägigen Bestimmungen erfüllt,
  • 4. leicht und demzufolge bequem zu handhaben sowie billig zu transportieren ist,
  • 5. einen sofortigen, heftigen Wirbel mit starker Abzugswirkung erzeugt, so daß die Abfallbeseitigung begünstigt und der Was­ serverbrauch vermindert werden,
  • 6. während des Transports und der Installation nicht so leicht beschädigt werden kann,
  • 7. aufgrund seines Herstellungsverfahrens Energie beträchtlich einspart.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht die aus einem Stück bestehende Schüssel mit Spülleitung und Geruchverschluß in Verbindung mit anderen Teilen eines Wasserklosetts.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Schüssel, die Spülleitung und den Geruchverschluß, wobei besonders die Spülleitung und eine Ausbuchtung im unteren Teil der Schüssel zur besseren Ausbildung eines starken Wirbels herausgestellt sind.
Fig. 3 zeigt in einer vergrößerten, teilweise geschnittenen Perspektivdarstellung den Bereich im unteren Teil der Schüssel mit dem Auslaß der Spülleitung und dem Anfang des Geruchverschlusses.
Fig. 4 stellt den Schnitt nach der Linie 4-4 in der Fig. 1 dar.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Schnitte nach den Linien 5-5, 6-6 und 7-7 in der Fig. 1.
Fig. 8 und 9 sind schematische Darstellungen des Formenaufbaus zur Herstellung der Standardschüssel mit Spülleitung und Geruchverschluß.
Fig. 10 und 11 zeigen die Formhohlräume der beiden Blasform­ hälften.
Fig. 12 zeigt den geblasenen Gegenstand nach seiner Entnahme aus den Formteilen und vor dem Abgrat- bzw. Abarbeitungs­ vorgang.
Das Wasserklosett 50 (Fig. 1) ist ein einstückiger Gegenstand aus einer Standard- oder Einheitsschüssel 60 (Einheitsbecken), einer Spülleitung 70 und einem Geruchverschluß 80 (Traps). Andere Teile einer gesamten Wasserklosettanordnung sind strich­ punktiert dargestellt, sind jedoch nicht Gegenstand der Erfin­ dung. Diese anderen Bauteile schließen einen Wasserbehälter 20 ein, der an den oberen Teil der Spülleitung 70 über ein geeignetes Verbindungsstück 25 angeschlossen ist; eine (nicht gezeigte) Rand- oder Ringspülleitung führt am oberen Ende der Schüssel 60 Wasser zu, um die Spülwirkung zu unterstützen. Eine Außenverklei­ dung kann einen Verschlußdeckel 30, ein eigenes Oberteil 31 zur Abdeckung des Wasserbehälters 20 und des oberen Teils der Schüs­ sel 60 sowie ein eigenes Unterteil 32 zur Abdeckung der Spüllei­ tung 70 und des Geruchverschlusses 80 aufweisen. Ein Bund 33 am Unterteil 32 umgibt den Trapsauslaß und ist seinerseits von einem Flansch eines Standard-Abflußrohres 34 umgeben. Zwischen dem Traps 80 und dem Abflußrohr 34 kann, wie üblich, eine Stan­ dard-Abdichtung (Wachs, Lack od. dgl.) eingefügt sein, und ferner kann am Verkleidungsoberteil 31 ein Einheitssitz 40 ausgebildet sein.
Die Klosettschüssel 60 (Fig. 1 und 2) hat in üblicher Weise eine konkave Ausgestaltung und weist eine obere Öffnung 61 auf, die von einem Rand 62 umgeben sein kann. Am unteren Ende der Schüssel 60 befindet sich eine imaginäre, in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Austrittsöffnung 63, die in den Geruchverschluß 80 übergeht. Zu Zwecken der klaren Bestimmung kann davon ausgegangen werden, daß der obere Teil der Schüssel im wesentlichen symme­ trisch zu einer Bezugsebene ist, die in der Ebene der Fig. 1 liegt und im wesentlichen rechtwinklig zu der oberen und unteren Öffnung 61 bzw. 63 angeordnet ist.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen am besten die rinnenförmige Ausbuchtung 64 in der unteren Innenwand der Schüssel 60 oberhalb der Austritts­ öffnung 63. Diese Ausbuchtung erstreckt sich nahezu über den hal­ ben Innenumfang der Schüssel und kann - muß jedoch nicht - allmäh­ lich in ihrer Tiefe abnehmen, um die Ausbildung eines Wasserwir­ bels beim Spülen zu begünstigen.
Wie die Fig. 2 erkennen läßt, kann die Schüssel geschmolzene Grate 65, 66 aufweisen, die bei der Herstellung des Gegenstandes mittels des bevorzugten Blasformverfahrens entstehen können. Wie aus der späteren Beschreibung des Herstellungsverfahrens zu ent­ nehmen sein wird, werden die Grate entlang der Quetsch- oder Schließlinien im Blasformwerkzeug gebildet und haben denselben thermischen Werdegang wie das andere Kunststoffmaterial des Gegenstandes.
Die Spülleitung 70 (Fig. 1 bis 4) hat einen oberen, mit dem Was­ serbehälter 20 verbundenen Einlaß, von dem ein abwärts führendes Rohr 72 ausgeht, das an einer Ausströmöffnung 73 endet, die in die rinnenförmige Ausbuchtung 64 übergeht. Es wird ganz besonders bevorzugt, daß eine äußere Wand 74 einen Teil des Rohres 72 an der Ausströmöffnung 73 überdeckt. Diese äußere Wand ist im wesent­ lichen entlang einer Krümmung, die von einem Radius erzeugt wurde, geformt, wobei die Wand im wesentlichen an der Bezugsebene endet. Eine innere Wand 75 auf der der Wand 74 gegenüberliegenden Seite der Bezugsebene geht unmittelbar in die Ausbuchtung 64 über. Die äußere Wand 74 lenkt im Zusammenwirken mit der inneren Wand 75 das Wasser an der Ausströmöffnung 73 derart, daß es der Aus­ buchtung 64 folgt, um einen Wirbel während des Spülvorganges zu bilden, so daß der Abfall wirkungsvoll entfernt wird.
Stromoberhalb von der Ausströmöffnung 73 weist das Rohr 72 vor­ zugsweise leichte Krümmungen 76 und 77 auf, die auf der Länge des Rohres 72 dazu dienen, den Wasserfluß zu bremsen, d. h. dem Wasser Widerstand entgegenzusetzen, um es in wirksamerer Weise an die Wand 74 zur Erzeugung des gewünschten Wirbels zu lenken. Bei der vor allem bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes liegt das Rohr 72 unter einem Winkel von etwa 30° zur Horizonta­ len geneigt, und es enthält als Ergebnis des bevorzugten Blasform­ vorgangs Nahtlinien 78.
Gegenüber der dargestellten Ausbildung kann alternativ die Spül­ leitung 70 unmittelbar in den Geruchverschluß 80 führen, wenn eine Absaugewirkung erwünscht ist.
Der Geruchverschluß 80 weist, wie die Fig. 1, 3 und 5 bis 7 zeigen, einen ersten, vom Bereich der Austrittsöffnung 63 auf­ wärts zu einem Knie 82 verlaufenden Teil 81 auf. Das Knie 82 hat eine Überlaufkante 23, die den Wasserspiegel in der Schüssel 60 bestimmt. Ein zweiter, gewundener Teil 84 des Geruchverschlus­ ses 80 erstreckt sich vom Knie 82 aus abwärts zum Austritt 85.
Wie die Fig. 5 bis 7 erkennen lassen, nimmt die Querschnittsflä­ che des Geruchverschlusses im allgemeinen vom Trapseinlaßbereich bis zu dem kurz stromoberhalb des Austritts 85 gelegenen Bereich (etwa bei der Schnittlinie 6-6 im Trapsteil 84) ab. Diese Quer­ schnittsabnahme trägt zusammen mit dem gewundenen Teil 84 dazu bei, während des Spülens den Wasserfluß zu behindern, um das Wasser in der Schüssel zur Unterstützung der Bildung eines Wir­ bels anzustauen.
Bevorzugterweise liegt der aufwärts verlaufende Trapsteil 81 im allgemeinen parallel zum Rohr 72 der Spülleitung. Ferner können sich zwischen den Teilen 81 und 84 des Traps sowie der Spülleitung 70 Verstärkungsrippen 86 bzw. 87 erstrecken, und es kann auch eine Rippe 88 zwischen dem Traps und der Schüssel vor­ handen sein. Diese Rippen werden während des Blasformvorganges gebildet und sind das Ergebnis von zwischen die Formhälften ein­ geklemmten Kunststoff. Zusätzlich kann entlang der Bezugsebene des Traps ein geschmolzener Grat 39 (Fig. 3) verlaufen, der eben­ falls aus dem Blasformvorgang herrührt.
Das Blasformverfahren zur einstückigen Herstellung von Schüssel, Spülleitung und Geruchverschluß eines Wasserklosetts, das gemäß der Erfindung bevorzugt zur Anwendung kommt, soll nun anhand der Fig. 8 bis 12 erläutert werden.
Dieses Verfahren geht so vor sich, daß man zuerst einen rohr­ förmigen Kunststoffkülbel 100 zwischen die Teile 110 und 120 einer Blasform einbringt. Vorzugsweise wird der Külbel von einem oberhalb der Blasform angeordneten Extruder 118 nach unten hin gepreßt. Vor allem handelt es sich bevorzugterweise um ein Pro­ pylen-Kunststoffmaterial, jedoch können auch andere thermopla­ stische Materialien verwendet werden, die die vorher erwähnten Vorteile der Erfindung bieten, wie z. B. Polyvinylchlorid.
Als nächster Schritt wird ein Blasdorn bzw. eine Blasdüse 130 angehoben und in den Külbel 100 eingeführt, worauf die Blasform­ teile 110, 120 mittels der Kolbenstangen 132, 134 üblicher hy­ draulischer (nicht gezeigter) Druckkolben geschlossen werden. Hierauf wird Blasluft mit einem Druck von annähernd 690 kPa in das Innere des Külbels eingeführt, um das von der Form um­ schlossene Kunststoffmaterial gegen die Formhohlraumflächen aus­ zudehnen, so daß der in Fig. 12 gezeigte Gegenstand 150 ausgebil­ det wird. Nachdem der durch Blasen ausgeformte Gegenstand für eine geeignete Kühlzeit - etwa 2 min - in der Form behalten wor­ den ist, werden die Formteile 110, 120 geöffnet und der Gegen­ stand 150 ausgebracht.
Wie Fig. 12 zeigt, besteht der Gegenstand 150 nicht nur aus dem einstückigen Fertigprodukt (Klosettbecken), sondern er weist noch außen befindliches Überschußmaterial 151 auf, das durch das Schlie­ ßen der Formteile gegen überschüssiges Külbelmaterial ausgeformt worden ist. Zusätzlich ergeben sich halbkugelförmige Überschuß­ stücke 152, 153 und 154 im Nachbarschaftsbereich der Schüssel, des Spülleitungseinlasses und des Trapsauslasses, die auf der Ausbildung der Formhohlräume beruhen. Insofern müssen letztlich Abgratarbeiten ausgeführt werden, um das unnötige Kunststoffma­ terial zu entfernen. Diese Abgratarbeiten schließen notwendiger­ weise die Wegnahme der halbkugelförmigen Überschußstücke 152, 153 und 154 ein und führen darüber hinaus, wenn es gewünscht wird, zur Entfernung des außen liegenden Kunststoffmaterials 151, wobei aber die Versteifungsrippen 86, 87 und 88 (Fig. 1) erhalten blei­ ben können.
Die Fig. 10 und 11 zeigen, daß die Formteile 110, 120 im wesent­ lichen identisch sind, sie unterscheiden sich jedoch im Bereich der Spülleitung. Im einzelnen weisen die Formteile knollen- oder kugelförmige Hohlräume 111 und 121 auf, die bei ihrem Zusammenwir­ ken die Gestalt der Schüssel 60 und des halbkugelförmigen Über­ schußstücks 152 bestimmen. Von den kugelförmigen Hohlräumen 111, 121 entfernt liegen die Trapshöhlungen 112, 122. Diese sind zuein­ ander im wesentlichen identisch und bestimmen die Form der Traps­ teile 81, 84 sowie des halbkugelförmigen Überschußstücks 154. Zu­ einander nicht-identische Spülleitungsteile 113, 123 erstrecken sich zwischen den Trapshöhlungen 112, 122 sowie den kugelförmigen Hohlräumen 111, 121 und bestimmen die Gestalt der Spülleitung 72 sowie des halbkugelförmigen Überschußstücks 153. Der Spülleitungs­ hohlraum 113 weist eine gekrümmte Ausnehmung auf, die die Aus­ buchtung 64 bildet, und der Spülleitungshohlraum 123 endet in einem Formvorsprung 124, der die Wandfläche 74 am Ende der Spül­ leitung 70 bildet.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird also ein größerer Teil des Külbels innerhalb des kugelförmigen Formhohlraumes ein­ geschlossen. Zusätzlich wird ein zweiter Teil des Külbels auf einem gewundenen Linienverlauf eingepreßt, um den Traps zu bil­ den, und ein dritter Teil des Külbels wird zur Ausbildung der Außenkontur der Spülleitung ausgepreßt. Da das Kunststoffmaterial auf eine Temperatur erhitzt ist, die es formbar macht, wenn die Formteile geschlossen werden, bilden die Quetschlinien in der Spülleitung bzw. im Traps die Grate 78 und 89. Es ist von beson­ derer Bedeutung, daß diese Grate keine Verbindungsteile darstel­ len und im wesentlichen glatte Innenflächen am Endprodukt bilden. Da diese Grate ferner während des Blasformvorganges entstehen, unterliegt das Kunststoffmaterial in den Graten im wesentlichen dem gleichen thermischen Werdegang wie das Kunststoffmaterial in den anderen Bereichen des Gegenstandes.
Wie die Fig. 10 bis 12 zeigen, ist der Blasformhohlraum so ausge­ richtet, daß Traps sowie Spülleitung oben und die Schüssel unten liegen. Das ist insofern erwünscht, als der Kunststoffkülbel das Bestreben hat, an seinem oberen Ende infolge seines Eigengewichts und infolge der dort etwas höheren Temperatur schwächer oder dün­ ner zu werden. Deshalb wird vorgezogen, den Traps und die Spüllei­ tung, für welche geringere Ausblasverhältnisse erforderlich sind, dort anzuordnen, wo der Külbel dünner ist.

Claims (5)

1. Wasserklosett mit einem einen Wasservorrat aufnehmenden Behälter, mit einer eine weite obere Öffnung und eine verengte untere, zu einem Geruchverschluß führende Öffnung aufweisenden Schlüssel und mit einem Geruchverschluß zwischen Schüssel und Abflußrohr, sowie einer Spülleitung, wobei die Teile im wesentlichen symmetrisch zu einer vertikalen, in der Längsachse des Wasserklosetts verlaufenden Bezugsebene ausgebildet und die Schüssel, die Spülleitung und der Geruchverschluß als ein einstückiges Teil aus wasserundurchlässigem Kunststoff ohne irgendwelche innere Verbindungen mit im wesentlichen glatten Innenoberflächen gefertigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülleitung (70) ein vom Wasserbehälter ausgehendes, abwärts geneigtes und dem unteren Innenbereich der Schüssel Wasser zuführendes Rohr (72) hat, wobei das Rohr (72) im wesentlichen in der Bezugsebene liegt und daß das Rohr (72) unmittelbar stromoberhalb seiner Ausströmöffnung (73) eine quer zur Bezugsebene verlaufende, Wasser entlang der Innenoberfläche der Schüssel (60) im Bereich deren Austrittsöffnung (63) lenkende sowie einen Spülwirbel innerhalb der Schüssel hervorrufende Abbiegung aufweist.
2. Wasserklosett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (73) der Spülleitung (70) oberhalb der Austrittsöffnung (63) der Schüssel (60) und im wesentlichen auf der Bezugsebene angeordnet ist.
3. Wasserklosett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülleitung (70) auf wenigstens einem substantiellen Teil ihrer Länge auf gegenüberliegenden Seiten der Bezugsebene eine innere Wand (75) und eine äußere Wand (74) aufweist, wobei die innere Wand den Innenradius und die äußere Wand den Außenradius der Abbiegung bestimmen, und daß die äußere Wand (74) in unmittelbarer Nähe der Bezugsebene endet, während die innere Wand (75) in eine auswärts gerichtete, rinnenförmige, in der Innenwand der Schüssel (60) oberhalb sowie nahe deren Austrittsöffnung (63) ausgebildete Ausbuchtung (64) übergeht, die sich etwa um den halben Innenumfang der Schüssel erstreckt.
4. Wasserklosett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülleitung unmittelbar zwischen dem unteren Teil der Schüssel sowie dem Geruchverschluß angeordnet ist, wobei Versteifungsrippen (87, 88) aus dünnwandigem thermoplastischen Werkstoff, die integrierter Bestandteil des Wasserklosetts sind und in der Bezugsebene liegen, einen wesentlichen Längsteil der Spülleitung mit der Schüssel und dem Geruchverschluß verbinden.
5. Verfahren zur Herstellung des Wasserklosetts nach den Ansprüchen 1 bis 4 gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Abwärts Extrudieren eines rohrförmigen thermoplastischen Kübels in eine geteilte Blasform, wobei der Kübel am oberen Ende infolge seines Gewichtes und als Ergebnis der beim Extrudieren entstehenden Wärme dünner ist, wobei jeder Blasformteil einen halbkugelförmigen Schüsselformhohlraum und einen von dieser ausgehenden Geruchsverschlußteil und Spülleitungsteil aufweist und diese sich nahe dem oberen Teil des Kübels befinden,
  • b) Schließen der Blasform, wobei der untere dickere Teil des Kübels in den kugelförmigen Teil des Formhohlraumes eingedrückt wird und
  • c) Einklemmen oder Quetschen eines Teiles des Kübels in dem den Geruchsverschluß bildenden Teil und eines anderen Teiles in den die Spülleitung bildenden Teil des Formhohlraumes und
  • d) Einblasen von Druckluft zum Expandieren und Ausformen der einstückig miteinander verbundenen Teile des Wasserklosetts.
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